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Verstehe ich nicht ... angeblich verdienen sie doch eh nichts

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  1. Verstehe ich nicht ... angeblich verdienen sie doch eh nichts

    Autor: JarJarThomas 18.06.15 - 12:44

    Alles was ich bisher gehört habe ist
    -> Fürs Streaming verdient man eh nichts.
    ==> wenn man nichts verdient kann der Wegfall desselbigen nicht wirklich schlimm sein.
    (War nicht mal die Rede von 1ct pro 1000 mal hören ?)

    -> Apple zahlt dann MEHR als die Konkurrenz
    ==> Sprich auf lange Frist gesprochen verdient man mehr Geld.


    Ist das also nicht wieder einfach nur ein MEckern weil es eben Apple ist ?

  2. Re: Verstehe ich nicht ... angeblich verdienen sie doch eh nichts

    Autor: miauwww 18.06.15 - 13:00

    Das gros verdient eher wenig, wenige verdienen gut, ganz wenige richtig viel. Wenn man wenig verdient, machen auch 3 Monate Verdienstausfall einiges aus. Und dass man später mehr bekomme, ist eben für das gros kaum abschätzbar; wie gesagt, wird es nur bei eher wenigen wirklich so sein.

  3. Re: Verstehe ich nicht ... angeblich verdienen sie doch eh nichts

    Autor: Herr Unterfahren 18.06.15 - 13:13

    Apple könnte es dahingehend vereinfachen und für jeden Stream den gleichen Betrag auszahlen.
    Den Labeln je nach Marktmacht einen höheren Betrag oder gar einen bestimmten Anteil zuzusprechen ist Monopolförderung par Excellence. Jaja ich weiß, die Musiker sind selber schuld wenn sie sich das falsche Label aussuchen...

  4. Re: Verstehe ich nicht ... angeblich verdienen sie doch eh nichts

    Autor: kohlenstofff 18.06.15 - 13:14

    miauwww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...Wenn man wenig verdient, machen auch 3 Monate Verdienstausfall
    > einiges aus. ....

    Und wie verdienen diese Musiker jetzt ohne Apple Music ihr Geld ?

    "23 Anrufe in Abwesenheit. Wann war ich zuletzt anwesend?" Fin - Palermo Shooting

  5. Re: Verstehe ich nicht ... angeblich verdienen sie doch eh nichts

    Autor: miauwww 18.06.15 - 13:30

    kohlenstofff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > miauwww schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...Wenn man wenig verdient, machen auch 3 Monate Verdienstausfall
    > > einiges aus. ....
    >
    > Und wie verdienen diese Musiker jetzt ohne Apple Music ihr Geld ?

    Na großteils mit Auftritten. Das bedeutet natürlich nicht, dass man bei Streaming auf Umsatz resp. Gewinn verzichten kann.

  6. Ja, im Endeffekt werden die Labels und Künstler viel besser dastehen als Apple

    Autor: project_blue 18.06.15 - 13:31

    Denn:

    In den ersten 3 Monaten:

    - Die Labels bekommen garnichts.
    - Die Künstler dementsprechend auch nichts.
    - Apple bekommt auch nichts, muss aber die Infrastruktur bereitstellen -> zahlt also drauf.

    Nach 3 Monaten:

    - Die Labels bekommen ca. 70% der Einnahmen.
    - Die Künstler erhalten davon einen Anteil.
    - Apple bekommt ca. 30% der Einnahmen, aber ich schätze mal dass als Gewinn praktisch nix übrig bleibt sondern es auf ein Nullsummenspiel hinausläuft. Spotify zum Beispiel macht seit Jahren immer höhere Verluste:

    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/spotify-waechst-rasant-vor-allem-beim-verlust-a-1033144.html

  7. Re: Verstehe ich nicht ... angeblich verdienen sie doch eh nichts

    Autor: bernd71 18.06.15 - 13:31

    kohlenstofff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > miauwww schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...Wenn man wenig verdient, machen auch 3 Monate Verdienstausfall
    > > einiges aus. ....
    >
    > Und wie verdienen diese Musiker jetzt ohne Apple Music ihr Geld ?

    Es ist ja nicht so, das durch Apple Music der Musikkonsum gesteigert wird (vieleicht ein wenig), nur anders verteilt. Auf den anderen Kanälen wird der Umsatz entsprechend zurückgehen.

  8. Re: Ja, im Endeffekt werden die Labels und Künstler viel besser dastehen als Apple

    Autor: violator 18.06.15 - 13:42

    Und warum macht Apple dann so einen Aufwand, wenn dann eh nix überbleibt?

  9. Re: Ja, im Endeffekt werden die Labels und Künstler viel besser dastehen als Apple

    Autor: Holladiewaldfee 18.06.15 - 13:43

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und warum macht Apple dann so einen Aufwand, wenn dann eh nix überbleibt?


    Weil Apple wie die Caritas ist.

  10. Re: Verstehe ich nicht ... angeblich verdienen sie doch eh nichts

    Autor: kohlenstofff 18.06.15 - 13:47

    Ist das so oder ist das nur eine Vermutung ?
    Ich konsumiere nicht 24h Musik. Mein Konsum würde sich mit dem Streamingdienst erhöhen. Wenn ich nicht der einzige bin bei dem dies so ist, würden sich folglich auch die Einnahmen der Musiker erhöhen, oder ?

    "23 Anrufe in Abwesenheit. Wann war ich zuletzt anwesend?" Fin - Palermo Shooting

  11. Re: Verstehe ich nicht ... angeblich verdienen sie doch eh nichts

    Autor: fragmichnicht 18.06.15 - 13:53

    > Ist das so oder ist das nur eine Vermutung ?
    > Ich konsumiere nicht 24h Musik. Mein Konsum würde sich mit dem
    > Streamingdienst erhöhen. Wenn ich nicht der einzige bin bei dem dies so
    > ist, würden sich folglich auch die Einnahmen der Musiker erhöhen, oder ?

    Würdest Du z.B. dein Spotify-Abo laufen lassen wenn Du das Apple-Abo startest? Damit würdest Du ja für ein nahezu identisches Angebot zwei Mal zahlen. Eher unwahrscheinlich denn man kann ja immer nur einen Song gleichzeitig hören. Die Musiker bekommen dann aber in den ersten drei Monaten kein Geld mehr von Spotify und noch kein Geld von Apple. Das sie später mit Apple deutlich mehr verdienen werden ist nur eine Theorie.

  12. Re: Verstehe ich nicht ... angeblich verdienen sie doch eh nichts

    Autor: Netspy 18.06.15 - 13:54

    Welchen Verdienstausfall gibt es denn bei den 3 Monaten Probe? Welche Einnahme hatte der Musiker vorher, die in den 3 Monaten wegbricht?

  13. Re: Verstehe ich nicht ... angeblich verdienen sie doch eh nichts

    Autor: fragmichnicht 18.06.15 - 13:55

    > Welchen Verdienstausfall gibt es denn bei den 3 Monaten Probe? Welche
    > Einnahme hatte der Musiker vorher, die in den 3 Monaten wegbricht?

    Die Einnahmen anderer Streaming-Dienste z.B. Auch die Käufe der CDs werden zurückgehen wenn man sich den Song auch bei Apple kostenlos anhören kann...

  14. Re: Verstehe ich nicht ... angeblich verdienen sie doch eh nichts

    Autor: Netspy 18.06.15 - 13:56

    Also eine Theorie ist wohl eher, dass man in der Probezeit schon das Spotify-Abo kündigt, wenn man sich noch nicht sicher ist, ob man Apple Music wirklich haben möchte. Die meisten werden vermutlich das Abo in der Probezeit einfach weiterlaufen lassen und beide Dienste vergleichen.

  15. Re: Verstehe ich nicht ... angeblich verdienen sie doch eh nichts

    Autor: Netspy 18.06.15 - 13:56

    Siehe mein anderer Post. Das halte ich für sehr unwahrscheinlich.

  16. Re: Verstehe ich nicht ... angeblich verdienen sie doch eh nichts

    Autor: Muhaha 18.06.15 - 13:57

    fragmichnicht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Würdest Du z.B. dein Spotify-Abo laufen lassen wenn Du das Apple-Abo
    > startest?

    Geht es jetzt nur um aktuelle Spotify-Kunden oder um all die Leute, die auf grund des Apple-Dienstes ZUSÄTZLICH hinzukommen?

    Ich sehe da nur eine Chance für grundsätzliche Umsatzsteigerungen. Aber gut, ich bin ja auch kein Branchenverband, der schon aus Prinzip immer jammern muss, wie schlecht es seinen Mitgliedern doch geht.

    Kaufmannsregel Nummer Eins: Es geht dem Kaufmann IMMER schlecht :)

  17. Re: Verstehe ich nicht ... angeblich verdienen sie doch eh nichts

    Autor: traxanos 18.06.15 - 14:10

    Netspy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also eine Theorie ist wohl eher, dass man in der Probezeit schon das
    > Spotify-Abo kündigt, wenn man sich noch nicht sicher ist, ob man Apple
    > Music wirklich haben möchte. Die meisten werden vermutlich das Abo in der
    > Probezeit einfach weiterlaufen lassen und beide Dienste vergleichen.

    so wird es bei mir auch aussehen. Ich stelle mir nur noch die Frage, wie kommen meine Playlisten rüber.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.15 14:12 durch traxanos.

  18. Re: Ja, im Endeffekt werden die Labels und Künstler viel besser dastehen als Apple

    Autor: TenogradR5 18.06.15 - 14:43

    project_blue schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Apple bekommt ca. 30% der Einnahmen, aber ich schätze mal dass als Gewinn
    > praktisch nix übrig bleibt sondern es auf ein Nullsummenspiel hinausläuft.
    > Spotify zum Beispiel macht seit Jahren immer höhere Verluste:
    >
    > www.manager-magazin.de

    Spotify macht mit dem lauffähigen Dienst sicherlich Gewinne. Die Verluste kommen verstärkt durch Entwicklungsaufgaben, große Marketing Kampagnen und teils über die kostenlosen Nutzer zustande. Nicht zu vergessen den starken internationalen Ausbau, wo es sicherlich auch sich nicht rentierende Märkte für Spotify gibt. Apple hingegen hat gar kein großes Interesse den Dienst auszubauen oder gar große Marketing Kampagnen zu starten und die technische Umsetzung ist auch eher simpel.

    Ich schätze mal die Musikindustrie hat wenig vom Dienst, Apple verdient unterm Strich aber mehr dran. Bleibt ein Konzern, der groß geworden ist, wenig Risiken eingeht und mittlerweile vollkommen auf Investoren ausgerichtet wurde. Ich hoffe lieblose Dienste wie (Xbox) Music und Apple Music scheitern auf dem Markt gnadenlos.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.15 14:47 durch TenogradR5.

  19. Re: Ja, im Endeffekt werden die Labels und Künstler viel besser dastehen als Apple

    Autor: andi_lala 18.06.15 - 15:01

    Bindung an das Apple-eigene Ökosystem. Auch wenn es Apple Music wohl auch für Android gibt, so ist es ne art Werbung für Apple Geräte.
    Ich denke auch nicht, dass Apple damit viel Geld verdienen wird.

  20. Re: Ja, im Endeffekt werden die Labels und Künstler viel besser dastehen als Apple

    Autor: Peter Brülls 18.06.15 - 15:04

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und warum macht Apple dann so einen Aufwand, wenn dann eh nix überbleibt?

    Weil sie ihr Geld mit Hardware verdienen.

    „Nichts“ stimmt m. W. auch nicht, aber es ist nur ein nettes kleines Nebengeschäft, dass die Kunden an die Marke binden soll, so wie Amazon sein Prime vollstopft, damit die Leute irgendwas dabeihaben, was sie weiterhin nutzen wollen - und entsprechend dann bei Amazon bestellen, weil sie ja kostenlosen Versand haben.

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