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wer richig guten Sound rausholen will...

Wochenende!!! Zeit für Quatsch!
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  1. wer richig guten Sound rausholen will...

    Autor: arrrghhh.... 16.12.20 - 09:26

    Wenn man was "ernsthaftes" aus der Pi rausholen will, braucht man auf jeden Fall einen vernünftigen "Reclocker" auf dem Erweiterungs-Board und wenigstens eine galvanische Trennung von dem ganzen "Noise" den die Pi so produziert. Außerdem das Schaltnetzteil gegen ein "linear power supply" ersetzten.

    Auf jeden Fall kann man für relativ wenig Geld in Regionen vorstoßen, wo sonst 4stellige Beträge von High-End Herstellern auf gerufen werden. Da hat sich echt viel getan in den letzten Jahren.

    Ich nutze z.B. eine Pi2 mit "allo digi one" Erweiterungs-Board, um einen hochwertigen streamer zu bekommen. Den kann man dann z.B. mit "Volumio" betreiben oder per "RoPieee" zu einem Roon-Endpunkt oder Spotify Connect fähig machen.

  2. Re: wer richig guten Sound rausholen will...

    Autor: Prof.Dau 16.12.20 - 09:45

    Danke für den Tipp. Hab eben mal geschaut was das auf deren Page kostet. Liegt so bei ca. 320$.
    Allein schon das Teil für die galvanische Trennung kostet ca. 150$

    Da frag ich mich, ob ich nicht lieber etwas drauflege und mir ein Interface hole, dass ich per USB anschließen kann. Schließlich haben diese dann noch zusätzlich mehr Kanäle, manchmal auch Knöpfe und Drehregler. Hier fallen mir gleich Focusrite, Native Instruments und Steinberg ein. Wenn der Pi nun jedoch klanglich an ein RME Fireface oder ein Motu heranreicht, wäre dies für mich dann jedoch ein echter Kaufgrund.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.20 09:47 durch Prof.Dau.

  3. Re: wer richig guten Sound rausholen will...

    Autor: Trollversteher 16.12.20 - 09:51

    >Da frag ich mich, ob ich nicht lieber etwas drauflege und mir ein Interface hole, dass ich per USB anschließen kann. Schließlich haben diese dann noch zusätzlich mehr Kanäle, manchmal auch Knöpfe und Drehregler. Hier fallen mir gleich Focusrite, Native Instruments und Steinberg ein. Wenn der Pi nun jedoch klanglich an ein RME Fireface oder ein Motu heranreicht, wäre dies für mich dann jedoch ein echter Kaufgrund.

    Wenn auch früher als "Billig Plagiateur" verrufen, so hat auch Behringer mittlerweile *wirklich* gute günstige externe Audio interfaces im Programm - die "U-phoria" Serie mit Midas Mikpres kann ich nur wärmstens empfeheln (bin selber gerade von einer damals 700¤ teuren semi-professionellen Studiokarte auf eine UMC1820 umgestiegen, und war *sehr* erstaunt über die Qualität die diese 18 in/20 out + 8 Preamps Karte für knapp 200¤ liefert).

  4. Re: wer richig guten Sound rausholen will...

    Autor: rubberduck09 16.12.20 - 11:43

    Man kann aber auch den Sound per HDMI Adapter auskoppeln und galvanisch getrennt per optischem SP/DIF an einen geeigneten Verstärker übertragen.

  5. Re: wer richig guten Sound rausholen will...

    Autor: arrrghhh.... 16.12.20 - 16:30

    rubberduck09 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann aber auch den Sound per HDMI Adapter auskoppeln und galvanisch
    > getrennt per optischem SP/DIF an einen geeigneten Verstärker übertragen.

    das wäre tatsächlich schön, wenn das so einfach ginge. Allerdings findet bei der Ausgabe über HDMI schon eine Beeinflussung statt. Und die Pi ist an jedem Ausgang was den Sound angeht schlecht. Auch bei HDMI.

    Deshalb gibt es ja die Erweiterungs-Boards. Die greifen den Stream direkt an der "I²S-Schnittstelle" ab, bevor es durch irgendwelch "Module" auf der Pi gelaufen ist. Idealerweise wird das Signal dann noch einmal mit einem hochwertigen Kristall "reclockt". Je hochwertiger der Kristall, um so akkurater das Signal für den D/A-Wandler. Funktioniert ähnlich wie bei einer Quarzuhr. Und idealerweise hat das Erweiterungsboard seine eigene Stromversorgung, um dem ganzen "Lärm" auszuschließen der von den hochfrequenten Prozessoren und des Schaltnetzteils der Pi kommt. Oder eben galvanisch Trennung der Boards. Am besten beides :-)

    Das ist der einzige Weg um aus der Pi "audiophilen" Klang rauszuholen. Besser gesagt: man möchte die Pi nur als Datenlieferant, um sich die digitalen Audiodaten abzugreifen und dann vollkommen isoliert von der Pi das "Reclocking" und die Digital/Analogwandlung und eventuell auch die Verstärkung zu machen. Wobei ich die Verstärkung bei einer ernsthaften Anlage immer von einem "richtigen", erwachsenen Verstärker machen lassen würde.

    Der riesige Vorteil der Pi liegt in ihrer Verbreitung, ihres günstigen Preises als Grundplattform und die Bereitstellung der I²S-Schnittstelle. Deshalb ist sie so interessant für den Audiobereich.

  6. Blöde Frage dazu dann nochmal ...

    Autor: strichi 16.12.20 - 22:17

    Ich habe bei meinen Raspberrys tatsächlich auch einfach nur per HDMI die Soundausgabe abgegriffen und jeweils über günstige HDMI zu HDMI+Audio Konverter (Digital+Analog-Ausgabe) an Aktivlautsprecher und auch an eine ältere Stereoanlage weitergegeben.

    Ich bin mit dem Ergebnis eigentlich voll zufrieden, da ich so nicht mehr die fiesen Störgeräusche von den analogen Soundausgängen der Raspberrys habe.

    Ich dachte eigentlich, dass digital immer digital und damit störungsfrei ist, solange man nicht auf Analog umwandelt. Deshalb dachte ich, dass HDMI digital und somit störungsfrei die Soundsignale ausgibt und über die externen HDMI zu Audio Konverter (neben HDIM auch analoge Ausgänge) umschiffe ich die Raspberry internen Störquellen komplett.

    Liege ich mit dieser Annahme etwas falsch?

    Wie gesagt, ich habe bei dieser HDMI Lösung keinerlei Störgeräusche mehr, die ich zuvor bei den analogen Raspberry-Ausgängen noch hatte und die echt extrem fies waren ...

  7. Re: Blöde Frage dazu dann nochmal ...

    Autor: wicking 16.12.20 - 23:59

    Ich bin der Meinung, es ist so wie Du sagst. Dein Vorredner ist wohl ein Anhänger der armdicken, sauerstofffreien Kupferkabel mit Goldumflechtung = Esoterischer HIFI-Fanatiker.

  8. Re: Blöde Frage dazu dann nochmal ...

    Autor: rubberduck09 17.12.20 - 07:55

    wicking schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin der Meinung, es ist so wie Du sagst. Dein Vorredner ist wohl ein
    > Anhänger der armdicken, sauerstofffreien Kupferkabel mit Goldumflechtung =
    > Esoterischer HIFI-Fanatiker.

    Das mit dem Re-Clocking ist das einzige was hier störend sein kann (kann != muss).
    Ansonsten: Wenn ich schon handgeklöppeltes Sauerstofffreies linksgedrehtes Kupferkabel mit Goldschirm hab wozu dann einen RPI als Datenquelle?

    Das ist in etwa gleich logisch wie damals der CD Player mit dem Plattenteller. Als wenn Gleichlaufstörungen der CD Player Mechanik auch nur irgendwie auf die Ausgänge durchschlagen können...

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