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Deswegen Zuhause nicht mit maximaler Ladeleistung laden

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  1. Deswegen Zuhause nicht mit maximaler Ladeleistung laden

    Autor: Flasher 24.07.20 - 11:53

    Die Ladeeffizienz ist beim Model 3 bei 7.2 kW am besten und bei über 90 %. Wenn man das Auto über Nacht stehen lässt, ist der Akku auch mit 7.2 kW am nächsten Morgen voll geladen.

  2. Re: Deswegen Zuhause nicht mit maximaler Ladeleistung laden

    Autor: amagol 25.07.20 - 21:46

    Flasher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Ladeeffizienz ist beim Model 3 bei 7.2 kW am besten und bei über 90 %.
    > Wenn man das Auto über Nacht stehen lässt, ist der Akku auch mit 7.2 kW am
    > nächsten Morgen voll geladen.

    Ist es in D eigentlich ueblich einen 20kW Charger zu haben? Die meisten die ich kenne haben nur 6.6 kW (240V-30A) oder 10kW (USA, 240V-40A) in der Garage (USA).

    Und unterwegs ist mir meist Zeit wichtiger als ein par kWh Verlust.

  3. Re: Deswegen Zuhause nicht mit maximaler Ladeleistung laden

    Autor: Eheran 26.07.20 - 19:04

    In Deutschland sind 22 kW aufgrund der 3 Phasen quasi Standard, ja. Das bekommt man aus den ganz normalen 32 A CEE-Drehstromsteckdosen. Ein größerer Herd wird auch so angeschlossen sein.

  4. Re: Deswegen Zuhause nicht mit maximaler Ladeleistung laden

    Autor: Mailerdeamon 26.07.20 - 19:16

    Nein, ist nicht Standard zum Laden eines E-Autos.
    Für 22 kWh brauchst du eine Genehmigung des Netzbetreibers, die er dir allerdings in der Regel geben muss, ansonsten muss er begründen warum es nicht geht und wie ggf. Abhilfe (auf deine Kosten :)) geschafften werden kann.
    Ab 11 kWh (inkl. 11 kWh) musst du es bereits anzeigen beim Netzbetreiber und er kann es dir unter Umständen untersagen.

    22 kWh können die meisten Wallboxen auch gar nicht, in der Regel sind das dann höherpreisige Modelle.

    Praktisch sind mir auch überhaupt nur 2 Fahrzeugtypen bekannt die 22 kWh-Wechselstrom können, Renault Zoe und Etron (gegen Aufpreis)

  5. Re: Deswegen Zuhause nicht mit maximaler Ladeleistung laden

    Autor: Its_Me 26.07.20 - 21:31

    Das Model 3 kann doch eh nur mit max. 11kW AC laden. Also 3-phasig mit 16A. Das ist das, was der ADAC gemacht hat. Dass der Anschluss 22 kW hat spielt da doch keine Rolle.
    7,2 kW wäre jawohl ein 2-phasiges laden, was in Deutschland eher ungewöhnlich ist. wir haben nunmal ein 3-phasiges Netz.

  6. Re: Deswegen Zuhause nicht mit maximaler Ladeleistung laden

    Autor: Eheran 26.07.20 - 22:58

    >Nein, ist nicht Standard zum Laden eines E-Autos.
    Du kannst die Aussage gerne mit einer Quelle belegen. Ich sage, dass 22 kW Anschlussleistung in Deutschland ein Standard ist, den man so ziemlich überall findet bzw. ohne Umbau direkt anklemmen könnte. Entsprechend ist eine Wallbox naheliegend auch so dimensioniert. Das kann eine Fehlannahme sein, aber es ist erstmal eine schlüssige, begründete Annahme.

    Und bitte bitte bitte. Es sind kW, eine Leistung. Keine kWh, eine Energiemenge.
    Ich kann 1000 kWh über 1 kW laden, es dauert dann halt 1000h.
    Das ist wie "GigaByte pro Sekunde" und "GigaByte" verwechseln.

    >22 kWh können die meisten Wallboxen auch gar nicht, in der Regel sind das dann höherpreisige Modelle.
    Manche Autos kann man doch mit 22 kW AC direkt laden, ganz ohne Wallbox, womit man auch keine Genehmigung braucht. Also etwa der Zoe mit 22kW (oder bis zu 43kW?), Smart ebenfalls (optionaler 22kW Brusa Lader), altes Model S mit Doppellader* auch 22kW, BYD e6 mit bis zu 43kW.

    *Laut Tesla Service lassen sich wohl fast alle Model S vorm Facelift 2015 auf Doppellader hochrüsten für ~~2'500¤

  7. Re: Deswegen Zuhause nicht mit maximaler Ladeleistung laden

    Autor: mke2fs 27.07.20 - 08:48

    Meine Aussagen kannst du mit 2 Minuten suchmaschineln prüfen. Im übrigen hast du etwas behauptet und es nicht belegt, ich habe dir nur widersprochen.

    Wenn du danach gehst was du in Deutschland an einen Hausanschluss physisch anschließen kannst ohne das die Gebäudesicherung kommt dann kannst du auch gleich behaupten 44 kW wären üblich - der Anschluss einer Wohneinheit liegt heutzutage zwischen 63 A und 100 A.
    Die meisten Stromkreise in Wohnhäusern sind mit 16 A abgesichert, auch der Herd - das ergibt maximal also 11 kW bei Drehstrom.
    Nur weil etwas möglich ist ist es noch lange nicht üblich und ohne weiteres erlaubt auch nicht.

    Bitte hier für dich rausgesucht: https://www.gesetze-im-internet.de/nav/__19.html

    Zitat:

    "Auch Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge sind dem Netzbetreiber vor deren Inbetriebnahme mitzuteilen. Deren Inbetriebnahme bedarf darüber hinaus der vorherigen Zustimmung des Netzbetreibers, sofern ihre Summen-Bemessungsleistung 12 Kilovoltampere je elektrischer Anlage überschreitet; der Netzbetreiber ist in diesem Fall verpflichtet, sich innerhalb von zwei Monaten nach Eingang der Mitteilung zu äußern. Stimmt der Netzbetreiber nicht zu, hat er den Hinderungsgrund, mögliche Abhilfemaßnahmen des Netzbetreibers und des Anschlussnehmers oder -nutzers sowie einen hierfür beim Netzbetreiber erforderlichen Zeitbedarf darzulegen. Einzelheiten über den Inhalt und die Form der Mitteilungen kann der Netzbetreiber regeln."


    P.S. Danke für den Hinweis mit den kW - war mir bekannt, aber richtig, ich habe die falsche Einheit benutzt

  8. Re: Deswegen Zuhause nicht mit maximaler Ladeleistung laden

    Autor: Eheran 27.07.20 - 10:34

    Ja, man braucht eine Genehmigung. So wie für das Fahren eines Autos oder für das Auto selbst auch. Das wird also kein all zu großes Hindernis sein, wenn die 2 Genehmigungen geklappt haben, zumal die eine mit hohen Kosten + Prüfung verbunden war. Und zumal die Genehmigung für die Wallbox nicht mal zwangsläufig nötig ist, denn man kann ja auch über ein "Kabel" direkt anschließen, ohne Wallbox.

    >Meine Aussagen kannst du mit 2 Minuten suchmaschineln prüfen.
    Nein, kann man nicht. Darin stecken zu viele Unbekannte, als das man das einfach mal rausssuchen könnte. Der einfachste Weg, das rauszufinden, wäre wohl eine Umfrage welche maximale Ladeleistung E-Auto-Besitzer zuhause installiert haben.

    >Wenn du danach gehst was du in Deutschland an einen Hausanschluss physisch anschließen kannst [...] kannst du auch gleich behaupten 44 kW wären üblich
    Also ich hab schon 63 A CEE-Drehstromsteckdosen gesehen, aber nicht an Privathäusern. 32 A sind hingegen normal.

    >Die meisten Stromkreise in Wohnhäusern sind mit 16 A abgesichert
    Ja, die meisten sind es, natürlich. Aber 32 A sind nicht unüblich und liegen hier zum "Schnellladen" nahe.

  9. Re: Deswegen Zuhause nicht mit maximaler Ladeleistung laden

    Autor: ChrisE 27.07.20 - 11:02

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Nein, ist nicht Standard zum Laden eines E-Autos.
    > Du kannst die Aussage gerne mit einer Quelle belegen. Ich sage, dass 22 kW
    > Anschlussleistung in Deutschland ein Standard ist, den man so ziemlich
    > überall findet bzw. ohne Umbau direkt anklemmen könnte. Entsprechend ist
    > eine Wallbox naheliegend auch so dimensioniert. Das kann eine Fehlannahme
    > sein, aber es ist erstmal eine schlüssige, begründete Annahme.

    Und warum sind dann die Schmelzsicherungen vor dem Stromzähler im Einfamilienhaus meiner Großeltern und im Einfamilienhaus meiner Eltern usw. 3 x 25 A, wo doch laut dir 22 kW (3 x 32 A) Standard ist?
    Es gibt auch etwas ältere Gebäude, da war 3 x 32 A oder gar 3 x 40 A noch nicht Standard. Und dazu müssen das noch nicht mal Häuser aus der Nachkriegszeit sein.

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Deutschland sind 22 kW aufgrund der 3 Phasen quasi Standard, ja. Das
    > bekommt man aus den ganz normalen 32 A CEE-Drehstromsteckdosen. Ein
    > größerer Herd wird auch so angeschlossen sein.
    Was hast du für eine Küche? Ein normaler Herd hat 3 x 16 A.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.07.20 11:03 durch ChrisE.

  10. Re: Deswegen Zuhause nicht mit maximaler Ladeleistung laden

    Autor: Eheran 27.07.20 - 14:49

    >Und warum sind dann die Schmelzsicherungen vor dem Stromzähler im Einfamilienhaus meiner Großeltern und im Einfamilienhaus meiner Eltern usw. 3 x 25 A, wo doch laut dir 22 kW (3 x 32 A) Standard ist?
    Dass es einen Standard gibt schließt nicht aus, dass es auch noch einen anderen Standard gibt...?

  11. Re: Deswegen Zuhause nicht mit maximaler Ladeleistung laden

    Autor: schorfi 27.07.20 - 15:14

    ChrisE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eheran schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > >Nein, ist nicht Standard zum Laden eines E-Autos.
    > > Du kannst die Aussage gerne mit einer Quelle belegen. Ich sage, dass 22
    > kW
    > > Anschlussleistung in Deutschland ein Standard ist, den man so ziemlich
    > > überall findet bzw. ohne Umbau direkt anklemmen könnte. Entsprechend ist
    > > eine Wallbox naheliegend auch so dimensioniert. Das kann eine
    > Fehlannahme
    > > sein, aber es ist erstmal eine schlüssige, begründete Annahme.
    >
    > Und warum sind dann die Schmelzsicherungen vor dem Stromzähler im
    > Einfamilienhaus meiner Großeltern und im Einfamilienhaus meiner Eltern usw.
    > 3 x 25 A, wo doch laut dir 22 kW (3 x 32 A) Standard ist?
    > Es gibt auch etwas ältere Gebäude, da war 3 x 32 A oder gar 3 x 40 A noch
    > nicht Standard. Und dazu müssen das noch nicht mal Häuser aus der
    > Nachkriegszeit sein.
    >
    > Eheran schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In Deutschland sind 22 kW aufgrund der 3 Phasen quasi Standard, ja. Das
    > > bekommt man aus den ganz normalen 32 A CEE-Drehstromsteckdosen. Ein
    > > größerer Herd wird auch so angeschlossen sein.
    > Was hast du für eine Küche? Ein normaler Herd hat 3 x 16 A.

    "Heute ist ein dreiphasiger Anschluss mit einer Absicherung von 63 oder 100 Ampere für eine Wohneinheit üblich. Damit steht über den Hausanschluss eine Leistung von 43,5 kW beziehungsweise 69 kW zur Verfügung."
    und nun?
    Dein Hausanschluss gibt u.U. mehr her als die (günstigen?) eingebauten Sicherungen von anno domini?!
    aber muss halt im Einzelfall bestimmt werden, deswegen die Abstimmung mit dem Verteilnetzbetreiber

  12. Re: Deswegen Zuhause nicht mit maximaler Ladeleistung laden

    Autor: ChrisE 28.07.20 - 11:27

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Und warum sind dann die Schmelzsicherungen vor dem Stromzähler im
    > Einfamilienhaus meiner Großeltern und im Einfamilienhaus meiner Eltern usw.
    > 3 x 25 A, wo doch laut dir 22 kW (3 x 32 A) Standard ist?
    > Dass es einen Standard gibt schließt nicht aus, dass es auch noch einen
    > anderen Standard gibt...?
    Hier geht es nicht um Normen, sondern was Häuser für Gewöhnlich für einen Stromanschluss haben. Da heißt "Standard" so viel wie "die meisten". Und es kann nicht zweimal die meisten geben.

    schorfi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Heute ist ein dreiphasiger Anschluss mit einer Absicherung von 63 oder 100
    > Ampere für eine Wohneinheit üblich. Damit steht über den Hausanschluss eine
    > Leistung von 43,5 kW beziehungsweise 69 kW zur Verfügung."
    > und nun?
    > Dein Hausanschluss gibt u.U. mehr her als die (günstigen?) eingebauten
    > Sicherungen von anno domini?!
    > aber muss halt im Einzelfall bestimmt werden, deswegen die Abstimmung mit
    > dem Verteilnetzbetreiber

    Da ist immer die Frage, was heißt "heute"? Kann man so was nicht mal mit einem Datum versehen, so von wegen "in 2010 starteten die Stadtwerke Häuser mit 3x 63A zu versorgen".
    Rein geraten: Innerhalb der letzten 10 Jahre. Der Großteil ist älter. Es wird zwar ständig gebaut, aber alte Häuser bleiben stehen. Und selbst wenn renoviert / saniert wird, wird nicht automatisch der Hausanschluss aufgerüstet.

    Und ja, den Stadtwerken zu melden, dass man jetzt eine Wallbox mit 11 oder 22 kW verbaut, soll denen helfen, zu wissen, wie viel Strom da gezogen wird und ggf. zu erweitern oder zumindest den Bau verbieten zu können, um Stromausfälle zu vermeiden. Bei Autos handelt es sich um einen länger anhaltenden Stromkonsum, nicht nur kurzzeitig wie Pizza backen oder Nudeln kochen.

  13. Re: Deswegen Zuhause nicht mit maximaler Ladeleistung laden

    Autor: Eheran 28.07.20 - 19:12

    >Da heißt "Standard" so viel wie "die meisten". Und es kann nicht zweimal die meisten geben.
    Wenn man Standard so definiert geht das natürlich nicht. Aber warum tut man das? Du hättest mir gleich sagen können, dass du unter Standard soetwas verstehst, dann hätte sich auch sofort geklärt, warum meine Aussagen dir aufgestoßen sind. Ein Standard hat nicht direkt was mit "die meisten" zu tun. Es kann auch 20 Standards parallel geben.

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