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Zumindest halbwegs realistisch

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  1. Re: Zumindest halbwegs realistisch

    Autor: Tantalus 12.10.17 - 14:15

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht schwankt an der Fassung die Spannung jedes mal, wenn das Ding
    > anfährt?

    Wäre mir, als mal eine Zeitlang eine antike Glühbirne (Restbestand) drin war nicht wirklich aufgefallen. Die hätte ja zumindest etwas geflackert.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  2. Re: Zumindest halbwegs realistisch

    Autor: sampleman 12.10.17 - 14:23

    Lagganmhouillin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und wenn die Hersteller auf diesen Wagen sitzen bleiben, weil die keiner
    > kaufen will?
    > Ich halte so eine Quote für ausgemachten Schwachsinn. Ein Zeichen mehr, daß
    > Politiker anscheinend nicht willens sind, ihr Gehirn zu bemühen.

    Grundsätzlich halte ich Aussagen wie "Ein Zeichen mehr, daß Politiker anscheinend nicht willens sind, ihr Gehirn zu bemühen" für unterhalb jeglicher Debatte. Damit kickst du dich aus jeder Diskussion raus.

    Wenn du schon mal in einem Elektroauto gefahren bist, dann weißt du, dass sie so geil fahren, dass eigentlich jeder so eins haben will: leise, vibrationsfrei, ruckfrei, satter Anzug. Dem stehen massive Nachteile gegenüber: Kaufpreis, Reichweite, Ladeinfrastruktur. Wenn die Autoindustrie weiß, dass sie einen Teil ihrer Produktion elektrifizieren MUSS, dann weiß sie auch, dass sie dafür sorgen muss, dass die Angebote so attraktiv werden, dass sie genug gekauft werden. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass die Preise für EVs querfinanziert werden durch die Preise für Verbrenner. BMW hat 2016 in Deutschland glaube ich rund 5.000 BMW i3 verkauft, zu Stückpreisen zwischen 36.000 und knapp 50.000 Euro. Wie viele hätten sie wohl verkauft, wenn die Stückpreise bei 20.000 Euro losgegangen wären? Dann hätte man halt jeden BMW X6, jeden 7er und jeden M5 um 5.000 Euro teurer machen müssen. So wird das laufen, nehme ich an.

    Smart hat mir jetzt ein Angebot gemacht, einen Elektro-Smart zu leasen: 4 Jahre, 10.000 km, 149 Euro im Monat. Wenn ich mir überlege, dass ich bei einmal Tanken pro Woche im Moment allein schon mehr Geld für Sprit verfahre, dann ist das doch ein Angebot, das man kaum ausschlagen kann. Okay, im Moment hat der Smart eine viel zu kurze Reichweite, da müssten sie noch was tun. Und es verbietet auch niemand den Autoherstellern, sich mit Energieversorgern und dem Handwerk auf Pakete zu einigen, mit denen man für überschaubares Geld einen Ladeanschluss in seine Garage oder seinen TG-Stellplatz bekommt.

    Und was noch ein riesiger Stellhebel für die Nachfrage nach E-Autos wäre, das wäre die steuerliche Absetzbarkeit. Was spricht dagegen, wenn ab 2030 nur noch solche Autos als Dienstwagen von der Steuer abgesetzt werden können, die keine Emissionen haben? Gerade bei großen Autos liegt heute die Dienstwagenquote oft über 75%. Warum soll die Gesellschaft diese Spritschleudern subventionieren?

  3. Re: Zumindest halbwegs realistisch

    Autor: Anonymer Nutzer 12.10.17 - 14:30

    ESL sind ziemlich anfällig was Wärme angeht. Gerade auf engem Raum staut sich bei horizontal montierten ESL die Hitze um den Leuchtkörper herum. Ein Problem das z.B. auch bei geschlossenen Lampenschirmen ein Leuchtmittel nach der anderen hinrichtet.

  4. Re: was ist "alltagstauglich"?

    Autor: Dwalinn 12.10.17 - 14:32

    Alles was mindestens *hier einfügen welche Kapazität der kleinste Tesla Akku hat* als Akku hat und mindestens *hier einfügen wie lang der kleinste Tesla ist* lang ist.
    Alles andere ist blödsin

  5. Re: Zumindest halbwegs realistisch

    Autor: chefin 12.10.17 - 15:28

    Steffo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe mal in einem Spiegelartikel gelesen, dass 2025, laut einem
    > deutschen Physiker, der letzte Verbrenner gebaut werden soll. Begründet
    > wird dies unter anderem damit, dass wenn eine neue Generation an Geräten
    > auf den Markt kommt, es eine Generation (bei Autos 15 Jahre) braucht, bis
    > es sich durchsetzt. Man hat dies bei Smartphones und auch bei anderen
    > Geräten beobachtet.
    >
    > Eine gesetzliche Regelung ändert an diesen Trend zwar nichts, aber es wäre
    > zumindest ein Weckruf an europäische Hersteller, die nicht nur ihre
    > Existenz, sondern auch unseren Wohlstand aufs Spiel setzen. Bei Glühbirnen
    > hat es auch funktioniert, weshalb also nicht auch bei Autos?!

    Das gilt nur für einzelne Objekte. Autos sind aber keine einzelne Objekte sondern in ein komplexes Objekt names Infrastruktur eingebunden. Objekte die einzeln getauscht oder weiter entwickelt werden, da mag das stimmen. Smartphone nutzen das selbe Handynetz wie das Nokia 3110 benutzt hat, nutzen vorhandene Stromversorgungen (Ladegerät in Steckdose) und haben keine weiteren Voraussetzungen.

    Elektroautos können wir gerne hinstellen, nur stehen die so rum, ohne Ladesäulen. Ladesäulen können wir auch bauen und hinstellen, die stehen genauso rum, denen fehlen Leitungen. Buddeln wir also leitungen ein, so liegen die nur rum, denen fehlt Strom. Bauen wir Kraftwerke, dann endlich wären wir soweit das Elektroauto zu benutzen.

    Aber schon das Buddeln von Leitungen dauert 10 Jahre bis mal ein Planungsverfahren in Gang kommt, gegen das sich Bürgerinitiativen wehren können. Dann dauert es weitere 5 Jahre bis alle Gerichte ihre Verfahren abgeschlosen haben. Dann dauert es 1-2 Jahre neu die Kosten zu überdenken und Planungen anzupassen. Und dann bauen wir, so eine Leitung quer durch Deutschland um Nordseestrom nach Bayern zu bekommen dauert mal eben ein paar Jährchen. Kannst ja mal bei LAPP Kabel anrufen und 1000km HV-Kabel anfragen, 750KV DC, 2000A. Produktionszeit ungefähr. rechne mal damit, das es 2-3 Jahre dauert ab Auftragserteilung bis alles produziert ist (2 Polig, heist also 2000km Leitung insgesamt). Schon das Ordern der Grundstoffe Kupfer, Stahlgeflecht dauert seine Zeit. Und fürs Kunststoffummanteln haben auch große Firmen wie LAPP in dieser Größe nur eine Maschine. Schon das Ummanteln dauert einige Wochen im 5 Tage Schichtbetrieb. Man muss aber zum einen mehrere Schichten aufbringen, dazwischen Stahlgeflecht, Abschirmungen, Hohlräume (wird mit Druck beaufschlagt um Bruch zu erkennen) usw.

    Und das ist jetzt nur eine Leitung mit einer definierten Kapazität von Nordsee nach Süddeutschland. Wir brauchen aber überall welche, müssen auch in Mittel und Niederspannungsbereich viel bauen, Genehmigungen, Ackerflächen anmieten um dort buddeln zu dürfen usw. Man kann ja nicht einfach quer durch die Landschaft buddeln. Da liegen tausende an Besitzern auf dem Weg die gefragt werden müssen und ihre Genehmigung geben sollen.

    Das dauert also locker mal 20 Jahre bis wir uns keine Gedanken mehr machen müssen, ob wir überhaupt die Energie dort hin bekommen, wo sie benötigt wird.

    Und allen Anstrengungen zum trotz, abends wenn alle heimkommen und laden wollen, wird es Ladesperre geben. Der Peak wird an dieser Stelle zu Groß, das Laden muss entzerrt werden.

    Und zu guter letzt: was meinst du was die Menschen dazu sagen? Was sollen die Politiker machen, wenn die Menschen ihre Verbrenner nicht aufgeben wollen? Du redest gerade nur von Deutschland bzw der EU. Wie will die EU das zb in Rumänien durchsetzen oder in Slowakei. Dort herrscht aktuell schon Strommangel. Wir sollen die dann Stromautos betreiben? Das kann man in soviele Gesetze giesen wie man will, das wird so nichts. Wenn aber die weiterhin Verbrenner benutzen, was sollte mich hindern, ebenfalls eines dort zu kaufen und zu reimportieren?

    Man kann Vorgaben an Firmen machen, das die etwas anbieten. Aber man kann keine Verpflichtung an Konsumenten machen, es auch zu kaufen. Würde das gehen, würde Microsoft sofort kommen und jedem EU-Bürger ein Windows verkaufen. Und Apple ein Iphone. Und Ikea ein Holzregal.

    Nein, so gehts nunmal nicht. Und deine Vorhersage ist Dummgeschwätz eines ansonsten bedeutungslosen Pseudowissenschaftler.

  6. Re: Zumindest halbwegs realistisch

    Autor: Sharra 12.10.17 - 16:44

    oz42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > > Vielleicht schwankt an der Fassung die Spannung jedes mal, wenn das Ding
    > > anfährt?
    >
    > Was einer LED-Lampe so ziemlich egal ist. 1:0 für LED.

    Naja auch nicht wirklich. Aber da die Spannung für die LEDs deutlich geringer ist, und die Vorschaltelektronik solche kurzen Spannungstäler recht gut überbrücken kann, ist das dann meist nicht so von Belang. Bei ESL, die deutlich höhere Spannungen brauchen, kommt das gleich schwerer zum Tragen.

  7. Re: was ist "alltagstauglich"?

    Autor: redmord 12.10.17 - 16:45

    Alltagstauglichkeit entscheidet sich also an 0,05 % der Fahrten? Wie Ökologisch sind wir dann noch?

  8. Re: Zumindest halbwegs realistisch

    Autor: FreiGeistler 13.10.17 - 07:59

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was soll an denen Murks sein? Die Lampen haben eine akzeptable
    > Energieeffizienz, haben einen hohen Farbwiedergabeindex (höher als viele
    > LED Leuchtmittel) - waren aber eigentlich für 100% ED konstruiert. Richtig
    > schlimm wurden die Lampen nur, weil die Experten der EU das Quecksilber in
    > den Leuchtmitteln verboten haben, und Energiesparlampen jetzt mit Amalgam
    > arbeiten müssen. Das hat die Dinge noch schlimmer gemacht.

    Und weil sie nur ein bisschen effizienter als Glühfäden sind.
    Und weil sie eine geringere Lebensdauer als LEDs haben.
    Und weil sie weniger robust sind.

    Und was soll das mit dem Farbwiedergabeindex? Kommt doch ganz auf den Hersteller an, da LED prinzipiell alle Farben erzeugen können.

    > LED Leuchtmittel sind eigentlich gar nicht sooo toll. Zwar sind sie
    > effizient, aber auch sie werden reihenweise in die Mülltonne geworfen. Eine
    > noch größere Umweltsünde kann man mit diesen extrem wertvollen Rohstoffen
    > gar nicht betreiben. Ganz zu schweigen von den noch gar nicht abschätzbaren
    > gesundheitlichen Folgen durch den hohen Blau- und UV-Anteil
    Meinst du damit die Energiesparlampen? Auf die trifft das zu, nicht auf LED.

    > sowie der
    > teilweise miese Farbwiedergabeindex irgendwo zwischen 60 und 70. Da fangen
    > die Lampen JETZT mal SO LANGSAM an, besser zu werden. Nur hell - so wie vor
    > 5 Jahren - ist nicht mehr der Maßstab.

    Dass LED nur blau und weiss konnten, war noch ende 90ger der Fall. Deine 5 Jahre entsprechen eher 10, die Technologie ist mittlerweile ausgereift. Schau mal in die Geschäfte rein, LED gibts auch warmweiss, dimmbar (im Gegensatz zur Energiesparlampe).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.10.17 08:09 durch FreiGeistler.

  9. Re: was ist "alltagstauglich"?

    Autor: Dwalinn 13.10.17 - 16:05

    Naja in der Realität ist das natürlich anders aber bei vielen Tesla Fans (natürlich nur bei wenigen aber die sind dafür besonders Laut) hört man ja immer wieder das die Konkurrenz es nicht schafft mit ihren kleinen Akkus.

    alltagstauglich ist auch immer so eine Sache, wenn mir ein kleiner Stromer für 95% der Fahrten reicht kann ich mich dennoch dagegen entscheiden weil ich unbedingt 99,9% der Fahrten mit meinem Auto fahren will.

  10. Re: was ist "alltagstauglich"?

    Autor: Sharra 13.10.17 - 16:31

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja in der Realität ist das natürlich anders aber bei vielen Tesla Fans
    > (natürlich nur bei wenigen aber die sind dafür besonders Laut) hört man ja
    > immer wieder das die Konkurrenz es nicht schafft mit ihren kleinen Akkus.
    >
    > alltagstauglich ist auch immer so eine Sache, wenn mir ein kleiner Stromer
    > für 95% der Fahrten reicht kann ich mich dennoch dagegen entscheiden weil
    > ich unbedingt 99,9% der Fahrten mit meinem Auto fahren will.

    Und das eben völlig legitim. Wenn einem die 5% "Rest" wirklich wichtig sind ist das damit schon ausreichend begründet. Und die Ausrede, man könne sich ja jederzeit einen Mietwagen nehmen, zieht eben auch nicht. Es gibt Leute, die bekommen keinen. Sei es SCHUFA, sei es etwas anderes. Nicht jeder bekommt einen Mietwagen. Dazu kommt noch, dass eine Mietkarre auch Geld kostet, und das zusätzlich zum E-Auto. Das muss auch erst mal da sein.

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