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  5. › 2021: BMW plant i1 als Elektroauto

Richtig gedacht, aber falsch gemacht.

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  1. Richtig gedacht, aber falsch gemacht.

    Autor: bplhkp 09.10.19 - 09:08

    An sich war das als i3 verkaufte Megacity Vehicle richtig gedacht: ein Auto für die Großstadt, wo Elektrofahrzeuge ihre Stärken voll ausspielen und wo Reichweite inkl. Ladethematik kein Flaschenhals sind.

    Heraus kam leider ein pseudo-praktischer Microvan mit Öko-Blingbling. Nur braucht man z.B. einen vollwertigen Viersitzer als Megacity Vehicle eher selten.

    Der Mini zeigt, dass man für einen Kleinwagen 40.000 ¤ nehmen kann. Nur bekommt man das nicht von der Minivan-Fraktion und auch nicht von den Ökos, sondern von der Fahrspaßfraktion und designorientierten Ehefrauen. Und für die braucht es keinen i3, sondern einen Mini der Marke BMW.

    Genauso wie Mercedes die A-Klasse mit der dritten Generation auf die Spur bekommen hat, wird das BMW beim i1 hoffentlich auch hinbekommen.

  2. Re: Richtig gedacht, aber falsch gemacht.

    Autor: OutOfCoffee 09.10.19 - 21:49

    bplhkp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An sich war das als i3 verkaufte Megacity Vehicle richtig gedacht: ein Auto
    > für die Großstadt, wo Elektrofahrzeuge ihre Stärken voll ausspielen und wo
    > Reichweite inkl. Ladethematik kein Flaschenhals sind.
    >
    > Heraus kam leider ein pseudo-praktischer Microvan mit Öko-Blingbling. Nur
    > braucht man z.B. einen vollwertigen Viersitzer als Megacity Vehicle eher
    > selten.
    >
    > Der Mini zeigt, dass man für einen Kleinwagen 40.000 ¤ nehmen kann. Nur
    > bekommt man das nicht von der Minivan-Fraktion und auch nicht von den Ökos,
    > sondern von der Fahrspaßfraktion und designorientierten Ehefrauen. Und für
    > die braucht es keinen i3, sondern einen Mini der Marke BMW.
    >
    > Genauso wie Mercedes die A-Klasse mit der dritten Generation auf die Spur
    > bekommen hat, wird das BMW beim i1 hoffentlich auch hinbekommen.

    Wieso sollte man einen Viersitzer nicht benötigen? Schon mal daran gedacht, das es auch Menschen mit Kindern gibt? Was die A-Klasse anbelangt finde ich die alte A-Klasse um Längen besser, auch wenn diese keinen Schönheitswettbewerb gewinnt. Die alte A-Klasse war ein super praktisches Auto. Geeignet für die Familie und wenn nötig konnte man da mit umgeklappten Sitzen auch eine Menge einladen. Die neue A-Klasse ist nur Schrott mit ihren Schießscharten die sich Fenster nennen und aus denen man kaum Überblick hat. Zuladen kann man da auch nichts. Mag zwar schnittiger aussehen, ist aber ein nutzloses überteuertes Spielzeug für die Kinder reicher Eltern.

  3. Re: Richtig gedacht, aber falsch gemacht.

    Autor: bplhkp 10.10.19 - 10:36

    OutOfCoffee schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso sollte man einen Viersitzer nicht benötigen? Schon mal daran gedacht,
    > das es auch Menschen mit Kindern gibt?

    Ich habe nichts von "nicht benötigen" geschrieben, sondern von "eher selten". Auch wenn ich es selber nicht machen wollen würde fahren genug Minis mit Babyschale auf dem Beifahrersitz durch die Gegend.

    > Die alte A-Klasse war ein super praktisches
    > Auto. Geeignet für die Familie und wenn nötig konnte man da mit
    > umgeklappten Sitzen auch eine Menge einladen.

    Mein Punkt war, dass die Zielgruppe für ein "super praktisches Auto" eher nicht bereit ist 40.000 ¤ für einen Kleinwagen zu investieren.

    > Die neue A-Klasse ist nur Schrott . Mag zwar schnittiger
    > aussehen

    Sie ist nicht Schrott, sondern fährt sich um Welten besser - das ist einfach für ein anderes Anforderungsprofil als du es hast. Und die Verkaufszahlen zeigen einfach, dass der Markt für praktische und teure Auto sehr klein ist. Deren Zielgruppe präferiert billige Autos.

  4. Re: Richtig gedacht, aber falsch gemacht.

    Autor: OutOfCoffee 10.10.19 - 13:09

    bplhkp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OutOfCoffee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ----
    > > Wieso sollte man einen Viersitzer nicht benötigen? Schon mal daran
    > gedacht,
    > > das es auch Menschen mit Kindern gibt?
    >
    > Ich habe nichts von "nicht benötigen" geschrieben, sondern von "eher
    > selten". Auch wenn ich es selber nicht machen wollen würde fahren genug
    > Minis mit Babyschale auf dem Beifahrersitz durch die Gegend.
    >
    > > Die alte A-Klasse war ein super praktisches
    > > Auto. Geeignet für die Familie und wenn nötig konnte man da mit
    > > umgeklappten Sitzen auch eine Menge einladen.
    >
    > Mein Punkt war, dass die Zielgruppe für ein "super praktisches Auto" eher
    > nicht bereit ist 40.000 ¤ für einen Kleinwagen zu investieren.
    >
    > > Die neue A-Klasse ist nur Schrott . Mag zwar schnittiger
    > > aussehen
    >
    > Sie ist nicht Schrott, sondern fährt sich um Welten besser - das ist
    > einfach für ein anderes Anforderungsprofil als du es hast. Und die
    > Verkaufszahlen zeigen einfach, dass der Markt für praktische und teure Auto
    > sehr klein ist. Deren Zielgruppe präferiert billige Autos.

    Die alte A-Klasse gabs schon für weit unter 40.000. So? Wie lautet denn das Anforderungsprofil? Für Stadtautos ist mir wichtig das ich Parklücken finde in die ich rein passe, das ich meine Einkäufe und Kinder transportieren kann, guten Überblick über den Verkehr habe und nicht durch solche Schießscharten mein Blickfeld behindert wird. Wie Schnittig sich die Karre fährt ist mir im Stadtverkehr wo man eh meistens Stop and Go fährt oder im Stau steht ziemlich egal. Was genau ist denn das Anforderungsprofil eines Großstadtbewohners der sich die neue A-Klasse zulegt?

  5. Re: Richtig gedacht, aber falsch gemacht.

    Autor: bplhkp 11.10.19 - 08:28

    OutOfCoffee schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Die alte A-Klasse gabs schon für weit unter 40.000. So?

    In meinen beiden Posts ging es primär um den i3.


    > Wie Schnittig sich die Karre
    > fährt ist mir im Stadtverkehr wo man eh meistens Stop and Go fährt oder im
    > Stau steht ziemlich egal.

    Das sehe ich anders. Über eine gute Straßenlage, eine verbindliche Lenkung und eine gelungene Fahrwerksabstimmung mit brauchbarer Federung freue ich mich auch schon in der Stadt. Mich würde eine unnötig unkomfortable Federung wie bei W168/169 stören, die nicht für mehr Fahrfreude so abgestimmt wurde, sondern notwendig ist damit die Karre trotz allerbilligster Fahrwerkstechnik und zu hohem Aufbau nicht umkippt.


    Was genau ist denn das Anforderungsprofil eines
    > Großstadtbewohners der sich die neue A-Klasse zulegt?

    Stärken des W176 waren aus meiner Sicht neben dem Fahrwerk die Sitzposition (man sitzt in den Sitzen und nicht auf den Sitzen und das Auto passt wie ein guter Lederhandschuhe), ein schöner Innenraum und das weich schaltende Doppelkupplungsgetriebe. Im Endeffekt ist das kein Auto um Personen und Ladung möglichst effizient von A nach B zu transportieren, sondern um möglichst schön zu reisen.

  6. Re: Richtig gedacht, aber falsch gemacht.

    Autor: OutOfCoffee 11.10.19 - 09:56

    bplhkp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OutOfCoffee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ----
    > > Die alte A-Klasse gabs schon für weit unter 40.000. So?
    >
    > In meinen beiden Posts ging es primär um den i3.
    >
    > > Wie Schnittig sich die Karre
    > > fährt ist mir im Stadtverkehr wo man eh meistens Stop and Go fährt oder
    > im
    > > Stau steht ziemlich egal.
    >
    > Das sehe ich anders. Über eine gute Straßenlage, eine verbindliche Lenkung
    > und eine gelungene Fahrwerksabstimmung mit brauchbarer Federung freue ich
    > mich auch schon in der Stadt. Mich würde eine unnötig unkomfortable
    > Federung wie bei W168/169 stören, die nicht für mehr Fahrfreude so
    > abgestimmt wurde, sondern notwendig ist damit die Karre trotz
    > allerbilligster Fahrwerkstechnik und zu hohem Aufbau nicht umkippt.
    >
    > Was genau ist denn das Anforderungsprofil eines
    > > Großstadtbewohners der sich die neue A-Klasse zulegt?
    >
    > Stärken des W176 waren aus meiner Sicht neben dem Fahrwerk die Sitzposition
    > (man sitzt in den Sitzen und nicht auf den Sitzen und das Auto passt wie
    > ein guter Lederhandschuhe), ein schöner Innenraum und das weich schaltende
    > Doppelkupplungsgetriebe. Im Endeffekt ist das kein Auto um Personen und
    > Ladung möglichst effizient von A nach B zu transportieren, sondern um
    > möglichst schön zu reisen.

    Richtig, die neue A-Klasse ist kein Auto für Familien mehr sondern im Grunde zu einem Auto für Singles / Paare ohne Kinder / Aussendienst Arbeiter geworden, welche seltenst mit mehreren Personen unterwegs sind und auch häufiger längere Strecken zurück legen. Die neue A-Klasse hat komplett eine andere Zielgruppe und damit die gesamte vorherige Zielgruppe vor den Kopf gestoßen.

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