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Lynchs Film war toll

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  1. Lynchs Film war toll

    Autor: Avarion 15.04.20 - 18:13

    Leider ziemlich unverständlich wenn man die Bücher nicht gelesen hat. Optisch für damalige Verhältnisse aber gut gemacht.

    Hatte leider erst den Film gesehen und später die Bücher gelesen. Als ich den Film dann noch einmal gesehen hatte konnte ich ihn erst richtig geniessen.

  2. Re: Lynchs Film war toll

    Autor: violator 15.04.20 - 18:39

    Das war halt einer dieser Filme, die kein bisschen massentauglich waren. Er war finanziell ein Flop, aber schlecht war er nun nicht. Und nach Star Wars haben die meisten eh nur Pew Pew erwartet.

  3. Re: Lynchs Film war toll

    Autor: Single Density 15.04.20 - 21:08

    Ja, der Film ist wie Fenchel: Die einen lieben es, die anderen hassen es, dazwischen gibt's wenig.
    Hab den Film aber auch nach dem Lesen der Bücher gesehen, so daß vielleicht einfach der Kontext mehr parat war.
    Ich mag den Film. Aber ich mag auch Fenchel. :-)

  4. Re: Lynchs Film war toll

    Autor: hiDDen 15.04.20 - 21:46

    Ich habe die Bücher bis heute nicht gelesen aber den Film schon mehrfach gesehen. Ich finde Ihn großartig... die Story, die Schauspieler, die Bilder, der Soundtrack ... einfach geil.

  5. Re: Lynchs Film war toll

    Autor: theFiend 15.04.20 - 21:49

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das war halt einer dieser Filme, die kein bisschen massentauglich waren. Er
    > war finanziell ein Flop, aber schlecht war er nun nicht. Und nach Star Wars
    > haben die meisten eh nur Pew Pew erwartet.

    Mir würde spontan überhaupt kein Massentauglicher Film von David Lynch einfallen... ich schätze auch, das zeichnet ihn aus. Twin Peaks dürfte die wohl für ihn größte Zuschauerschaft erreicht haben. Trotz allem hat er oft geniale Filme gemacht,

    Gemessen an der Zeit und dem Budget, fand ich Dune aber auch nicht so übel. Mal sehen was Villeneuve draus macht, bisher fand ich jeden seiner Filme absolut überschätzt...

  6. Re: Lynchs Film war toll

    Autor: minnime 16.04.20 - 10:28

    Klar visuell war er nicht schlecht und die Musik fand ich damals auch super aber die Story hatte nicht so viel mit den Büchern zu tun.

  7. Re: Lynchs Film war toll

    Autor: theFiend 16.04.20 - 12:11

    minnime schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar visuell war er nicht schlecht und die Musik fand ich damals auch super
    > aber die Story hatte nicht so viel mit den Büchern zu tun.

    Ist aber ein recht beliebter Ausweg, wenn das Buch umfänglich garnicht zu verfilmen ist. Wird auch heute noch beschritten, siehe z.B. Ready Player One

  8. Re: Lynchs Film war toll

    Autor: eidolon 16.04.20 - 13:01

    Und warum steht dann im Artikel, dass er sich recht nah an den Büchern hält, vom Ende mal abgesehen?

  9. Re: Lynchs Film war toll

    Autor: theFiend 16.04.20 - 13:31

    eidolon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und warum steht dann im Artikel, dass er sich recht nah an den Büchern
    > hält, vom Ende mal abgesehen?

    Weil er halt einen sehr kurzen Abschnitt des Buches als Vorlage nimmt.

  10. Re: Lynchs Film war toll

    Autor: minnime 16.04.20 - 22:54

    Ne ne, das ist schon weitgehend die ganze Geschichte des ersten Bandes, nur halt mit meiner Meinung nach recht starken Abweichungen. Die Schallmodule hat es im Buch z.B. nie gegeben.

  11. Re: Lynchs Film war toll

    Autor: Randalmaker 17.04.20 - 15:52

    minnime schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ne ne, das ist schon weitgehend die ganze Geschichte des ersten Bandes, nur
    > halt mit meiner Meinung nach recht starken Abweichungen. Die Schallmodule
    > hat es im Buch z.B. nie gegeben.

    Genau so siehts aus. Was der Film auch spektakulär gut macht mMn, ist, die Atmosphäre der Romane einzufangen. Exakt so stellt man sich Dune etc. vor. Die Sache mit den Schallmodulen dürfte allerdings viele Hardcore-Fans abgeschreckt haben.

  12. Re: Lynchs Film war toll

    Autor: Smartcom5 18.04.20 - 01:21

    Hier ich! Auch den Film gesehen, bevor ich die Bücher (nie) gelesen habe.
    Habe ich gar bis heute nicht, nicht ein einziges davon – aber ich hab‘ vorher Dune gespielt!

    Vom Kleinen …
    Wenn man die beiden Dune-Spiele für den Amiga gespielt hat, kennt man eigentlich den Inhalt des Films – da ist‘s wie bei 1984: Wer den Film gesehen (und seine ultimativ unmittelbare Aussage verstanden) hat, braucht das Buch nicht zu lesen, um jede Silbe des Buchs zu kennen und beim schauen des Films im Kopf zu haben.

    Gerade der I. Teil des Amiga-Spiels Dune als Rollenspiel war grandios-brilliant mit seinen Teleport-Wechseln des Schauplatzes, den stechend blauen Augen und den wehenden Sanddünen im Hintergrund – dazu diese melodisch-hypnotisierende musikgewordene Schaffenskraft dank der Amiga-typischen Modul-Phantasterei. Ein klein-großes Meisterwerk der verschrifteten Herbert'schen Epik, auch wenn sicherlich nicht an seine Vielfalt und Detailtreue heranreichen durfte.

    Bei Dune II hingegen – was ja spieletechnisch de facto der Ziehvater von Command & Conquer war und ein Feuerwerk an computer-technischen Neuerungen mit sich brachte – da fühlte ich mich nach dem schauen des Films peinlich und betreten beobachtet von Herbert, der mir beim zocken damals ständig sein „Lies es endlich, Du profaner 0815-Zocker! Du weißt, daß Du mir das schuldig bist …“ in‘s Ohr flüsterte.

    … und großen Meisterwerken
    David Lynch' Adaption war damals auch nicht weniger als atemberaubend und ein herrlicher bildgewordener Epos von Herbert's Vision—zu Recht hatte er selbst als Autor wenig daran auszusetzen. Ich habe gefesselt wie ein kleines Kind jede Minute der gefühlt viel zu kurzatmigen eineinhalb Stunden verschlungen, beim verlassen des Kinos war ich geflasht wie lange nicht mehr und hatte das dringende Bedürfnis, sofort und unmittelbar nach Hause zu fahren; zum zocken natürlich.

    Seitdem hatte ich beim spielen den Geruch vom Spice in der Nase und Sand in den Augen und es hat mich mitgerissen, wenn ich in Dune II auf einen Spice-Hügel zur Ernte fuhr (der Boden hat gebebt hat, wenn‘s wieder ein Sandwurm war), jedenfalls war ich da immer echt auf Dune unterwegs.

    An‘s Spice in Form der bewusstseinserweiternde Droge bin ich trotz aller Versuche bis heute nicht ran gekommen, also mußte wohl oder Übel Ersatz her (und für mich das einzige neben Kaffée an psychotroper Substanz, was ich liebe): Fenchel.

    In unserer Seele muß ein Bild zum Erlebnis werden.
    Sehen Sie, mein Großvater als Künstler, seines Zeichens Maler (Meisterschüler Professors Emil Orliks an der Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst unter Max Liebermann, ebenfalls Königlich Preussische Akademie der Künste zu Berlin), pflegte Zeit seines Lebens zu sagen, daß in unserer Seele ein Bild zum Erlebnis werden muß. Er meinte das nicht nur im übertragenen Sinne, sondern vor allem allgemein bildlich gesprochen.

    Buchstaben sind nur Farben, Worte bloß Werkzeuge
    Buchstaben sind nur Farben, um das größere, das lebendige Bild zu malen. Worte sind also nur Werkzeuge, die letztlich keinem anderen Zweck dienen sollten, als nützlich zu sein, um sich zu Epen der darstellenden Künste zu entwickeln, in denen überall und wann immer man will, phantastische Konzeptionen entstehen.

    Das große Ganze
    Das Schönste am Schreiben ist aber noch immer, daß jeder von uns die Farben kostenlos bekommt, während wir alle mit dem Instrumentarium geboren wurden, um jene Farben erst zu ihrem Potenzial zu nutzen. Es ist nur so, daß wir diese gerade lebendig genug mit unserem ganzen Arsenal an Vorstellungskraft führen müssen, um schließlich Künstler zu werden.

    Herbert hat das mit den Farben verstanden, als er Dune schrieb. Lynch ließ in Folge Herbert's Werkzeuge mit seinen Bildern die perfekte Gestaltwerdung angedeihen, selbst Tarantino macht das imer wieder. Weil all jene Künstler sind. Manch ein Regisseur ist sogar derart begabt, daß er einen Farbfilm aus Drehbüchern drehen kann, welche lediglich in Schwarz-Weiß geschrieben wurden!

    Massenverwünschungswaffen!
    Ich glaube, wenn unsereins Unbegabter auch nur im Entferntesten bewußt wäre, wie sehr solche Leute wie Herbert die Momente genießen dürften, in denen sie versuchen, die Typen zu befehligen, während jene Lettern fröhlich vor Entzückung auf dem Papier umhertanzen und sich darüber freuen, in welcher perfekten Form sie letztendlich zusammenfinden mögen um am Ende ein schönes, wohlgeformtes geformtes Stück Brief, Drehbuch oder Ähnliches fertigzustellen und darin ihre Vollendung zu finden, dann wären Außenstehende wahrscheinlich zutiefst schockiert über das immerwährende Lächeln, das über jene Künstlergesichter huschen muß, wenn sie sich vorstellen, wie sich jene zusammengesetzten Zeilen im Kopf des Lesers abspielen mögen und wie tief das Grinsen über die Gedanken des Verfassers in solchen Momenten wirklich verwurzelt ist – und sich am Ende für den Spaß auch noch fürstlich entlohnen lassen!

    Die würden schwere Ohrfeigen bekommen, nach dem Motto „Wie kannst du es wagen, Du Schlingel“.

    Leute wie Herbert, Lynch oder Tarantino haben sicherlich ihren Spaß!
    So, genug gelobt. Hoffe Euch allen wird der Feierabend mit Sternschnuppen verhagelt! xD


    In diesem Sinne

    Smartcom

    "Ich weiß nicht ob es besser wird, wenn es sich ändert. Aber ich weiß das es sich ändern muß, wenn es besser werden soll."
    Georg Christoph Lichtenberg *1742, †1799, deutscher Schriftsteller

  13. Re: Lynchs Film war toll

    Autor: pool 22.04.20 - 11:21

    > dazu diese melodisch-hypnotisierende musikgewordene Schaffenskraft

    https://www.youtube.com/watch?v=FjHon6yg-r8

    <3

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