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Muss man verstehen...

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  1. Muss man verstehen...

    Autor: OxKing 18.06.15 - 13:16

    ...bei einer so kleinen und finanzschwachen Firma wie Apple.
    Sonst gehen die noch bankrott!

    Gruß,
    OxKing
    -------

  2. Re: Muss man verstehen...

    Autor: nightmar17 18.06.15 - 13:33

    Apple erledigt das Marketing, bezahlt die Serverkosten, stellt die Infrastruktur zur Verfügung, erreicht Millionen von Kunden und dann beschweren sich die Künstler?

    Wem das nicht passt, soll halt erst in 3 Monaten Verträge mit Apple abschließen, wo ist das Problem?

  3. Re: Muss man verstehen...

    Autor: Peter Brülls 18.06.15 - 15:00

    nightmar17 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Apple erledigt das Marketing, bezahlt die Serverkosten, stellt die
    > Infrastruktur zur Verfügung, erreicht Millionen von Kunden und dann
    > beschweren sich die Künstler?
    >
    > Wem das nicht passt, soll halt erst in 3 Monaten Verträge mit Apple
    > abschließen, wo ist das Problem?

    Das wird nichts nützen. Es geht darum, dass Endkunden Apple Music drei Monate lang kostenlos testen können und Apple für in diesem Zeitraum an diese Kunden gestreamt Musik nicht vergüten möchte.

    Apple sagt wohl: „Wir tragen die Infrastruktur im Probezeitraum, ihr steuert die Musik dazu“.

  4. Re: Muss man verstehen...

    Autor: nightmar17 18.06.15 - 16:15

    Ja, das Problem verstehe ich trotzdem nicht.

  5. Re: Muss man verstehen...

    Autor: PiranhA 18.06.15 - 16:41

    Stell dir vor du bist Leiharbeiter und kriegst zum Einstand die ersten drei Monate kein Gehalt. Alle anderen Anbieter zahlen auch während des Probe-Monats. Das sind Promotion-Kosten des jeweiliges Anbieters, um Kunden anzulocken. Nicht die des Künstlers. Der Künstler hat trotzdem für seine erbrachte Leistung entlohnt zu werden. Und Apple macht auch kein richtiges Marketing, das ist immer noch Sache des Labels. Für die Infrastruktur bekommt Apple ja seine 30%.

    Und erst drei Monate später Verträge abzuschließen bringt auch nicht viel, weil es für Neukunden nach den ersten drei Monate auch kein Geld gibt. Ist ja nicht so, dass alle sofort im ersten Monat auf Apple Music umsteigen.

  6. Re: Muss man verstehen...

    Autor: traxanos 18.06.15 - 17:02

    Ich sehe das eher als Probearbeit / Praktikum, um meinen neuen Arbeitgeber von mir zu überzeugen. Das ist i.d.R. auch unvergütet. Aber weil Apple Geld hat, wollen die Künstler was davon abhaben. Bei einem anderen Anbieter wäre das ggf. nicht passiert.

  7. Re: Muss man verstehen...

    Autor: Peter Brülls 18.06.15 - 17:36

    traxanos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe das eher als Probearbeit / Praktikum, um meinen neuen Arbeitgeber
    > von mir zu überzeugen. Das ist i.d.R. auch unvergütet.

    Ja, und das ist genauso gruselig. Kann man die Leistungen Deines Arbeitgebers auch generell signifikant kostenlos zur Probe nutzen?

    Wobei Künstler inklusive Designern bei dem Thema besonders (und imho zu Recht) besonders dünnhäutig sind.

    Die sollen dann gerne mal was „zur Probe“ abliefern, erbringen dann eine echte Leistung und sollen die dann abschreiben, weil es dem Auftraggeber nicht gefällt.

    In den USA sind aus demGrunde die Drehbuchautoren stark gewerkschaftlich organisiert, da wird über ein Treatment eigentlich keine einzelne Zeile geschrieben, ohne dass das vergütet wird.

  8. Re: Muss man verstehen...

    Autor: PiranhA 18.06.15 - 18:11

    traxanos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe das eher als Probearbeit / Praktikum, um meinen neuen Arbeitgeber
    > von mir zu überzeugen. Das ist i.d.R. auch unvergütet. Aber weil Apple Geld
    > hat, wollen die Künstler was davon abhaben. Bei einem anderen Anbieter wäre
    > das ggf. nicht passiert.

    Bei allen anderen Anbietern bekommen die Künstler auch während des Probemonats Geld. Habe ich doch schon gesagt. Also ist Apple der einzige, der nicht bereit ist zu zahlen. Daher auch die angebrachte Kritik. Zumal drei Monate nochmal was anderes ist als nur einer.
    Kostenlose Praktika oder Probearbeit sind glücklicherweise noch eher die Ausnahme, zumindest in Ingenieur-Berufen. Nur haben die Musiker hier schon ihre Arbeit geleistet. Apple möchte diese nutzen. Nicht die Künstler reißen sich um Apple, sondern umgekehrt. Apple ist hier in der Pflicht zu beweisen, dass sich das für die Künstler auch lohnt, nicht andersherum.

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