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GEMA Vermutung ...

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  1. GEMA Vermutung ...

    Autor: ConstantinKoch 21.09.15 - 09:51

    hat sich dann aber erledigt. Denn der Künstler kann ja bald bei einer anderen Verwertungsgesellschaft sein. Auch wenn die GEMA noch recht groß ist, kann dann nicht mehr vermutet werden, das der Künstler vermutlich bei der GEMA unter Vertrag steht.

  2. so wie das in DE normal läuft...

    Autor: DER GORF 21.09.15 - 09:57

    ist der einzige unterschied dann dass wir in Zukunft an zwei Firmen Gebühren zahlen müssen... -.-

    Drei wenn man die Halsabschneider von der GEZ mitzählt.

    - Es gibt nichts das eine million Chinesen nicht billiger tun könnten.

    - Alle Verdächtigen sind schuldig, sonst wären sie ja keine Verdächtigen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.15 09:58 durch DER GORF.

  3. Re: GEMA Vermutung ...

    Autor: Arestris 21.09.15 - 10:04

    Genau darum hoffe ich, dass C3S ein Erfolg wird.
    Die GEMA Vermutung, dieses Schandstück von Rechtsprechung, das einem abverlangt, seine Unschuld zu beweisen ist damit hinfällig.
    Das ist dann unhaltbar, keine Verwertungsgesellschaft kann sich dann mehr hinstellen und sagen "Du verwendest mutmaßlich Stücke aus unserem Repertoire, beweise das Gegenteil oder zahle!"

  4. Re: GEMA Vermutung ...

    Autor: wasabi 21.09.15 - 10:43

    > Genau darum hoffe ich, dass C3S ein Erfolg wird.
    > Die GEMA Vermutung, dieses Schandstück von Rechtsprechung, das einem
    > abverlangt, seine Unschuld zu beweisen ist damit hinfällig.
    > Das ist dann unhaltbar, keine Verwertungsgesellschaft kann sich dann mehr
    > hinstellen und sagen "Du verwendest mutmaßlich Stücke aus unserem
    > Repertoire, beweise das Gegenteil oder zahle!"
    Dazu mal eine Amerkung, auch wenn man mich da jetzt als Buh-Mann und GEMA-Freund bezeichnet: §13c UrhWahrnG ist nicht einfach nur ein gemeines von der GEMA-Lobby selbst gestricktes Gesetz welches ihr freche Monopolrechtes sichert und die Unschuldsvermutung umdreht. Es sorgt nämlich auch dafür, dass sich ein Nutzer von Musik entlastet werden. Dank dieses Gesetzes darf ein Diskobetreiber davon ausgehen, dass alle Musik, die in seiner Disko läuft, durch die GEMA vertreten wird. Ohne dieses Gesetz müsste er theoretisch für jedes Lied recherchieren, durch wen das vertreten wird, und ob da doch noch seperat Lizenzen erwerben muss. Wenn er das nicht tut, riskiert er eine Urheberrechtsverletzung. Das Gesetz erlaubt es ihm, dass er einfach nur an die GEMA zahlen muss, damit aus dem Schneider ist und sich um nichts weiter kümmern muss.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.15 10:46 durch wasabi.

  5. Re: GEMA Vermutung ...

    Autor: plutoniumsulfat 21.09.15 - 10:53

    Das klappt aber nur bei einer Verwertungsgesellschaft.

  6. Re: GEMA Vermutung ...

    Autor: LesenderLeser 21.09.15 - 10:56

    Allerdings sind die GEMA Gebühren ziemlich hoch, ist zwar schon ein paar Jahre her, aber ich kann mich erinnern, dass die GEMA für die Musik während einer Schulveranstaltung fast 100¤ verlangte. So könnte ich mir vorstellen, dass es dann günstiger wird.
    Viel Geld wird die Urheber momentan auch nicht erreichen, weil es einfach in der GEMA bleibt, die damit ihr großes Unternehmen finanziert. Wenn die Prüfung durch Software durchgeführt wird, kann es bestimmt effizienter und günstiger werden.

  7. Re: GEMA Vermutung ...

    Autor: Trockenobst 21.09.15 - 11:00

    ConstantinKoch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist, kann dann nicht mehr vermutet werden, das der Künstler vermutlich bei
    > der GEMA unter Vertrag steht.

    Erstmal Basics:
    https://de.wikipedia.org/wiki/GEMA-freie_Musik#GEMA-Vermutung

    Die Gema-Vermutung ist eine "Beweislastumkehr" für den Pflicht-Nachweis der Rechte. Die wenigen Fälle (0.01%) wo das im Netz aufgebauscht wurde, waren Fälle wo Leute anonym bleiben wollten - und deswegen lieber gezahlt worden ist.

    Prinzipiell ändert sich nichts, man kann aber nun möglicherweise auf eine C3S Mitgliedschaft unter einem Pseudonym verweisen und damit die Zahlung vermeiden. Es ist nicht geklärt, ob diese Pseudonyme überhaupt nach EU-Copyright-Direktive erlaubt sind. Somit kann sich für diese sehr wenigen Fälle sogar gar nichts ändern!

    Im Theater, Fernsehen etc. gibt es massig GEMA-freie Musiker und Komponisten, die legen am Anfang der Produktion die gemachten Songs in ein Textdokument und schicken sie weg. Fertig. Das ist dort seit 30 Jahren Tagesgeschäft.

    Die Annahme das man jetzt eine Disko "mangels Gema-Vermutung" mit internationalen Popsongs befüllen kann, ist Unsinn. Mann kann ja Leute mit Mikros hinschicken (dann wird es extrem teuer). In den USA muss man sich z.B. mit drei verschiedenen Gesellschaften herumschlagen:

    http://www.entertainmentattorneyblog.com/2014/08/17/hey-restaurateurs-club-owners-pay-licensing-fees-ascap-bmi/

    Zu dem Themenkomplex gibt es viel ungebildeten Bullshit im Netz. Grundsätzlich geht man zu einer Verwertungsgesellschaft weil man seine Rechte sichern und/oder Geld mit seinen Werken verdienen will.

    Die C3S ist keine Spaßveranstaltung. Da wollen Leute mehr Freiheiten um **Geld** zu verdienen.

  8. Re: GEMA Vermutung ...

    Autor: wasabi 21.09.15 - 11:03

    Ja, man sollte sich eben mal überlegen welche Auswikungen das in der Praxis hat. Ein paar kleine Veranstalter von GEMA-freien Konzerten werden dann vielleicht jubeln, weil sie nicht mehr bewisen müssen, dass sie ausschließlich GEMA-freie Musik spiele. Der Für den Großteil der Veranstalter wird es aber eher komplizierter. Ich weiß nicht, ob die sich darauf so freuen.

  9. Re: GEMA Vermutung ...

    Autor: PiranhA 21.09.15 - 11:04

    Wobei es meines Wissens nach auch bei der Gema schon lange so ist, dass man eine Tracklist vorweisen muss. Diese kann man dann ja auch automatisiert je nach Verwertungsgesellschaft aufsplitten. Bzw. die Gesellschaft muss selbst aus der Liste die Künstler rausfiltern, die sie vertritt.
    Die C3S plant dies ja automatisch durch Erkennung der Songs zu machen.
    Prinzipiell wäre es aber interessant zu wissen, wie das in anderen Ländern abläuft, wo es verschiedene Verwertungsgesellschaften gibt. Tendenziell hatte ich eher den Eindruck, dass mehrere Gesellschaften zu stark sinkenden Preisen führen. Das kann aber nur funktionieren, wenn man nur mit einer Gesellschaft einen Vertrag machen muss. Ansonsten müsste man ja mit jeder einen eigenen Vertrag machen, was in der Summe dann vielleicht teurer wird. Oder man muss komplett auf die Musik der anderen Gesellschaften verzichten.

  10. Re: GEMA Vermutung ...

    Autor: Garius 21.09.15 - 11:08

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] Prinzipiell ändert sich nichts [...]
    Wie kommst du darauf? Aus deinem Wikilink:
    > Die Rechtmäßigkeit dieser Beweiserleichterung ergibt sich aus drei wesentlichen
    > GEMA-Tatsachen: 1. Die GEMA ist in Deutschland die einzige
    > Verwertungsgesellschaft, die überhaupt zu deren Beständen gehörende Musikwerke,
    > bzw. Musikarten, also auch U-Musik, lizenzieren kann.
    Ist dann nicht mehr Tatsache.

    > 2. Aufgrund umfassender, vertraglicher Übereinkünfte mit in- und ausländischen
    > Verwertungsgesellschaften, hat die GEMA auch eine tatsächliche Monopolstellung
    > bei der Wahrnehmung internationaler U-Musik Verwertungsrechte, nimmt also das
    > gesamte Weltrepertoire dieser Art von Musik wahr.
    Ist mit steigendem Repertoire der C3S auch nicht mehr Tatsache.

  11. Re: GEMA Vermutung ...

    Autor: robinx999 21.09.15 - 11:08

    Ja GEMA Gebühren können hoch sein wobei natürlich die Frage ist was passiert wenn die GEMA Vermutung fällt. Logisch wäre eigentlich nur das man die GEMA anschreibt der eine Liste mit Liedern übermittelt die man spielen will und die GEMA Prüft welche Lieder davon unter die GEMA Verwertung fallen und sie Teilt dann die Namen der Lieder mit welche über die GEMA Lizenziert werden können.
    Und bei den Liedern die nicht über die GEMA Lizenziert werden können, da muss sich der Veranstalter dann an andere Verwertungssegelschaften wenden oder diese Lieder streichen.

    Interessant wäre natürlich was Radio Sender machen ob die dann komplett nur Lieder von der GEMA Spielen evtl. auch kleinere Radio Sender nur Lieder von einer anderen Verwertungsgeselschafft.

  12. Re: GEMA Vermutung ...

    Autor: Garius 21.09.15 - 11:10

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, man sollte sich eben mal überlegen welche Auswikungen das in der Praxis
    > hat. Ein paar kleine Veranstalter von GEMA-freien Konzerten werden dann
    > vielleicht jubeln, weil sie nicht mehr bewisen müssen, dass sie
    > ausschließlich GEMA-freie Musik spiele. Der Für den Großteil der
    > Veranstalter wird es aber eher komplizierter. Ich weiß nicht, ob die sich
    > darauf so freuen.
    Nein. Bei U-Werken muss man schon immer eine Liste der gespielten Songs an die GEMA schicken. Kennt denn keiner "Eure Mütter" und deren GEMA Song?
    [www.youtube.com]

  13. Re: GEMA Vermutung ...

    Autor: wasabi 21.09.15 - 11:13

    > Allerdings sind die GEMA Gebühren ziemlich hoch, ist zwar schon ein paar
    > Jahre her, aber ich kann mich erinnern, dass die GEMA für die Musik während
    > einer Schulveranstaltung fast 100¤ verlangte. So könnte ich mir vorstellen,
    > dass es dann günstiger wird.
    Dafür muss man dann zusätzlich an die C3S zahlen?

    > Viel Geld wird die Urheber momentan auch nicht erreichen, weil es einfach
    > in der GEMA bleibt, die damit ihr großes Unternehmen finanziert.
    Momentan gehen für die Verwaltung etwa 15% der Einnahmen drauf. Ich finde die Formulierung "es bleibt nicht viel Geld über" daher ziemlich übertrieben. Und im Artikel steht, dass auch die C3S eine Verwaltungsgebühr erheben, weil der Mitgliedbeitrag nicht reicht.

    > Wenn die
    > Prüfung durch Software durchgeführt wird, kann es bestimmt effizienter und
    > günstiger werden.
    Ich sehe das Hauptproblem bei der GEMA gar nicht bei ihren Kosten. Die Software-Erfassung sollte stattdessen hoffentlich vor allem einer Verteilung dienen, die der tatsächlich Nutzung besser entspricht.

  14. Re: GEMA Vermutung ...

    Autor: Trockenobst 21.09.15 - 11:30

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > bzw. Musikarten, also auch U-Musik, lizenzieren kann.
    > Ist dann nicht mehr Tatsache.
    <..>
    > > gesamte Weltrepertoire dieser Art von Musik wahr.
    > Ist mit steigendem Repertoire der C3S auch nicht mehr Tatsache.

    Erstmal bleibt das Gesetz. Wenn das Gesetz nicht geändert wird, muss das einer bis zum Verwaltungsgericht "die Sichtweise" durchkämpfen.

    Es gibt nur zwei Fälle:
    -> Man weigert sich Auskunft zu erteilen
    -> Die GEMA checkt die Songs, findest raus das die entweder fremden Rechten unterliegen oder du mit einem Label einen Vertrag hast aus dem du dich via Pseudonym rauswinden willst
    - > Sie drücken dir 1000ende von Euro Strafe drauf. Nichts gewonnen.

    -> Man weigert sich Auskunft zu erteilen
    -> Sie finden nichts, aber
    -> Die GEMA verklagt dich es zu tun um deine rechtliche Sichtweise vor Gericht zu prüfen
    -> Du gibst auf und erklärst dich doch

    Der dritte Fall: jemand mit viel Geld, einen rechtegestählten Anwalt und nichts zu tun. Sehr unwahrscheinlich im Abmahnland Deutschland.

  15. Re: GEMA Vermutung ...

    Autor: robinx999 21.09.15 - 11:38

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Garius schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > bzw. Musikarten, also auch U-Musik, lizenzieren kann.
    > > Ist dann nicht mehr Tatsache.
    > <..>
    > > > gesamte Weltrepertoire dieser Art von Musik wahr.
    > > Ist mit steigendem Repertoire der C3S auch nicht mehr Tatsache.
    >
    > Erstmal bleibt das Gesetz. Wenn das Gesetz nicht geändert wird, muss das
    > einer bis zum Verwaltungsgericht "die Sichtweise" durchkämpfen.
    >
    Muss ja nicht geändert werden
    http://dejure.org/gesetze/UrhWG/13c.html
    ---
    Sind mehr als eine Verwertungsgesellschaft zur Geltendmachung des Anspruchs berechtigt, so gilt die Vermutung nur, wenn der Anspruch von allen berechtigten Verwertungsgesellschaften gemeinsam geltend gemacht wird.
    ---
    Also ja rein Rechtlich dürfte die GEMA Vermutung damit erst mal dahin sein, da die GEMA aber immer noch die Mehrheit der Künstler vertritt dürften es Gerichte praktisch anders sehen. Interessant wird nur wenn dann Plötzlich die Zweite Verwertungsgesellschaft an den Betreiber einer Bar oder ähnliches Herantritt und ebenfalls Geld sehen will. Und wie dann die Aufteilung unter den Gesellschaften geschieht wie viel Prozent der Lieder zu der einen und wie viel Prozent zu der anderen gehören.

  16. Re: GEMA Vermutung ...

    Autor: Trockenobst 21.09.15 - 11:43

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Interessant wäre natürlich was Radio Sender machen ob die dann komplett nur
    > Lieder von der GEMA Spielen evtl. auch kleinere Radio Sender nur Lieder von
    > einer anderen Verwertungsgeselschafft.

    Das dreht und fällt mit der Software und den größeren Verträgen. Die wenigsten Radiostationen sind vertraglich so "frei".

    Außerdem: die C3S muss ja auch "spielbares" in ihren Repertoire haben. Die Top 20% bei der GEMA die Radioplay bekommen werden nicht wechseln, die anderen 80% schon. Aber die werden nichts produzieren was im typischen Radio gespielt wird.

  17. Re: GEMA Vermutung ...

    Autor: robinx999 21.09.15 - 11:53

    Deshalb sagte ich ja kleine Radiostationen da können ja durchaus Spartensender Entstehen. Und wenn die andere Verwertungssegelschaft günstigere Lieder hat kann es sich Finanziell evtl. schon lohnen gerade mit der potentiellen Steigerung bei der Anzahl der Radiosender durch DAB+ könnte das durchaus ein Geschäftsmodell sein nur Lieder der kleineren zu spielen. Aber ja dürfte eher eine Art Special Interesset sein und nichts für den Massenmarkt zumindest am Anfang.

    Aber vielleicht wechselt ja auch die ein oder andere Größe die Verwertungssegelschaft. Gab ja auch damals ein paar Diskussionen als Heino anfing mehrere Lieder zu Covern https://de.wikipedia.org/wiki/Mit_freundlichen_Gr%C3%BC%C3%9Fen_%28Album%29#Kontroversen auch wenn die Meisten Bands wohl nichts dagegen hatten.
    --
    Alle betroffenen Künstler sind zudem bei der Verwertungsgesellschaft GEMA registriert, die verpflichtet ist, jedem, der einen Song covern möchte, die Genehmigung dazu zu erteilen, wobei die betroffenen Künstler kein Mitspracherecht haben.
    ---
    Wenn die jetzt nicht bei der GEMA gewesen wären so hätten die Künstler mehr Möglichkeiten unerwünschte Cover zu verhindern

  18. Re: GEMA Vermutung ...

    Autor: Trockenobst 21.09.15 - 11:54

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ja rein Rechtlich dürfte die GEMA Vermutung damit erst mal dahin sein,
    > da die GEMA aber immer noch die Mehrheit der Künstler vertritt dürften es
    > Gerichte praktisch anders sehen.

    Die Frage ist wer tatsächlich keine Auskunft erteilen wird.

    Der Barbesitzer der Top 1000 spielt? Natürlich nicht.
    Der Friseurladen? Der wahrscheinlich auch nicht.
    Der Fitnessclub? Die kennen die Regeln, haben entweder einen Deal oder spielen gemafreies Webradio.
    Das Theater? Das Musical?

    In der Praxis werden das vielleicht eine handvoll im Jahr sein, weil sie unbedingt den Stress wollen dass jemand mit einem Mikro mal Musik aufnimmt und dann *pro Song* fiese Strafe gezahlt wird. So läuft das in Amerika mit drei Gesellschaften seit Jahrzehnten. Der eine Behauptet, der andere auch, bei >95% gewinnen die Lizenzinhaber.

    Der einzige Grund warum überhaupt diese Diskussion aufgekommen ist: es gibt und gab Leute mit alten Label-Verträgen, die längst keine Alben mehr schreiben können und lieber "andere" Musik machen wollen. Aber anstelle den Vertrag aufzulösen (der vielleicht noch ein paar 1000¤ durch Radioplay/Lizenzen bringt), verstecken sie sich hinter dem Pseudonym.

    Das ist eine reinkapitalistische Einkommensoptimierung (und Vertragsbruch), nicht die neue copyrightfreie Counterbewegung :^)

    Die GEMA wäre da sicherlich total froh, wenn sie sinnfreie Kreativ-Karteileichen ohne Umsatz bei der C3S abladen könnte. Weniger Verwaltungsaufwand, bleibt mehr in der Kasse.

  19. Re: GEMA Vermutung ...

    Autor: violator 21.09.15 - 12:04

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Gema-Vermutung ist eine "Beweislastumkehr"

    Ja und genau das ist ja schon der Punkt, der vielen nicht passt und der eben ungerecht ist.

  20. Re: GEMA Vermutung ...

    Autor: robinx999 21.09.15 - 12:05

    > Der Fitnessclub? Die kennen die Regeln, haben entweder einen Deal oder

    Halt Stopp mit wem genau haben die einen Deal mit der GEMA? Also was passiert jetzt wenn die C3S zu dem Fitnessclub geht und fragt ob Lieder von denen gespielt wurden? Hat der Fitnessclub Komplette Listen aller gespielten Songs? bzw. hat der Fitnessclub vor dem Abspielen sich von jedem Song bestätigen Lassen das der zur GEMA gehört?
    Was ist eigentlich mit Veranstaltungen bei denen evtl. Gäste Songs auf USB Sticks mitbringen könnten? Können alle DJs effizient nachhalten ob die Songs zur GEMA gehören oder nicht? Oder generell was ist mit Kneipen die Einfach nur Radio spielen können die sich darauf verlassen das die Radiosender nur GEMA Musik spielen oder muss man erwarten das man auch an die C3S zahlen muss weil die Radiosender evtl. sogar deren Musik spielen würden?

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