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  5. › Nach RTL-Ankündigung: DVB-T droht…

Bei uns war DVB-T eh nie ein vollwertiger Verbreitungsweg.

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  1. Bei uns war DVB-T eh nie ein vollwertiger Verbreitungsweg.

    Autor: Spaghetticode 18.01.13 - 18:28

    Die paar öffentlich-rechtlichen Programme (Das Erste, ZDF, BR, WDR, MDR, RBB, 3sat, KIKA, ARTE, Phoenix, ZDFinfo, EinsFestival), die man hier per DVB-T empfangen kann, spiegeln längst nicht die komplette Fernsehlandschaft wieder. Die Privaten fehlen komplett und müssen per Satellit/Kabel empfangen werden. Der Fernsehempfang der Privaten unterwegs ist damit natürlich nicht möglich.

    Und wieso streamen viele Fernsehsender (mit Ausnahme von Das Erste, ZDF, n-tv und N24) ihr Programm nicht ins Internet? Das machen doch auch praktisch alle Radiosender und wäre zeitgemäß.

  2. Re: Bei uns war DVB-T eh nie ein vollwertiger Verbreitungsweg.

    Autor: Anonymer Nutzer 18.01.13 - 18:41

    Das sieht hier im Rhein-Main-Gebiet aber anders aus.

    Mein Vater hat DVB-T und empfängt sowohl die ÖR als auch die privaten Sender, dass ganze in einer wesentlich besseren Qualität als via Kabel, wobei das bei ihm wohl u.a. an dem miserablen Kabelverteiler im Haus liegt.

    Internet Stream dürfte imho gerade unter hoher Last wesentlich teurer als Broadcast via Kabel, Sat und Co sein.

  3. Re: Bei uns war DVB-T eh nie ein vollwertiger Verbreitungsweg.

    Autor: Husten 18.01.13 - 18:58

    bei Internetstreaming hast du das Problem, dass die Fernsehanstalten teurere Rechte einkaufen müssten für die Serien und den ganzen Mist. Das ist nahezu unbezahlbar. Internetz = Weltweit = Wir hätten gern die Lizenz den Film weltweit auszustrahlen.

  4. Re: Bei uns war DVB-T eh nie ein vollwertiger Verbreitungsweg.

    Autor: KillerJiller 18.01.13 - 19:07

    Auch wenn ich in einem voll ausgebauten DVB-T Gebiet lebe, sehe ich das ähnlich.

    Das Programmangebot und vor allen Dingen die Qualität ist unterirdisch, nur unwesentlich besser als analoges Kabel.

    Wie DVB-T funktioneren kann sieht man Italien und teilweise auch in Frankreich. RTL zieht eigentlich nur die logische Konsequenz - sich aus einem System zurückzuziehen, dass schon bei der Einführung nicht mehr zeitgemäß war (bzw. die Unsetzung). Es wurde als "Überallfernsehen" verkauft, war aber als Legitimationskrücke für die Rundfunkgebühren gedacht

  5. Re: Bei uns war DVB-T eh nie ein vollwertiger Verbreitungsweg.

    Autor: Neuro-Chef 18.01.13 - 19:46

    KillerJiller schrieb:
    > Das Programmangebot und vor allen Dingen die Qualität ist unterirdisch, nur
    > unwesentlich besser als analoges Kabel.
    > Wie DVB-T funktioneren kann sieht man Italien und teilweise auch in
    > Frankreich.
    Aber in Berlin lebst du wohl nicht, oder?
    Hier ist DVB-T vollkommen brauchbar.

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. «

    ಠ_ಠ

  6. Re: Bei uns war DVB-T eh nie ein vollwertiger Verbreitungsweg.

    Autor: Neuro-Chef 18.01.13 - 19:48

    Spaghetticode schrieb:
    > Der Fernsehempfang der Privaten unterwegs ist damit
    > natürlich nicht möglich.
    Ehrlich gesagt macht das doch sowieso fast niemand :-)

    > Und wieso streamen viele Fernsehsender ihr Programm nicht ins Internet?
    > Das machen doch auch praktisch alle Radiosender und wäre zeitgemäß.
    Ist fernsehen überhaupt noch zeitgemäß?
    Wenn der Wille da wäre, könnte man dies komplett im Internet ersetzen..

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. «

    ಠ_ಠ

  7. Re: Bei uns war DVB-T eh nie ein vollwertiger Verbreitungsweg.

    Autor: linux-macht-glücklich 18.01.13 - 21:14

    Spaghetticode schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die paar öffentlich-rechtlichen Programme (Das Erste, ZDF, BR, WDR, MDR,
    > RBB, 3sat, KIKA, ARTE, Phoenix, ZDFinfo, EinsFestival), die man hier per
    > DVB-T empfangen kann, spiegeln längst nicht die komplette Fernsehlandschaft
    > wieder.

    Ich wohne in der quasi Hauptstadt der DVB-T Erfinder und hab mir kürzlich erst Samsung TV mit Dvb-T geholt und Dyon Andromeda Box mit Android und DVB-T Teil.
    Hier gibt es fast von Anfang an, auch alle großen Privaten wie RTL, Kabel1, Vox, Pro Sieben, Sat1 usw...

    Also für mich wäre das schon echt ärgerlich, wenn der Verbreitungsweg zusammenbrechen würde. Die Qualität ist für mich auf einem 32 Zöller auch locker ausreichend. Meine Augen sind über 55 ;-)

    Aber ich bin ich auch nicht die Zielgruppe an der man verdienen kann, denn ich schaue wenig und sehr gezielt, keine Dauerberieselung.

    MfG vom glücklichen Linuxer

  8. Re: Bei uns war DVB-T eh nie ein vollwertiger Verbreitungsweg.

    Autor: linux-macht-glücklich 18.01.13 - 21:28

    KillerJiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das Programmangebot und vor allen Dingen die Qualität ist unterirdisch, nur
    > unwesentlich besser als analoges Kabel.

    Sehe ich anders. Ich kann mich zwar an die Qualität von analogem Kabel kaum noch erinnern, aber ich hab im Familienumfeld digital Sat Empfang Erfahrungen und Einsichten.
    Ich hab ein 32 Zoll TV von dem ich ca. 2,5-3 Meter weg sitze und hier bei uns ist die DVB-T Qualität für meine 55+ Alter Augen völlig o.k...

    Was das Programmangebot an geht, ich wohne in der DVB-T Erfinder "Hauptstadt" da waren die meisten großen Privaten von Anfang an mit auf Sendung, also RTL, Sat 1, Vox, Pro Sieben, in neuerer Zeit noch Tele 5, das Vierte usw..

    Das jemand, bei dem das Programmangebot deutlich spärlicher ist, dem sich abzeichnenden wegbrechen von DVB-T nicht hinterher weint, kann ich verstehen.

    MfG vom glücklichen Linuxer

  9. Re: Bei uns war DVB-T eh nie ein vollwertiger Verbreitungsweg.

    Autor: Anonymer Nutzer 18.01.13 - 22:55

    Spaghetticode schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die paar öffentlich-rechtlichen Programme (Das Erste, ZDF, BR, WDR, MDR,
    > RBB, 3sat, KIKA, ARTE, Phoenix, ZDFinfo, EinsFestival), die man hier per
    > DVB-T empfangen kann, spiegeln längst nicht die komplette Fernsehlandschaft
    > wieder.

    Die komplette Fernsehlandschaft ist ohnehin zu 99% Schrott. Davon abgesehen bin ich mit DVB-T hier im Rheinland sehr zufrieden. 26 Sender, inkl. allen Sendern die von Relevanz sind.

  10. Re: Bei uns war DVB-T eh nie ein vollwertiger Verbreitungsweg.

    Autor: Anonymer Nutzer 19.01.13 - 13:36

    Husten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bei Internetstreaming hast du das Problem, dass die Fernsehanstalten
    > teurere Rechte einkaufen müssten für die Serien und den ganzen Mist. Das
    > ist nahezu unbezahlbar. Internetz = Weltweit = Wir hätten gern die Lizenz
    > den Film weltweit auszustrahlen.

    Das stimmt so nicht, was glaubst Du warum wir in Deutschland kein Zugriff auf Dienste wie Hulu oder Netflix haben? Richtig Geo-IP Blocking!

    Die Problematik die ich meine ist eher technischer als rechtlicher Natur. Bei einem Broadcast via Kabel, Sat usw. speist man immer den selben Traffic ins Verbreitungsmedium, das ganze ändert sich nur mit der Anzahl/Qualität der Sender.

    Beim Internet-Streaming muss der Anbieter jeden Kunden einzeln "versorgen" je höher die Zuschaueranzahl desto höher wird der Traffic desto mehr Kapazitäten werden benötigt.

  11. Re: Bei uns war DVB-T eh nie ein vollwertiger Verbreitungsweg.

    Autor: Casandro 19.01.13 - 14:29

    Fürs Fernsehen gibt es in Deutschland schon lange keine Alternative zum Satellitenfernsehen mehr. Das Kabelfernsehen hat sich ja, besonders mit der Privatisierung, davon abgewendet, einen Mehrwert durch ausländische Sender zu bringen, und terrestrisches Fernsehen bringt halt in einem Fernsehentwicklungsland wie Deutschland nur Schrott.

    Über Satellit ist auch die Rechteproblematik geregelt. Man bittet den Satellitenbetreiber auf einer Landkarte eine geschlossene Kurve zu zeichnen, gibt diese Kurve dem Rechteinhaber und behauptet, ein Empfang sei nur innerhalb dieser Kurve möglich. Schon ist der zufrieden.

  12. Re: Bei uns war DVB-T eh nie ein vollwertiger Verbreitungsweg.

    Autor: lemmer 19.01.13 - 17:29

    dvb-t war schon tot in dem moment, als der letzte analogsender abgeschaltet wurde.

  13. Re: Bei uns war DVB-T eh nie ein vollwertiger Verbreitungsweg.

    Autor: Casandro 20.01.13 - 12:14

    Naja, also ich muss sagen mich hat der, wenn auch wingzige, Erfolg von DVB-T schon verblüfft. Trotz dass bei der Einführung jede Menge Mist gebaut wurde, hat man immerhin eine gewisse Grundversorgung.

  14. Re: Bei uns war DVB-T eh nie ein vollwertiger Verbreitungsweg.

    Autor: M.P. 20.01.13 - 22:50

    In meinem PC ist eine DVB-T-Karte installiert, die ich gerne nutze, um Aufzeichnungen zu machen, bei denen es nicht so auf Knackscharfe Qualität ankommt: Der belegte Plattenplatz ist einfach geringer. Ein Spielfilm hat nicht wie bei SD-Satellit 5...7 GByte (Private etwas weniger) sondern 1....1,5 GByte.

    Wenn ich mir einen neuen Rechner kaufe, ist das wohl kein Problem mehr, aber derzeit ist Platten-Platz zum Speichern und Rechen-Power zum Transkodieren etwas unterdimensioniert. Und da hilft ein schlanker DVB-T-Mitschnitt....

    Mein Satelliten-HD-Receiver bietet auch trotz Ethernet-Schnittstelle darüber keinen Zugriff auf seine angeschlossene USB-Festplatte. Daneben werden die Dateien auf der Platte von den Medienplayern ohne "Umrechnung" nicht erkannt, im Gegensatz zu den MPEGs aus der DVB-T-Karte des Rechners.

    Auch für Improvisierte Public Viewings bei WM und Olympia in Scheunen und Werkhallen im Bekanntenkreis bietet sich ein DVB-T-Receiver dank Empfangsmöglichkeit über kleine Stummelantenne in unserer Stadt an...

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