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Die Kritik ist zu oberflächlich (sorry)

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  1. Die Kritik ist zu oberflächlich (sorry)

    Autor: alloisxp 25.05.18 - 12:55

    Ich habe mir die Kritik vor und nach dem Film jeweils durchgelesen.
    Ich möchte nichts dazu sagen ob die Kritik zutrifft oder nicht bzw. ob sie meine Meinung wiederspiegelt.

    An den Kritiken zu Solo wird es eigentlich so deutlich wie sonst nirgends:
    Die Kritiken gehen in der Regel nahezu Ingenieurstechnisch auf einzelne Aspekte ein (Schwache Schauspielerische Leistungen einzelner Charaktere, banale Handlungsstränge vor allem auch Mantraartig werden die flachen Charaktere in Solo gepriesen).

    Bei Rogue One wurde das Prinzip des Story-Telling welches letztlich auch Solo verfolgt gelobt: Konzentration auf einen rasanten Plot, Vertiefung der Charaktere eher am Rande (hauptsächlich über ihre Entscheidungen). Ist es nicht ein Fehler in einer Kritik dieses Prinzip zu missachten das Solo ebenfalls umzusetzen versucht? Denn dann muss man den Film anders begreifen: Es zählt nicht die Dichte der Hintergrundgeschichten der Charaktere, sondern die Komplexität der moralischen Entscheidungen die sie treffen.
    Und wow, bei aller Liebe, die ist sowas von gegeben für den jungen Solo.

    Bei Han Solo geht es immer darum "mache ich das beste für mich oder sorge ich mich um meine Mitmenschen/die Gesellschaft". Der Autor der Kritik schreibt hier sinngemäß: Der junge Solo ist ein leichtsinniger Draufgänger der aber im rechten Moment immer seine Ritterlichkeit beweist".
    Wer den Film wirklich gesehn hat kann sowas eigentlich nicht schreiben.

    [Spoiler]


    Beispiele: Was ist daran ritterlich das Solo Beckett erschießt ohne zumindest zu versuchen ihm eine Alternative zu ermöglichen?
    War es wirklich die einzige Alternative seine Geliebte allein auf dem Planeten zurück zu lassen?
    Ist es ok (von vielleicht unbeteiligten dritten) zu stehlen wenn man sich Unterdrückung entziehen will?
    ...

    [Spoiler Ende]

    Solo ringt immer wieder mit seinem Egoismus, er möchte gerne das "Richtige" für die Allgemeinheit tun und man hat das Gefühl das er es meistens auch schafft, aber eigentlich hält es sich die Wage und an sich macht das die Figur hoch komplex. Denn man kann sich dutzende male im Film fragen: War das richtig? Ist Solo moralisch eine gute Person?
    Zumindest dieser Aspekt ist in dem Solo Spin-Off jedenfalls super gelungen, fügt sich super ein in das Prinzip des Story-Telling des Films, man hat das Gefühl der Film funktioniert irgendwie als großes Ganzes. Zumindest sollte die Kritik doch das für und wieder der Methode abwägen oder?

    Was ich damit sagen will: Die Kritiken sezieren Einzeldetails des Films, verzichten aber darauf diese Entscheidungen zur Darstellungsform im großen ganzen zu sehen. Das ist irgendwo den Filmen gegenüber nicht fair. Daher schleicht sich bei mir das Gefühl ein, dass der Film einfach schlechte PR hat und die ganzen Kritiker darauf aufspringen. Was den Sinn von solchen Kritiken gerade irgendwie über den haufen wirft.

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