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"unglückliches Händchen"

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  1. Re: "unglückliches Händchen"

    Autor: Lapje 22.05.18 - 16:27

    eXXogene schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Gender Diskussion in Bezug auf Star Wars Filme ist gelinde gesagt...
    > Ermüdent.

    Nein, es ist einfach nur noch nervend. Vor allem wie manche "Fans" meinen festlegen zu können, was ein echter "Star-Wars-Filme" ist und was nicht. Ein einfaches "hat mir nicht gefallen" reicht heute nicht mehr, man muss ja immer noch das Gefühl vermitteln das man den größten Durchblick hat. Da können Star-Wars- und Star-Trek-fans die Hand geben...

    Wenn ich mir aber die Bewertungen in der imdb anschaue, können die Filme so schlecht nicht gemacht sein.

    Genauso ist es bei den ersten drei Filmen - wenn man bei diesen die Effekte außen vor lässt, bleibt ebenso nur eine mittelmäßige Story...also nicht wirklich ein Unterschied zu heute...

  2. Re: "unglückliches Händchen"

    Autor: Lapje 22.05.18 - 16:28

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das Problem ist, dass die neue Agenda einfach durchgedrückt wird ohne sich
    > passenden Stories dazu auszudenken.

    Als wenn die alten Geschichten besser gewesen wären...

  3. Re: "unglückliches Händchen"

    Autor: Lapje 22.05.18 - 16:31

    narfomat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > selbst ein oracle datenbankadministrator als drehbuchautor haette nach
    > einem jahr was spannenderes abgeliefert...

    Und warum schreibst Du dann kein Drehbuch wenn es so einfach ist? Genau diese elitäre Überheblichkeit meinte ich...

  4. Re: "unglückliches Händchen"

    Autor: azeu 22.05.18 - 16:41

    "Besser" waren sie tatsächlich, auch wenn die alten Geschichten auch nicht gerade Shakespeare-Niveau hatten, zugegeben.

    Sowohl die alte Trilogie als auch die Prequels hatten zumindest eine durchgängige Story.

    Das Setting von "The Force Awakens" jedoch wurde in "The Last Jedi" fast komplett ignoriert.

    Natürlich kann man jetzt sagen, ist ja nur ein Film, was soll es. Auf der anderen Seite aber wurden die Fans die letzten 40 Jahre zu einem bestimmten Status Quo "erzogen". Wenn man ihnen jetzt etwas vorsetzt was komplett abweicht vom bisherigen Kurs, dann darf man sich über Kritik nicht wundern. Und es gibt sehr viel sachliche Kritik zu "The Last Jedi".

    Beispielsweise die Charakter-Änderung bei Luke. Der Luke der nicht mal seinen mörderischen Vater umbringen sondern bekehren wollte soll Jahre später plötzlich kein Problem damit gehabt haben, seinen Neffen heimtückisch im Schlaf zu köpfen. Also den Sohn seiner Schwester und seines besten Freundes. Das sieht nicht nach gutem Drehbuch aus. Der Autor hat den Charakter von Luke anscheinend nicht mal richtig gekannt oder wollte diesen bewusst schädigen o.ä.

    Um mal nur einen Aspekt zu nennen.

    ... OVER ...

  5. Re: "unglückliches Händchen"

    Autor: azeu 22.05.18 - 16:44

    Es macht auch einen (großen) Unterschied, ob man die neuen Filme für sich allein betrachtet oder im Kontext der alten Filme inkl. Prequels.

    Und im Kontext der alten Filme machen die neuen keine gute Figur. Was natürlich nicht bedeutet, dass die neuen Filme niemandem gefallen dürfen. Aber das ist auch nicht der springende Punkt.

    ... OVER ...

  6. Re: "unglückliches Händchen"

    Autor: Muhaha 22.05.18 - 16:56

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und warum schreibst Du dann kein Drehbuch wenn es so einfach ist?

    Man kann ein Drehbuch konstruktiv kritisieren, ohne dafür extra eines schreiben zu müssen. Man kann durchaus die Erwartungshaltung an den Tag legen, dass professionelle Drehbuchautoren bessere Arbeit abliefern können, so wie das in anderen, sogar vergleichbaren Filmen aus dem selben Genre der Fall ist.

    > Genau diese elitäre Überheblichkeit meinte ich...

    Wer anderen elitäres Verhalten vorwirft, sollte besser nicht mit abgedroschenen Kindergartenargumenten kommen, sondern ein wenig fundierter argumentieren :)

  7. Re: "unglückliches Händchen"

    Autor: Muhaha 22.05.18 - 16:58

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es macht auch einen (großen) Unterschied, ob man die neuen Filme für sich
    > allein betrachtet oder im Kontext der alten Filme inkl. Prequels.

    Da die neuen Filme ohne die alten Filme ja nie existieren würden, kann man die neuen Filme nur im Kontext der alten Filme bewerten.

    > Und im Kontext der alten Filme machen die neuen keine gute Figur. Was
    > natürlich nicht bedeutet, dass die neuen Filme niemandem gefallen dürfen.

    Als harmloser Popcorn-Film geht das schon durch. Aber so wie man selber älter geworden ist und sich die Ansprüche geändert haben, wäre es ganz nett gewesen, wenn die neuen Filme der Hauptreihe diesem Umstand ein wenig Rechnung getragen hätten.

    > Aber das ist auch nicht der springende Punkt.

    Jepp, ist er nicht :)

  8. Re: "unglückliches Händchen"

    Autor: Blindie 22.05.18 - 18:00

    Mal ehrlich, wann hat Star wars jemals mit guter Story gepunktet. Das Alleinstellungsmerkmal der Technik gibt es auch nicht mehr, also bleibt nur noch eine Mäßige Story mit coolem Setting. Mehr habe ich nicht erwartet und wurde von den neuen Star wars nicht enttäuscht. Meiner Meinung nach ist alles andere eine reininterpretation eines verklärten Blickes. Das kling jetzt vielleicht harsch aber ich liebe Star Wars trotzdem.

  9. Re: "unglückliches Händchen"

    Autor: violator 22.05.18 - 19:24

    Es ist ein Unterschied ob man das glaubhaft oder künstlich erzwungen macht. Wüsste nicht, wo Ripley damals dauernd auf Frauenkram hingewiesen hat. Die hat einfach ihr Ding gemacht und fertig. Künstlich war da gar nichts.

    Aber heutzutage muss alles gegendert, korrekt und ganz klar deutlich gemacht werden, damits auch je niemand übersieht.

  10. Re: "unglückliches Händchen"

    Autor: Niaxa 22.05.18 - 20:09

    Naja auch ohne Sexistisch zu sein, kann man sich darüber aufregen, wie abnormal schlimm es heute Frauen gehen muss, um Feminismus pausenlos künstlich anzutreiben. Wenn das nicht aus dem natürlichen Drang heraus geschieht, lügen sich die Leute doch so oder so nur selbst in die Tasche, um ein etwas besseres Bild nach Außen abzugeben und das Gewissen zu beruhigen. Aber ich lass euch gerne euer Schubladendenken. Anders scheint ihr nicht klar zu kommen.

  11. Re: "unglückliches Händchen"

    Autor: azeu 23.05.18 - 08:03

    "Mal ehrlich, wann hat Star wars jemals mit guter Story gepunktet."

    Jetzt musst Du schon die klassischen Teile kleinreden damit die neuen Teile nicht ganz so schlecht dastehen :)

    ... OVER ...

  12. Re: "unglückliches Händchen"

    Autor: lear 23.05.18 - 09:03

    Die Story war nie sonderlich tiefgründig oder komplex (Parsifal + Hamlet + Zen + Flash Gordon - ab TESB auch Freud ;-), aber ein gut erzähltes culture mash-up.

    Die neuen Teile haben keine schlüssigen oder konsistenten Charaktere und, Todsünde, schieben bekannte Protagonisten komplett aus ihrem Charakter (Luke, Han in "Solo") oder nehmen Charakterentwicklungen wieder zurück (Han in TFA)
    Die Handlung ist dementsprechend wirr und wirkt zumindest wie ein Amalgam aus fan-service, "Agenda" (ob Mary-Sue oder sjw, das Motiv ist eigentlich unerheblich) und Risikoaversion (TFA kopiert ANH, entweder mangels Inspiration oder um den Erfolg zu plagiieren)

    Da StarWars notorisch schlecht besetzt ist (es gibt im ganzen Zyklus nur sehr wenige wirklich gute Schauspieler, alle anderen sind "richtig schlecht"), kann deren Performance die gravierenden (wir reden hier nicht vom nerd-complaint #65154: "Geräusche im Weltall") Charakter- und Handlungsschwächen nicht überlagern.

    RO hat wenigstens out-of-the-box gedacht. Der Plot ist stellenweise arg gezwungen und Jones ist wirklich *grausam* schlecht (allein den Versuch eines grimmigen Duckface hätte der Regisseur blocken müssen- es scheint aber ihre einzige Mimik. Was in synchronisierten Fassungen natürlich nicht rüber kommt, ist die irgendwie gezwungen aggressive Sprechweise, evtl. ist sie auch einfach nur fehlbesetzt)
    Fans von DarkForces werden nicht mögen, daß die dritte Variante von "wie wir die Pläne gekriegt haben" (ich hätte da übrigens einen in-joke über Bothans eingebaut und die Spezies zu einem Synonym für ein Himmelfahrtskommando gemacht) DarkForces irgenwie paraphrasiert, es aber gleichzeitig aus dem Kanon kickt - aber für sich genommen ist der Einblick in die Rebellion stimmig.

  13. Re: "unglückliches Händchen"

    Autor: Garius 23.05.18 - 12:03

    Zwei Mal retten lassen...tss..Luke hat sich die gesamte Trilogie über retten lassen. Sogar noch im finalen Kampf :D

  14. Re: "unglückliches Händchen"

    Autor: ElMario 23.05.18 - 12:19

    eXXogene schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Ansonsten steht es jedermann frei nicht ins Kino zu gehen.


    Der Film existiert dann trotzdem...und wird für immer da sein...und viele Generationen später wird man sich immernoch fragen, warum... :p

  15. Re: "unglückliches Händchen"

    Autor: Garius 23.05.18 - 19:09

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eXXogene schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Diese Gender Diskussion in Bezug auf Star Wars Filme ist gelinde
    > gesagt...
    > > Ermüdent.
    >
    > Nein, es ist einfach nur noch nervend. Vor allem wie manche "Fans" meinen
    > festlegen zu können, was ein echter "Star-Wars-Filme" ist und was nicht.
    > Ein einfaches "hat mir nicht gefallen" reicht heute nicht mehr, man muss ja
    > immer noch das Gefühl vermitteln das man den größten Durchblick hat. Da
    > können Star-Wars- und Star-Trek-fans die Hand geben...
    >
    > Wenn ich mir aber die Bewertungen in der imdb anschaue, können die Filme so
    > schlecht nicht gemacht sein.
    >
    > Genauso ist es bei den ersten drei Filmen - wenn man bei diesen die Effekte
    > außen vor lässt, bleibt ebenso nur eine mittelmäßige Story...also nicht
    > wirklich ein Unterschied zu heute...
    Hast du dir die Effekte mein letztes Bild angeguckt? Da fragt man sich wie Steven Spielberg 1994 so etwas wie Jurassic Park auf die Beine stellen konnte. Fast sämtliche Dialoge wurden mit zwei Kameras über die Schulte der Protagonisten gedreht. Das ist Film wissenschaftlich die aller simpelste Methode einen Dialog zu präsentieren. Episode 1 bis 3 waren voll davon. Meist sitzend. Da war es ein richtiges Highlight wenn eine Figur plötzlich aufstand, zwei Schritte lief und sich dann umdrehte um weiter zu labern. Die Story bot derartig viele Logiklöcher, da kann man Episode 7 und 8 schon regelrecht als philosophisch bezeichnen. Den Schauspielern hast du jede Sekunde des Spiels angemerkt, dass sie nur grüne Wände als Vorlage hatten.

    Über Geschmäcker lässt sich streiten, aber aufgrund von Episode 1-3 bin ich dankbar, das Lucas bei Episode 5 und 6 nicht mehr viel zu sagen hatte.

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