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  5. › 1.300 Ladepunkte: Opel will…

Energieversorgung

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  1. Energieversorgung

    Autor: Müllhalde 21.12.18 - 12:24

    Wie stellen sich die zu Planenden eigentlich die Energieversorgung vor?
    An wirklich jeder Ecke eine Transformatorstation hinzustellen? Immerhin geht es um hohe elektrische Leistungen. Die nimmt man nicht eben aus der Straßenlaterne wie viele zu behaupten scheinen.
    Hinzu kommt, wenn man jede kleine Grünfläche in der Stadt mit einem weiteren Umspanner ausstattet, stellt sich mir die weitere Frage, wie weit bisher das Mittelspannungsnetz(10-30kV) ausgelastet ist.
    Bei uns in der Stadt läuft das Mittelspannungsnetz schon nahezu am Limit. Leitungen kosten schweine viel Geld.
    Mal ganz zu schweigen, die hohe CO2 Belastung für die Herstellung der ganzen Komponenten.

    Jeder wird auch wieder rummaulen, wenn die Straßen aufgerissen werden um neue Leitungen zu verlegen.

    Das Tankstellennetz auf Wasserstoff umzustellen wäre ein deutlich niedriger Aufwand. Und günstiger.
    Aber stattdessen wird bei der saubersten Lösung der Wirkungsgrad kritisiert.

  2. Re: Energieversorgung

    Autor: Der Spatz 21.12.18 - 12:41

    Also ich habe im Artikel nicht wohl den Hinweis "1300 Supercharger" übersehen.

    Daher dachte ich, es könnten auch einfach 1300 Säulen mit 240V / 16A sein.

    Dann noch mit eingerechnet, das 2019 in Rüsseösheim vielleicht 30 Leute ein Elektrofahrzeug haben, es also erstmal nur doof rumstehende Steckdosen sind die erstmal 90% der Zeit ungenutzt sind und somit ein paar Jahre Zeit vorhanden ist ein paar weitere Hochspannungsleitungen zu legen.

  3. Re: Energieversorgung

    Autor: marcometer 21.12.18 - 12:58

    Der Spatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich habe im Artikel nicht wohl den Hinweis "1300 Supercharger"
    > übersehen.
    >
    > Daher dachte ich, es könnten auch einfach 1300 Säulen mit 240V / 16A sein.
    >
    > Dann noch mit eingerechnet, das 2019 in Rüsseösheim vielleicht 30 Leute ein
    > Elektrofahrzeug haben, es also erstmal nur doof rumstehende Steckdosen sind
    > die erstmal 90% der Zeit ungenutzt sind und somit ein paar Jahre Zeit
    > vorhanden ist ein paar weitere Hochspannungsleitungen zu legen.
    Man kann wohl eher davon ausgehen, dass es hauptsächlich die gängigen 22 kW AC Ladepunkte werden, die aktuell abseits von Autobahnen nahezu nur gebaut werden.
    Davon gibt es auch in Rüsselsheim schon ein paar von unterschiedlichen Anbietern.
    Mit normalen Haushaltsstromladepunkten kannst du die E-Mobilität nicht anschieben, die sind viel zu lahm.

  4. Re: Energieversorgung

    Autor: nicoledos 21.12.18 - 13:42

    jetzt läuft nun mal der große E-Irgendwas Aktionismus. In 5 bis 10 Jahren merkt man dann, dass man irgendwo falsch abgebogen ist und alles noch mal neu denken muss. Sei es weil das Stromnetz kapituliert oder die Versorgung mit brauchbaren Akkus mangels ökologisch sauber gewinnbaren Rohstoffen stockt.

  5. Re: Energieversorgung

    Autor: Bouncy 21.12.18 - 15:30

    Müllhalde schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber stattdessen wird bei der saubersten Lösung der Wirkungsgrad
    > kritisiert.
    Dann kann es wohl kaum die sauberste Lösung sein wenn sie Strom verbrät, den wir Stand heute schlicht nicht im Überfluß haben.
    Allerdings sind alle möglichen Lösungen dreckig, es gibt imho keinen Königsweg. Das wird in Zukunft nur über Diversifizierung funktionieren, aber weil sich bei Autos praktisch jeder Stammtischschwätzer zum größten Fanboy aller Zeiten für Dieses oder Jenes aufschwingt, wird eine gemischte, anforderungsorientierte Lösung nichtmal in Betracht gezogen...

  6. Re: Energieversorgung

    Autor: nicoledos 21.12.18 - 20:39

    Die einzige Lösung ist den ÖPNV und Fahrradwege derartig zu ertüchtigen, dass es schlicht für die meisten unattraktiv ist mit dem eigenem KFZ zu fahren.

  7. Re: Energieversorgung

    Autor: martinalex 22.12.18 - 00:43

    gerade beim Thema Fahrradförderung ist noch extrem viel Potential. Und auch der ÖPNV hätte das Potential die morgendliche Blechlawine etwas zu verringern.

    Aber auch was Elektroroller sowie andere elektrische Kleinfahrzeuge angeht könnte Deutschland noch wesentlich attraktiver werden - und zum Beispiel mal die 45km/h auf 55 anheben. So ein Roller wiegt nur einen Bruchteil des Autos und wenn man dann nicht mehr als Verkehrshindernis gesehen wird könnte es passieren, dass in Zukunft weniger Blech sinnlos bewegt wird.

    Unabhängig davon sind aber öffentliche Ladepunkte in ausreichender Menge ein wichtiger Schritt in Richtung Elektromobilität (auch wenn mir die Abrechnung nach kwh noch fehlt).

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