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Der erste war zum Einschlafen

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  1. Der erste war zum Einschlafen

    Autor: MeinSenf 15.04.20 - 18:47

    Da gabs die ersten Videorekorder...

    Schon wenn ich dran denke fühl ich mich komatös.

  2. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: Thurius 15.04.20 - 19:00

    MeinSenf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da gabs die ersten Videorekorder...
    >
    > Schon wenn ich dran denke fühl ich mich komatös.


    Zu wenig Pew Pew und Bumm Bumm?

  3. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: xinon82 15.04.20 - 19:51

    Lag eher an den schlechten Dialogen und Schauspieler.

  4. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: MeinSenf 15.04.20 - 20:06

    Zu wenig alles und zuviel Länge.

    Es war als ob ein total zugekiffter Erzähler das Buch auf 45rpm eingelesen hat und es mit 33 abgespielt wurde.

  5. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: Vögelchen 15.04.20 - 20:28

    xinon82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lag eher an den schlechten Dialogen und Schauspieler.


    Diese Story mit Superdrogen und Riesenwürmern muss aber, glaube ich, auch nicht jeder toll finden.

  6. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: shoggothe 15.04.20 - 20:41

    Damals war das Zeitgefühl anscheinend ein anderes. Hast du in den letzten Jahren mal wieder "2001: A Space Odyssey" gesehen? Im Prolog sieht man 10 min lang Mensch werdende Affen mit Knüppeln rumhopsen. Es folgen 10 min Annäherung an die Raumstation, dann 10 min Small Talk an einem Tisch auf der Raumstation. Bis hierhin ist eigentlich rein gar nichts passiert. Durch den ganzen Film gibt es zu hauf minutenlange Szenen, in denen so gut wie nichts passiert.

    Irgendwie habe ich schon wieder Lust, den Film nochmal zu gucken. Das letzte Mal vor 10 Jahren oder so gesehen. Aber heutzutage würden sich viele wahrscheinlich die Haare raufen vor lauter Langatmigkeit.

  7. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: me2 15.04.20 - 21:35

    Quatsch. Heutzutage hätte das Studio nach den ersten Zwischenergebnissen die Produktion gecancelt, den Regisseur rausgeworfen, und sich dann überlegt, ob sie es mit anderem Regisseur und Drehbuch nochmal probieren wollen, oder ob sie lieber den langweiligen 5ten Teil von irgendeinem namhaften Popcorn-Kino-Actionfilm produzieren wollen, der vor langer Zeit mal erfolgreich war.


    Ehrlich gesagt mag ich auch gerne diese entschleunigte Erzählweise, solange es verwendet wird um die Atmosphäre zu transportieren und die fiktiven Welt mit viele kleine Details noch besser verdeutlichen und wie sich die Menschen/Wesen in der Welt so fühlen. Weniger Dialog oder weniger inhaltsschwerer Dialog ist dafür meist auch vorteilhafter.

    2001 hat das vielleicht nicht in allen langatmigen Szenen geschafft, aber sicherlich in den meisten. Allein diese sich ständig wiederholenden Kameraeinstellungen ...

    (CC BY 3.0, Wikipedia)

    ... die im Film vermutlich zusammengenommen etliche Minuten umfassen, tragen die Handlung sicher kein Millimeter vorwärts, aber wie könnte man sonst so schön dieses Unbehagen aufbauen?

  8. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: theFiend 15.04.20 - 21:52

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Diese Story mit Superdrogen und Riesenwürmern muss aber, glaube ich, auch
    > nicht jeder toll finden.

    Das ist halt jetzt schon so bisschen wie sich Herr der Ringe anschauen, und meinen: "also die Story mit Elben und Zwergen muss jetzt nicht jeder toll finden" :P

  9. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: Sea 15.04.20 - 21:52

    Hab 2001 während der Weihnachtsfeiertage noch Mal gesehen und fand ihn grandios. Aber ja, das kannst du heute keinem Kind mehr zeigen. Da haben die nicht genug Aufmerksamkeitspanne für...

  10. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: theFiend 15.04.20 - 21:56

    Sea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab 2001 während der Weihnachtsfeiertage noch Mal gesehen und fand ihn
    > grandios. Aber ja, das kannst du heute keinem Kind mehr zeigen. Da haben
    > die nicht genug Aufmerksamkeitspanne für...

    Das ist fast allen Filmen bis mitte der 80er zu eigen. Früher hat man Filme halt deutlich "Menschbezogener" gemacht. Die ganzen Dialogszenen haben deutlich länger gedauert, und man hat auch nicht wie wild irgendwelche Schnitte eingebaut. Da konnten sich zwei Schauspieler schon mal 5 Minuten unterhalten, ohne das irgendwas "passiert".

    Selbst in einem Thriller/Actionstreifen wie z.B. Bullit (neulich mal wieder gesehen) macht die Action sicher nichtmal 10% der Filmlänge aus. Hält heute kaum noch einer aus....

  11. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: Umaru 15.04.20 - 22:28

    Man sollte Langatmigkeit nicht mit Inszenierung verwechseln. Wenn in den Jahren vor 2000 irgendwas lange dauerte, sah es oft trotzdem episch gut aus, hatte den perfekten Soundtrack (oft klassische Musik mit richtigem Orchester oder einfach ... gute Musik), ließ die Schauspieler durch Mimik glänzen oder hatte satte Dialoge und ein ganzes Universum, das sich langsam entfaltete. Details, Details ... unglaublich detailierte Modelle, riesige Sets (oder lol, echte Drehorte), denen man die Riesigkeit abnimmt, und Matte Paintings.

    Heute kriegen die einfach nur hin, dass es lange dauert UND billig wirkt.
    Jaaaa, eine irre Kamerafahrt durch die neueste Unreal Engine oder so, keine Ahnung, ist eh alles unscharf. Vermutlich, weil es sonst noch schlechter aussähe.
    Dazu brummt es dann manchmal bedrohlich - während man in den alten Zeiten noch wusste, wie man Synthesizer (oder überhaupt Musikinstrumente) richtig benutzt.

    Das ist natürlich eine sehr objektive Einschätzung aller Filme, ist doch klar.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.04.20 22:31 durch Umaru.

  12. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: Don Ron 15.04.20 - 22:48

    Den ersten Film fand ich damals schon spannend erzählt. Heute knallt man viel (unglaubwürdige) Action rein und hat kaum eine Handlung, die nicht in 2 Minuten erzählt werden könnte. Das finde ich wirklich extrem langweilig. Zu viel Bum Bum und Paw Paw ... echt manchmal mehr als 20 Minuten - ohne das die Handlung dadurch auch nur ein paar Meter weiter käme. Dann sprechen die Akteure mal etwas kurz untereinander und BUM ... dann wieder sinnlose Action für 20 Minuten.
    Aber wer darauf steht. Ich halte da mehr von Inhalt im Film. Und das war beim ersten Film sehr wohl der Fall.
    Zudem sollte man nicht vergessen, dass hier auch Sting mitgespielt hat. Für jemanden wie mich, der zu der Zeit in der Punkscene war, war das ein extra Highlight. Solche Frisuren gab es noch nicht auf der Straße. Und Männer, die sich das Haar blond oder schwarz gefärbt haben, wurden dämlich angeschaut. Tja, das ist heute ganz normal, aber unter anderem deswegen fand ich den Film ja damals gerade so genial gut.

  13. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: JouMxyzptlk 15.04.20 - 22:50

    Umaru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heute kriegen die einfach nur hin, dass es lange dauert UND billig wirkt.

    Das hat man früher auch geschafft. Ich habe mal zum Spaß einfach mal einen Schwung Filme aus dem Jahr 1964 angesehen, ohne zu wissen was kommt.
    Ergebnis: Damals wurde genauso viel Müll produziert wie heute, nur weiß man nichts davon weil es, bei mir, vor meiner Geburt war. Der Unterschied ist nur dass der Müll anders aussieht ;).

  14. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: Hotohori 16.04.20 - 08:59

    Ja, weil es den Film nirgends als Stream gab hab ich vor ein paar Monaten mal die BD gekauft, die Bildqualität zeigt schon deutlich das Alter und so wirklich mitgerissen hat er mich dann doch nicht mehr. Ich bin mir nicht mal mehr sicher ob ich mir die BD wirklich angeguckt habe, da ich mich aber an die Bildqualität erinnere muss ich ihn wohl geguckt haben. XD

    Ehrlich gesagt fand ich die zwei Spiele fast interessanter. Einmal Dune das Adventure und einmal Dune II, welches den Grundstein für Echtzeitstrategie Spiele auf dem Amiga legte. Patrick Stewart hab ich in dem Film zum ersten mal wahr genommen und war da schon etwas Fan von ihm, mochte seine Rolle. Und Sting ist mir noch hängen geblieben, weil ich einige seiner Musik Stücke mochte.

    Die Neuauflage des Films hatte ich völlig vergessen.

  15. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: BlindSeer 16.04.20 - 09:20

    Definitiv. Habe meinem Junior mal "Tron" gezeigt. Neben dem "Waren die Effekte damals gut?" während des Films kam nach fünf Minuten "Hat der Film auch eine Handlung?", eben weil man sich Zeit lies die Charaktere einzuführen. Am Ende hat es ihm dann doch gefallen.

  16. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: minnime 16.04.20 - 10:48

    Das Adventure war toll, dadurch bin ich erst auf das Buch gekommen, weil ich mehr von der Story haben wollte. Es war zwar in erster Linie ein Adventure aber auch ein Strategiespiel und bildete quasi den Keim für Dune II und damit die Echtzeitstrategiewelle. Sowas könnte man heute mal wieder neu auflegen solche Hybriden zwischen verscheidenen Genres. Gerade die Kombination von Adventure und Strategie wäre mit heutiger oder zumindest neuerer Technologie wie damals interessant.

  17. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: Muhaha 16.04.20 - 11:02

    minnime schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sowas könnte man heute mal wieder
    > neu auflegen solche Hybriden zwischen verscheidenen Genres. Gerade die
    > Kombination von Adventure und Strategie wäre mit heutiger oder zumindest
    > neuerer Technologie wie damals interessant.

    Wird immer wieder versucht, zuletzt bei Brutal Legend. Klappt in der Regel nicht besonders gut, weil man hier zwei sehr unterschiedliche Genre verschmelzen möchte und noch niemand herausgefunden hat, wie man das richtig macht.

  18. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: Hallonator 16.04.20 - 11:18

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist halt jetzt schon so bisschen wie sich Herr der Ringe anschauen, und
    > meinen: "also die Story mit Elben und Zwergen muss jetzt nicht jeder toll
    > finden" :P

    -Elben und Zwergen +Hobbits :P

  19. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: Eheran 16.04.20 - 11:41

    >Zu wenig Pew Pew und Bumm Bumm?
    Davon gab es doch reichlich in Dune?
    Macht es aber nicht spannender. Der Film war einfach nicht gut. Mehr als ein "meh" war es früher schon nicht und als ich ihn letztes Jahr geguckt habe hat es grad noch dafür gereicht, dass ich ihn angucke und nicht ausschalte. Und da der Vergleich mit 2001 kam: Den kann ich mir einfach nicht angucken. Der nimmt mich nicht mit. Z.B. tausende wild leuchtende Knöpfe (auch noch ohne Beschriftung?) sind für mich einfach reiner Bullshit. Aus solchen Gründen finde ich auch "Gravity" absoluten Schrott. Also obwohl Gravity vor Action nur so überquillt ist er einfach nur scheiße, weil auf so vielen Ebenen völlig absurd.

  20. Re: Der erste war zum Einschlafen

    Autor: theFiend 16.04.20 - 12:08

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und da der Vergleich mit 2001 kam: Den kann ich mir einfach
    > nicht angucken. Der nimmt mich nicht mit. Z.B. tausende wild leuchtende
    > Knöpfe (auch noch ohne Beschriftung?) sind für mich einfach reiner
    > Bullshit.

    Ich finds ja ok wenn man dazu steht ein Banause zu sein, oder einfach sagt: mag ich nicht. Aber so an den Haaren herbeigezogene Begründungen wie "weil mir da zuviele unbeschriftete Knöpfchen leuchten" ist schon echt peinlich.

    Aber das ist vielleicht auch das was das Publikum aus 1970 und früher vom heutigen unterscheidet: man wusste das die Technik einfach Unzulänglichkeiten hat, und war bereit eine gewisse Lücke mit Phantasie zu füllen. Darum beherrschen Filmemacher damals auch noch die Kunst des "weglassens" wie z.B. im ersten Alien.

    In 2020 wird dann ein pseudo Realismus als Erwartungshaltung vorgeschoben, den gerade ein SciFi Film eh nicht erfüllen kann. Und gleichzeitig strömen die Massen in Billige weitererzählungen von Homers Heldenreise in Space, mit pseudoreligion und Laserschwertern... aber hey... :D

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