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  5. › Oscar 2013: Ein künstlicher Tiger…

Falsche Darstellung

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  1. Falsche Darstellung

    Autor: TrololoPotato 25.02.13 - 15:37

    Bitte, bitte, liebes Golem-Team, recherchiert doch bevor ihr Stimmung macht.
    JEDER Oscar-Gewinner hat genau 45 Sekunden Zeit, bevor er mit Musik übertönt wird.
    Das kann man nachlesen.
    Und wenn der gute Herr erst seine Frau und seine Kinder grüßt, dann scheint es ihm nicht so wichtig zu sein. Denn man weiß, dass man nur 45 Sekunden Redezeit hat.

  2. Re: Falsche Darstellung

    Autor: ck (Golem.de) 25.02.13 - 16:02

    TrololoPotato schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bitte, bitte, liebes Golem-Team, recherchiert doch bevor ihr Stimmung
    > macht.
    > JEDER Oscar-Gewinner hat genau 45 Sekunden Zeit, bevor er mit Musik
    > übertönt wird.
    > Das kann man nachlesen.
    > Und wenn der gute Herr erst seine Frau und seine Kinder grüßt, dann scheint
    > es ihm nicht so wichtig zu sein. Denn man weiß, dass man nur 45 Sekunden
    > Redezeit hat.

    Korrekt, deswegen habe ich ja extra darauf hingewiesen, dass es eine Redezeit gibt. Die hat er leider nicht gut genutzt, was ihm auch vereinzelt vorgeworfen wird.

    Gruß
    Christian Klaß
    Golem.de

  3. Re: Falsche Darstellung

    Autor: helgebruhn 26.02.13 - 12:34

    Eins würde mich in dem Zusammenhang durchaus brennend mal interessieren:

    Das mit der Redezeit ist klar, aber was denkt ihr denn, würde passieren, wenn das ein Oscargewinner nicht interessiert und etwas darüberhinaus sagen will, was für ihn/sie wichtig ist ? 1-2 haben ja auch noch nach der Musik etwas gesagt und das Mikro blieb natürlich an.

    Ich kann mir kaum vorstellen, daß er in so einem Fall von der Bühne runtergeprügelt worden wäre vor 1 Mrd. Menschen am Bildschirm und den paar 1000 im Saal.

    Zumal die jungen Leute, die die jeweiligen Gewinner zur Bühne und von ihr weg leiteten, diesen Job kurz vorher gewannen, waren allesamt junge Filmstudenten, die logischerweise vor scheu fast hingeflogen wären einige Male. Die hätten den Teufel getan, den Star X mehr oder weniger rüde von der Bühne zu schaffen.

    Klar, irgendwelche seitenweisen Manifeste vorlesen haut nicht hin, aber ich erinner nur mal an Leute wie den Moore, extrem unbequemer Dokumentarfilmer in der Szene, als er den Oscar erhielt vor Jahren (war mein ich die Doku, in der Kunden bei Neueinrichtung eines Bankkontos eine Shotgun (!) geschenkt bekamen, vor Ort am Schalter)
    Was der damals abgezogen hat bei seiner "Rede" war schon Hammer, der ließ kein gutes Haar an diversen Leuten/Einrichtungen ^^.

  4. Re: Falsche Darstellung

    Autor: Endwickler 26.02.13 - 12:48

    helgebruhn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eins würde mich in dem Zusammenhang durchaus brennend mal interessieren:
    >
    > Das mit der Redezeit ist klar, aber was denkt ihr denn, würde passieren,
    > wenn das ein Oscargewinner nicht interessiert und etwas darüberhinaus sagen
    > will, was für ihn/sie wichtig ist ? 1-2 haben ja auch noch nach der Musik
    > etwas gesagt und das Mikro blieb natürlich an.
    >
    > Ich kann mir kaum vorstellen, daß er in so einem Fall von der Bühne
    > runtergeprügelt worden wäre vor 1 Mrd. Menschen am Bildschirm und den paar
    > 1000 im Saal.
    >
    > Zumal die jungen Leute, die die jeweiligen Gewinner zur Bühne und von ihr
    > weg leiteten, diesen Job kurz vorher gewannen, waren allesamt junge
    > Filmstudenten, die logischerweise vor scheu fast hingeflogen wären einige
    > Male. Die hätten den Teufel getan, den Star X mehr oder weniger rüde von
    > der Bühne zu schaffen.
    >
    > Klar, irgendwelche seitenweisen Manifeste vorlesen haut nicht hin, aber ich
    > erinner nur mal an Leute wie den Moore, extrem unbequemer Dokumentarfilmer
    > in der Szene, als er den Oscar erhielt vor Jahren (war mein ich die Doku,
    > in der Kunden bei Neueinrichtung eines Bankkontos eine Shotgun (!)
    > geschenkt bekamen, vor Ort am Schalter)
    > Was der damals abgezogen hat bei seiner "Rede" war schon Hammer, der ließ
    > kein gutes Haar an diversen Leuten/Einrichtungen ^^.

    Diese Redezeitbeschränkung gibt es, falls ich es richtig lese, erst seit 2010. Michael Moore bekam den von dir angesprochenen Oscar 2003 oder so, glaube ich. Die nun vermutlich laute Musik und das abgeschaltete Mikro werden es schwer machen, eine längere Rede zum Publikum zu bringen. Falls das jemand will, sollte er eine eigene Soundinstallation mitbringen. :-)

  5. Re: Falsche Darstellung

    Autor: helgebruhn 26.02.13 - 13:27

    Ich bezweifel mal, daß das Mikro abgeschaltet wird, oder kam das so mal vor ? Die Musik wird halt "nur" lauter, bis man eh nix mehr versteht. Aber das ganze ist DIE Show der Filmbranche, und wenn da etwas besonderes passiert durch einen Redner, wird da sicherlich bedingt auch mal ein Auge zugedrückt :D Ich kann mich an einige Oscarverleihungen erinnern, die bis zu 1 Stunde länger dauerten, als eigentlich geplant ^^

  6. Re: Falsche Darstellung

    Autor: mp5gosu 26.02.13 - 13:46

    Er sprach 43sek.
    Samuel L. Jackson: 112sek.
    “Cast of The Avengers” introductory skit: 131sek.
    Ang Lees Ansprache: 158sek.

    Bei keinem anderen ertönte das "Jaws"-Theme.

  7. Re: Falsche Darstellung

    Autor: Endwickler 26.02.13 - 14:22

    mp5gosu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er sprach 43sek.
    > Samuel L. Jackson: 112sek.
    > “Cast of The Avengers” introductory skit: 131sek.
    > Ang Lees Ansprache: 158sek.
    >
    > Bei keinem anderen ertönte das "Jaws"-Theme.

    Das ist skandalös. Wo kann man die Redezeiten nachlesen?

  8. Re: Falsche Darstellung

    Autor: helgebruhn 26.02.13 - 15:35

    mp5gosu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er sprach 43sek.
    > Samuel L. Jackson: 112sek.
    > “Cast of The Avengers” introductory skit: 131sek.
    > Ang Lees Ansprache: 158sek.
    >
    > Bei keinem anderen ertönte das "Jaws"-Theme.

    Das ist schlicht falsch, das erste mal ertönte das Theme bei einem der ersten Oscars (muß in der Aufnahme nochmal genau nachschauen), einige schauten auf der Bühne auch etwas verwundert, danach wurds lauter usw. aber das Mikro blieb noch an.

    Außerdem passiert das eher nach Gutdünken des Orchesters vor Ort, das ganze ist nämlich nicht zeitlich automatisiert und kommt dann vom Band, sondern wird vor Ort live gespielt. Weil gehört habe ich das Theme ca. 2-3mal, aber einige haben fast ihre Lebensgeschichte vorgetragen. Liegt offenbar im Ermessensspielraum des Dirigenten bzw. der Regie vor Ort.
    Interessante/mitfühlende Rede --> Theme kommt garnicht oder sehr spät, uninteressante Rede oder unbequemes wie damals Moore --> Theme spielt

  9. Re: Falsche Darstellung

    Autor: helgebruhn 26.02.13 - 15:50

    Eine wichtige Sache vergaß ich noch zu erwähnen.

    Bekanntlich gab es nach der Verleihung für ALLE Oscargewinner einzeln noch eine Pressekonferenz, die übrigens auch im Netz abrufbar ist.
    Dort wurde ebenfalls KEIN WORT zur hier im Artikel genannten Problematik gesagt von den Oscargewinnern.

    Spätestens hier hätten sie alle Zeit und Gelegenheit der Welt gehabt, sich zu äußern aber Pustekuchen.

    Also wenn sich heute einer der Gewinner hinstellt und irgendjemand anderem eine Schuld gibt, dann ist das lachhaft und eine reine Schutzbehauptung.

  10. Re: Falsche Darstellung

    Autor: Floh 26.02.13 - 16:17

    helgebruhn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bezweifel mal, daß das Mikro abgeschaltet wird, oder kam das so mal vor
    > ? Die Musik wird halt "nur" lauter, bis man eh nix mehr versteht.

    Eigentlich steht genau das Gegenteil im Artikel...

  11. Re: Falsche Darstellung

    Autor: TrololoPotato 26.02.13 - 21:02

    Faktisch hat helgebruhn aber recht. Es ist nicht okay, die Schuld auf die Oscar-Veranstalter zu schieben, wenn sie nicht daran beteiligt sind.

  12. Re: Falsche Darstellung

    Autor: rj.45 26.02.13 - 22:07

    ...wobei natuerlich die ganze Bankgeschichte - wie gewohnt - von Michael Moore komplett verfremdet dargestellt wurde. Sein Anliegen in allen Ehren, aber so eine "Gegen"propaganda braucht kein Mensch, seine "Dokumentarfilme" sind einen Dreck wert.

  13. Re: Falsche Darstellung

    Autor: wowbagger999 27.02.13 - 01:10

    rj.45 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...wobei natuerlich die ganze Bankgeschichte - wie gewohnt - von Michael
    > Moore komplett verfremdet dargestellt wurde.

    Danke für die umfangreichen Behauptungen ohne Fakten. Solche Postings sind einen Dreck wert.

  14. Re: Falsche Darstellung

    Autor: teslar2 27.02.13 - 01:44

    genau das haben sie getan:
    http://ca.movies.yahoo.com/video/life-pi-best-visual-effects-065944445.html

    Ich versteh nicht wieso sich die Leute fuer unfaire Behandlung der Artist so stark machen.


    helgebruhn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine wichtige Sache vergaß ich noch zu erwähnen.
    >
    > Bekanntlich gab es nach der Verleihung für ALLE Oscargewinner einzeln noch
    > eine Pressekonferenz, die übrigens auch im Netz abrufbar ist.
    > Dort wurde ebenfalls KEIN WORT zur hier im Artikel genannten Problematik
    > gesagt von den Oscargewinnern.
    >
    > Spätestens hier hätten sie alle Zeit und Gelegenheit der Welt gehabt, sich
    > zu äußern aber Pustekuchen.
    >
    > Also wenn sich heute einer der Gewinner hinstellt und irgendjemand anderem
    > eine Schuld gibt, dann ist das lachhaft und eine reine Schutzbehauptung.

  15. Re: Falsche Darstellung

    Autor: Endwickler 27.02.13 - 10:58

    rj.45 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...wobei natuerlich die ganze Bankgeschichte - wie gewohnt - von Michael
    > Moore komplett verfremdet dargestellt wurde. Sein Anliegen in allen Ehren,
    > aber so eine "Gegen"propaganda braucht kein Mensch, seine "Dokumentarfilme"
    > sind einen Dreck wert.

    Dass Michael Moore ein Polemiker ist, ist klar. Zur Unterhaltung ist er aber immer mal wieder gut.

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