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Unsinniges Argument von Weidemann

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Unsinniges Argument von Weidemann

    Autor: bstea 13.07.12 - 17:25

    Ja die gibts, hab ich mich mal bei meinem Bruder gesehen. Lustigerweise wurde da immer verglichen wieviel Geld man gespart hatte.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  2. Re: Unsinniges Argument von Weidemann

    Autor: gorsch 13.07.12 - 17:26

    >Bei Microsoft stimmt das, allerdings nur für Xbox Live Acradespiele. Ich kann mir das bei den Indiegames nicht vorstellen, sonst würde XNA ja überhaupt keinen Sinn machen. Da sind die Hürden übrigens eher die, dass man da eine US-Steuer-ID braucht, die man auch gut bekommt, was aber sehr lange dauert. ansonsten kann ich mir auch nciht vorstellen, warum es Xbox Indiegames für 80 MS-Points gibt. Da kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen dass da die 5stelligen Beträge verlangt werden. Ich meine das bei Tim Schaefer gelesen zu haben, könnte aber auch Notch gewesen sein.
    Naja, die Indie-Abteilung auf Xbox Live ist aber auch so ein Ghetto wo es nur so vor Amateurschrott wimmelt. Die meisten Leute werden das mit dem Arsch nicht ansehen. Zudem ist afaik XNA verpflichtend, da ist man quasi festgenagelt.
    >Dann macht doch der Vergleich mit Konsolen nur wenig Sinn, oder? da müsste man doch eher mit einem HTPC vergleichen.
    Nö, das Gerät ist schon eine Spielekonsole. Es ersetzt aber eher einen Google-TV, als eine "richtige" Konsole.
    >Weil es für Publisher wie EA, Activision, Ubisoft usw. dann quasi für OUYA auch nur die Mobile Versionen geben wird. Mit kleinerem Budget, geringerem Umfang usw. Das muss ja nichts schlechtes sein, aber im Vergleich zu den Versionen für andere Konsolen wirken die halt doch etwas limitiert.
    So wird das wohl sein, wer etwas "gehaltvolleres" braucht muss eben zur gewohnten Küche greifen.
    >Oha, dann wäre das Gerät für mich absolut uninteressant, da man dann nur noch am Bangen ist, ob überhaupt aktuelle Spiele auf meienr 2 Jahre Alten OUYA noch anständig laufen. Da zahle ich leiber mehr für die Konsole und hab dann erstmal wieder ein paar Jahre Ruhe.
    Das wird fließend sein, wie bei mobilen Geräten auch, wo bereits heute ein Zweijahreszyklus üblich ist. Ist mir zumindest lieber 50¤ pro Jahr zu zahlen und von aktueller Technik zu profitieren, statt auf den nächsten Sprung 5-8 Jahre zu warten.

  3. Re: Unsinniges Argument von Weidemann

    Autor: derKlaus 15.07.12 - 22:37

    gorsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, die Indie-Abteilung auf Xbox Live ist aber auch so ein Ghetto wo es
    > nur so vor Amateurschrott wimmelt.
    Das klingt in etwa so wie meine Erfahrungen mit Google Play, da wimmelt es auch nur so von 'Amateurschrott'. Es gibt da jedoch wie auch bei Google Play einige Perlen, welche für kleines Geld zu haben sind und richtig Laune machen.
    > Die meisten Leute werden das mit dem
    > Arsch nicht ansehen. Zudem ist afaik XNA verpflichtend, da ist man quasi
    > festgenagelt.
    Android kann ich doch auch nicht mit jedem x-beliebigen SDK mit Software beliefern, oder?

    > Nö, das Gerät ist schon eine Spielekonsole. Es ersetzt aber eher einen
    > Google-TV, als eine "richtige" Konsole.
    Also was jetzt? Spielkonsole, aber keine 'richtige' Konsole? Ist dann Renaults Twizy ein Auto aber kein 'richtiges' Auto? Mit der Beschreibung ist OUYA dann keine Konkurrenz für Sony Microsoft und Nintendo. Prinzipiell würde ich ja fast sagen, dass Google den Laden in den nächsten 18 Montan aufkauft und OUYA in Google TV aufgeht.

    > >Weil es für Publisher wie EA, Activision, Ubisoft usw. dann quasi für OUYA
    > auch nur die Mobile Versionen geben wird. Mit kleinerem Budget, geringerem
    > Umfang usw. Das muss ja nichts schlechtes sein, aber im Vergleich zu den
    > Versionen für andere Konsolen wirken die halt doch etwas limitiert.
    > So wird das wohl sein, wer etwas "gehaltvolleres" braucht muss eben zur
    > gewohnten Küche greifen.
    Womit sich mir wieder die Frage stellt, warum ich eine Konsole kaufen soll, die gegen 'richtige' Konsolen auf dem wichtigsten Gebiet, den Spielen, keinen Stich macht.

    > >Oha, dann wäre das Gerät für mich absolut uninteressant, da man dann nur
    > noch am Bangen ist, ob überhaupt aktuelle Spiele auf meienr 2 Jahre Alten
    > OUYA noch anständig laufen. Da zahle ich leiber mehr für die Konsole und
    > hab dann erstmal wieder ein paar Jahre Ruhe.
    > Das wird fließend sein, wie bei mobilen Geräten auch, wo bereits heute ein
    > Zweijahreszyklus üblich ist. Ist mir zumindest lieber 50¤ pro Jahr zu
    > zahlen und von aktueller Technik zu profitieren, statt auf den nächsten
    > Sprung 5-8 Jahre zu warten.
    Dieser Zweijahreszyklus ist u.a. in Deutschland künstlich durch die 24 Monate Vertragslaufzeit bei Mobiltelefonen erzeugt worden. ist aber auch egal.
    Aber gerade dieser krasse Bruch der 'Gesetze im Konsolenmarkt' macht OUYA interessant, aber auch riskant. Ich bin weiterhin gespannt und verfolge das ganze mal gepannt.

  4. Re: Unsinniges Argument von Weidemann

    Autor: irata 15.07.12 - 23:20

    cHaOs667 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man in die Vergangenheit schaut und sich z.B. die Amiga Plattform mal
    > anschaut (die war im gegensatz zu iOS wirklich hackbar und veränderbar)
    > sowie die Berichte von Anfang der 90er das auf ein Verkauftes Spiel fast
    > 1000 Kopien kommen kann man erkennen das die Behauptung gar nicht mal so
    > weit her geholt ist.

    Interessant.
    Haben die Spiele damals auch schon "nach Hause telefoniert", oder woher hatte man die Daten?

  5. Re: Unsinniges Argument von Weidemann

    Autor: kevla 16.07.12 - 09:08

    Teut schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Googlen hilft:
    >
    > www.develop-online.net
    >
    > www.thesixthaxis.com
    >
    > Wie schlimm es ist einfach mal "piracy iphone android" googlen

    ist garnicht so schlimm, aber dann landet man auf seiten wie du sie nennst und auf seiten wie ich sie nenne, wo es dann heißt:

    "[Q:]Most iOS developers seem to shy away from Android due to concern over piracy, what would advice would you give them and how do you cope with it?

    [A:]First of all, I would say that we track our piracy numbers and they are almost exactly the same on iOS and Android. That actually surprised us -- we heard all the talk and expected Android to be a lot worse than iOS."


    und nun?

    in meinem freundeskreis kann ich jedenfalls keinen unterschied in der bereitschaft geld für apps auszugeben zwischen android und ios feststellen.

  6. Re: Urban Legend!

    Autor: Muhaha 16.07.12 - 10:24

    cHaOs667 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn man in die Vergangenheit schaut und sich z.B. die Amiga Plattform mal
    > anschaut (die war im gegensatz zu iOS wirklich hackbar und veränderbar)
    > sowie die Berichte von Anfang der 90er das auf ein Verkauftes Spiel fast
    > 1000 Kopien kommen kann man erkennen das die Behauptung gar nicht mal so
    > weit her geholt ist.

    Sie ist aber vollkommen weit hergeholt, weil man keine kausalen Zusammenhänge zwischen zwei gleichzeitig stattfindenden Ereignissen herstellt, sondern nur korreliert.

    Grund für den Niedergang des Amiga waren nicht Kopien, sondern strategische Fehler des Commodore-Managements, die dem zunehmenden Erfolg und Beliebtheit des PCs nichts entgegensetzen konnten. Denn auf dem PC wurden Spiele GENAU SO LEICHT "piratiert", was weder den Aufstieg des PCs als Spieleplattform, noch den Aufstieg vieler Entwickler und Publisher mit PC-Spielen verhindern konnte.

    Was ja nicht hätte passieren dürfen, wenn es einen kausalen Zusammenhang zwischen Kopien und wirtschaftlichem Mißerfolg geben würde. Was aber nicht der Fall ist. Insofern erzählt Weidemann erneut und wiederholt (!) in diesem Zusammenhang Unsinn, plappert irgendwelche Urban Legends nach, weil er von diesem Thema keine Ahnung hat.

  7. Re: Urban Legend!

    Autor: Beastmaster 16.07.12 - 11:11

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grund für den Niedergang des Amiga waren nicht Kopien, sondern strategische
    > Fehler des Commodore-Managements, die dem zunehmenden Erfolg und
    > Beliebtheit des PCs nichts entgegensetzen konnten.

    Der Amiga wär auch ohne Raubkopien gestorben, aber die Kopien haben es auch beschleunigt. Es gibt ja Firmen, die sogar gesagt haben, dass sie deswegen nichts mehr für den Amiga machen wollen und nur noch Konsolen bedient haben.

    Oder eben wie Thalion, die aus wirklichen Freaks bestanden und das letzte aus dem Code rausgeholt haben (vor allem die Grafiker) und dann lieber ihre Firma aufgelöst haben, als auf dem Amiga oder anderen Systemen weiterzumachen. Und Factor 5 hatte mit Turrican nen Megaerfolg und trotzdem wurde der 3. Teil nur vom Megadrive rüberportiert, statt ihn wie sonst seperat für den Amiga zu machen.

  8. Re: Urban Legend!

    Autor: Muhaha 16.07.12 - 13:53

    Beastmaster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Amiga wär auch ohne Raubkopien gestorben, aber die Kopien haben es auch
    > beschleunigt.

    Nein, haben sie nicht. Auf dem PC wurde im genau gleichen Ausmaß Verhältnis kopiert und getauscht. Mit diesem Deinem Argument könnte man nämlich behaupten, dass der PC in dieser Zeit wegen Kopien so erfolgreich geworden ist. Was genau schwachsinnig ist zu sagen, wie die Behauptung Kopien hätten dem Amiga geschadet.

    Korrelieren != kausale Zusammenhänge herstellen. Wenn man das einmal kapiert hat, tritt man auch nicht mehr in diese bequeme Denkfalle :)

    > Es gibt ja Firmen, die sogar gesagt haben, dass sie deswegen
    > nichts mehr für den Amiga machen wollen und nur noch Konsolen bedient
    > haben.

    Das sind nix weiter als faule und bequeme Ausreden gewesen. Es gibt bis heute keinen einzigen Beweis für die These, dass Kopien schädlich für den Umsatz sind. Keinen einzigen!

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