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Wer ausser AMAZON hat das Teil denn noch?

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  1. Wer ausser AMAZON hat das Teil denn noch?

    Autor: motzerator 15.02.13 - 17:22

    Ich fände es interessant, wenn der Srtikel noch ein paar Alternativen zu Amazon nennen würde, idealerweise bei Firmen, die ihre Mitarbeiter anständig behandeln!

  2. Re: Wer ausser AMAZON hat das Teil denn noch?

    Autor: hubie 15.02.13 - 18:21

    Golem.de berichtet halt nur, dass was sie schreiben ist ihnen aber offensichtlich egal. Deswegen wird in einem Artikel über Amazon als möglicherweise unlauteren Arbeitgeber berichtet und im anderen wird berichtet, was es schönes Neues bei Amazon zu kaufen gibt.


    So zum Thema, die Ausdrucksweise ist etwas fragwürdig. Wenn man etwas ankündigt, ist es noch nicht eingetreten. Daher wäre die Formulierung "teilte mit, dass die Konsole jetzt bei *insert market name here* gelistet ist" treffender als "kündigte an" ...

  3. Re: Wer ausser AMAZON hat das Teil denn noch?

    Autor: red creep 15.02.13 - 23:16

    Thema Amazon: Es ist naiv zu glauben, dass es Lagerarbeitern bei anderen Firmen besser geht als bei Amazon. Die Medien krallen sich für ihre Berichte eben am liebsten den größten Vertreter einer Branche um möglichst viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Das heißt aber nicht, dass andere Versandhändler automatisch besser sind. Es ist sogar wahrscheinlich, dass Angestellte der gleichen Zeitarbeitsfirma, die Arbeiter an Amazon vermittelt, auch in anderen Lagern arbeiten. Ich erinnere nur an den Skandal um die Arbeitsbedingungen bei Post- bzw. Packetzustelldiensten.

    Ihr beklagt euch hier über die maßige Berichterstattung von Golem, trotzdem denkt ihr nicht über das hinaus, was ohnehin in der ARD-Sendung gezeigt wurde.
    Nicht immer nur motzen und jammern: Einfach mal selber denken und dann machen!

    Der Link in dem Artikel zu Amazon ist übrigens keiner über den Golem im Amazon-Partnerprogramm mitverdienen könnte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.13 23:18 durch red creep.

  4. Re: Wer ausser AMAZON hat das Teil denn noch?

    Autor: throgh 16.02.13 - 03:21

    Etwas polemisch meine Reaktion, von daher bitte ich dich um Verzeihung ... aber: Okay, mache ich persönlich bereits durch Aufklären an breiter Front, tatsächliche Beobachtung und Beurteilung sofern es meinem Informations- und Sachstand aktuell möglich ist. Sollte das Letztere unzureichend sein, versuche ich nachzuforschen. Du auch?

    Deine Aufforderung ist gut. Aber ich fände es gut, wenn man dann auch die Möglichkeiten aufzählt. Manchmal brauchen die Mitmenschen einen kurzen Stupser, wo sie in der heutigen Zeit noch gehen können.

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!

  5. Re: Wer ausser AMAZON hat das Teil denn noch?

    Autor: red creep 16.02.13 - 13:21

    Ich wollte gar nicht sagen, dass der ARD Bericht schlecht oder falsch ist. Ich finde nur man sollte sich weniger auf das Beispiel Amazon beziehen und das gesamte Problem betrachten.
    Es lässt sich für einen Normalo ja überhaupt nicht nachprüfen, wie es den Lagerarbeitern von Versandhändler XYZ geht. Wenn man das konsequent machen wollte müsste man auch nachforschen wo diese Konsole genau herstellt wird, wie es den Arbeitern dort geht und ob der Umweltstandards eingehalten werden. Dann würde es bei den Zuliefern (z.B. Nvidia) und deren Zulieferern weitergehen. Das ist nicht zu überblicken.

    Ich wollte eigentlich nur darauf hinweisen, dass man sich nicht auf Amazon versteifen sollte. Denn so wie ich Amazon kennengelernt habe ist das normalerweise ein sehr "nettes" Unternehmen. Z.B. arbeiten in dem Lagern nicht das ganze Jahr über Leiharbeiter, sondern nur zu den Stoßzeiten und die zu Recht kritisierten Unterkünfte waren nicht im Verantwortungsbereich vom Amazon. Ich hoffe und vermute, dass die betroffene Leiharbeitsfirma gehörig die Leviten gelesen bekommt. Denn so ein Imageschaden kostet Amazon Millionen.

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