1. Foren
  2. Kommentare
  3. Audio/Video
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Telekom Smart Speaker im Test: Der…

Wie groß mag wohl der CO2 Fußabdruck dieser Flut an Smart Speakern sein

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wie groß mag wohl der CO2 Fußabdruck dieser Flut an Smart Speakern sein

    Autor: Hypfer 01.10.19 - 09:41

    Da wurde eine völlig neue Produktkategorie erschaffen, die irgendwie so ein bisschen funktioniert, aber dann auch nur manchmal. Dazu noch klein und günstig genug, damit man sowas mal verschenken oder "sich was gönnen" kann.
    Und dann steht es rum, klaut Daten, setzt manchmal einen Timer und spielt vielleicht mal einen Webradio Stream ab.


    Ich sehe den Use-Case. Ich sehe jedoch keine Begründung für 10 Geräte von 5 Herstellern die alle größtenteils das gleiche tun. Wo bleibt die Standardisierung?

  2. Re: Wie groß mag wohl der CO2 Fußabdruck dieser Flut an Smart Speakern sein

    Autor: fritze_007 01.10.19 - 09:53

    Hypfer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo bleibt die Standardisierung?

    Fragen:

    wo bleibt die Standardisierung von Smartphones?
    Oder Autos?
    Oder Kleidung?
    Oder Menschen?

    DDR 2.0?

  3. Re: Wie groß mag wohl der CO2 Fußabdruck dieser Flut an Smart Speakern sein

    Autor: Hypfer 01.10.19 - 10:07

    fritze_007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hypfer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wo bleibt die Standardisierung?
    >
    > Fragen:
    >
    > wo bleibt die Standardisierung von Smartphones?
    > Oder Autos?
    > Oder Kleidung?
    > Oder Menschen?
    >
    > DDR 2.0?

    Nahezu alle Autos kannst du an jeder existierenden Tankstelle mit einem der standardisierten Kraftstoffe betanken. Wenn der Hersteller aufhört dein Auto zu fertigen fährt es weiterhin. Maximal die Ersatzteilversorgung kann eingeschränkt sein.
    Dazu erfüllt es diverse Bedürfnisse wie z.B. Transport von A nach B

    Smartphones ähnlich. Frisst ne SIM. Jede SIM. Kann reguläre Telefonfunktionen. Tut das auch so lange bis es kaputtgeht. Ein Bedürfnis hier: Kommunikation und allgemeine PDA Aufgaben

    Kleidung.. Naja, weißte? Eine Hose ist und bleibt eine Hose. Ist sie irgendwann keine Hose mehr kannst du vielleicht noch einen Putzlappen draus machen. Bedürfnis: Bekleidung


    Ich stelle nicht die frage, ob wir irgendwas allgemein bräuchten, denn die führt nirgendwo hin.
    Ich stelle die Frage, ob wir offensichtliche Müllprodukte mit Ablaufdatum und ohne Verwendung danach haben wollen.
    Insbesondere weil mir noch nicht klar ist, welches Bedürfnis diese Produkte eigentlich erfüllen sollen. Das scheint hauptsächlich Selbstzweck zu sein. Ist jetzt halt da weil es eben da ist.

    Sofern wir diese Bedürfnisse klar ermitteln und formulieren können, könnten wir auch anfangen die einzelnen Produkte an der Erfüllung ebendieser zu messen.
    "Smart Speaker X kann Feature A besser als Smart Speaker Y" ist keine relevante Metrik, wenn A keine Relevanzkriterien erfüllt.

  4. Re: Wie groß mag wohl der CO2 Fußabdruck dieser Flut an Smart Speakern sein

    Autor: fritze_007 01.10.19 - 11:00

    Hypfer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich stelle die Frage, ob wir offensichtliche Müllprodukte mit Ablaufdatum
    > und ohne Verwendung danach haben wollen.
    > Insbesondere weil mir noch nicht klar ist, welches Bedürfnis diese Produkte
    > eigentlich erfüllen sollen. Das scheint hauptsächlich Selbstzweck zu sein.

    Ob eine Produkt sinnvoll ist und gekauft werden "darf", entscheidest dann also Du?

    Das nennt sich dann: DDR 2.0.

  5. Re: Wie groß mag wohl der CO2 Fußabdruck dieser Flut an Smart Speakern sein

    Autor: Pecker 01.10.19 - 11:08

    Hypfer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da wurde eine völlig neue Produktkategorie erschaffen, die irgendwie so ein
    > bisschen funktioniert, aber dann auch nur manchmal. Dazu noch klein und
    > günstig genug, damit man sowas mal verschenken oder "sich was gönnen"
    > kann.

    passt auf extrem viele Artikel. Bluetooth Kopfhörer, Spielzeughubschrauber, Tablets etc. Die Liste kann man locker auf hunderte Einträge erweitern.

    > Und dann steht es rum, klaut Daten, setzt manchmal einen Timer und spielt
    > vielleicht mal einen Webradio Stream ab.
    Was für Argumente... Ja die stehen rum und spielen Musik, dafür wurden sie gekauft. So wie auch datenklauende Smartphones praktisch jeder benutzt.

    > Ich sehe den Use-Case. Ich sehe jedoch keine Begründung für 10 Geräte von 5
    > Herstellern die alle größtenteils das gleiche tun. Wo bleibt die
    > Standardisierung?

    Das nennt sich Wettbewerb und Alternativen. Auch bei Autos haben wir inzwischen 4 weit verbreitete Antriebstechniken und noch weitere wenig gebräuchliche. Aber Diesel, Benzin, Gas und Strom sind weit verbreitet.

    Und Amazon versorgt seine Geräte zum Beispiel weiterhin regelmäßig mit Updates. Auch die erste Generation wird nicht fallen gelassen und bekommt neue Funktionen.

    Auch mein allererste Fire TV von 2014 bekommt noch Updates.

  6. Re: Wie groß mag wohl der CO2 Fußabdruck dieser Flut an Smart Speakern sein

    Autor: Pecker 01.10.19 - 11:09

    fritze_007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hypfer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ich stelle die Frage, ob wir offensichtliche Müllprodukte mit
    > Ablaufdatum
    > > und ohne Verwendung danach haben wollen.
    > > Insbesondere weil mir noch nicht klar ist, welches Bedürfnis diese
    > Produkte
    > > eigentlich erfüllen sollen. Das scheint hauptsächlich Selbstzweck zu
    > sein.
    >
    > Ob eine Produkt sinnvoll ist und gekauft werden "darf", entscheidest dann
    > also Du?
    >
    > Das nennt sich dann: DDR 2.0.

    Was soll denn so eine Aussage? Jeder nutzt irgendwas, das in den Augen eines anderen absolut sinnlos ist. Schuhe sind für einige Menschen auch sinnlos. Also abschaffen. brauchen wir nicht.

  7. Re: Wie groß mag wohl der CO2 Fußabdruck dieser Flut an Smart Speakern sein

    Autor: Dino13 01.10.19 - 11:53

    Hypfer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fritze_007 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hypfer schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wo bleibt die Standardisierung?
    > >
    > > Fragen:
    > >
    > > wo bleibt die Standardisierung von Smartphones?
    > > Oder Autos?
    > > Oder Kleidung?
    > > Oder Menschen?
    > >
    > > DDR 2.0?
    >
    > Nahezu alle Autos kannst du an jeder existierenden Tankstelle mit einem der
    > standardisierten Kraftstoffe betanken. Wenn der Hersteller aufhört dein
    > Auto zu fertigen fährt es weiterhin. Maximal die Ersatzteilversorgung kann
    > eingeschränkt sein.
    > Dazu erfüllt es diverse Bedürfnisse wie z.B. Transport von A nach B
    >
    > Smartphones ähnlich. Frisst ne SIM. Jede SIM. Kann reguläre
    > Telefonfunktionen. Tut das auch so lange bis es kaputtgeht. Ein Bedürfnis
    > hier: Kommunikation und allgemeine PDA Aufgaben
    >
    > Kleidung.. Naja, weißte? Eine Hose ist und bleibt eine Hose. Ist sie
    > irgendwann keine Hose mehr kannst du vielleicht noch einen Putzlappen draus
    > machen. Bedürfnis: Bekleidung
    >
    > Ich stelle nicht die frage, ob wir irgendwas allgemein bräuchten, denn die
    > führt nirgendwo hin.
    > Ich stelle die Frage, ob wir offensichtliche Müllprodukte mit Ablaufdatum
    > und ohne Verwendung danach haben wollen.
    > Insbesondere weil mir noch nicht klar ist, welches Bedürfnis diese Produkte
    > eigentlich erfüllen sollen. Das scheint hauptsächlich Selbstzweck zu sein.
    > Ist jetzt halt da weil es eben da ist.
    >
    > Sofern wir diese Bedürfnisse klar ermitteln und formulieren können, könnten
    > wir auch anfangen die einzelnen Produkte an der Erfüllung ebendieser zu
    > messen.
    > "Smart Speaker X kann Feature A besser als Smart Speaker Y" ist keine
    > relevante Metrik, wenn A keine Relevanzkriterien erfüllt.

    So gesehen kannst du auch alle Smartspeaker einfach an die Steckdose anschließen. Alle haben den gleichen Stecker. Wenn man solch einen Vergleich schon bemüht.
    Bei dem Auto kannst du aber nicht jeden Motor verwenden, und auch nicht jede Türe, nicht mal von der selben Marke. Also über Standardisierung zu reden wäre ich an deiner Stelle sehr vorsichtig.

  8. Re: Wie groß mag wohl der CO2 Fußabdruck dieser Flut an Smart Speakern sein

    Autor: Dino13 01.10.19 - 11:59

    Hypfer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da wurde eine völlig neue Produktkategorie erschaffen, die irgendwie so ein
    > bisschen funktioniert, aber dann auch nur manchmal. Dazu noch klein und
    > günstig genug, damit man sowas mal verschenken oder "sich was gönnen"
    > kann.
    > Und dann steht es rum, klaut Daten, setzt manchmal einen Timer und spielt
    > vielleicht mal einen Webradio Stream ab.
    >
    > Ich sehe den Use-Case. Ich sehe jedoch keine Begründung für 10 Geräte von 5
    > Herstellern die alle größtenteils das gleiche tun. Wo bleibt die
    > Standardisierung?

    Also sollte man nichts mehr weiterentwickeln? Oder wie darf man dass den verstehen? Ab wie vielen Funktionen hat denn etwas eine Daseinsberechtigung? Nehmen wir mal zB die Gabel, da könntest du genau so gut auch mit der Hand essen, da hättest du dann auch schon CO2 gespart.

    Und die Frage nach der Standardisierung ist sowieso mehr als nur zweifelhaft. Zu einem weil du ja nicht mal definierst was genau den standardisiert werden muss und zum zweiten weil du nicht anerkennst dass die Sprache an sich nicht komplett standardisiert ist in deinem Sinne. Die Sprache bietet immer mehrere Wege zum Ziel an.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Standorte
  2. Hannover Rück SE, Hannover
  3. Hays AG, Ulm
  4. Elite Consulting Network Group über Elite Consulting Personal & Management Solutions GmbH, Essen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,49€
  2. (-79%) 5,99€
  3. (-28%) 17,99€
  4. 6,63€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

Apex Pro im Test: Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber
Apex Pro im Test
Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

Steelseries bietet seine mechanische Tastatur Apex 7 auch als Pro-Modell mit besonderen Switches an: Zum Einsatz kommen sogenannte Hall-Effekt-Schalter, die ohne mechanische Kontakte auskommen. Besonders praktisch ist der einstellbare Auslösepunkt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bluetooth und Ergonomic Keyboard Microsoft-Tastaturen kommen nach Deutschland
  2. Peripheriegeräte Microsofts neue Tastaturen haben Office- und Emoji-Tasten
  3. G Pro X Gaming Keyboard Logitech lässt E-Sportler auf austauschbare Tasten tippen

  1. Dorothee Bär: Daten von Kindern sollen im Internet besser geschützt werden
    Dorothee Bär
    Daten von Kindern sollen im Internet besser geschützt werden

    Deutschlands Digital-Staatsministerin Dorothee Bär will Kinder im Internet besser schützen: Persönliche Daten sollen nicht mehr für die Erstellung von Nutzerprofilen oder zu Werbezwecken verwendet werden dürfen. Die FDP hält ein Verbot für kontraproduktiv.

  2. Mobilität: E-Scooter sollen gesondert in Unfallstatistik erscheinen
    Mobilität
    E-Scooter sollen gesondert in Unfallstatistik erscheinen

    Bislang gibt es keine offiziellen Zahlen dazu, wie viele Unfälle in Deutschland durch Fahrer von E-Scootern verursacht wurden. Das soll sich demnächst ändern; erste Zwischenbilanzen zeigen, dass bei Unfällen mit den Tretrollern die Verursacher meist deren Fahrer sind.

  3. K-ZE: Elektro-Dacia soll 15.000 Euro kosten
    K-ZE
    Elektro-Dacia soll 15.000 Euro kosten

    Renault will den eigentlich nur für den chinesischen Markt gedachten Elektro-Mini-SUV K-ZE über seine Marke Dacia auch nach Europa bringen. Es könnte das günstigste vollwertige Elektroauto auf dem deutschen Markt werden.


  1. 15:19

  2. 15:03

  3. 14:26

  4. 13:27

  5. 13:02

  6. 22:22

  7. 18:19

  8. 16:34