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Der Käufer ist verpflichtet die Ware zu verzollen

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  1. Der Käufer ist verpflichtet die Ware zu verzollen

    Autor: Heiner 22.09.21 - 08:31

    > Damit ist aber meist trotzdem zu rechnen - und mit einer Nachzahlung der Mehrwertsteuer.

    Mir hat mal der Zoll gesagt, als ich fragte, ob dem Staat nicht durch schlechte Kontrollen Kohle entgeht:
    Der Käufer ist verpflichtet die Ware zu verzollen (ab Mindestgrenze), gerade dann wenn er keine Nachzahlungsaufforderung erhalten hat. Unwissenheit schützt dich nicht.
    Ansonsten ist es Steuerhinterziehung und daher eine Straftat.

  2. Re: Der Käufer ist verpflichtet die Ware zu verzollen

    Autor: nightmar17 22.09.21 - 10:23

    Ja richtig. Machen trotzdem nicht alle. Manche wissen es halt wirklich nicht und deswegen würden diejenigen auch nie etwas nachzahlen/versteuern.

  3. Re: Der Käufer ist verpflichtet die Ware zu verzollen

    Autor: Oktavian 22.09.21 - 12:06

    > Der Käufer ist verpflichtet die Ware zu verzollen (ab Mindestgrenze),
    > gerade dann wenn er keine Nachzahlungsaufforderung erhalten hat.
    > Unwissenheit schützt dich nicht.
    > Ansonsten ist es Steuerhinterziehung und daher eine Straftat.

    Eine kleine Anekdote dazu:
    Ich habe früher mal für eine Schweizer Firma gearbeitet. Wir haben Services angeboten, bestimmte Geräte kamen aber aus der Schweiz. Wenn wir die importiert haben, wurden die natürlich verzollt, kein Problem. Gelegentlich ging hier in D natürlich ein Gerät mal kaputt, das wurde in die Schweiz geschickt, dort repariert und kam wieder zurück.
    Was dem Unternehmen nicht bekannt war, auf Reparaturkosten muss man Zoll zahlen. Das Gerät steigt durch die Reparatur ja im Wert, vorher war es ein defektes Gerät, danach ist es um den Betrag des Reparaturwerts wertvoller. Ich hatte diesen Umstand in einer Reportage gesehen und mal in der Kantine zum besten gegeben. Unser Geschäftsführer wurde ziemlich bleich und fand nach kurzer Recherche raus, dass wir auch seit vielen Jahren Steuerhinterziehung begehen.
    Selbstanzeigen in dem Bereich können strafverhindernd sein, also hat man recherchiert, dann umfangreich nachdeklariert und eine Selbstanzeige gemacht. Es gab ein kurzes Gerichtsverfahren, dass aber mit Freisprüchen endetet wegen eben dieser Selbstanzeige.

  4. Re: Der Käufer ist verpflichtet die Ware zu verzollen

    Autor: herrmausf 22.09.21 - 12:29

    Hoffentlich wurdest du zum Mitarbeiter des Monats ernannt…

  5. Re: Der Käufer ist verpflichtet die Ware zu verzollen

    Autor: Steven Lake 22.09.21 - 13:23

    Heiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Damit ist aber meist trotzdem zu rechnen - und mit einer Nachzahlung der
    > Mehrwertsteuer.
    >
    > Mir hat mal der Zoll gesagt, als ich fragte, ob dem Staat nicht durch
    > schlechte Kontrollen Kohle entgeht:
    > Der Käufer ist verpflichtet die Ware zu verzollen (ab Mindestgrenze),
    > gerade dann wenn er keine Nachzahlungsaufforderung erhalten hat.
    > Unwissenheit schützt dich nicht.
    > Ansonsten ist es Steuerhinterziehung und daher eine Straftat.

    Die Frage ist da doch eher wer es noch Kontrolliert. Ich bin nicht jemand der groß im Ausland bestellt. Habe glaube ich 4 mal etwas bewusst im Ausland bestellt. Zweimal war es EU Ausland (wobei eine Bestellung in Zeiten des Brexit lag), einmal Japan und meine USA Bestellung ist vorbestellt. Bei letzterer weiß ich aber definitiv dass der Zoll vom Absender gehandelt wird. Steht zumindest so auf Amazon. Wurde mir ja auch brav vorgerechnet.

    Mir ist klar wenn es beim Zoll landet und die Geld wollen, dann sollte man nicht lügen was den Preis angeht. Ob eine falsche Zollangabe vom Absender einem zu lasten gelegt werden kann, wenn man selber alles richtig deklariert, weiß ich nicht.
    Das kann man als Privatperson durchaus wissen. Wenn es nicht aufgehalten wird, dann kann man als Privatperson doch davon ausgehen, dass ich nichts zahlen muss, weil es entweder frei ist oder vom Absender geregelt wurde.

    Klar Unwissenheit schützt nicht vor Strafe, aber man ist ja auch kein Jurist. Selbst Juristen spezialisieren sich auf bestimmte Themenbereiche, weil es sonst einfach zu viel wird.
    Wenn der Zoll das Paket durchwinkt obwohl man die Umsatzsteuer noch schuldig ist und die dann später eine Strafanzeige wegen Steuerhinterziehung stellen, dann kann man schon vermuten dass die absichtlich mit der Unwissenheit der Bürger rechnen. Ob das ganze so haltbar ist, ist fraglich. Eine Anstiftung zur Straftat ist auch verboten.
    Der Bürger kennt durch gewisse Sendungen halt dass bei Auslandssendungen man zum Zoll gerufen wird und man da besser eine Rechnung bei hat und Geld. Gewisse Produkte können aber nicht eingeführt werden und Tierische Produkte sind immer problematisch.

    Aber sind wir mal realistisch: wie oft fällt dem Zoll nachträglich ein, dass man vergessen hat abzukassieren?

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