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Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

    Autor: Dino13 15.06.22 - 14:42

    dev_0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Nachbar hat irgend einen kleines Toyota E-Auto, im Sommer war er schon
    > nicht sonderlich begeistert 300km Reichweite, doch im Winter waren es nur
    > 180km, ich konnte mir ein ein Lachen nicht verkneifen :-)
    >
    > Ich hoffe das Problem lösen die in 10-12 Jahren.

    Klingt zumindest teilweise erfunden, einfach weil es kein Toyota BEV sein kann, da das bz4x noch nicht zum kauf gibt. Das, was es gibt ist Proace Verso Electric und das Ding ist eine riesige Kiste.

  2. Re: Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

    Autor: acl 15.06.22 - 15:08

    Beim Zoe mit der kleinen Batterie sind es 110km zu 130km (winter / sommer).
    Das sind auch 15% wie beim Tesla (weiter oben erwähnt).

    Also irgendwas muss Toyota da ziemlich verbockt haben.

  3. Re: Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

    Autor: Oktavian 15.06.22 - 15:18

    > Die Verbrenner wurden auf die kurzen Strecken auch nicht
    > richtig warm, hat aber keinen gestört,

    Doch, hat gestört. Hat man aber schon vor mehr als 10 Jahren gelöst.

    Schon damals hatte mein Astra eine elektrische Zuheizung (quasi ein Föhn) im Luftkanal. Mein Passat hatte das, der Fabia leider nicht. Mein A4 jetzt hat das auch. Wenn ich einsteige im Winter und losfahre, kommt nach ca. 100 Metern ziemlich warme Luft aus dem Kanal.

  4. Re: Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

    Autor: Tuxraxer007 15.06.22 - 15:20

    dev_0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Nachbar hat irgend einen kleines Toyota E-Auto, im Sommer war er schon
    > nicht sonderlich begeistert 300km Reichweite, doch im Winter waren es nur
    > 180km, ich konnte mir ein ein Lachen nicht verkneifen :-)
    Und welche Strecken fährt der am Tag, das 180km nicht ausreichen und er den Wagen nicht über Nacht aufladen kann ?

    Ich habe einen Bekannten, der am Tag rund 400km runterreißt weil der im Außendienst arbeitet, aber dankt Tesla Model S damit kein Problem hat, alle anderen, vor allem die E-Auto Fahrer im Bekanntenkreis, kommen max auf 50 bis 60km / Tag.

    Die meisten Leute haben immer noch falsche Erwartung an notwendigen Reichweiten bei E-Autos und da zählt nun mal nicht, das man 1mal im Jahr damit in Urlaub fährt.

  5. Re: Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

    Autor: Oktavian 15.06.22 - 15:28

    > Die meisten Leute haben immer noch falsche Erwartung an notwendigen
    > Reichweiten bei E-Autos

    Und die Erwartungen sind falsch, weil die E-Autos sie nicht erfüllen können? Oder ist vielleicht doch etwas am E-Auto falsch, wenn es die Erwartungen nicht erfüllen kann?

    > und da zählt nun mal nicht, das man 1mal im Jahr
    > damit in Urlaub fährt.

    Warum nicht? Und wer sagt, man fährt nur einmal.

    Ich habe mal mein Fahrtenbuch gewälzt, an wieviel Tagen im Jahr mich ein E-Auto mit geringer Reichweite nerven würde. ich komme auf 50 bis 60, je nach Jahr.

    Sorry, ein Familienauto für 4 großgewachsene Personen kostet als E-Auto etwa das 2,5-fache des entsprechenden Verbrenners, und dann nervt es mich auch noch an 15% der Tage? Das wird schwierig.

    Hier sowas geht in die richtige Richtung.

  6. Re: Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

    Autor: xSureface 15.06.22 - 15:49

    Genau, noch mehr sinnloses Gewicht rumschleppen für noch weniger Use Cases

  7. Re: Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

    Autor: berritorre 15.06.22 - 15:57

    > ich konnte mir ein ein Lachen nicht verkneifen :-)

    Ich frage mich da ja, warum du dir ein Lachen nicht verkneifen konntest? Warum bringt es dir persönlich Freude, wenn sich dein Nachbar über die 180km Reichweite ärgert?

  8. Re: Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

    Autor: berritorre 15.06.22 - 16:01

    Das ist beim Verbrenner ja auch nicht anders, mit Winterreifen verbraucht man ganz allgemein mehr. Da schaut man nur nicht so genau drauf wie aktuell bei E-Autos. Man tankt einfach mehr nach.

  9. Re: Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

    Autor: berritorre 15.06.22 - 16:08

    > Mein Nachbar hat irgend einen kleines Toyota E-Auto

    Geschichten aus dem Paulaner-Garten?

    https://www.toyota.de/neuwagen?fuelType=electric&sortOrder=modelIndex

    ich kann auf Toyota.de genau zwei vollelektrische Fahrzeuge finden, beides Proace-Vans.

    Bei einem Hybriden fände ich 300km respektive 180km im Winter rein elektrisch schon sehr erstaunlich gut. ;-)

    Welches kleine Toyota E-Auto fährt er denn? Das will ich nämlich dann auch.

  10. Re: Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

    Autor: NurMalKurzDa 15.06.22 - 16:23

    Ein kleines Toyota Autöchen mit 300km würde ich auch nehmen. So ein aygoE mit 300km Reichweite ist das was ich suche. Des Nachbarn kleiner Toyota halte ich für nicht real.

  11. Re: Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

    Autor: berritorre 15.06.22 - 16:40

    Oder der Käufer. Aktuell gibt es bei Toyota.de keinen vollelektrischen Kleinwagen, nur zwei Vans. Wer weiss was der da gekauft hat. ;-)

  12. Re: Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

    Autor: Ex-NIKB 15.06.22 - 16:47

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die meisten Leute haben immer noch falsche Erwartung an notwendigen
    > > Reichweiten bei E-Autos
    >
    > Und die Erwartungen sind falsch, weil die E-Autos sie nicht erfüllen
    > können? Oder ist vielleicht doch etwas am E-Auto falsch, wenn es die
    > Erwartungen nicht erfüllen kann?
    Die Erwartungen sind deswegen nicht falsch, nur gibt es leider sehr viele Menschen, die mit völlig falschen Annahmen zu ihren Erwartungen kommen.

    Für Jemanden, der im Winter über den Tag verteilt 400 km fahren muss, bei denen das Auto immer wieder komplett auskühlt und der zu Hause / während des Tages nie laden kann, für den ist ein e-Auto nicht das richtige, weil es seine Anforderungen aktuell nicht so gut erfüllen kann.

    Mir fällt nur wirklich niemand ein, für den diese Anforderungen realistisch wären.

    > > und da zählt nun mal nicht, das man 1mal im Jahr
    > > damit in Urlaub fährt.
    >
    > Warum nicht? Und wer sagt, man fährt nur einmal.
    >
    > Ich habe mal mein Fahrtenbuch gewälzt, an wieviel Tagen im Jahr mich ein
    > E-Auto mit geringer Reichweite nerven würde. ich komme auf 50 bis 60, je
    > nach Jahr.
    >
    > Sorry, ein Familienauto für 4 großgewachsene Personen kostet als E-Auto
    > etwa das 2,5-fache des entsprechenden Verbrenners, und dann nervt es mich
    > auch noch an 15% der Tage? Das wird schwierig.
    >
    > Hier sowas geht in die richtige Richtung.

  13. Re: Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

    Autor: Oktavian 15.06.22 - 17:42

    > Das ist beim Verbrenner ja auch nicht anders, mit Winterreifen verbraucht
    > man ganz allgemein mehr. Da schaut man nur nicht so genau drauf wie aktuell
    > bei E-Autos. Man tankt einfach mehr nach.

    Das ist der entscheidende Unterschied. Natürlich braucht man im Winter mehr dank Sitzheizung, Heckscheibe, Licht, Winterreifen, Lenkradheizung, usw.

    Aber das kostet eben einfach nur etwas Geld. Man fährt halt statt alle 14 Tage alle 12 Tage tanken, das tut nicht weh (außer im Geldbeutel). Wenn beim E-Auto aber die Reichweite abnimmt, fallen Ziele aus dem Umkreis, den man ohne größeres Ärgernis (aufgezwungene Ladepause) erreichen kann. Zudem erhöht es die Frequenz, in der sich der Laternenparker um irgendeine Lademöglichkeit kümmern muss.

  14. Re: Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

    Autor: Oktavian 15.06.22 - 18:27

    > Die Erwartungen sind deswegen nicht falsch, nur gibt es leider sehr viele
    > Menschen, die mit völlig falschen Annahmen zu ihren Erwartungen kommen.

    Und es gibt viele Menschen, die völlig falsche Annahmen über die Annahmen ihre Mitmenschen haben. Die sammeln sich dann in Foren.

    > Für Jemanden, der im Winter über den Tag verteilt 400 km fahren muss, bei
    > denen das Auto immer wieder komplett auskühlt und der zu Hause / während
    > des Tages nie laden kann, für den ist ein e-Auto nicht das richtige, weil
    > es seine Anforderungen aktuell nicht so gut erfüllen kann.

    Und es gibt auch nicht nur schwarz und weiß. Es gibt Menschen, die fahren im Winter jeden Tag 30 km, aber so ein oder zwei mal in der Woche sprengen die Touren dann doch die Reichweite. Oder Menschen, die machen solche Touren nur drei mal im Monat, dafür aber nochmal deutlich weiter. Oder Menschen, die haben (auch im Winter) keinen elektrifizierten Stellplatz, und brauchen große Reichweiten, damit sie nicht jeden Abend noch einen Extra-Stop einlegen müssen zum Laden, sondern vielleicht nur einmal die Woche. Oder...

    > Mir fällt nur wirklich niemand ein, für den diese Anforderungen realistisch
    > wären.

    Das könnte jetzt auch an Deiner mangelnden Imaginationskraft liegen.

  15. Re: Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

    Autor: Oktavian 15.06.22 - 18:33

    > Genau, noch mehr sinnloses Gewicht rumschleppen

    Das ist ja nicht sinnlos. Es erfüllt den Sinn, die Reichweite zu vergrößern. Sinnlos wäre es, 200 kg Hanteln mit sich rumzufahren, es sei denn, man will unterwegs trainieren.

    Gäbe es dafür eine bessere Lösung für das Reichweite/Ladezeit-Problem, her damit. Alternativ sind auch 300 km Reichweite (echte Reichweite, unter realistischen Bedingungen, gefahren von 80% bis 20% Kapazität) vollkommen okay, wenn man dann binnen 5 Minuten wieder von 20% auf 80% kommt.

  16. Re: Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

    Autor: xSureface 15.06.22 - 19:53

    Wie oft fährst du 800km am Stück? Einmal im Jahr? Dafür extra 100kwh und 600kg mehr Gewicht rumschleppen?

  17. Re: Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

    Autor: Oktavian 15.06.22 - 22:11

    > Wie oft fährst du 800km am Stück? Einmal im Jahr? Dafür extra 100kwh und
    > 600kg mehr Gewicht rumschleppen?

    Das ist doch genau diese Verallgemeinerung, die jede Diskussion so schwierig macht. Nein, 800km am Stück (also ohne jede Unterbrechung) fahre ich nie. Aber ich mache Pausen, wann ich will, wie lange ich will, und wo ich will. Ich plane meine Pausen nicht anhand der Bedürfnisse eines Autos, und lasse mich dazu nötigen, sie auf einem versifften Autohof oder im Gewerbegebiet bei irgendeinem Supermarkt zu machen.

    Strecken, die über 300 km gehen, bei denen mich also die Minderreichweite kombiniert mit langer Ladezeit nerven würde, fahre ich an 50 bis 60 Tagen im Jahr. Dazu fahre ich, zumindest wenn Homeoffice wieder vorbei ist, alle ein bis zwei Wochen eine Strecke von 500km (hin und zurück 250km, am Zielort aber keine Lademöglichkeit).

    Darüber hinaus ist die hohe Reichweite ein Segen für Menschen, die eben nicht zuhause oder auf der Arbeit laden können. Statt sich jeden oder jeden zweite Abend Gedanken zu machen, wo man Ladung herbekommt, hat man das Problem nur noch einmal die Woche oder seltener. Ein echtes Kaufargument.

    600kg mag nicht wenig sein, aber ja, ich finde den Mehrwert enorm. Alternativ nehme ich auch gerne eine Reichweite (echt, auf der Straße, unter realen Bedingungen, von 80% auf 20%) von 300km, wenn sich diese Reichweite binnen 5Minuten Ladezeit wiederherstellen lässt. Und wenn es natürlich ein passendes Schnellladenetz gibt.

  18. Re: Und im Winter werden aus 1000km nur noch 498km Reichweite

    Autor: berritorre 16.06.22 - 00:10

    Ich kann deine argumente durchaus nachvollziehen.

    Ich persönlich wäre aber schon bereit, mich ein bisschen von meinem aktuellen Verhalten wegzubewegen. Alle 200-300km mal 10-15 Minuten anhalten, da hätte ich kein Problem damit. Und der Ort ist mir dann nicht so wichtig, es sind ja nur 10-15 Minuten. So lange brauche ich mit dem Verbrenner jetzt auch schon fast, jedenfalls wenn man sich ein bisschen die Beine vertritt, auf's Klo geht oder sich was zu Essen/Trinken kauft.

    Wenn ich es also schaffen in 10-15 Minuten Ladestop genug für die nächsten 200-300km nachladen kann, dann wäre das für mich durchaus OK. Ich denke alle 2h mache ich auf einer längeren Fahrt sowieso Pause. Wenn die Strecke insgesamt nur 200-300km ist, dann würde ich heute vermutlich durchfahren, ohne Stop. Aber das dürften bald die meisten E-Autos schaffen.

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