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Verhältnismäßigkeit?

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  1. Verhältnismäßigkeit?

    Autor: redmord 01.10.21 - 10:55

    Kommt nur mir die Gage von >20 Mio. USD für die Teilnahme an einem Film wie von einem anderen Planeten vor?

    Auf diesem Planeten muss dafür irgendwo sehr viel Arbeit verrichtet werden, damit eine Person, die sich einst bei der Entwicklungshilfe engagierte, sich einen neuen Learjet leisten kann.

  2. Re: Verhältnismäßigkeit?

    Autor: peterbruells 01.10.21 - 11:13

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kommt nur mir die Gage von >20 Mio. USD für die Teilnahme an einem Film wie
    > von einem anderen Planeten vor?
    >

    Gegenfrage: Wer soll die denn sonst bekommen?

    Disneys Anteilseigner?

    Der Drehbuchautor?

    Der Regisseur?

  3. Re: Verhältnismäßigkeit?

    Autor: redmord 01.10.21 - 11:37

    peterbruells schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > redmord schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kommt nur mir die Gage von >20 Mio. USD für die Teilnahme an einem Film
    > wie
    > > von einem anderen Planeten vor?
    > >
    >
    > Gegenfrage: Wer soll die denn sonst bekommen?
    >
    > Disneys Anteilseigner?
    >
    > Der Drehbuchautor?
    >
    > Der Regisseur?

    Wer sagt, dass Disney die erheben muss?

  4. Re: Verhältnismäßigkeit?

    Autor: Beardsmear 01.10.21 - 12:08

    Was die Verhältnismäßigkeit von Arbeit und Entlohnung angeht, scheint das häufig missverstanden zu werden.
    Nicht Art und Umfang der verrichteten Arbeit isr relevant, sondern:
    1. Die Wertschöpfung
    2. Wie schwer man zu ersetzen ist

    Ein kleiner Prozentsatz Künstler auf dieser Welt verdient unverhältnismäßig viel, weil dank ihrer Person unverhältnismäßig viel verdient wird.
    Eine Pflegekraft arbeit vielleicht nicht weniger hart als Scarlett Johanson, verhilft aber keinem Konzern zu 500 Millionen Umsatz.

    Manchmal hilf es im kleineren Rahmen zu denken.
    Wenn ich jemandem helfe einen Oldtimer herzurichten, kann man sich entweder auf eine feste Summe einigen oder auf einen prozentualen Anteil (z. B. 20% vom Verkaufserlös)
    Wenn der Oldtimer für 10.000¤ weggeht erhalte ich 2000¤ für vielleicht 4 Wochen abends rumschrauben. Das klingt angemessen.
    Wenn der Oldtimer für 100.000¤ verkauft wird, erhalte ich 20.000¤. Klingt im Verhältnis zur geleisteten Arbeit nach sehr viel, jedoch hat mein geschäftpartner dank mir 80,000¤ bekommen.

    Ich hätte also schlicht das finanzielle Verständnis eines Dorfmetzgers, würde ich nicht einen vernünftigen Anteil aushandeln.

  5. Re: Verhältnismäßigkeit?

    Autor: Beardsmear 01.10.21 - 12:10

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kommt nur mir die Gage von >20 Mio. USD für die Teilnahme an einem Film wie
    > von einem anderen Planeten vor?
    >
    > Auf diesem Planeten muss dafür irgendwo sehr viel Arbeit verrichtet werden,
    > damit eine Person, die sich einst bei der Entwicklungshilfe engagierte,
    > sich einen neuen Learjet leisten kann.

    Frag doch mal Disney, ob sie dir die Rolle für 2 Millionen geben. :-)

  6. Re: Verhältnismäßigkeit?

    Autor: Alphavader 01.10.21 - 13:33

    Finde ich sehr gut erklärt! Genauso sieht es aus.
    Übrigens gilt es sich selbst auch von disesen Blockaden "das ist zu viel etc." zu befreien, dann klappts auch mit der eigenen Gehaltsverhandlung etc. ganz gut.

  7. Re: Verhältnismäßigkeit?

    Autor: nicoledos 01.10.21 - 16:25

    Ist wie bei Fußballern, Rennfahrern, ... .

    Die Schauspieler ziehen Publikum und haben dadurch einen entsprechenden Anteil an den Einnahmen. Daneben bringt allein der Name weiteres Top Personal für das Projekt, was man sonst wohl nicht bekommen hätte. Als Executive Producer ist sie selbst bzw. ihre Firma zusätzlich an dem Filmprojekt beteiligt.

  8. Re: Verhältnismäßigkeit?

    Autor: leonardo-nav 01.10.21 - 16:41

    peterbruells schrieb:
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    > redmord schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kommt nur mir die Gage von >20 Mio. USD für die Teilnahme an einem Film
    > wie
    > > von einem anderen Planeten vor?
    > >
    >
    > Gegenfrage: Wer soll die denn sonst bekommen?
    >
    > Disneys Anteilseigner?
    >
    > Der Drehbuchautor?
    >
    > Der Regisseur?


    Ich. Wer sonst?

  9. Re: Verhältnismäßigkeit?

    Autor: klick mich 01.10.21 - 17:03

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kommt nur mir die Gage von >20 Mio. USD für die Teilnahme an einem Film wie
    > von einem anderen Planeten vor?
    Da ich nur für mich sprechen kann, lasse ich die Frage unbeantwortet. Viel mehr würde mich interessieren, welche Gage du (und auch warum) für angemessen halten würdest - also für die reine Teilnahme am Film. Und was verstehst du als Teilnahme am Film? Ich hatte das Gefühl, dass Scarlett Johansson nicht nur am Film irgendwie teilnimmt, sondern schon etwas mehr geleistet hat.

    > Auf diesem Planeten muss dafür irgendwo sehr viel Arbeit verrichtet werden,
    > damit eine Person, die sich einst bei der Entwicklungshilfe engagierte,
    > sich einen neuen Learjet leisten kann.

    Du darfst auch gerne hinterfragen, warum F1-Fahrer soviel Geld bekommen, nur dafür, dass sie schnelle Autos fahren. Oder warum Apple soviel Geld für seine Produkte verlangen kann/darf (dort hat man eigenartigerweise wenig Probleme mit große Zahlen). Oder welcher maximum contract in der NBA ist denn so angemessen?

    Mal so zum Nachdenken:
    + Als Schauspielerin in Holy Wood hast du nur eine begrenzte "Nutzungsdauer"; du musst für die Zukunft Vorsorge betreiben.
    + Du gibst dein Privatleben vollkommen auf.
    + Du musst für die Sicherheit, auch deiner Familie sorgen.
    + Man erwartet von dir einen bestimmten Lebensstil.
    + Du kannst nicht einfach in einem billigen Shotgun-House leben, auch wenn es dir vollkommen reichen würde.
    + Du musst immer für öffentliche Termine verfügbar sein; auch wenn du dich stundenlang auf eine xyz-Verleihung langweilst.
    + Du kannst nicht immer die gleichen Klamotten tragen, selbst wenn du dich darin sauwohl fühlst. Und H&M geht gar nicht.
    + Du musst immer irgendwo größere Summen für was Gutes ausgeben.
    + Du brauchst Leute, die dich in den sozialen Medien platzieren.
    + Du brauchst Anwälte.
    + Du musst dir die abenteuerlichsten Stories über dich von selbst ernannten VIP-Expert:*/_innen ergehen lassen.
    + ...

    Ganz ehrlich? Ich nehme sicher gerne mal 20 Mio $, aber nicht für den Preis.
    Und bitte überdenke mal auch den Wert deiner Arbeit. Es könnte ja auch mal dein Chef oder dein Auftraggeber auf die Idee kommen, dies zu hinterfragen ...

    Klick mich

  10. Re: Verhältnismäßigkeit?

    Autor: Dwalinn 01.10.21 - 22:04

    Sagen wir es mal so, die Leute die deinen Job machen können ist deutlich höher als die Anzahl an Leuten die zurzeit Black Window spielen können.... selbst dann wenn du ein CEO einer der Top DA Unternehmen bist... wer hat hier wohl mehr Chancen ordentlich Geld zu bekommen?

  11. Re: Verhältnismäßigkeit?

    Autor: pythoneer 02.10.21 - 11:13

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer sagt, dass Disney die erheben muss?

    Könntest du deine Aussage bitte etwas ausführen? Für mich klingt das gerade so als sollte Disney die Kinokarten/Leihgebühren verringern. Ein Unternehmen hat das Maximum an Einnahmen heraus zu kitzeln und die Preise so zu gestalten, dass die Kunden gerade noch bereit sind die Preise zu zahlen ohne massenhaft zu Boykottieren. Das ist deren Aufgabe – ihr Mandat – das sie von den Aktionären erhalten haben. Man könnte allerdings darüber diskutieren ob man anstatt den Leuten die Arbeit geleistet haben lieben den Aktionären – währen sie faul rumliegen – in Form von Dividenden oder Aktienrückkäufen die Gewinne zu gute kommen lässt. Ich würde es begrüßen.

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