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24 fps - die Zeit dazwischen

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  1. 24 fps - die Zeit dazwischen

    Autor: Icestorm 25.04.12 - 13:37

    Ich glaube, es war im Deutschlandfunk, als ein Regisseur oder Kritiker die Lanze für 24 fps brach. Er meinte, in der kurzen, kaum merklichen Dunkelphase zwischen den Bildern baut das Hirn sich seine eigenen Zwischenbilder auf, die jeweils von Betrachter zu Betrachter unterscheiden. Und das wäre es, das Kino erst attraktiv macht. Jeder sieht "seinen" Film, obwohl alle den gleichen Film sehen.
    Falls dies stimmt, kann ich ihm nur zustimmen. Aber ich muss den 48 fps-HdR erst sehen, ob ich das auch so sehe.

  2. Re: 24 fps - die Zeit dazwischen

    Autor: LH 25.04.12 - 13:39

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube, es war im Deutschlandfunk, als ein Regisseur oder Kritiker die
    > Lanze für 24 fps brach. Er meinte, in der kurzen, kaum merklichen
    > Dunkelphase zwischen den Bildern baut das Hirn sich seine eigenen
    > Zwischenbilder auf, die jeweils von Betrachter zu Betrachter unterscheiden.
    > Und das wäre es, das Kino erst attraktiv macht. Jeder sieht "seinen" Film,
    > obwohl alle den gleichen Film sehen.

    Klingt eher nach der Wunschvorstellung dieser Person.

  3. Re: 24 fps - die Zeit dazwischen

    Autor: Malachi 25.04.12 - 13:55

    Ich bin Neurophysiologe und habe von einem solchen Effekt ebenfalls noch nie was gehört oder gelesen. Ab der Flimmerfusionsfrequenz können Einzelbilder nicht mehr als solche erkannt werden, Ausnahmen bilden nur die schnellen Kameraschwenks, wie im Artikel erwähnt.

  4. Re: 24 fps - die Zeit dazwischen

    Autor: Anonymer Nutzer 25.04.12 - 14:04

    Und genau diese Kameraschwenks und Kamerafahrten hat man bei Spielen und Filmen sehr oft. Sobald sich der Zuschauer bewegt, also Kamerfahrt, kriegt man schon ein ordentliches ruckeln rein. Da spielt es für mich keinen Unterschied ob ich bei Forza Motorsport in der Stoßstangenansicht fahre, beim 3rd-person-shooter die Kamera die Figur verfolgt oder ob beim Film der Kameramann mit dem Schauspieler mitläuft. In diesen Situationen braucht man einfach viele Frames, damit es nicht störend ruckelnd ist.

  5. Re: 24 fps - die Zeit dazwischen

    Autor: Malachi 25.04.12 - 14:11

    Zumindest bei den Spielen stimme ich dir nicht zu: da ist man noch lange vom Uncanny Valley entfernt, trotz allem Realismus und die Überwindung des Tales wird noch garantiert 10 Jahre dauern. Erst dann würden die Seiteneffekte wie im Film auffallen.
    Was die Sportübertragungen angeht, stimme ich dir jedoch zu. Hier ist mehr Schärfe unterm Strich auch tatsächlich mehr.

  6. Re: 24 fps - die Zeit dazwischen

    Autor: Jonah Ltd. 25.04.12 - 14:13

    Käse. 24 Bilder pro Sekunde war eine rein wirtschaftliche Entscheidung. Ich habe als Kind auch das Märchen vorgesetzt bekommen, dass es sich um eine rein"natürlicher" Untergrenze handelt. Das stimmt nicht, es ist ein reiner Kompromiss zwischen Qualität und Kosten.
    Die Argumentation mit der Lücke für die Regeneration ist einfach nur abenteuerlich. Die Länge dieser Lücke iist ja nicht einmal spezifiziert, sondern vom verwendeten Projektor abhängig. Bei Digitalprojektion kann sie gar auf null gedrückt werden.

  7. Re: 24 fps - die Zeit dazwischen

    Autor: KleinerWolf 25.04.12 - 15:12

    Was? Jeder Kameraschwenk in Naturaufnahmen schmerzt unter Full HD.
    Da ruckelt Wald, Wiese, Fluss und Berg an einem Vorbei. Das müssen nicht mal sehr schnelle Kameraschwenks sein.
    Ich finde es gut, das endlich mehr Frames in die Kinos kommen.
    Hoffentlich dann auch schnell und bezahlbar ins Heimkino.

  8. Re: 24 fps - die Zeit dazwischen

    Autor: MrBrown 25.04.12 - 21:00

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube, es war im Deutschlandfunk, als ein Regisseur oder Kritiker die
    > Lanze für 24 fps brach. Er meinte, in der kurzen, kaum merklichen
    > Dunkelphase zwischen den Bildern baut das Hirn sich seine eigenen
    > Zwischenbilder auf, die jeweils von Betrachter zu Betrachter unterscheiden.
    > Und das wäre es, das Kino erst attraktiv macht. Jeder sieht "seinen" Film,
    > obwohl alle den gleichen Film sehen.
    > Falls dies stimmt, kann ich ihm nur zustimmen. Aber ich muss den 48 fps-HdR
    > erst sehen, ob ich das auch so sehe.

    Das hört sich für mich eher nach dümmlichen pseudophilosphischen Geschwurbel von jemandem an, der sich zu fein ist, seine alten Sehgewohnheiten in Frage zu stellen.

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