Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Audio/Video
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Ultra-HD: DirecTV plant…

Das menschliche Auge ist ein Relikt aus der analogen Welt

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Das menschliche Auge ist ein Relikt aus der analogen Welt

    Autor: S-Talker 19.03.12 - 14:09

    Dafür braucht man kein 8000p oder whatever für bewegte Bilder. Und wo wir grad beim Auge sind...

    > Die Orientierung an der vertikalen Auflösung [...] ist dabei ein Relikt aus der
    > analogen Fernsehwelt, das sich bis heute gehalten hat.

    Ja, aber es wird weiterhin verwendet, weil das menschliche Auge viel sensibler für Unterschiede in der vertikalen als der horizontalen Auflösung ist.


    4K (also 2000 Zeilen bei 16:9) für das Anschauen von Fotos sehe ich ja noch ein. Da geht man auch mal näher ran. Aber für Filme und TV? Der Unterschied zwischen 1080p und 4K ist kaum noch wahrzunehmen, wenn man so weit weg sitzt, dass man den Kopf nicht bewegen muss, um das ganze Bild zu erfassen.

    Das wird bestimmt wie bei MP3 laufen. In neutralen Versuchen zeigt sich, dass max 1% der Menschen zuverlässig gewisse Qualitätsunterschiede wahrnehmen kann. Aber 80% bilden sich dies ein. Das ist wie an der Uni, wo sich 60% der Studenten zu den besten 10% hält. Eine einfache psychologische Überlebensstrategie, die wohl in Zukunft auch dazu dienen wird 16K Fernseher zu verkaufen.

    Fazit: Was bringt der ganze technische Schnick-Schnack, wenn nur noch Müll produziert wird. An dieser Stelle ich ich viel mehr Raum für Verbesserungen.

    p.s.
    Viel wichtiger wäre dass die TV Sender endlich mal aufhören so viel Interlaced-Material zu produzieren. DAS ist nämlich ein Relikt aus der anlogen Zeit, das niemand mehr braucht.

  2. Re: Das menschliche Auge ist ein Relikt aus der analogen Welt

    Autor: wasabi 19.03.12 - 14:21

    >Viel wichtiger wäre dass die TV Sender endlich mal aufhören so viel Interlaced-Material >zu produzieren. DAS ist nämlich ein Relikt aus der anlogen Zeit, das niemand mehr >braucht.

    Naja, spart halt Bandbreite.... Was auch mit stärkere Kompression geht, was dann ebenso albern ist. Ähnlich wie bei Fotokameras wird vielfache nur noch die Auflösung als Maßstab gesehen. DVB-T ist da teilweise schon arg am untereren Limit,je nach material sind teils massive Artefakte zu sehen. Was bringt eine hohe AUflöunge, wenn man ständig Artefakte sieht?

  3. Re: Das menschliche Auge ist ein Relikt aus der analogen Welt

    Autor: Gaius Baltar 19.03.12 - 15:10

    Spart Bandbreite, aber auf Kosten der Darstellungsqualität und zwar in einem Maße, das ich für schlimmer halte als ein paar Artefakte mehr. Hier wird nämlich die zeitliche Auflösung (der einzelnen Zeile) reduziert auf 25 oder 30 fps. Als zweiten Nachteil kann man kein komplettes Bild (mit 720 oder 1080 Zeilen) mehr zusammensetzen, ohne bei Bewegungen eine extrem verzerrte Darstellung, nämlich die Kammeffekte zu sehen. Und DAS fällt doch viel mehr auf als wenn ein paar Konturen etwas kantiger werden durch Kompression.

    Interlaced ist wirklich aus der analogen Welt, und wenn die dummen Amerikaner nicht so geil auf 1080 gewesen wären, hätten sie ebenfalls 720p als Standard eingeführt. Jetzt aber haben wir in Europa schön scharfe Dokumentationen in 720p mit 50fps und echt tollen Bewegtbildern; dafür sind sämtliche internationalen Sportereignisse (also … alle) in 1080i zwangszweise zu filmen. Und damit bleibt nur noch grob 720i übrig. Etwas besser ist es schon, weil die Öff.-Rechtlichen auch bessere Technik haben – aber hochauflösend (zeitlich und örtlich) ist was anderes.
    Naja, irgendwann kommt 1080p. Hoffentlich.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln
  3. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen
  4. KÖNIGSTEINER AGENTUR GmbH, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 13,49€
  2. 34,99€ (erscheint am 15.02.)
  3. 33,99€
  4. 5,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  2. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar
  3. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant

Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch
  3. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit

Elektroauto: Eine Branche vor der Zerreißprobe
Elektroauto
Eine Branche vor der Zerreißprobe

2019 wird ein spannendes Jahr für die Elektromobilität. Politik und Autoindustrie stehen in diesem Jahr vor Entwicklungen, die über die Zukunft bestimmen. Doch noch ist die Richtung unklar.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab
  2. Hyundai Das Elektroauto soll automatisiert parken und laden
  3. Kalifornien Ab 2029 müssen Stadtbusse elektrisch fahren

  1. AMD: Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
    AMD
    Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an

    Um mit der neuen nicht die Radeon Instinct MI50 zu kannibalisieren, wird AMD die Radeon VII für Endkunden im Funktionsumfang beschneiden: Die Double-Presicion-Geschwindigkeit für wissenschaftliche Berechnungen sinkt und die schnelle Anbindung ans restliche System wird gedrosselt.

  2. Zweite Staffel Star Trek Discovery: Weniger Wumms, mehr Story
    Zweite Staffel Star Trek Discovery
    Weniger Wumms, mehr Story

    Charakterentwicklung, weniger Lens Flares, dazu eine spannende neue Storyline: Nach dem etwas mauen Ende der ersten Staffel von Star Trek: Discovery macht der Beginn der zweiten Lust auf mehr. Achtung Spoiler!

  3. Bundesnetzagentur: Telekom darf FTTB-Anschlüsse der Konkurrenz drosseln lassen
    Bundesnetzagentur
    Telekom darf FTTB-Anschlüsse der Konkurrenz drosseln lassen

    Wenn G.fast das Vectoring-Signal stört, darf die Telekom die andere Technologie ausschalten, oder der Betreiber muss durch Ausblenden der Frequenz die eigene Datenrate drosseln. Das hat die Bundesnetzagentur entschieden, obwohl G.fast besser als Vectoring ist.


  1. 12:20

  2. 12:10

  3. 11:45

  4. 11:38

  5. 11:23

  6. 11:08

  7. 10:53

  8. 10:38