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Der Film ist der Hammer!

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  1. Re: Der Film ist der Hammer!

    Autor: Serenity 19.12.16 - 18:29

    Randy19 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man seine Nostalgiebrille mal abnimmt erkennt man nämlich das 4 gar nicht so > gut war, und nur unbedeutend
    > (...)
    > Ja die Story war schon ähnlich(wobei "Einfach neu verfilmt" schon ne freche
    > Aussage ist, aber das ist das halt mit der Nostalgiebrille, naja), ...

    Für mich hast du eben eine "CGI Brille" auf. Ich mag ja alle Star Wars Filme und die damaligen Filme haben etwas, was andere neueren Filme nicht haben. Die Regie, die Kameraführung war damals anders (nicht besser oder schlechter) und sonst war auch Star Wars 4 für damalige Zeit technisch sehr weit vorne.
    Ändert alles nicht daran, das Star Wars 7 fast eine gleiche Story hat und fast schon an einer Neuverfilmung durchgehen kann. Wenn man uns nur auf die Story durchliest (z.b. auf Wikipedia), erkennt man sehr viele Parallelen. Man hat da einfach ein gutes "sicheres Konzept" aufgegriffen und und in einigen Details geändert + CGI Effekte. So wurde dann ein "guter" Star Wars 7 drauß.

  2. Re: Der Film ist der Hammer!

    Autor: pythoneer 19.12.16 - 18:57

    lear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber keine Ahnung was dieses Machtdingens ist.

    Ja, und?

    > Hast Du den Film gesehen?

    Ja, warum fragst du?

    > google mal nach "mary sue"

    Brauch ich nicht, du kannst auch einfach sagen was du sagen willst.

    > Gib einem Bo-Meister eine Katana und schau mal, was passiert....

    Es ist interessant wie du niemals sagst was du sagen willst: Was willst du mir damit sagen? Das ein Bo-Meister nicht gut – oder der Waffe angemessen im richtigen Stil – mit einem Katana umgehen kann? Na passt doch perfekt, kann Rey mit einem Lichtsäbel nämlich auch nicht. Schön, dass du mit mir einer Meinung bist!

  3. Re: Der Film ist der Hammer!

    Autor: lear 19.12.16 - 20:32

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Aber keine Ahnung was dieses Machtdingens ist.
    >
    > Ja, und?

    Sie weiß nicht, was die Macht ist (Filmfakt), aber wurde "an das Handwerk der Jedi herangeführt"
    Wenn Du den Widerspruch nicht erkennst, erklärt das Deine Position, aber leider kann ich Dir dann auch nicht helfen.

    > Brauch ich nicht, du kannst auch einfach sagen was du sagen willst.
    Die naheliegende Erklärung für all die Widersprüche und Unglaubwürdigkeiten des Films ist: "amateurhaftes Script" (sofern es überhaupt eins gegeben hat, worüber ich mir auch aufgrund der kolportierten vielen Nachdrehs zu R1 nicht mehr sicher bin)

    Und ein bisserl Bildung schadet eigentlich nie. "Googlen" kann man übrigens unter https://www.google.com

    > angemessen im richtigen Stil mit einem Katana umgehen kann?
    Er überlebt keine 5 Sekunden. Im Allgemeinen massakrierst Du Dich selbst. Und ein Lichtschwert ist in der Hinsicht um Größenordnungen "komplizierter" (wesentlich brisanter und völlig seltsame Masseverteilung)
    Die direkte Konfrontation zwischen Ren und Finn/Rey ist einfach eine dumme Idee im Script.
    Hidden Agenda hin, SjW Verschwörung her - das ist schlicht dumm geschrieben und *wenn* man sich schon in so eine Situation schreibt (weil man das Script dämlicherweise anfängt ohne das Ende zu kennen) macht man einen Hero-Relief, dh. irgendwer gaaaaanz tolles taucht plötzlich auf, löst das Problem, muß dann aber gleich wieder weg. Das ist immer noch schwach ohne Ende, aber rettet wenigstens die Entwicklung des Hauptcharakters.
    Es paßt aber zum ganzen Rest.

  4. ... und am Ende sind alle tot.

    Autor: gakusei 19.12.16 - 20:55

    ... und am Ende sind alle tot.

    Nennt mich einen Romantiker, aber mich hat es extrem genervt, dass ausnahmslos alle Hauptdarsteller am Ende tot sind.

    Kein Wunder, dass man sich in den jeweiligen Akten keine Mühe gemacht hat, ihren Charakteren Tiefe einzuhauchen. Oder das Formen der Rebellengruppe zu beschreiben. Warum auch? Sterben eh alle. Durch den Todesstern-Test sogar 2x...

    Übrig geblieben ist dann, nicht weiter verwunderlich, ein typischer, glattgebügelter Disney-Hollywood-Streifen.

    Er war gut gemacht, top produziert - aber so glatt, dass ich kein Interesse habe, ihn ein zweites Mal anzusehen. Schade.

    Wenn das jetzt die neue Masche ist (wenn man ehrlich zu sich selbst ist, war Episode VII auch etwas schal), dann finde ich das schade. Gefühlte Jahrzehnte vergehen, bis endlich doch nach Episode VI die Geschichte weiter erzählt wird, und dann merkt man "Hm, Episode I bis III waren doch keine Ausrutscher..."

    Nichts für ungut, ich wurde 2 Stunden ganz gut unterhalten - aber es war kein Vergleich zu den Emotionen von Episode IV, V und VI.

  5. Re: ... und am Ende sind alle tot.

    Autor: vulkman 19.12.16 - 23:11

    gakusei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Übrig geblieben ist dann, nicht weiter verwunderlich, ein typischer,
    > glattgebügelter Disney-Hollywood-Streifen.

    Genau, ein typischer, glattgebügelter Disney-Hollywood-Streifen, bei dem am Ende alle tot sind und einer der Helden einen verwundeten Informanten erschossen hat, weil er eine Belastung für ihn war. Wieder mal typisch Hollywood :)

  6. Re: ... und am Ende sind alle tot.

    Autor: blaub4r 20.12.16 - 00:22

    Wie soll das sonst gehen ? Wie erklärst du das überleben aller Helden und das sie nie wieder in einen der folgenden Filme aufgetreten sind ? Sie mussten sterben um die Geschichte glaubhaft in die 2te Trilogie übergehen zu lassen.

    Ich fand es leider auch sehr schade aber das war nun mal der beste Weg. Alles andere hätte nur Fragen aufgeworfen. Ich fand den Film sehr geil, wobei er im letzten Abschnitt noch am besten war und ich ab da gerne noch 2 Stunden weiter geschaut hätte. Aber naja mal auf den nächsten warten ..

  7. Re: Der Film ist der Hammer!

    Autor: pythoneer 20.12.16 - 00:46

    lear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie weiß nicht, was die Macht ist (Filmfakt), aber wurde "an das Handwerk
    > der Jedi herangeführt"
    > Wenn Du den Widerspruch nicht erkennst, erklärt das Deine Position, aber
    > leider kann ich Dir dann auch nicht helfen.

    Das jemand seine Erfahrungen aus der Kindheit vergisst/verdrängt wird für dich hoffentlich nicht erst mit Star Wars 8: Forces Of Destiny erfunden. Darüber hinaus ist es als Kind auch relativ schwierig zu erkennen was mit einem überhaupt passiert – in der Erinnerung eines Kleinkindes bleibt dann vielleicht nicht viel mehr als ein "Onkel" der einem lustige Zaubertricks gezeigt hat. Das dies möglicherweise in einem sehr frühen alter passiert ist zeigt der Umstand, dass Anakin schon als viel zu alt gehalten wird. Du willst mir doch also nicht allen ernstes erzählen, dass sich jemand an irgend einen "Firlefanz" mit der Macht erinnert, was einem mit 3-4 Jahren erzählt wurde. Wenn es stimmen sollte, das Rey eine Schülerin von Luke war und die von Luke aufgebaute Akademie zerstört und Rey in Sicherheit auf Jakku gebracht wurde, können das zusätzlich auch schreckliche Erinnerungen sein die die "jetzige" Rey aus Selbstschutz unterbewusst verdrängt hat.

    Beides relativ einleuchtende Argumente wie ich finde, besonders das erste.

    >
    > > Brauch ich nicht, du kannst auch einfach sagen was du sagen willst.
    > Die naheliegende Erklärung für all die Widersprüche und
    > Unglaubwürdigkeiten des Films ist: "amateurhaftes Script" (sofern es
    > überhaupt eins gegeben hat, worüber ich mir auch aufgrund der kolportierten
    > vielen Nachdrehs zu R1 nicht mehr sicher bin)

    Jetzt wird so langsam klar, dass du keine ernsthafte Diskussion anstrebst. Ja sicherlich – es hat kein Script gegeben. Da haben sich einfach ein paar Leute zusammengefunden, einer hat ne Kamera mitgebracht und "dann gucken wir mal was draus wird". Sry aber so einen Unfug muss ich mir nicht gegen und den ernsthaft beantworten.

    > Und ein bisserl Bildung schadet eigentlich nie. "Googlen" kann man übrigens
    > unter www.google.com

    Danke sehr großzügig von dir. Mich wundert es eher, dass du "Brauch ich nicht" mit "will ich nicht" verwechselst. "Brauch ich nicht" deutet doch eher darauf hin zu sagen "weiß ich schon, danke ich habe keine weitere Recherche nötig"

    > Er überlebt keine 5 Sekunden. Im Allgemeinen massakrierst Du Dich selbst.

    Wo hast du den Unsinn her?

    > Und ein Lichtschwert ist in der Hinsicht um Größenordnungen "komplizierter"
    > (wesentlich brisanter und völlig seltsame Masseverteilung)
    > Die direkte Konfrontation zwischen Ren und Finn/Rey ist einfach eine dumme
    > Idee im Script.

    Das ist jetzt nicht dein ernst oder? Du guckst einen Film über SpaceZauberer (Jedi) und bemängelst das diese SpaceZauberer zu gut mit ihren magischen Zauberstöcken (Lichtschwert) umgehen können – ERNSTHAFT?

    > Hidden Agenda hin, SjW Verschwörung her - das ist schlicht dumm geschrieben
    > und *wenn* man sich schon in so eine Situation schreibt (weil man das
    > Script dämlicherweise anfängt ohne das Ende zu kennen) macht man einen
    > Hero-Relief, dh. irgendwer gaaaaanz tolles taucht plötzlich auf, löst das
    > Problem, muß dann aber gleich wieder weg. Das ist immer noch schwach ohne
    > Ende, aber rettet wenigstens die Entwicklung des Hauptcharakters.
    > Es paßt aber zum ganzen Rest.

    Hidden Agenda – oh weh auf was für ein Gespräch habe ich mich da überhaupt eingelassen ... :/



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.16 00:50 durch pythoneer.

  8. Re: Der Film ist der Hammer!

    Autor: redwolf 20.12.16 - 06:07

    Kann ich so eigentlich unterschreiben. Ich habe aber auch viel Kritik am Film auszusetzen. Die Macher waren der Idee aufgesessen ihren Charakteren schon zu Anfang eine Hintergrundgeschichte geben zu müssen. Stattdessen hätten sie Soldat James Rian pullen sollen und die Hintergrundstory wärend der Hauptstory abhandeln.

    Es wäre besser gewesen, wenn alle schon am Start auf ihrer Mission sind die Pläne zu bekommen. Die Protagonistin bleibt leider auch nur ein Abziehbild mit wenig glaubwürdiger Motivation. Das Thema Opferbereitschaft der unterlegenen Rebellen wurde zu Ende gut rumgebracht. Da hätte man aber besser aufbauen sollen. Wie eben bei Soldat James Rian, wo es einfach pures Glück war den D-Day zu überleben und sich so die Opferbereitschaft aus Überrlebensschuld-Syndrom nach vorne stellt.

    Filmisch inzeniert ist es wirklich top. Immer wenn Szenerien zu sehen ist, sitzt man da mit offenem Mund. Leider sind die Dialoge so dumm gemacht, dass ich hoffen muss, dass das lediglich an der deutschen Synchronisation liegt. Der Dialog wo ihr Vater stirbt ist derart uninspiriert, dass mir die Worte fehlen, da wäre was wie der Blade Runnerspruch oder irgendwas Christopher Nolaneskes angebracht gewesen. Die Rede der Protagonistin bei den Rebellen hat derartigen Fremdscham ausgelöst, dass ich eher den Hintergrund, statt den Vordergrund beobachtet hatte. Seit wann lässt man außerdem Rookies in den Kommandostand?

  9. Re: ... und am Ende sind alle tot.

    Autor: redwolf 20.12.16 - 06:13

    Für dich Romantiker:

    "Nein, das Ziel der Menschheit kann nicht am Ende liegen, sondern nur in ihren höchsten Exemplaren." - Friedrich Nietzsche

    Aber die Lösung im Film ist allemal besser als die Marvelisierung von Star Wars wo ein separates Franchise um jeden einzelnen Charakter aufgebaut wird.
    Das wird sonst alles unglaubwürdig. Warum haben wir z.B. in den späteren Star Wars Teilen nie irgendwas von den Rouge One Charakteren gesehen oder gehört? Außnahme mal Rouge Squadron, die dann scheinbar den Namen erben.

  10. Re: Der Film ist der Hammer!

    Autor: Ach 20.12.16 - 07:02

    Find den Film auch gut. Star Wars sind Märchengeschichten wie aus tausend und einer Nacht. Die wiederholen sind ständig, so auch Star Wars, es gibt gute und böse Prinzessinnen und Prinzen, und welche die sich aus der guten in die Böse Seite verlieren. Bei Star Wars ist diese ewig gleiche Geschichte in die technologische Zukunft projeziert, nicht in irgendeine, sondern in eine dreckige technologische Zukunft.

    Das ist jedenfalls die Erwartung, mit der ich den Film entgegen sah, und er hat geliefert :].

    Unsinnig fand ich, dass das Imperuim die Produktionsstätte der Spuerwaffe inklusive aller Designer- und Ingenieure mal eben zerstörte(wie sollte da so eine Apparatur jemals in Stand gehalten werden?), was keinerlei Sinn ergibt, während das technisch cineatische Highlight, IMHO der kleine Testrun der Waffe aus der Perspektive der Planetenoberfläche war.

    Ach ja, charakteristisch interessant war weniger die Rolle der Hauptdarstellerin, deren ungefährer Werdegang war ja schon in den ersten Momenten des Films ablesbar. Die interessante Charakterentwicklung fand vielmehr in ihrem Filmpartner statt, der selbst als, oder gerade als Rebell von Kindesbeinen an so einigen moralischen Dreck angehäuft hatte, dem man als Zuschauer nie wirklich trauen konnte, der sich aber schließlich als zu 100% Loyal zur "gerechten Idee" stehend entpuppte, und der von dort an selbstständig und den Weisungen seiner Vorgesetzten trotzend, als unverzichtbares Element in die Handlung einwirkte.

  11. Re: Der Film ist der Hammer!

    Autor: Moe479 20.12.16 - 11:53

    Ich fand beide jetzt nicht wahsinnig überzeugend, ich weiß nicht, er kommt an Harrison Ford nicht ran, gut der war auch seiner zeit schon erfahrener und Mark Hamill ein blutiger Anfänger der ihn glänzen ließ ... wirklich gut fand ich merkwürdiger weise den stark kritisierten CGI-Tarkin, der war für mich besser als Peter Cushing in Episode 4 ... vielleicht hätte Guy Henry das auch selbst in entsprechender Maske hinbekommen ... war ihnen wohl zu heiß.

  12. Re: Der Film ist der Hammer!

    Autor: Ach 20.12.16 - 17:36

    Interessanter Einwurf, das mit der Maske. Dazu müsste man mal wissen, was mit Gesichtsmasken aktuell den möglich ist. Digitale Gesichter, dass ist halt in der Werdung. Keiner hätte geglaubt, auf welche kleinsten Nuancen in der menschlichen Gesichtsform und Bewegung ein Beobachter ausschlägt, und die Nuss geknackt, vielschichtige Emotionen darzustellen und die auch noch natürlich erscheinen zu lassen, hat bis jetzt noch niemand(selbiges Problem bei humanoiden Robotern). Fehlt also noch ein Stückchen bis zum lebendigen Schauspieler. Da bleibt einem nicht viel mehr, als diese Entwicklungsphase nerdy zu sehen und aus technischer Sicht zu beurteilen.

    Die Schauspieler haben ihren Job aus schauspielerischer Sicht doch eigentlich ganz gut gemacht. Harrison Ford und Mark Hamill dagegen, das kommt mir wieder so vor wie der Zufall, der hin und wieder genau die richtigen Leute zur richtigen Zeit an den richtigen Ort verschlägt. Da ist Ford, der in weiten Teilen sich selber spielt. Wie will das ein professioneller Darsteller toppen, wenn Harrison Ford halt mal "von Natur aus"so ein verrückter Typ ist und der ein halbes Leben Trainig darin so verrückt zu sein in seine Rolle Packt? Und dann Hamill, dessen echte Schüchternheit sich in perfekter Weise mit seiner Star Wars Rolle deckte, der hat das ebeso nicht nur gespielt sondern gelebt, Lukas Werdegang, das Film Musik Orchester, und, und, und. Aus solchen Überschneidungen entstehen Hits, aber die hat man nicht im Griff, die erscheinen irgendwann und dann meistens dort, wo man sie nie erwarten würde, und auch ohne, dass sich die meisten Beteiligten überhaupt bewusst werden, was sie da überhaupt in die Wege leiten, bis sie es später auf irgendeiner Kinoleinwand sehen und dabei einen positiv Schock erleben. Matrix, Allien, Fight Club, das sind solche Hits. Auch die Handlungen solcher Werke sind fast immer ganz neu und erblicken zum ersten mal die Leinwand, wenn man mal drüber nachdenkt. Wie wäre es denn, wenn z.B. heute und zum allerersten mal überhaupt so ein bombastisches Weltraummärchen im Kino auftauchen würde? Und welche Diskussion würde das Auslösen, ein Märchen im Weltraum, was? Und was kann man sich im Gegensatz dazu vom neunten Aufgreifen der Story erwarten?

    In Relation zu dieser Vorgeschichte der Entstehung war der Film IMHO halt einfach ein recht guter und sauberer Job, auch geil konsequent, weil alle draufgehen am Ende. Damit ordnet sich das Drehbuch der großen Saga unter, als eine Aufarbeitung der zwar wichtigen aber die spätere Handlung nicht überragen wollenden Vorgeschehnisse. Naja, man könnte noch viel mehr Aspekte und Maßstäbe anbringen, nach denen man diesen Film beurteilen würde. Da ist meine Perspektive auch nur eine aus einem ganzen Meer davon :].

  13. Re: Der Film ist der Hammer!

    Autor: Moe479 20.12.16 - 19:21

    vielleicht sollte mein einfach mehr gegensätzliche charaktere auf die bühne nehmen, wenn man eine haudrauftyp und eine mimose nebeneinander stellt werden sie automatisch besser von einander abgegrenzt wahrgenommen als wenn man 10 ähnliche darsteller/charaktere nebeneinander positioniert, da fällt der wahrnehmbare unterschied und die reibung damit geringer aus.

    erste zeichnungen zu han solo sahen einem bird reynolds zumindest optisch verdammt ähnlich ... ford war hingenen ein glücksgriff -auch ohne schnäutzer. das wäre vermutlich sonst nicht so 'ausgezeichnet' gegangen und igendwo in der kategorie weltraumpiraten versumpft, der sicher für sich ein witziger streifen ist aber von absolutem trash kaum abstand gewinnt, trotz vergleichsweise hohem aufwand.

    harrision ford geht einfach nicht als adam sandler in älter durch und mark hamill verkauft sicher keinen silvester stallone-"es leuchtet blau"-style ... auch die möglichkeiten von schauspielern sind begrenzt, und werden durch ihre vorherigen rollen weiter eingeengt weil ihre gesichter einst vorgestellten typen automatisch vom zuschauer zugeordnet werden, und seine erwartungshaltung unbefriedigt beleibt wenn sich das anders darstellt. captain tiberius kirk alias william shatner hatte ja damit ein ihn unglücklich machendes problem, er war gefühlt immer kirk, auch weil sein alter seinem gesichtszüge weniger veränderte, nenauso wie patrick stewart jean-luc picard ist, weil ihm und uns diese rolle so gut passt.

    den richtigen spieler für die richtige rolle zu finden eine kunst für sich, wenn man die charaktere nicht geschickt auf vorgesehene spieler hin schreiben und positionieren kann.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.16 19:27 durch Moe479.

  14. Re: Der Film ist der Hammer!

    Autor: Ach 20.12.16 - 21:45

    >wenn man eine haudrauftyp und eine mimose nebeneinander stellt werden sie automatisch besser von einander abgegrenzt wahrgenommen als wenn man 10 ähnliche darsteller/charaktere nebeneinander positioniert,

    Ja so ist das. Ford war ein Haudrauf Typ, nicht in Richtung Prolet sondern in Richtung rasch begreifend, pragmatisch, konsequent. Und was ich mir in Rogue One gewünscht hätte, dass wäre eine Felicity Jones die einfach nicht so viel geredet hätte, ein ruhiger, in sich gekehrter Typ. Könnte auch gerne eine Schlag weg haben, ein leichtes Trauma von der Story mit ihren Eltern vielleicht. Das hätte sie besonders machen können. Statt dessen wirkt sie im Film ein bisschen sehr auswechselbar.

  15. Re: Der Film ist der Hammer!

    Autor: Keridalspidialose 28.12.16 - 14:44

    Ok, der erste Film abseits der Trilogien... und das ist die beste Story und die besten Charaktäre die sie für diesen Film machen konnten?

    Auch wenn der Film unterm Strich irgendwie ok ist, keinesfalls gut, haben die Macher total versagt. Wenn man aus der Marke Star Wars nicht mehr machen kann als das... dann naja.

    ___________________________________________________________

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