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Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

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  1. Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: Bouncy 13.11.19 - 11:28

    Ich verstehe nicht, wie man einem Toten potentiellen Schaden unterstellen kann - als würde es einen Haufen Asche stören, was man hier mit seinen alten Bildern macht. Ihm schadet es nicht, selbst ein extremer Ansehensverlust wie der konstruierte Porno-Fall wäre dem Haufen Asche egal.
    Anders gefragt: wen stört es wirklich? Die Antwort ist klar: die Fans, die ihre Idole auch nach Jahrzehnten noch als heilig hochhalten. Wie diesen Peter Osteried hier. Aber womit nimmt sich diese Einzelperson das Recht heraus zu sagen, hier würde Totenruhe gestört werden, wenn doch tatsächlich nur aktuelle Peter Osteried's Seelenruhe gestört wird? Das ist dreist, geradezu unverschämt.

    Dazu ein bisschen whataboutism: niemanden scheint es zu stören, wenn ein klassischer Mozart als billige Technoversion abgemischt wird. Oder wenn Evergreens schnippselweise als Radiopop auftauchen. Oder Literaturwerke wie Dracula zu erschütternd dümmlichen Drehbüchern umgeschrieben werden. Das ist alles dasselbe, das Vermächtnis von einstigen Größen wird umgedichtet. Manchmal entsteht daraus ein Herr der Ringe, manchmal ein Van Helsing. Na und?

    Künstlerische Vermächtnisse - und das ist die öffentliche Figur James Dean ja auch - dürfen neu interpretiert werden. Neuinterpretation ist eine der wichtigsten Säulen der Kunst. Imho ist es geradezu eine Frechheit von Peter Osteried, genau das hiermit zu verneinen...

  2. Re: Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: mnementh 13.11.19 - 11:42

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe nicht, wie man einem Toten potentiellen Schaden unterstellen
    > kann - als würde es einen Haufen Asche stören, was man hier mit seinen
    > alten Bildern macht. Ihm schadet es nicht, selbst ein extremer
    > Ansehensverlust wie der konstruierte Porno-Fall wäre dem Haufen Asche
    > egal.
    > Anders gefragt: wen stört es wirklich? Die Antwort ist klar: die Fans, die
    > ihre Idole auch nach Jahrzehnten noch als heilig hochhalten. Wie diesen
    > Peter Osteried hier. Aber womit nimmt sich diese Einzelperson das Recht
    > heraus zu sagen, hier würde Totenruhe gestört werden, wenn doch tatsächlich
    > nur aktuelle Peter Osteried's Seelenruhe gestört wird? Das ist dreist,
    > geradezu unverschämt.
    >
    Ich stimme Dir teilweise zu. Aber Du verfehlst einen Kern. Wenn die Macher James Dean kopieren konnten, dann hätten sie auch ein komplett neues erfundenes Gesicht da raufpflanzen können. Das computergenerierte Gesicht hätte ja immer noch Deans schauspielerische Leistung kopieren können, ohne so auszusehen. Das wurde aber nicht gemacht. Wieso?

    Offensichtlich ist die Antwort Geld. Mit dem Namen James Dean lässt sich mehr Geld verdienen. Und das ist die Stelle wo es moralisch fragwürdig wird. Hier geht es nicht um eine Neuinterpretation oder Hommage, es geht darum mit einem Toten Geld zu verdienen.

  3. Re: Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: Muhaha 13.11.19 - 11:45

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Anders gefragt: wen stört es wirklich? Die Antwort ist klar: die Fans, die
    > ihre Idole auch nach Jahrzehnten noch als heilig hochhalten. Wie diesen
    > Peter Osteried hier. Aber womit nimmt sich diese Einzelperson das Recht
    > heraus zu sagen, hier würde Totenruhe gestört werden, wenn doch tatsächlich
    > nur aktuelle Peter Osteried's Seelenruhe gestört wird? Das ist dreist,
    > geradezu unverschämt.

    Und es ist nicht unverschämt sich einfach das Gesicht eines Toten zu nehmen, um mit diesem Gesicht kontextfrei Reihbach machen zu wollen? Du wirfst anderen Moral vor, argumentierst selbst aber auch nur moralisch, nämlich das es vollkommen in Ordnung sei sich hemmungslos bei den Toten zu bedienen.

    In Sachen Kunstfreiheit hast Du dann zwar schon ein valides Argument, aber Dein Angekacke gegenüber der Person des Golem-Autoren und anderer geht meilenweit am Thema vorbei. Geht's auch weniger aggressiv, nicht mit persönlichen Angriffen?

  4. Re: Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: Michael H. 13.11.19 - 11:47

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Offensichtlich ist die Antwort Geld. Mit dem Namen James Dean lässt sich
    > mehr Geld verdienen. Und das ist die Stelle wo es moralisch fragwürdig
    > wird. Hier geht es nicht um eine Neuinterpretation oder Hommage, es geht
    > darum mit einem Toten Geld zu verdienen.

    Mal davon abgesehen dass man damit die Rolle für Lau mit einem Star besetzen kann.
    Außerdem stört es die Asche vielleicht nicht... aber angehörige.
    Ich wüsste jetzt ned ob ich es so cool finden würde, wenn mein toter Vater oder so über die Leinwand hüpfen würde.

  5. Re: Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: thecrew 13.11.19 - 11:50

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bouncy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich verstehe nicht, wie man einem Toten potentiellen Schaden
    > unterstellen
    > > kann - als würde es einen Haufen Asche stören, was man hier mit seinen
    > > alten Bildern macht. Ihm schadet es nicht, selbst ein extremer
    > > Ansehensverlust wie der konstruierte Porno-Fall wäre dem Haufen Asche
    > > egal.
    > > Anders gefragt: wen stört es wirklich? Die Antwort ist klar: die Fans,
    > die
    > > ihre Idole auch nach Jahrzehnten noch als heilig hochhalten. Wie diesen
    > > Peter Osteried hier. Aber womit nimmt sich diese Einzelperson das Recht
    > > heraus zu sagen, hier würde Totenruhe gestört werden, wenn doch
    > tatsächlich
    > > nur aktuelle Peter Osteried's Seelenruhe gestört wird? Das ist dreist,
    > > geradezu unverschämt.
    > >
    > Ich stimme Dir teilweise zu. Aber Du verfehlst einen Kern. Wenn die Macher
    > James Dean kopieren konnten, dann hätten sie auch ein komplett neues
    > erfundenes Gesicht da raufpflanzen können. Das computergenerierte Gesicht
    > hätte ja immer noch Deans schauspielerische Leistung kopieren können, ohne
    > so auszusehen. Das wurde aber nicht gemacht. Wieso?
    >
    > Offensichtlich ist die Antwort Geld. Mit dem Namen James Dean lässt sich
    > mehr Geld verdienen. Und das ist die Stelle wo es moralisch fragwürdig
    > wird. Hier geht es nicht um eine Neuinterpretation oder Hommage, es geht
    > darum mit einem Toten Geld zu verdienen.

    So ist es... Der Name James Dean macht sich und verkauft sich halt besser als Dudemodel589.dxf

    Ist doch das gleiche bei einigen Hollywood Klamotten nur Namen zählen. Die neue Halo Serie wird z.b. beworben als die neue Serie von Steven Spielberg. Dabei ist er nur einer von 6-7 Co Produzenten (Also nur Geldgeber und Investor) Er hat sonst nichts damit zu tun. Weder Story noch Regie sind von ihm. Nur die Kohle und da auch nur ein 1/6 Teil von.
    Sowas ist für mich irreführende Werbung.

  6. Re: Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: Legendenkiller 13.11.19 - 12:46

    Naja man könnte sich mal die definition von Leichenschändung ansehen.
    Irgendwie hat ja auch die Seele / Persnlichkeit ein Schutzrecht.

    Eine Toten Schauspieler künstlich wiederzubeleben ist schon sowas wie Frankensteinst Monster erschaffen.

  7. Re: Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: Ibbso 13.11.19 - 13:13

    Wem schadet die Meinung des Autors, dass das die Totenruhe stört, wirklich? Also ehrlich, man kann sich ja drüber streiten, ob das alles wirklich so schlimm ist - Aber Ihre Wertvorstellungen sind interessant. Das man empört über die Verwendung eines Toten zur Geldmacherei ist, das soll dreist und unerhört sein? Ist die Diskussion dadrüber, was man mit Toten anstellen darf wirklich schlimmer, als sich das Recht rauszunehmen, drüber zu urteilen, ob es jemanden - wie Angehörige - geben könnte, den das stört und ob es ihn stören darf? Sorry, das verstehe ich null. Schön, wenn Sie sich moralisch über jemanden stellen wollen, der Autor das aber nicht darf. Bitte geben Sie Ethikunterricht.

    (und ich sehe übrigens schon einen Unterschied zwischen dem rekonstruieren eines Toten und dem Nutzen von Werken von Toten, wenn wir über Kunstvermächtnis reden)

  8. Noch lebenden Schauspielern

    Autor: M.P. 13.11.19 - 13:26

    Wieso sollte man ein Risiko mit einem jungen unbekannten neuen Gesicht eingehen, wenn man James Dean haben kann?

    Wahrscheinlich muss man als Vater heute noch mehr, als bisher Vorbehalte haben, wenn ein Kind mit dem Wunsch um die Ecke kommt, Schauspieler werden zu wollen ....

    In 10 Jahre wird man Serien wie "The Marvelous Mrs Maisel" nicht mit der unbekannten Rachel Brosnahan drehen, sondern mit Elizabeth Taylor aus dem Computer ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.19 13:31 durch M.P..

  9. Re: Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: Bouncy 13.11.19 - 13:50

    Legendenkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwie hat ja auch die Seele / Persnlichkeit ein Schutzrecht.
    Nein

  10. Re: Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: Bouncy 13.11.19 - 13:58

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und es ist nicht unverschämt sich einfach das Gesicht eines Toten zu
    > nehmen, um mit diesem Gesicht kontextfrei Reihbach machen zu wollen? Du
    > wirfst anderen Moral vor, argumentierst selbst aber auch nur moralisch,
    > nämlich das es vollkommen in Ordnung sei sich hemmungslos bei den Toten zu
    > bedienen.
    Ja, denn sein wir doch mal grundehrlich: es muss sich lohnen. Selbst Kunst muss sich lohnen. Ich verstehe, dass es teils als verwerflich angesehen wird, wenn ein Maler nur dafür malt, um sein Werk zu verkaufen. Aber das ist die Realität, und es macht nicht automatisch das Werk schlechter. Insofern: ja, ich gestehe den Studios zu, damit Geld machen zu wollen. Der Regisseur kann dennoch einen guten Film erschaffen.
    > In Sachen Kunstfreiheit hast Du dann zwar schon ein valides Argument, aber
    > Dein Angekacke gegenüber der Person des Golem-Autoren und anderer geht
    > meilenweit am Thema vorbei. Geht's auch weniger aggressiv, nicht mit
    > persönlichen Angriffen?
    Nein geht es nicht, denn der Autor kennt auch keine Hemmungen bei seinem Verriss. Das ist keine sachliche Darstellung, was er da abliefert, es ist schon gar keine "Analyse", wie er es nennt, sondern eine Anfeindung gegenüber dieser kompletten Thematik. Ein IMHO. Dass er es nicht so nennt, ist journalistisch eher verächtlich, aber sei's drum, soll er machen - aber wenn seine Geschreibe persönlich ist, ist es die Antwort darauf eben auch...

  11. Re: Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: Bouncy 13.11.19 - 14:02

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wüsste jetzt ned ob ich es so cool finden würde, wenn mein toter Vater
    > oder so über die Leinwand hüpfen würde.
    Du weißt es nicht? Das ist doch ein guter Zeitpunkt, sich die Frage zu stellen. Und nicht die, ob dein toter Vater herumhüpft, sondern ob eine Pixelfigur mit dem Aussehen deines toten Vaters herumhüpft. Also etwas völlig anderes. Man holt ja nicht James Dean aus dem Grab und hängt seinen Leichnam an Seilen auf, sondern hat eine Videospielfigur mit einem ähnlichen Aussehen, um die öffentliche Figur zu simulieren, die James Dean damals dargestellt hat...

  12. Re: Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: Bouncy 13.11.19 - 14:03

    thecrew schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So ist es... Der Name James Dean macht sich und verkauft sich halt besser
    > als Dudemodel589.dxf
    Ist das schlimm? Hollywoodfilme müssen Geld einspielen. Steht das in irgendeinem Kontrast zu deren Güte?

  13. Re: Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: Orangenbaum 13.11.19 - 14:28

    Wie stehst du eigentlich zu dieser faceswap Geschichte, mit Hilfe derer man jeden beliebigen Kopf von Promis und denen, die es sein wollen, auf Pornos einpflanzen kann. Ich meine, das hat auch viele Betroffene sehr gestört, obwohl es nur virtuell war.

    edit: "Deepfake" war der Terminus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.19 14:28 durch Orangenbaum.

  14. Re: Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: Orangenbaum 13.11.19 - 14:31

    Rechte (und Moral) werden von Menschen definiert, nicht von dir allein.
    Du könntest dein "Nein" noch spezifischer ausführen aber oh wait, du bist ja Bouncy.

    Man könnte auch eine repräsentative Umfrage machen und schauen, ob das von der Gesellschaft moralisch vertretbar ist oder nicht.

  15. Re: Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: tomate.salat.inc 13.11.19 - 14:32

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anders gefragt: wen stört es wirklich? Die Antwort ist klar: die Fans, die
    > ihre Idole auch nach Jahrzehnten noch als heilig hochhalten.

    Auf zwei kommt es an: Die Person selber und Angehörige. Wenn die Person es zu Lebzeiten nicht gewollt hatte, warum soll man das nach dem Tod nicht mehr Respektieren? Nur weil es der Person nicht schadet? Mit der Argumentation könntest du auch zu Lebzeiten mit einer Person viel Schindluder treiben (Beispiel: Warum keine Webcam in deine Dusche die nur Leute sehen werden, denen du nie begegnen wirst. Mag Leute geben, die damit kein Problem hätten - aber sicherlich genug, die das auch nicht wollten. Selbst mit 100% Garantie).

    Und als zweites: Die Angehörigen. Ich selber glaube nicht an ein Leben nach dem Tod. Wenn ich Tod bin, bin ich weg. Aber was mit meinem Leichnam und Erbe passiert - dass ist rein für die Angehörigen. Und während mir ziemlich egal ist, was mit mir passieren würde - so würde ich es nicht dulden, wenn man meine Angehörigen für solchen Schindluder missbraucht.

  16. Re: Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: Bouncy 13.11.19 - 15:08

    Orangenbaum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rechte (und Moral) werden von Menschen definiert, nicht von dir allein.
    > Du könntest dein "Nein" noch spezifischer ausführen aber oh wait, du bist
    > ja Bouncy.
    >
    > Man könnte auch eine repräsentative Umfrage machen und schauen, ob das von
    > der Gesellschaft moralisch vertretbar ist oder nicht.
    Hä? Eine Leiche hat keine Rechte. Fakt. Das ist nicht meine Meinung und steht nicht zur Abstimmung. Du kannst eine Leiche erstechen und hast kein Verbrechen begangen. Es sei denn natürlich, du gräbst sie vorher aus - aber das ist illegal wegen des Ausgrabens, nicht weil du sie nach dem Ausgraben mit dem Messer abstichst.
    Und wenn jemand mit "Seele" ankommt gibt es sowieso keine objektive Antwort, das Recht kennt diesen mystischen Quark nicht...

  17. Re: Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: Bouncy 13.11.19 - 15:12

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf zwei kommt es an: Die Person selber und Angehörige. Wenn die Person es
    > zu Lebzeiten nicht gewollt hatte, warum soll man das nach dem Tod nicht
    > mehr Respektieren? Nur weil es der Person nicht schadet?
    Ja exakt, weil es dem Toten nicht schadet. Eine Kamera im Badezimmer schadet der Person. Aber nach dem Tod existiert keine Person mehr. Was dagegen bei Schauspielern im Speziellen existiert, ist deren dargestellte, öffentliche Figur, oder "Wahrnehmung" wenn man so woll. Das ist nicht die Person, das ist die Kunstfigur, die zur Schau gestellt wurde. Meiner Meinung nach ist diese Figur damit ein Konzept, das nicht mit dem Konzept von "Respekt" zusammenpasst...

  18. Re: Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: Bouncy 13.11.19 - 15:17

    Orangenbaum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie stehst du eigentlich zu dieser faceswap Geschichte,
    Deepfake für lebende Privatpersonen? Allein Sache der betroffenen Person
    Deepfake für lebende Figuren öffentlichen Interesses? No go, mit der Ausnahme der Satirefreiheit
    Deepfake für tote Privatpersonen? Allein Sache der Angehörigen
    Deepfake für tote Figuren öffentlichen Interesses? Das ist genau die Diskussion in diesem Thread

  19. Re: Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: Hotohori 13.11.19 - 15:26

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Offensichtlich ist die Antwort Geld. Mit dem Namen James Dean lässt sich
    > > mehr Geld verdienen. Und das ist die Stelle wo es moralisch fragwürdig
    > > wird. Hier geht es nicht um eine Neuinterpretation oder Hommage, es geht
    > > darum mit einem Toten Geld zu verdienen.
    >
    > Mal davon abgesehen dass man damit die Rolle für Lau mit einem Star
    > besetzen kann.
    > Außerdem stört es die Asche vielleicht nicht... aber angehörige.
    > Ich wüsste jetzt ned ob ich es so cool finden würde, wenn mein toter Vater
    > oder so über die Leinwand hüpfen würde.

    Nun, die Erben von James Dean haben ihr ok dafür gegeben, die fallen hier also schon mal raus.

  20. Re: Wem schadet eine Neuinterpretation wirklich?

    Autor: Hotohori 13.11.19 - 15:26

    +1

    Danke für den Beitrag, der Artikel ist in der Hinsicht ziemlich einseitig und hätte eine andere Perspektive dringend nötig gehabt.

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