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TV-Boykotteure

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  1. Re: TV-Boykotteure

    Autor: Clown 21.11.14 - 16:04

    deutscher_michel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz ehrlich: ist dir klar was du hier gerade verteidigst?
    >
    > Es gibt im Fernsehen zu 98% Müll der noch unter Bild-Niveau ist.. ich habe
    > einen TV und zappe ab und an durch - aber ich finde dort nur noch eine
    > Mischung aus Propaganda und Unterhaltung für Gehirntote.. selbst Arte und
    > 3Sat lassen immer mehr nach und scheinen sich ebenfalls gegenseitig
    > unterbieten zu wollen..

    So ein Blödsinn. Die Leute, die hier über das TV-Programm herfallen erklären im gleichen Atemzug, dass sie sich lieber per Streaming und/oder DVD/BR-Boxen mit Filmen und Serien versorgen. Das lächerliche dabei: Solche Filme/Serien dienen AUSSCHLIEßLICH der Unterhaltung. Desweiteren haben sie KEINERLEI anderen Nutzen, was völlig okay ist. Und dann ist seltsamerweise ist der Film-/Serienkonsument, der sich die Inhalte im TV anschaut, plötzlich hirntot oder ähnliches. Da auf diese Weise so zu unterscheiden dient nur einem einzigen Zweck: Sich selbst für was Besseres halten! Herzlichen Glückwunsch..

    > Jeder der beschließt dass er mit seine Lebenszeit besser verbringen kann
    > als vor so einem Verblödungsgerät hat Respekt verdient und keine Kritik
    > dass er was verpassen würde..

    Ne, das verdient keinen Respekt. Was allerdings Respekt verdient, ist jemand, der anderer Leute Einstellungen und Meinungen tolerieren kann!
    Seit wann ist tägliches Wandern wertvoller als Lesen? Oder anders rum?
    Und seit wann ist Serien-Schauen via BluRay (BEDEUTEND) wertvoller als das Gleiche im TV??
    Und noch viel wichtiger: Wer legt denn fest, was wertvoller ist? Die ÖR? Das Internet? DU? Bwahahaha!

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  2. Re: TV-Boykotteure

    Autor: Vanger 24.11.14 - 00:09

    Parlan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich persönlich bemitleide die TV-Boykotteure ein wenig. Zumindest die, die
    > bei jeder Gelegenheit stolz verkünden, dass sie es tun; denn dieser Stolz
    > ist dergleiche Stolz, wie der Stolz des trockenen Alkoholikers über seine
    > Abstinenz. Für ihn persönlich sicher der bessere Weg, aber unterm Strich
    > kein Allheilmittel, sondern nur ein persönlicher Notakt, eine Reissleine in
    > Folge eigener Charakterschwäche. Einer Charakterschwäche, die ein normales
    > Mittel zu einem Suchtmittel hat werden lassen, die also den normalen,
    > mündigen Umgang mit etwas für einen selbst verunmöglicht.
    Jeder TV-Boykotteur ist also ein ehemaliges Suchtopfer? Sorry, aber da lehnst du dich doch etwas sehr weit aus dem Fenster...

    Zwei Beispiele:
    (1) Mein Vater ist ein TV-Boykotteur. Das war aber keine plötzliche Entwicklung, er hat noch nie viel Fernsehen geschaut. Inzwischen verzichtet er faktisch komplett: Ein Fernseher ist im Haushalt zwar noch vorhanden und wird von meiner Mutter auch noch regelmäßig verwendet, er selbst hat das Ding aber seit Jahren nicht mehr selbst eingeschaltet. Wenn meine Mutter fern sieht, liest er. Ist meine Mutter nicht da, ist auch kein Fernseher an - und auch dann liest er.
    (2) Ich selbst bin auch ein TV-Boykotteur. In meiner Kindheit und frühen Jugend habe ich für mein Alter durchschnittlich viel Fernsehen geschaut. Mit zunehmendem Alter hat mich, schleichend und kaum merklich, das Fernsehprogramm einfach nicht mehr angesprochen - gute Filme im Abendprogramm kamen immer seltener und das Tagesprogramm konnte man irgendwann auch einfach komplett vergessen. Entsprechend ging auch mein TV-Konsum immer weiter zurück. Als ich dann umgezogen bin stand ich endgültig vor der Wahl: Den alten, schweren Röhrenfernseher in der Gegend herumschleppen oder es einfach sein lassen. Ich hab reflektiert welche TV-Sendungen ich überhaupt noch anschaue und bin zum Schluss gekommen, dass ich die heute-Nachrichten, diverse Dokumentationen (Leschs Kosmos, Quarks & Co, 37 Grad, planet.e), Magazine (Monitor, Frontal 21, Spiegel TV) und sonstige Sendungen (heute-show, Die Anstalt) auch online in den Mediatheken schauen kann. Damit hatte sich das Thema Fernsehen für mich endgültig erledigt.

    > Auch das TV-Programm ist per se harmlos
    Na, da lehnst du dich auch etwas weit aus dem Fenster... Insbesondere das Privatfernsehen versucht Menschen dazu zu bekommen, Realität und Fiktion nicht mehr auseinander halten zu können. Das schaffen sie häufig auch. Sowas ist sehr gefährlich.

    > Mündige Menschen können mit dem riesigen Sender- und Sendungsangebot
    > verantwortungsvoll und selektiv umgehen und können weiterhin individuell je
    > nach Situation entscheiden, ob sie eine Sendung gucken, wenn sie gerade
    > läuft oder ob sie den Zeitpunkt via Streamingangebot selbst bestimmen
    > möchten.
    Mündige Menschen sind auch dazu in der Lage verantwortungsvoll und individuell zu entscheiden, ob sie Fernsehen grundsätzlich anspricht oder nicht. Mich nicht. Also lasse ich es.

    > Warum sich von einem Medium ausschliessen, wenn man den persönlichen Profit
    > selbst bestimmen kann? Denn es kommt nicht _nur_ Müll im TV,
    Eher stimmt: Auf den Privatsendern leider _fast nur_ Müll, in den öffentlich-rechtlichen _ab und zu_ Müll.

    > es kommen auch
    > Sendungen, die man woanders in dieser Form nicht bekommt;
    Die Sendungen die tatsächlich kein Müll sind, sind ausnahmslos auch per Streaming erreichbar. Ich kenne jedenfalls keine Sendung die mich ansprechen würde und nicht per Streaming zugänglich ist...

    > es kommen auch
    > Dinge, die man sich aus eigenem Antrieb vielleicht nicht ansehen würde,
    Das wohl größte Problem ist, dass man viel Müll als Beiwerk mitbekommt obwohl man es aus eigenem Antrieb nicht ansehen würde... Wenn die Kiste mal läuft, dann läuft sie - egal ob nun eine schöne Sendung oder nur Mist kommt.

    Die Nachteile überwiegen in der heutigen Fernsehlandschaft leider. Es wäre schön, wenn wir die Uhr ein paar Jahrzehnte zurückdrehen könnten... Dann hättest du Recht. Heute aber leider nicht mehr.

    > Und diejenigen, die sich z.B. von ARD-Nachrichten manipuliert fühlen,
    > sollten sie doch nicht boykottieren, sondern ganz im Gegenteil ergänzend zu
    > ihren favorisierten Nachrichtenkanälen erst recht konsumieren, um das
    > Ausmass dieser "Manipulation" erfassen und die Mitmenschen konkret davor
    > warnen zu können!!!
    Ich glaube du vermengst ein wenig Verschwörungstheoretiker und Menschen, die das Fernsehen boykottieren. Das sind zwei Paar Schuhe... Weder sind Verschwörungstheoretiker meistens TV-Boykotteure noch umgekehrt, das ist doch einfach nur Unsinn.

    > Boykott bedeutet in diesem Fall, seine Augen von der
    > Gefahr, die aus den manipulierenden ARD-Nachrichten ausgeht, abzuwenden,
    > damit seinen "Feind" aus den Augen zu verlieren und für kommende Gefahren
    > nicht gewappnet zu sein!!! Kennt doch jeder den Ausspruch "Know your
    > enemy", nicht? In dem Fall ist ein TV-Boykott ja sogar dumm. ;-)
    Ähm... Okay... Ich glaube du steigerst dich da ein wenig in etwas hinein...

  3. Re: TV-Boykotteure

    Autor: musikrausch24de 27.11.14 - 10:59

    Was Parlan hier vom Stapel gelassen hat, zeigt mir, wie verbohrt und manipuliert schon manche unterwegs sind.

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