1. Foren
  2. Kommentare
  3. Audio/Video
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Wonder Woman 1984: Ein Superhelden…
  6. Thema

Feminismus in Hollywood

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: theFiend 23.01.21 - 13:43

    mibbio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das aktuelle Problem an Filmen, die aus handwerklichen Gründen schlecht
    > sind, und auch entsprechend kritisiert werden, ist schlicht dass dieses von
    > den Kritisierten dann oft in die Identity Politics Ecke geschoben wird auch
    > wenn das gar nicht die Intention der Kritik war.

    Das schon eher. Ich find das Thema hier irgendwie seltsam.

    Der Film ist mies, weil er ein mieses Drehbuch hat, der Schurkenplot schon überhaupt nicht aufgeht, weil viel zu abstrakt, das Setting einfach mies rübergebracht ist, und nichts, aber auch wirklich nichts irgendwie stimmig ist an dem Film.
    Und da ist es wumpe ob es ne weibliche oder ein männlicher Hauptdarsteller ist, aus der Grütze die man sich da ausgedacht hat, hätte auch Connery nix machen können... das hat so Highlander fortsetzungs Niveau...

  2. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: Hantilles 23.01.21 - 13:51

    Danke für diese differenzierte Beschreibung.

    Ich fand Diana als Figur trotz des fürchterlichen Plots trotz allem durchaus interessant dargestellt. Sie ist eine völlig andere Person als im ersten Film, eine Frau, die sich beruflich etabliert hat und die trotz des Selbstbewusstseins, die sie ausstrahlt, eben doch auch innere Konflikte mit sich herumträgt. Sie ist eine tolle Figur, weil sie nicht mit viel Getöse agiert und sich nicht alles immer um sie selbst dreht, sondern sie trotz ihrer Einsamkeit sie trotzdem versucht, die Menschen um sie herum wahrzunehmen.

    Das ist auch kein "Trope" der auf weibliche Figuren beschränkt sein muss. Mir gefällt Diana in diesem Film genauso, wie ein Newt Scamander im (ersten) Fantastic-Beasts-Film.

    Dieser Film ist nicht schlecht, weil er feministische Ideen aufgreift – im Gegenteil, in dieser Hinsicht finde ich es angenehm, dass er nicht immer die gleichen typischen Figurentwicklungen in Superheldenfilmen darstellt – sondern weil ansonsten halt die Story Mist ist. Ist zwar eine Enttäuschung, trotzdem sehe ich immer noch Potentiale und hoffe, dass sie in einem dritten Teil hervorkommen können.

  3. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: Spiritogre 23.01.21 - 13:58

    Och du meines Gütchen, ein politischer Kämpfer.

    Ja, die Filme wie Ghostbusters, Charly's Angels, Ocean's 8 und Co. sind schlecht, teils grottenschlecht. Ja, sie haben ein schlechtes Drehbuch. Aber, einen Großteil der Schuld an dem schlechten Drehbuch und der Grund warum der Film so mies wurde ist eben, dass es um die feministische Agenda herum geschrieben wurde. Alle drei genannten Filme hätten durchaus potenzial gehabt gute Filme zu werden, wenn der Feminismus nicht mit dem Vorschlaghammer reingepresst und eben beim Story- und Characterbuild der Grundsatz der Entwicklung gewesen wäre.

    Wonder Woman 84 hingegen ist tatsächlich einfach nur ein schlechter Film.

    Und nein, Filme sind nicht immer poltisch, viele Filme wollen auch einfach nur unterhalten.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.21 13:59 durch Spiritogre.

  4. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: Kaiser Ming 23.01.21 - 14:28

    korona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok ich führ es dann mal weiter aus, denn ich habe es sowohl gelesen. Nur
    > finde ich halt passt deine Kritik nicht dazu. Achtung jetzt kommen Spoiler

    Der Sinn ergibt ich wenn man filmübergreifend schaut. Hollywood war in den 50ern sexistisch. Frauen waren eher die Hausfrau. Heute versucht man antisexistisch und antirassistisch zu sein, allerdings auf die überzogene Art.

  5. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: ubuntu_user 23.01.21 - 16:08

    mibbio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das aktuelle Problem an Filmen, die aus handwerklichen Gründen schlecht
    > sind, und auch entsprechend kritisiert werden, ist schlicht dass dieses von
    > den Kritisierten dann oft in die Identity Politics Ecke geschoben wird auch
    > wenn das gar nicht die Intention der Kritik war.


    teilweise ist das dann aber so dass die filmemacher sich explizit auf identy poltic berufen

  6. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: Lukuko 23.01.21 - 16:08

    Jeder Mann ausser Steve ist in diesem Film eine Karikatur eines Macho oder Arschlochs, weil sie alle Diana anbagern egal obs zur Situation passt. Also wenn das nicht auf den Feminismus in Hollywood zurück zu führen ist dann erklärt mir bitte wer woran das liegt sowas hat nämlich System und passiert nicht zufällig.

    Und ja der Film ist Mist selbst ohne dieses Problem den wollte ich mir nicht mal umsonst anschauen nach den ganzen reviews die ich gesehen hab. (die sind wenigstens unterhaltsam wenn sie auf dem Film rumhacken)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.21 16:11 durch Lukuko.

  7. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: ubuntu_user 23.01.21 - 16:10

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Och du meines Gütchen, ein politischer Kämpfer.
    >
    > Ja, die Filme wie Ghostbusters, Charly's Angels, Ocean's 8 und Co. sind
    > schlecht, teils grottenschlecht. Ja, sie haben ein schlechtes Drehbuch.
    > Aber, einen Großteil der Schuld an dem schlechten Drehbuch und der Grund
    > warum der Film so mies wurde ist eben, dass es um die feministische Agenda
    > herum geschrieben wurde. Alle drei genannten Filme hätten durchaus
    > potenzial gehabt gute Filme zu werden, wenn der Feminismus nicht mit dem
    > Vorschlaghammer reingepresst und eben beim Story- und Characterbuild der
    > Grundsatz der Entwicklung gewesen wäre.
    >
    > Wonder Woman 84 hingegen ist tatsächlich einfach nur ein schlechter Film.
    >
    > Und nein, Filme sind nicht immer poltisch, viele Filme wollen auch einfach
    > nur unterhalten.

    ganz genau
    wobei natürlich das nichts miit frauenrechten zu tun hat
    disney klebt da nen sticker diversity dran und verdient sich dumm und dämlich

  8. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: ubuntu_user 23.01.21 - 16:11

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mibbio schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das aktuelle Problem an Filmen, die aus handwerklichen Gründen schlecht
    > > sind, und auch entsprechend kritisiert werden, ist schlicht dass dieses
    > von
    > > den Kritisierten dann oft in die Identity Politics Ecke geschoben wird
    > auch
    > > wenn das gar nicht die Intention der Kritik war.
    >
    > Das schon eher. Ich find das Thema hier irgendwie seltsam.
    >
    > Der Film ist mies, weil er ein mieses Drehbuch hat, der Schurkenplot schon
    > überhaupt nicht aufgeht, weil viel zu abstrakt, das Setting einfach mies
    > rübergebracht ist, und nichts, aber auch wirklich nichts irgendwie stimmig
    > ist an dem Film.
    > Und da ist es wumpe ob es ne weibliche oder ein männlicher Hauptdarsteller
    > ist, aus der Grütze die man sich da ausgedacht hat, hätte auch Connery nix
    > machen können... das hat so Highlander fortsetzungs Niveau...

    die frage ist warum solche drehbuchautoren überhaupt ne chance bekommen
    achja die passen ins identity politics schema

  9. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: ubuntu_user 23.01.21 - 16:14

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    .
    >
    > Und nein, Filme sind nicht immer poltisch, viele Filme wollen auch einfach
    > nur unterhalten.

    filme sind fast immer politisch, sonst wären die nicht so zensiert in china.
    unsere ganze transformation von sozialer marktwirtschaft zu neoliberalismus wird ja von hollywood unterstützt, mit dem mantra individualismus

  10. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: ubuntu_user 23.01.21 - 16:16

    Lukuko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder Mann ausser Steve ist in diesem Film eine Karikatur eines Macho oder
    > Arschlochs, weil sie alle Diana anbagern egal obs zur Situation passt. Also
    > wenn das nicht auf den Feminismus in Hollywood zurück zu führen ist dann
    > erklärt mir bitte wer woran das liegt sowas hat nämlich System und passiert
    > nicht zufällig.
    >
    > Und ja der Film ist Mist selbst ohne dieses Problem den wollte ich mir
    > nicht mal umsonst anschauen nach den ganzen reviews die ich gesehen hab.
    > (die sind wenigstens unterhaltsam wenn sie auf dem Film rumhacken)

    man kann ja solche filme ruhig als drama drehen
    dann sollte man aber bei dem plot bleiben und nicht das als grundsetting einbauen
    genau wegen sowas sind die filme ja schlecht, weil man sich nicht auf ein thema konzentriert
    jede szene die nichts mit der handlung zu tun hat ist schlecht
    basis filmkurs

  11. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: Garrona 23.01.21 - 17:15

    Ich glaube weniger, dass die bewusst versuchen "Identity Politics Filme" zu machen - sondern, dass die Entscheider unbewusst denken, dass es für die Zuschauer wichtig ist, dass der Film
    * divers ist (aber nur in der Hautfarbe!)
    * starke Geschlechter zeigt (aber nur die Weiblichen)
    * Gefühle zeigt (aber nur bei Männern)
    usw.

    Dabei aber vergisst, warum wir uns Filme/Bücher/Serien etc. anschauen oder auch Spiele spielen. Wir wollen unterhalten werden. Und die beste Unterhaltung beginnt mit einer Story / Setting / Thema das interessant ist.

    Für mich war das krasseste Beispiel wie sich Identity Politics besonders in den Entscheidungsgremien breit macht und noch danach entschieden wird:

    The Last Jedi von Rian Johnson

    Bevor der Film ausgestrahlt wurde, kriegt er von Disney ne eigene Trilogie zugesichert weil der Film so fortschrittlich etc. ist. Da wurden bereits Testscreens und Analysen durchgeführt und man hat wohl nur die Sachen gesehen die man sehen wollte. Er wurde gefeiert für den "besten" Star Wars Film aller Zeiten usw.

    Dass dabei aber eigentlich der ganze Film beschissen war und man auf die kritischen Stimmen (siehe z.B. Mark Hamill) gar nicht eingegangen ist - hat man dann als überholte Kritik eines "alten weißen Mannes" abgetan. Die von Disney dachten dass die Zuschauer deutlich mehr Wert auf das Zeigen der wichtigen gesellschaftlichen Punkte legen als auf eine interessante Story / sinnvolle Wendungen usw..

    Aber nun ist The Last Jedi der Film der das Star Wars Franchise so gut wie zerstört hat.
    Im konkreten Gegensatz dazu ist z.B. The Mandalorian - wo es zwar auch Identity Politics etc. gibt - diese aber nicht um der Identity Politics willen gemacht wird.

    Ein anderes Beispiel ist z. B. wie Captain Marvel in Ihrem eigenen Film dargestellt wird und wie sie plötzlich ganz anders in Endgame dargestellt wird.

    Und bei Wonder Woman - einfach mal den Vergleich zwischen "Wonder Woman" mit "Wonder Woman 1984" anstellen. WW war ein guter Film - während WW1984 ... ist

  12. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: spitfire_ch 23.01.21 - 17:24

    zweiundvierzig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist mir
    > doch völlig egal welche Hautfarbe ein Darsteller hat, welches Geschlecht,
    > welche Sexuellen Vorlieben...solange das passt (und von einem
    > Superheldenfilm erwarte ich nicht dass Heimdall Mythologisch korrekt
    > dargestellt wird) ist mir das recht.

    Betonung auf "solange das passt". Ein schwarzer Achilles, wie er in der Netflix-Serie "Troy: Fall of a City" zu sehen ist, passt einfach nicht. Griechen waren nicht schwarz, das ist ein Anachronismus, egal wie gut der Darsteller die Rolle auch gespielt hat. Das ist, als hätte man den Film über Muhammad Ali mit Brad Pitt statt Will Smith in der Hauptrolle besetzt. Letzteres ist undenkbar, das Umgekehrte geschieht aus irgendwelchen Quotengründen aber immer wieder.

  13. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: Hanmac 23.01.21 - 17:27

    Bei diesem neuen Netflix Serie mit der schwarzen Königin nennen die das "colorblind casting"

    Ich würde gerne die Reaktion sehen wenn man einen Film über MLK mit einem weißen besetzen würde.

    Interessant ist es okay Rothaarige mit schwarzem zu ersetzen

  14. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: ptepic 23.01.21 - 18:14

    Wäre Jessica Jones so eine Figur?
    Die trinkt, pflegt sich nicht, vögelt rum und ist sonst auch recht abgeranzt. So wie die männlichen Kollegen aus dem Detektivgenre...

  15. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: theFiend 23.01.21 - 18:46

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > die frage ist warum solche drehbuchautoren überhaupt ne chance bekommen
    > achja die passen ins identity politics schema

    Aha, und die Drehbuchautoren die sonst schwaches Zeug abliefern, sind einfach so nur schlecht? Du scheinst halt eher den Drang zu haben, alles in DEIN Schema pressen zu wollen, also so wie du es anderen unterstellst...

  16. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: Pantsu 23.01.21 - 23:23

    Schlimmer ist doch die ständige "Neuschreibung" der 80er. In den 80ern waren Leute auf ihrem höchsten Powerlevel. Ob maskulin oder feminin, oder schwul oder beides - keiner kann das toppen. Vielleicht noch die 90er.
    Heute streiten sie sich um Pronomen oder wie schlimm der neue Schnupfen ist. Absolut LACHHAFT. Geht doch eure Corona-Mutanten jagen, aber lasst die 80er in Ruhe :(



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.21 23:24 durch Pantsu.

  17. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: demon driver 23.01.21 - 23:49

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > in hollywood hab sich die identy politics [...]

    Gähn.

    Mal wieder der Feminismus, der an allem schuld ist. Wenn's nicht die Ausländer oder die Grünen sind, ist es zuverlässig der Feminismus. Und hier kommt das billige Feminismusbashing nur nochmal umso befremdlicher rüber, als jeglicher konkrete Zusammenhang zum Artikel fehlt. Hier geht's kein Bisschen mehr um dessen Gegenstand, es geht's einzig und allein darum, jede Gelegenheit, egal wie unpassend, zu nutzen, um die eigene antifeministische, eo ispo frauenfeindliche Ideologie vom Turm zu blasen.

  18. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: demon driver 24.01.21 - 00:06

    spitfire_ch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zweiundvierzig schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ist mir
    > > doch völlig egal welche Hautfarbe ein Darsteller hat, welches
    > Geschlecht,
    > > welche Sexuellen Vorlieben...solange das passt (und von einem
    > > Superheldenfilm erwarte ich nicht dass Heimdall Mythologisch korrekt
    > > dargestellt wird) ist mir das recht.
    >
    > Betonung auf "solange das passt". Ein schwarzer Achilles, wie er in der
    > Netflix-Serie "Troy: Fall of a City" zu sehen ist, passt einfach nicht.
    > Griechen waren nicht schwarz [...]

    So what? Warum muss das denn "passen"? Es geht um Unterhaltung, nicht um einen historischen Lehrfilm. Abgesehen davon, wenn ein Brünetter gecastet worden wäre, obwohl Achilles wie die meisten in seinem Umfeld blond war, würdest du dann auch so einen Aufstand machen? Warum nicht? Was ist an der Hautfarbe so Besonderes?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.21 00:08 durch demon driver.

  19. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: Phrogger 24.01.21 - 10:01

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > in hollywood hab sich die identy politics durchgesetzt.
    Du meinst, die Identitäre Bewegung, denen es "nicht um Rasse, sondern nur um Kultur (btw. ein in Deutschland geborener Türke kann nie Deutscher sein, weil Gründe1!!!)" geht?

    > ich würde nicht sagen Linke,
    Ja, das Buzzwort "identy (SIC!) politics" hat nichts mit "Linke" zu tun.

    > denn die sind da alles so links wie die Grünen hier, also eher
    > neoliberal.
    Du stellst also politische Ansichten über die Gesellschaft und politische Ansichten über die Wirtschaft gleich und wirfst alles in einen Topf? Irgendwas sagt mir, dass du dich gleich über den Feminismus aufregen wirst. Deine "politische Bildung" ist ein Spoiler.

    > ich kann zu dem Film nur auf the critical drinker verweisen, der hat das
    > gut beschrieben.
    Ich würde es bevorzugen, wenn die Kritiker des Feminismus weniger einen auf NPC machen würden, die YouTuber nachplappern, sondern mehr selber denken.

    > besser als ich jetzt.
    Das glaube ich dir. Schließlich hast du Grüne (in Deutschalnd) und Neoliberale (in den USA) gleichgestellt. Und beides mit "Linke" betitelt. Da sind meine Erwartungen nicht mehr so hoch.

    > die meisten Filme kranken dann daran:
    > - Frauen sind generell besser als Männer
    > - Frauen dürfen nicht gegen Männer verlieren
    So wie Rey aus Star Wars (der neue Bogey-Ma.. ich meine, Bogey-Woman der "Anti-Feministen"), die bei drei (oder noch mehr) Duellen gegen Männer den Kürzeren gezogen hat? Und dann in einigen von ihnen von einem Mann gerettet werden musste?

    Könntest du mir vielleicht empirische Studien dazu geben? Du sprichst ja in quantitativen Mengen wie "den meisten".

    > - die Bösen sind meistens wirtfiguren
    "Wirtfiguren"? Sie meinen? Könntest du mir, als gebildeter Film- und Medienkritiker, eine Literaturempfehlung geben, wo ich nachlesen kann, was "Wirtfiguren" sind? Ich kann mit diesem Begriff nichts anfangen und kann deswegen nicht wirklich sagen, ob es gut oder schlecht ist.

    Aber fassen wir es Mal zusammen: Du bringst hier Punkte, die nicht stimmen.

    > daher gibs dann keine Charakterentwicklung/Heldenreise und Charaktere ohne
    > Charakter:
    Warte Mal. Aus den vorherigen (falschen) Punkten, schlussfolgerst du das? Ähm? Könntest du das genauer ausführen? https://eventingconnect.today/wp-content/uploads/2018/05/magic.jpg

    > - star wars
    Du meinst Teile 4-6? Ist zwar etwas harsch, könnte man aber so sagen. Die neueren Filme waren etwas besser aufgestellt. Star Wars ist ja eher Action.

    > - ghostbusters
    Ghostbusters ist Trash-Comedy. Charactere ohne Motivation, "Heldenreise" nicht vorhanden. Der neue Film hat da etwas bessere Characterentwicklung, ist aber immer noch ein Ghostbuster-Film.

    > - jurassic world
    Warte. Jurassic World ist feministisch? Lag da die Frauenqoute über 1%?

    Die Jurassic Reihe (wie auch Terminator) hatte schon seit dem zweiten Teil das Problem, dass es immer das selbe ist, immer und immer wieder. Dass die "Filmkritiker" aus ihren Löchern kriechen, sobald da irgendwo eine Frau auftaucht, ist bekannt. Das Problem auf "fRauÄn1!1!" zu schieben gibt zwar in so manchen Kreisen Applaus, aber disqualifiziert einen von einer ernsthaften Diskussion.

    > - usw
    Die Beispiele, die du gebracht hat, waren nicht so der bringer. Und "usw" wird immer verwendet, wenn der Nutzer keine weiteren Beispiele mehr hat ;)

    > gearde sowas wie fat thor würde man mit ner frau niemals machen.
    Weil es im Marvel-Universum ~156 Männer gibt und 90% von ihnen schon komplett ausgelutscht wurden? Da bringt der "fette Thor" (Kennt jemand die Mythologie? Wissen die "Kritiker", was Thors Lieblingsbeschäftigung war? :D) mehr Variation und Handlung. Mit Frauen würden die das nicht machen, weil die eine Frau, die im Marvel-Universum existiert, eben noch nicht in 16 Filmen aufgetaucht ist.

    > schade ist
    > eigentlich, da es auch sehr gute weibliche helden gab (siehe alien,
    Oh, als Alien rausgekommen ist, haben die selben "Brüder im ideologischen Geiste" den Film kritisiert, weil "die starke Männerrolle verweiblicht wird". Du siehst, deine Sprechblasen, ich meine "Kritik", ist nicht originell.

    > hannibal,
    Verstehe. Du willst also eine komplett unfähige Frau in der Hauptrolle haben, die ohne die Hilfe eines Mannes überhaupt nichts kann und nichts von sich hält. Und die in einer Szene Ejakulat ins Gesicht bekommt. Verstehe...

    Kein Wunder, dass du die oberen Filme nicht magst. Da sind die Frauen (z.B. in Star Wars) immer noch hilflos, aber etwas selbstbewusster.

    > terminator)
    - Die früheren Filme, wo die Frau beschützt werden musste: Siehe Hanibal.
    - Die früheren Filme, wo die Frau etwas konnte: Siehe Alien.
    - Die neueren Filme: Siehe Star Wars.

    Egal was man macht, es ist falsch. Lieber garkeine Frauen und nur Männer. So richtig starke Männer, wie bei Wickie. Aber das wäre ja in unserer Zeit, wo angeblich der Linke neoliberale Feminismus in Hollywood regiert, unmöglich. In unserer Zeit existiert keine "The Expendables"-Reihe :'D

    > ich kann mich an keinen weiblichen bösewicht erinnern, der von nem mann
    > besiegt wurde
    - Der Zauberer von OZ, in allen Variationen und Remakes?
    - Terminator 3, welches du angesprochen hast?
    - Dredd?
    - Catwomen, in den meisten Variationen und Remakes von Batman?
    - Mystique, in den X-Men-Filmen?

    > oder nen männlichen bösewicht der dann nicht lächerlich
    > gemacht wurde
    Ich bin mir nicht sicher, was du mit "lächerlich gemacht" meinst und was deine Kriterien dafür sind. Aber ich werde jetzt nicht alle Filme aufzählen, wo Männer die Bösewichte sind.

    Wie du siehst, deine Erinnerung hat dich getrügt. Deine Ausführungen waren grober Unsinn. Du lebst in einer Verschwörungstheorie, die nur davon lebt, dass du deine Augen fest schließt und dich nicht durch Fakten beirren lässt.

    Ich gebe dir einige Tipps:
    - Die Feministen haben Hollywood nicht übernommen.
    - Atme das nächste Mal tief durch.
    - Überprüf die Fakten.
    - Reduziere deinen Konsum von YouTube-"Filmkritikern". Bis auf wenige Ausnahmen sind das Fleißbandproduktionen von Trash-Content mit einer Halbwertszeit von einem Tag, der da rausgehauen wird.
    - Nochmal, weil es wichtig ist: Überprüfe die Fakten. Wenn du es nicht tust, kommt dein Kommentar dabei raus.
    - Überprüfe dein Weltbild: Starke Männer können es verkraften, eine Frau in der Hauptrolle zu sehen.

    Genieße die Filme und lass sie dir nicht von Menschen ruinieren, für die du nur ein nützlicher Click bist.

  20. Re: Feminismus in Hollywood

    Autor: Phrogger 24.01.21 - 10:05

    korona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach Gott, dass man immer alles am Feminismus fest machen muss.
    > Die Frau heißt Wonder Woman, jeder weiß dass ihm eine starke Amazone
    > erwartet und ein damit einhergehendes Frauen Bild.
    Vor allen Dingen, weil "starke, halbnackte Amazone" = Feminismus ist. Alleine diese absurde Aussage zeigt, was die Kritiker über den Feminismus wissen. "Starke" Frau kann eben unterschiedlich (lies: falsch) interpretiert werden.

    > Der Film lahmt einfach an einem unoriginellen Plot.
    > Aber genau wie Feministen anscheinend alles für sich beanspruchen machen es
    > auch die Gegner vom Feminismus...

    > Ich freue mich wirklich auf den Tag wo wir einfach über den Film reden
    > können und nicht darüber dass die Hauptdarstellerin eine Frau ist und
    > deswegen XYZ schlecht ist
    Das würde ich mir auch wünschen. Aber der TE hat selbst in Jurasic World eine feministische Verschwörung gefunden. Ich denke, eine normale Diskussion ist mit ihm nicht möglich.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. ING Deutschland, Frankfurt
  2. WBS GRUPPE, Berlin (Home-Office)
  3. Knappschaft Kliniken Service GmbH, Bochum
  4. Technica Engineering GmbH, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. LG OLED55CX9LA 55 Zoll OLED 120Hz VRR für 1.299€, Samsung GU82TU8079 82 Zoll LED für 1...
  2. 77€ (Bestpreis)
  3. (u. a. WD MyPassport externe HDD 5TB für 99€, Sony KD-55XH9077 55Zoll LED für 799€ (inkl...
  4. (u. a. Lords of the Fallen Game of the Year Edition für 2,50€, Toybox Turbos für 3,33€, Heavy...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme