1. Foren
  2. Kommentare
  3. Audio/Video
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › VR-Rundschau: Retten rockende Jedi…

Das gibt es nichts zu retten...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Das gibt es nichts zu retten...

    Autor: Robert.Mas 05.07.18 - 13:12

    Die Nutzerzahlen für VR (monatlich aktive Nutzer) auf Steam steigen kontinuierlich an. Wenn die Zahlen zurückgehen würden, würde ich mir bei einem so neuen Medium Sorgen machen, aber in diesem Fall ist alles völlig ok.

  2. Re: Das gibt es nichts zu retten...

    Autor: LH 05.07.18 - 14:09

    Robert.Mas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Nutzerzahlen für VR (monatlich aktive Nutzer) auf Steam steigen
    > kontinuierlich an. Wenn die Zahlen zurückgehen würden, würde ich mir bei
    > einem so neuen Medium Sorgen machen, aber in diesem Fall ist alles völlig
    > ok.

    Hast du einen Link dazu? Würde mich tatsächlich interessieren.

  3. Re: Das gibt es nichts zu retten...

    Autor: haoLink 05.07.18 - 14:37

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast du einen Link dazu? Würde mich tatsächlich interessieren.

    Alles was ich aktuell finden konnte, war folgendes: Es beschreibt eine Konferenz eines VALVe-Mitarbeiters in St. Petersburg vor wenigen Tagen. Der Artikel ist plausibel, da VALVe keine genauen Zahlen herausgibt kann man diese jedoch ganz gut mit den Zahlen der Steam Hardware Survey vergleichen.

    https://www.roadtovr.com/valve-monthly-active-vr-users-on-steam-are-up-160-year-over-year/

    Auf Reddit haben natürlich schon Leute weitergerechnet und die (Milchmädchen-)Rechnungen aufgestellt à la: 0,7% - und das jährlich mit 2,6 multipliziert --> Ergebnis: Schon in 5 Jahren hätte VR eine Marktdurchsetzung von 83%. Naja, das wird wohl nicht funktionieren ;-)

    Allerdings muss ich dem Vorredner zustimmen, noch zeigt die Kurve nach oben - allerdings nur marginal. Das kann man auch via https://web.archive.org/web/*/https://store.steampowered.com/hwsurvey/ nachvollziehen.

    Die größten Sprünge hat PC-VR - wenig überraschend - über den Sommer letzten Jahres hingelegt, als eben Rift und VIVE die Preise von "sau teuer" auf "ziemlich teuer" reduziert haben - damals bin ich auch eingestiegen (Rift).

  4. Re: Das gibt es nichts zu retten...

    Autor: Robert.Mas 05.07.18 - 16:02

    Genau meine Quelle :)

  5. Re: Das gibt es nichts zu retten...

    Autor: countzero 05.07.18 - 16:13

    haoLink schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die größten Sprünge hat PC-VR - wenig überraschend - über den Sommer
    > letzten Jahres hingelegt, als eben Rift und VIVE die Preise von "sau teuer"
    > auf "ziemlich teuer" reduziert haben - damals bin ich auch eingestiegen
    > (Rift).

    Danke für die Erinnerung. Jetzt kann ich mich wieder aufregen, dass ich die Rift zwei Wochen VOR der Preissenkung gekauft habe :-)

    Aber im Ernst, es war trotzdem ne gute Entscheidung. Ich finde spannend wie viel Kostenloses von den Oculus Studios rausgebracht wird.

  6. Re: Das gibt es nichts zu retten...

    Autor: Hotohori 05.07.18 - 17:50

    Ganz ehrlich, als ich vor ziemlich genau einem Jahr meine Rift mit den Touch Controllern in den Händen hielt hatte ich nicht das Gefühl mit 450 Euro zu viel dafür ausgegeben zu haben.

    Ich denke das primäre Problem ist nicht der Preis von VR an sich. Das Problem ist eher das man einen sehr guten PC haben muss, das die Software Auswahl für viele noch nicht hochwertig genug ist und die VR Brillen noch nicht ausgereift genug sind.

    Ich bin mir ziemlich sicher: wären die VR Brillen besser, mit deutlich weniger Kinderkrankheiten, würden weniger PC Leistung brauchen und es würden AAA Titel dafür erscheinen wie sie auch normal für den PC erscheinen, dann würden die Leute auch 450 Euro für eine Brille inkl. Controller und Sensoren zahlen.

    Aktuell stimmt aber das Gesamtpaket noch nicht und darum ist für die Meisten VR noch nicht so viel Wert. Smartphones sind Teils auch teurer und dennoch werden sie gekauft. Warum? Weil sie eben genau diesen hohen Wert für viele haben. VR ist da noch nicht angelangt, VR muss erst noch richtig überzeugen, dann brauchen wir auch keine 200 Euro Brille um die breite Masse abzuholen.

    Und das VR jetzt noch nicht überzeugen kann ist keine Schwäche sondern einfach normal. In den 80ern konnten die Backstein großen mobilen Telefone (die deswegen häufig eher Auto Telefone waren) auch nur wenige überzeugen und es hat gut 10 Jahre gedauert ehe sie klein und ausgereift genug waren um als Handy die breite Masse zu erobern. Und nein, die 90er zählen bei VR nicht, denn auch bei mobilen Telefonen gab es erste Versuch lange vor den 80ern. Das heute alles gleich sofort aus dem Stand Erfolg haben muss, damit es nicht gleich als Tot abgestempelt wird, haben wir nur unserer dummen heutigen Konsumgesellschaft zu verdanken.

  7. Re: Das gibt es nichts zu retten...

    Autor: Cohaagen 05.07.18 - 22:50

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Robert.Mas schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Nutzerzahlen für VR (monatlich aktive Nutzer) auf Steam steigen
    > > kontinuierlich an. Wenn die Zahlen zurückgehen würden, würde ich mir bei
    > > einem so neuen Medium Sorgen machen, aber in diesem Fall ist alles
    > völlig
    > > ok.
    >
    > Hast du einen Link dazu? Würde mich tatsächlich interessieren.

    Ich habe mal was zusammengesucht:

    Bei der allgemeinen Steam-Übersicht kann man den Anteil der Steam-Accounts mit PCVR-Headset zusammenrechnen.

    Anzahl der aktiven Steam-Accounts der jeweiligen Monate sind SteamSpy-Schätzungen.

    09/2016: 0,31% von ca. 185 Mio. Accounts = ca. 0,57 Mio. VR-Headsets

    07/2017: 0,39% von ca. 242 Mio. Accounts = ca. 0,94 Mio. VR-Headsets (Monat vor "Summer of Rift"

    08/2017: 0,44% von ca. 250 Millionen Accounts = ca. 1,1 Mio. VR-Headsets ("Summer of Rift"-Rabatte)

    06/2018: 0,70% von ca. 290 Millionen Accounts = ca. 2,0 Mio. VR-Headsets

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Balluff GmbH, Neuhausen auf den Fildern bei Stuttgart
  2. Albert Schweitzer Stiftung - Wohnen & Betreuen, Berlin-Pankow
  3. Sikla GmbH, Villingen-Schwenningen
  4. HYDRO Systems KG, Biberach / Baden

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Bestandsdatenauskunft: Experten fordern besseren Schutz von Nutzungsdaten
Bestandsdatenauskunft
Experten fordern besseren Schutz von Nutzungsdaten

Der Bundestag muss nach einem Gerichtsurteil die Bestandsdatenauskunft neu regeln. Doch Experten beklagen ein "absurdes Komplexitätsniveau".
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Verwaltung und KI Deutschland verschläft laut BDI-Präsident Digitalisierung
  2. Elektronische Beweise Europaparlament fordert Vetorecht bei Datenabfrage
  3. Datenschutz Google und Apple verbieten Tracking mit X-Mode-Code

Clubhouse: Plaudern in der Wohlfühl-Langeweile
Clubhouse
Plaudern in der Wohlfühl-Langeweile

Gute Inhalte muss man bei Clubhouse momentan noch suchen. Fraglich ist, ob das Konzept - sinnvoll angewendet - wirklich so neu ist und ob es dafür eine neue App braucht.
Ein IMHO von Tobias Költzsch

  1. CES 2021 So geht eine Messe in Pandemie-Zeiten
  2. USA Die falsche Toleranz im Silicon Valley muss endlich aufhören
  3. Handyortung Sinnloser Traum vom elektronischen Zaun gegen Corona

Data-Mining: Wertvolle Informationen aus Datenhaufen ziehen
Data-Mining
Wertvolle Informationen aus Datenhaufen ziehen

Betreiber von Onlineshops wollen wissen, was sich verkauft und was nicht. Mit Data-Mining lassen sich aus den gesammelten Daten über Kunden solche und andere nützliche Informationen ziehen. Es birgt aber auch Risiken.
Von Boris Mayer