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Irrtümer im Artikel: "profes." DIY-Leinwand für Ultrakurzdistanzbeamer +Stromverbrauch

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  1. Irrtümer im Artikel: "profes." DIY-Leinwand für Ultrakurzdistanzbeamer +Stromverbrauch

    Autor: u21 17.10.22 - 19:29

    "Bei sämtlichen Ultrakurzdistanzgeräten bleibt zu beachten: Eine Leinwand oder eine professionell gespachtelte extrem gerade Wand mit reflektierender Beschichtung sind unbedingt empfehlenswert, außerdem verbrauchen die Projektoren mehr Strom als Fernseher. Diese zusätzlichen Kosten sollten vor der Anschaffung eingepreist werden."

    Sorry, aber hier wird durch Schlichtheit falsche Information verbreitet_
    Ein Ultrakurzdistanzbeamer strahlt von unten gegen die Leinwand.
    Einfallswinkel gleich Ausfallwinkel => der Betrachter müsste als oben an der Decke hängen für das optimale Bild.
    Eine professionell gespachtelte Wand ändert da gar nichts.

    Für diese Beamer braucht man (für ein optimales Bilderlebnis) die passende Leinwand, die die von unten auftreffenden Strahlen senkrecht zur Leinwand zum Betrachter reflektiert. Fresnellinse oder kleinste reflektierende Teilchen auf einer Kunststoffleinwand ... nicht ganz günstig, aber hocheffektiv.

    Für "normale Beamer", die senkrecht auf die Leinwand projizieren, kann tatsächlich eine mattglänzend gestrichene Wand als Leinwand ausreichen.


    Der Blödsinn mit dem höheren Stromverbrauch des Beamers wird immer wieder vorgeholt, obwohl TV's mit 90 - 130 Zoll Diagonale mächtig Strom verbrauchen würden (sofern man sie als "Sterblicher" bekommen könnte)...

    Beispiel:
    LG 86QNED819QA mit 86 Zoll (KEIN OLED)
    Durchschnittliche Leistungsaufnahme 171 kWh/1000h. also 171 Watt
    Durchschnittliche Leistungsaufnahme HDR 279 kWh/1000h. also 279 Watt

    Und das jetzt bei 120 Zoll!?

    Zum Vergleich:
    CineBeam Laser 4K HU80KS auf 120 Zoll Leinwand
    Leistungsaufnahme in Watt (maximal EIN) 250 Watt lt. LG
    https://www.lg.com/de/beamer/lg-HU80KS

  2. Re: Irrtümer im Artikel: "profes." DIY-Leinwand für Ultrakurzdistanzbeamer +Stromverbrauch

    Autor: elcaron 17.10.22 - 19:34

    Eine normale Wand ist nur makroskopisch glatt. Mikroskopisch, aber immer noch >> als lambda ist sie sehr rau, so dass Oberflächen in alle Richtungen vorhanden sind und auch überall hin reflektieren. Üblicherweise ist das auch gewollt, bei TFTs hat man jahrelang Buhei um die "Blickwinkelabhängigkeit" gemacht.

  3. Re: Irrtümer im Artikel: "profes." DIY-Leinwand für Ultrakurzdistanzbeamer +Stromverbrauch

    Autor: u21 17.10.22 - 20:03

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine normale Wand ist nur makroskopisch glatt. Mikroskopisch, aber immer
    > noch >> als lambda ist sie sehr rau, so dass Oberflächen in alle Richtungen
    > vorhanden sind und auch überall hin reflektieren. Üblicherweise ist das
    > auch gewollt, bei TFTs hat man jahrelang Buhei um die
    > "Blickwinkelabhängigkeit" gemacht.

    Korrekt, ÜBERALL hin.
    Für eine Kino/Videoprojektion im Wohnraum absoluter Müll, weil so durch den insgesamt erhellten Raum der Kontrasteindruck sinkt.
    Die Videobildlichtstrahlen MÜSSEN im richtigen Winkel zum Betrachter reflektiert werden und nur zu ihm.
    Als Nebeneffekt sollte von oben und von den Seiten einfallendes Raumlicht möglichst NICHT zum Betrachter reflektiert werden.
    Dann hat man die optimale Lichtausbeute und den optimalen Kontrast.

  4. Re: Irrtümer im Artikel: "profes." DIY-Leinwand für Ultrakurzdistanzbeamer +Stromverbrauch

    Autor: mwo (Golem.de) 18.10.22 - 07:16

    Hallo, vielen Dank für die Klarstellung - vielleicht sollte ich das Thema Leinwand / Wand beim nächsten Mal noch etwas ausführen. Worum es mir hier ging: im Gegensatz zu normalen Projektoren sind Unebenheiten als Wölbungen im Bild stark sichtbar. Das mit der Reflektion ist ein Aspekt, der sich zwar am besten mit einer Leinwand lösen lässt - aber eben nicht ausschließlich. Such mal nach "paint on screen ust alr".

    Der höhere Stromverbrauch, den ich erwähne hat anscheinend nicht nur bei Dir für Irritationen gesorgt: hier meine ich, dass ein solcher Projektor grundsätzlich einen höheren Verbrauch hat - nicht im Verhältnis zu Bildschirmdiagonale. Mir ist auch gar kein 120" TV bekannt. Das der dann wesentlich mehr fressen würde, ist doch klar.

    Ich notiere mir mal diese Kritikpunkte und werde das im nächsten Test besser erläutern.

  5. Re: Irrtümer im Artikel: "profes." DIY-Leinwand für Ultrakurzdistanzbeamer +Stromverbrauch

    Autor: u21 18.10.22 - 12:15

    mwo (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... Worum es mir hier ging:
    > Im Gegensatz zu normalen Projektoren sind Unebenheiten als Wölbungen
    > im Bild stark sichtbar.

    DAS ist auch ein großes Problem, welches ich aber aus dem Artikel nicht ersehen konnte. DESHALB also der Satz mit "professionell gespachtelte extrem gerade Wand" !?!
    Für einen NICHTKenner erschließt sich dieser Hinweis garantiert nicht.
    Es lebe die Kommunikation ;-)

    > Das mit der Reflektion ist ein Aspekt, der sich
    > zwar am besten mit einer Leinwand lösen lässt - aber eben nicht
    > ausschließlich. Such mal nach "paint on screen ust alr".

    Ist mal was Neues, aber ich sehe nicht, wie das das Licht des Beamers gezielt zum Betrachter bringen soll. Das ergiebt weder den Effekt einer Fresnelllinse noch den einer Leinwand mit in entsprechender Anordnung angebrachten Miniatur"spiegelchen" wie sie entsprechende Leinwände aufweisen.
    Eventuelle Reflexionspartikelchen beim "Malern" so aufzubringen wie bei speziellen Leinwänden?
    Also, ich bin da skeptisch.
    Bei diesem Video https://www.youtube.com/watch?v=q2yh4olrBBU beruht der Effekt m.E. eher auf der dunklen "Leinwand" und einem lichtstarken Beamer.

    >
    > Der höhere Stromverbrauch, den ich erwähne hat anscheinend nicht nur bei
    > Dir für Irritationen gesorgt: hier meine ich, dass ein solcher Projektor
    > grundsätzlich einen höheren Verbrauch hat - nicht im Verhältnis zu
    > Bildschirmdiagonale. Mir ist auch gar kein 120" TV bekannt. Das der dann
    > wesentlich mehr fressen würde, ist doch klar.

    Selbst der von mir angeführte 2022er 86 Zoll LG hat als Durchnittswert bei HDR einen höheren Stromverbrauch als der Max-Wert meines über 3 Jahre alten (zugegebenermaßen Fontralprojektions) Beamers

    >
    > Ich notiere mir mal diese Kritikpunkte und werde das im nächsten Test
    > besser erläutern.

    Gute Idee, dafür soll ja auch der Erfahrungsaustausch im Forum mit dem Autor genutzt werden.
    Dann sind alle hinterher auch zufrieden ... :-)

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