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Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

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  1. Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

    Autor: CHU 02.10.15 - 21:03

    ... die ganze Zeit nur rumzusitzen und zu warten, dass der LKW piepst, weil er nicht mehr weiter weiß und man innerhalb weniger Sekundenbruchteile die Fahrbahnsituation erfassen können muss?

    Also entweder ganz und immer autonom oder mit deutlich längeren Ansagen (im Minutenbereich).

    Oder man nutzt die Technik, um den Fahrer zu "kontrollieren" und ggf. auf falsches Verhalten aufmerksam zu machen.

  2. Deutlicher Fortschritt

    Autor: Mingfu 02.10.15 - 21:07

    Immerhin piepst es jetzt, wenn der Fahrer gefragt ist. Bisher fahren die LKW auch "autonom", weil der Fahrer mit Handy, Disponent, Kaffee oder Zeitung beschäftigt ist, aber es piepst nicht, wenn ein manueller Eingriff notwendig werden würde. ;-)

  3. Re: Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

    Autor: Jasmin26 02.10.15 - 22:13

    CHU schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... die ganze Zeit nur rumzusitzen und zu warten, dass der LKW piepst, weil
    > er nicht mehr weiter weiß und man innerhalb weniger Sekundenbruchteile die
    > Fahrbahnsituation erfassen können muss?
    >
    > Also entweder ganz und immer autonom oder mit deutlich längeren Ansagen (im
    > Minutenbereich).
    >
    > Oder man nutzt die Technik, um den Fahrer zu "kontrollieren" und ggf. auf
    > falsches Verhalten aufmerksam zu machen.

    wahrscheinlich hast du keinen Führerschein, aber das trifft auf jeden auto/lkwfahrer zu, das er jederzeit auf das geschehen auf der Strasse in Sekundenbruchteilen erfassen und reagieren muss ! ergo, nichts neues

  4. Re: Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

    Autor: lyom 02.10.15 - 23:10

    Jasmin26 schrieb:
    > wahrscheinlich hast du keinen Führerschein

    Na also ich glaub du hast keinen Führerschein, oder fährst halt mit dem Hirn auf "Aus", so wie viele andere auch.

    Wenn du abschaltest (dich also "entspannst"), und dann aber in Sekundenbruchteilen übernehmen musst, dann musst du schnell schnallen wie der Status ist. Was ist vor dir, links, rechts, hinten, wie schnell, Baustellen, Fußgänger usw.

    Mich entspannen kann ich nicht, wenn ich jede Sekunde erwarten muss einzugreifen zu müssen. Das meinte der OP.

  5. Re: Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

    Autor: qupfer 02.10.15 - 23:29

    CHU schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...und man innerhalb weniger Sekundenbruchteile die
    > Fahrbahnsituation erfassen können muss?

    Wie kommst du darauf, im Artikel steht was anderes.

  6. Re: Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

    Autor: Anonymer Nutzer 02.10.15 - 23:32

    anstatt so schlau daherzureden hättest du auch seine Frage beantworten können. Oder hast du keine Antwort?

  7. Re: Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

    Autor: c3rl 03.10.15 - 00:23

    lyom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du ... dann aber in Sekundenbruchteilen übernehmen musst

    Das wirst du aber nicht müssen. Autonome Fahrzeuge werden ja in genau diese Richtung autonomisiert. Sie werden alle vermeidbaren Gefahren vermeiden, und zwar besser als jeder Mensch das könnte.

    Wenn das Fahrzeug dich zum Übernehmen auffordert, dann weil das Kartenmaterial nicht mehr ausreicht oder es eine Situation nicht erkennen kann und weiter weiß. Dabei wird es aber trotzdem absolut sicher vor dem Hindernis ankommen und dort stehen bleiben, wenn du nicht übernimmst.

    Fakt ist: Mit autonomen Fahrzeugen werden weitaus weniger Fahrfehler und vor allem weniger Unfälle passieren. Das ist schon Grund genug, möglichst schnellst für eine vollständige Autonomisierung zu sorgen. Ob es dann noch immer Unfalltote gibt oder nicht ist ja egal, hauptsache es findet erstmal eine allgemeine Verringerung deren Anzahl statt. Und danach können wir diese Systeme immer weiter verbessern, bis wir bei absolut null Unfällen ohne Fremdeinfluss ankommen, falls das überhaupt möglich ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.10.15 00:25 durch c3rl.

  8. Re: Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

    Autor: Thaniell 03.10.15 - 00:32

    Ja ganz toll und dann steht der LKW "absolut sicher" mitten auf der Autobahn weil weiter vorne eine Baustelle kommt und der Fahrer eingeschlafen ist und den Piepton nicht gehört hat...^^

  9. Re: Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

    Autor: Topf 03.10.15 - 00:40

    > CHU schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...und man innerhalb weniger Sekundenbruchteile die
    > > Fahrbahnsituation erfassen können muss?

    Mich würde interessieren, wo man näheres zu deiner Aussage finden kann. Bitte um Aufklärung!

    Für viel wahrscheinlicher halte ich es nämlich, dass das System einen rechtzeitig, also Minuten vorher warnt, sodass man sich auf die Situation einstellen kann.
    Dein Navi sagt dir doch auch nicht "Bieg rechts ab, JETZT!".

  10. Re: Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

    Autor: JouMxyzptlk 03.10.15 - 00:44

    CHU schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder man nutzt die Technik, um den Fahrer zu "kontrollieren" und ggf. auf
    > falsches Verhalten aufmerksam zu machen.

    Das geschieht so oder so schon.
    Früher waren es die Fahrtscheiben, heute haben fast alle LKW's onboard units welche die Position und Geschwindigkeit zur Zentrale (des Logistikers dem der LKW gehört) senden. Nur so kann kam den Kunden sagen "LKW ist nur 10 km weit weg im Stau". Und die Fahrtscheiben sind HEUTE SCHON durch die elektronische Variante ersetzt welche genauer ist als die Scheibe und in Sekunden von der Polizei ausgelesen werden können um Geschwindigkeitsvergehen und Pausenvergehen nachschauen zu können.
    Willkommen im Jahr 2010 ; ).

    Der nächste Überwachungsschritt ist an sich "nicht existent" da es bei LKW's jetzt schon Standard ist.

  11. Re: Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

    Autor: c3rl 03.10.15 - 01:11

    Thaniell schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja ganz toll und dann steht der LKW "absolut sicher" mitten auf der
    > Autobahn weil weiter vorne eine Baustelle kommt und der Fahrer
    > eingeschlafen ist und den Piepton nicht gehört hat...^^

    Das sollte wohl das kleinste Problem sein xD

  12. Re: Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

    Autor: Mixermachine 03.10.15 - 01:15

    @Thaniell

    Der gleiche LKW-Fahrer hätte ohne das System einfach mal die Baustelle platt gemacht ;).
    Gibt ja schon heute Systeme, die Müdigkeit beim Fahrer erkennen und notfalls eine Pause empfehlen, oder auch (theoretisch) mal eine Meldung an den Chef raus geben.

    Getter, Setter, Hashcode und Equals manuell testen in Java?
    Einfach automatisieren: https://github.com/Mixermachine/base-test

  13. Re: Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

    Autor: cx348 03.10.15 - 01:19

    Thaniell schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja ganz toll und dann steht der LKW "absolut sicher" mitten auf der
    > Autobahn weil weiter vorne eine Baustelle kommt und der Fahrer
    > eingeschlafen ist und den Piepton nicht gehört hat...^^
    Immerhin besser als ein eingeschlafener Fahrer in einem konventionellen LKW, der ungebremst durch die Absperrung brettert. ;)

    Sonst kann ich auch nur sagen, die Befürchtung, der Fahrer müsste bei einem Piepton binnen "Sekundenbruchteilen" reagieren, ist frei erfunden. Das steht so nirgends! Kann auch sein, dass wir hier von Minuten reden. Das ist aber genauso eine Mutmaßung - eine Zeitangabe steht, wie gesagt, nirgends.

  14. Re: Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

    Autor: Aslo 03.10.15 - 01:37

    gelöscht



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.10.15 01:39 durch Aslo.

  15. Re: Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

    Autor: Mett 03.10.15 - 08:27

    Du hast recht. Lieber rauscht er in die Baustelle als ein blödes Hindernis rumzustehen.

  16. Re: Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

    Autor: worsel22 03.10.15 - 09:12

    Ich hab an der Uni in Stuttgart mal einen Vortrag von Daimler gehört, die meinten, dass der Piepton etwa 10 Sekunden im voraus startet. Der Fahrer hat also wirklich genug Zeit, die Situation wieder zu erfassen.

  17. Einen Schritt weiterdenken

    Autor: dabbes 03.10.15 - 10:13

    Fahren erstmal alle Autonom, werden Vor-Ort Faherer nicht mehr benötigt.

    Dann gibts von den Herstelleren zentrale Zentren mit Fahreren die Remote übernehmen können, bei Drohnen funktioniert das auch ganz gut.

    Im schlimmsten Fall braucht man nur alle 50 km einen Servicemitarbeiter, das übernehmen dann lokale Werkstätten oder der ADAC.

    LWK-Fahrer ist ein Job mit verfallsdatum.

  18. Re: Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

    Autor: Jasmin26 03.10.15 - 11:35

    lyom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jasmin26 schrieb:
    > > wahrscheinlich hast du keinen Führerschein
    >
    > Na also ich glaub du hast keinen Führerschein, oder fährst halt mit dem
    > Hirn auf "Aus", so wie viele andere auch.
    >
    > Wenn du abschaltest (dich also "entspannst"), und dann aber in
    > Sekundenbruchteilen übernehmen musst, dann musst du schnell schnallen wie
    > der Status ist. Was ist vor dir, links, rechts, hinten, wie schnell,
    > Baustellen, Fußgänger usw.
    >
    > Mich entspannen kann ich nicht, wenn ich jede Sekunde erwarten muss
    > einzugreifen zu müssen. Das meinte der OP.

    Nein, das meint der OP nicht, er stellt die Reaktionsfähigkeit des Menschen bei einem halb autonomen Fahrzeug in Frage ! Dabei ist das schon längst bei viel komplexeren System hinreichlich nachgewiesen . Heute würde keiner den Autopilot der zivilen Fliegerei in Frage stellen !

  19. Re: Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

    Autor: PiranhA 03.10.15 - 13:30

    Also bei den bisherigen Systemen muss der Fahrer in solchen Situationen innerhalb von 10 Sekunden eingreifen. Sind die 10 Sekunden abgelaufen, fährt das Auto an den Straßenrand und hält an.
    Wenn der Grund dafür ist, dass man von der Autobahn abfährt, dann wird der Fahrer entsprechend auch Minuten vorher darüber informiert. Schließlich weiß das Auto dass auch schon lange vorher. Sonst gilt aber die Regel, dass pilotierte Autos in der Lage sein müssen mindestens die nächsten 10 Sekunden unbeschadet zu überstehen, bevor die Kontrolle abgegeben wird.

    Beispiel dafür: [heise.de]



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.10.15 13:38 durch PiranhA.

  20. Re: Kann mir mal einer beantworten, wieso das weniger anstrengend ist...

    Autor: Avarion 03.10.15 - 14:03

    Betrifft aber nur Situationen wo das System weiss das es ab da nicht mehr reagieren kann weil zb. die Autobahnabfahrt kommt die als Ziel eingespeichert wurde.

    Andere Berichte über das autonome Fahren zeigen das das Fahrzeug rund 200 Meter weit "sehen" kann. Damit weiss es aber nur "Da ist was" weil das Radar zeigt das sich da was befindet. Andere Systeme haben eine kürzere Entfernung auf der sie anfangen können die Situation auszuwerten.

    Das ist nicht viel Zeit wenn der Fahrer gerade dabei gewesen ist sich in Ruhe einen Kaffee einzugiessen.

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