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Pff E Mob Akkus...

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  1. Pff E Mob Akkus...

    Autor: Niaxa 30.12.21 - 16:29

    Meine Ladestelle ist zwar da, aber so lange der Strompreis so krass steigt, bleibt es beim Verbrenner. Zumindest bis die PV drauf ist. Und die kommt wiederum erst drauf, wenn der Speicher nicht mehr so pervers teuer ist. Bei aller Liebe ... DAS ist das Problem überhaupt gerade. Es gibt noch eine Menge Fläche, um erneuerbare Energie in die Häuser zu bringen. Aber wenn sich das erst nach 20 Jahren lohnt, wo jeder Speicher schon den Geist aufgegeben wird und wieder investiert werden muss, dann überzeuge ich eben Hausbesitzer nicht, klimafreundlich zu werden. Und auch wenn das einige meinen, viele die Häuser haben, müssen eben auch aufs Geld schauen.

  2. Re: Pff E Mob Akkus...

    Autor: MarcusK 30.12.21 - 16:43

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Ladestelle ist zwar da, aber so lange der Strompreis so krass steigt,
    > bleibt es beim Verbrenner. Zumindest bis die PV drauf ist. Und die kommt
    > wiederum erst drauf, wenn der Speicher nicht mehr so pervers teuer ist. Bei
    > aller Liebe ... DAS ist das Problem überhaupt gerade. Es gibt noch eine
    > Menge Fläche, um erneuerbare Energie in die Häuser zu bringen. Aber wenn
    > sich das erst nach 20 Jahren lohnt, wo jeder Speicher schon den Geist
    > aufgegeben wird und wieder investiert werden muss, dann überzeuge ich eben
    > Hausbesitzer nicht, klimafreundlich zu werden. Und auch wenn das einige
    > meinen, viele die Häuser haben, müssen eben auch aufs Geld schauen.

    kauf dir ein Auto als Speicher- billiger kommt man vermutlich kaum an ein Speicher.

  3. Re: Pff E Mob Akkus...

    Autor: Niaxa 30.12.21 - 17:16

    Nur das das versicherungstechnisch wahrscheinlich nicht der Hit wird. Aber ja den Gedanken hatte ich auch schon mit so nem Chinaböller xD.

  4. Re: Pff E Mob Akkus...

    Autor: Cavaron 30.12.21 - 18:30

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Ladestelle ist zwar da, aber so lange der Strompreis so krass steigt,
    > bleibt es beim Verbrenner.

    Ist Benzin und Diesel nicht auch gerade sau teuer? Was zahlt man auf 100km? Selbst bei 5 Litern sind das um die 8 Euro (1,60 ¤ pro Liter). Bei 20kWh auf 100km zu 32 Cent/kWh sind das 6,40 Euro. Das scheint mir günstiger zu sein mit Luft nach oben. Zudem kann man bei Aldi, Kaufland, Lidl, Ikea usw. bei Gelegenheit auch ein par kostenlose kWh bekommen, was den Schnitt weiter senkt.

    > Zumindest bis die PV drauf ist. Und die kommt
    > wiederum erst drauf, wenn der Speicher nicht mehr so pervers teuer ist.

    Wieso? Je länger du mit der PV wartest, desto niedriger wird die Einspeisevergütung. Speicher kannst du jeder Zeit dazu klatschen. Ein Wärmespeicher ist auch nicht zu verachten - dann kann die Heizung 6-8 Monate im Jahr ausbleiben und man hat trotzdem heisses Badewasser (siehe thermospeicher.de).

    Mach eine Ost-West-Ausrichtung wenn möglich, dann kannst viel Eigenbedarf abdecken.

    Ioniq 5 und andere E-Autos haben übrigens schon die Möglichkeit Strom wieder abgeben zu können.

  5. Re: Pff E Mob Akkus...

    Autor: wernerderchamp1 31.12.21 - 22:38

    Ich schätze mal, es geht darum dass manche Stromhändler enorm mit den Preisen hoch sind, weil der Börsenpreis wegen der Gaskriese explodiert ist. Ich hoffe mal, dass sich das wieder legt. Der Ölpreis wird sicher nicht sinken, wenn das Gas so teuer ist.

  6. Re: Pff E Mob Akkus...

    Autor: Niaxa 01.01.22 - 18:57

    Ähm ja. Ich geb dir Recht, dass es in die richtige Richtung geht. Aber du rechnest dir hier alles schön. Vom Mehrpreis eines E Kombis im Vergleich zu meinem jetzigen, tanke ich Jahre über Jahre, zahle die pillepalle Wartungskosten und bin immer noch günstiger. Klar ist hier jetzt der Klimagedanke raus und mal nur auf das finanzielle geschaut. Aber eben nur, weil sich eben nicht alle Klima leisten können, wenn es so bleibt.

    Die Einspeisevergütung bringt mit 7 Cent auch jetzt schon nix. Eine PV ohne 75%+ Eigennutz ist total banane. Vor allem ohne Speicher. Mit zwei E Autos bringt sie mir nicht mal was MIT Speicher, da ich das Auto eben meistens lade, wenn die Anlage nicht produziert.

    Ein Wärmespeicher etc. Kostet Geld und will sich amortisieren. Wobei mir das Warmwasser keine Sorgen macht. Die Solarthermie heizt hoch und 800 Liter werden im Tank quf Temp gehalten. Das muss nie komplett frisch erwärmt werden, wenn man nicht 3 Stunden duschen will.

  7. Re: Pff E Mob Akkus...

    Autor: Cavaron 02.01.22 - 10:55

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ähm ja. Ich geb dir Recht, dass es in die richtige Richtung geht. Aber du
    > rechnest dir hier alles schön.
    Was genau rechne ich schön? Ich bin nur auf die von dir genannten Punkte eingegangen - und wie so oft, wenn man Vorurteile wiederlegt, werden dann einfach neue Punkte genannt, weswegen es auch nicht gehen soll.

    > Die Einspeisevergütung bringt mit 7 Cent auch jetzt schon nix. Eine PV ohne
    > 75%+ Eigennutz ist total banane. Vor allem ohne Speicher.
    Schauen wir doch mal. Laut dem Photovoltaikforum gibt es PV-Anlagen-Angebote inzwischen ab etwa 1000 Euro pro kWp Schlüsselfertig. Im Schnitt erntet man pro kWp in Deutschland auch etwa 900 kWh pro Jahr, je nach Standort und Ausrichtung auch etwas mehr.

    Bei 100% Einspeisung zu 7 Cent sind das in 20 Jahren 1260 Euro Ertrag pro kWp = mehr als die 1000 Euro, die man aufgewebdet hat.
    Bei 80% Einspeisung und 20% Eigenverbrauch (man spart ca. 32 Cent/kWh) sind das sogar 2160 Euro Ertrag pro kWp
    Bei 60% Einspeisung und 40% Eigenverbrauch sind das unfassbare 3060 Euro Ertrag pro kWp.

    Ich sehe absolut keine Basis für die Aussage "lohnt sich doch erst bei 75% Eigenverbrauch". Vielleicht kannst du mir das noch mal genauer erklären, wie du auf so eine Aussage kommst.

    > Vom Mehrpreis eines E Kombis im Vergleich zu
    > meinem jetzigen, tanke ich Jahre über Jahre, zahle die pillepalle
    > Wartungskosten und bin immer noch günstiger.
    Ohne mehr Infos kann ich auch dazu nix sagen. Zunächst mal scheint es bei euch im Haushalt zwei Autos zu geben. Alter, benötigtes Ladevolumen, benötigte Reichweite, Verbauch usw. wäre alles mal gut zu wissen, bevor man eine Aussage tätigen kann. Dazu kommt halt, das fossile Treibstoffe auf Dauer wohl nicht günstiger werden, die KFZ-Steuer dafür wohl steigen wird und auch die Versicherung für Autos ohne Assistenzsysteme teurer wird, ebenso werden die Gebrauchtpreise von Verbrennern wohl drastisch einbrechen. Auf der anderen Seite wird es sowohl die E-Auto-Präme, als auch die THG-Quote (derzeit ca. 250 Euro/Jahr und E-Auto) als auch die 10 Jahre KFZ-Steuerbefreiung und je nach Region, das kostenlose Parken im öffentlichen Raum, nicht ewig geben.

    > Mit zwei E Autos
    > bringt sie mir nicht mal was MIT Speicher, da ich das Auto eben meistens
    > lade, wenn die Anlage nicht produziert.
    Wieder so eine unbegründete Aussage. Wir haben doch etabliert, dass E-Autos bei den Treibstoffkosten generell günstiger sind als Verbrenner, selbst bei 100% Netzbezug des Stroms. Jetzt stellt sich die Frage, wie viel % der Treibstoffkosten du noch dazu durch die PV bedienen kannst (Feierabend, Wochenende, Homeoffice, Urlaub, Krankheitstage usw.). Je nach dem wird es zusätzlich noch mal günstiger. Kommt eben auch auf euere Mobilitätsbedürfnisse an - wie viele km Reichweite werden pro Woche benötigt, arbeiten beide in Vollzeit usw.? Meine 8 kWp PV generiert z.B. 40 kWh an einem schönen Frühlings, Sommer und Herbsttag. Damit kann ich schon 200km Fahrt abdecken, wenn das Samstags oder Sonntags der Fall ist.

    > Die Solarthermie heizt hoch und 800
    > Liter werden im Tank quf Temp gehalten. Das muss nie komplett frisch
    > erwärmt werden, wenn man nicht 3 Stunden duschen will.
    Ja, ok - wenn schon Solarthermie vorhanden ist - klar. Wobei ich kein Fan davon bin, denn im Sommer ist der Tank nach 1-2 Stunden aufgeheizt und den Rest des Tages scheint die Sonne nutzlos auf die Kollektoren. Ich mache alles über PV-Strom.

    > Klar ist hier jetzt der
    > Klimagedanke raus und mal nur auf das finanzielle geschaut. Aber eben nur,
    > weil sich eben nicht alle Klima leisten können, wenn es so bleibt.
    Ja, sicher - über Moral müssen wir hier nicht reden. Klar könnte man Bio-Fleisch der Haltungsform 4 kaufen und das Tierwohl verbessern, aber wenn man es sich nicht leisten kann "muss man ja eben das Quälfleisch kaufen". Klar könnte man Fair-Trade-Klamotten kaufen und die Situation der Arbeiter in den Entwicklungsländern verbessern, aber wenn man es sich nicht leisten kann "muss man ja eben die Kinderarbeit-Klamotten kaufen". Klar könnte man seinen Beitrag dazu leisten die Welt vor dem Klimawandel zu retten, aber...
    Das sind eben Gewissensfragen und imho eigentlich auch Regulierungssachen, denen sich der Staat annehmen sollte. Ist so ein bisschen wie der Film mit dem roten Knopf (drücken sie ihn, stirbt ein Fremder, aber sie erhalten eine Million Dollar) = konkrete, ökonomische Belohnung für die Erzeugung von distanziertem, unkonkreten Leiden.

  8. Re: Pff E Mob Akkus...

    Autor: Niaxa 02.01.22 - 13:53

    Wieso werden neue Punkte genannt? Es geht um die Preisliche Betrachtung. Klar ist Strom günstiger, als Benzin. Aber wenn ich um auf Strom umzusteigen, immense Kosten habe bei der Anschaffung aller Relevanten Teile, dann ist es eben nicht mehr so günstig. Ein vergleichbares Fahrzeug in egal welcher Kategorie von Verbrenner zu E, ist bisher immer um einiges teurer. Vergleichen wir einfach mal einen Golf Variant. Dabei spielt Reichweite keine Rolle. Ich würde mir auch kein Auto mit 5 Liter Tank kaufen, da ich nicht jeden Tag zum Tanken fahren möchte. Mein Tank ist so dimensioniert, dass ich alle 1,5 bis 2 Wochen, ans tanken denken muss. Deshalb würde ich mir nie ein Auto kaufen, bei dem ich 3 mal am Tag ans Laden denken muss. Verbrauch jetzt auszurechnen würde mal wieder alles sprengen für ne halbwegs vernünftige Diskussion. Ein Variant verbraucht im schnitt zwischen 5,5 und 7 Liter. Kostet weniger als ein Model 3, welches nicht im Ansatz ein Vergleich zu einem Variant ist. Ist aber völlig Wurst, da die Anschaffungskosten für private Erzeugung davon nicht abhängig sind. Zu der Aussage mit den Assistenzsystemen... der Variant meiner Frau kann die Spur halten, Notbremsassi ist dabei, Abstandsregelung usw. Ein möchtegern autonomes System, dass nicht funktioniert, wie es betitelt wird, wird von Versicherungen auch in 10 Jahren nicht bevorzugt.

    Bei der PV geht's jetzt leider (und nein ich mein das nicht böse) brutalst in Richtung schön rechnen. Du bekommst in ganz Deutschland schon mal nirgendwo eine Anlage für 1000¤ pro kWp. Ich habe hier aktuell das 11te Angebot über eine 10 kwp Anlage liegen und bekomme diese Woche noch eines. Keines der Angebote liegen mit Einbau und Speicher unter 26.000 ¤ und da reden wir von einem billigen 5er Speicher. Die meisten Angebote gehen eher Richtung 35.000¤. Dann aber auch mit 9er Speicher. Jetzt kommt aber noch bisschen mehr an Kosten auf einen zu, wie nur die Anschaffung der PV. Zum einem, braucht man schon mal Platz. Mal ganz banal gerechnet bei einem Haus mit Kostenpunkt 800.000 ¤ und 200m² und einem Platzbedarf von 3 m², sind das weitere 12.000¤ Kosten für den Platzbedarf. Als nächstes kommen die Wartungskosten dazu, welche je nach Anbieter 150 - 250¤ Jährlich kosten. Dazu kommt noch, dass die Anlage versichert werden muss. So und jetzt kommen wir erst zu den weiteren Anschaffungskosten, wenn man das Ganze auch noch in den Eigenbedarf übernehmen möchte. Hier fängt es an beim Starkstromanschluss je Ladestelle in der Garage. Roundabout 800-1000¤ pro Anschluss. Wallbox um was davon zu haben, 1500 pro Anschluss und dann hat man ne echt mickrige. Um wirtschaftlich zu bleiben, muss ich noch schauen, dass ich die Heizung auf WP umstelle und diese auch wirtschaftlich betreibe. Also noch mal Kosten im Bereich 10.000 bis 20.000¤. Auch hier habe ich unterschiedlichste Angebote vorliegen. Diese will auch wieder gewartet werden. So und dann legen wir das ganze mal auf 20 Jahre aus. Das darfst jetzt gerne du durchrechnen. Lass uns mal so die Mittelwerte nehmen. 30.000 für PV, 12.000 für Platz, 6.000 für Wartung, 1.500 für die Versicherung, Starkstromanschlüsse 2000, Wallboxen 3.000, WP lassen wir mal weg. Sind 54.500¤ auf 20 Jahre. Dabei darf dir dann aber keine Wallbox verrecken, keine Batteriespeicher etc. Garade letzterer wird im Leben nicht bei voller Leistung 20 Jahre durchhalten. Also kannst gleich noch mal paar 1000er für neuen Speicher mit einrechnen. SO sieht nun mal eine realistische Rechnung aus. 2725¤ / Jahr Kosten nur für die "Möglichkeit" etwas selbst zu produzieren. Und dennoch zahlst du noch einen Haufen Strom, der nicht von dir kommt. Aktuell zahle ich 120¤/Monat Abschlag. Ohne E Auto. Selbst mit komme ich nicht auf die Kosten, was mir eine Anlage verursacht pro Jahr, die nicht mal 100% alles abdeckt. Da muss ich über den Tag schon verdammt viele 7 Cents bekommen, damit sich das Lohnt.

    Das die PV vor allem ohne Speicher nicht viel bei E Mobilität spart war meine Aussage. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich die Autos lade, scheint keine Sonne mehr oder eben nicht in ausreichender Kraft. Der Speicher reicht nicht aus, um die Hausversorgung zu übernehmen und gleichzeitig 2 Autos zu laden. Und ohne, ist es völliger Schwachsinn. Was bringt mir eine Einspeisung von meiner Energie, wenn ich gleichzeitig deutlich teurer verbrauche und zu spitzen Zeiten deutlich mehr, als ich einspeise? Die WP (vor allem, wenn du diese Brauchwasser erhitzen lässt) braucht ebenfalls einen Arsch voll Strom. 4 Personenhaushalt, bist da bei 5000+ kWh im Mittel. Dazu das Auto. Schön das ich da an einem Sonnigen Tag jedes Auto 100KM bewegen kann (Eines der beiden wird im Schnitt zwischen 1500 und 2000KM im Monat bewegt), dann geht aber auch nichts anderes mehr. Bei uns läuft aber in der Regel noch bisschen mehr mit Strom. Kühlschrank, Waschmaschine, Trockner, Alles was man so eben braucht. Bei mir noch ein Server, Router etc. Das will auch versorgt werden.

    Mit all dem will ich sagen, dass erneuerbare Energie toll ist. Sie selbst herzustellen ist und bleibt aber erst mal schweine Teuer! Wenn man das ganze kombiniert mit z.B. Wärmepumpe und Solarthermie, kann man zumindest durch Gaseinsparungen, auf einen besseren Wert kommen. Dafür dürfen aber die Anlagenkosten auch nicht zu heftig ausfallen und das ganze Konstrukt am Ende, sollte deutlich länger wie nur 20 Jahre halten. Alles andere ist wie gesagt Schönrechnerei.

    Bei den Moralischen Punkten kann man generell nicht pauschal irgendwelche Aussagen treffen. Wir bräuchten keine Massenware, würden wir die hälfte der Menschheit einfach... entsorgen. Damit wären auch sämtliche Klimaprobleme erst mal erledigt. Moral ist kein Gesetz. Die Welt funktioniert eben nie zu 100% moralisch. Ich finde es auch unmoralisch, dass man nur den reichen Fleischkonsum zuspricht. Ich finde es unmoralisch, dass nicht jeder Mensch auf der Welt die gleiche medizinische Versorgung bekommt. Wenn das so wäre, wären wir natürlich bald bei statt 8 Milliarden, bei 15 Milliarden Menschen, was wiederum extremst viele moralische Konflikte beschwört. Moral ist Schall und Rauch. Beinahe jede moralische Entscheidung, führt zu einem Konflikt mit einer anderen moralisch vertretbaren Situation.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.01.22 14:04 durch Niaxa.

  9. Re: Pff E Mob Akkus...

    Autor: Cavaron 02.01.22 - 22:03

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso werden neue Punkte genannt?
    Du sagtest im ersten Post: "...so lange der Strompreis so krass steigt, bleibt es beim Verbrenner..."
    Das klang für mich jetzt so, als wäre der Strompreis dein relevanter Punkt gegen ein E-Auto. Dann habe ich vorgerechnet, dass es trotz höherem Strompreis trotzdem noch deutlich günstiger ist Strom zu laden als Benzin zu tanken. Dann war aber plötzlich vom Mehrpreis eines E-Kombis und anderen Punkten die Rede.

    Es geht um die Preisliche Betrachtung.
    > Klar ist Strom günstiger, als Benzin. Aber wenn ich um auf Strom
    > ...Ich würde mir auch kein Auto mit 5 Liter Tank
    > kaufen, da ich nicht jeden Tag zum Tanken fahren möchte. Mein Tank ist so
    > dimensioniert, dass ich alle 1,5 bis 2 Wochen, ans tanken denken muss.
    > Deshalb würde ich mir nie ein Auto kaufen, bei dem ich 3 mal am Tag ans
    > Laden denken muss...
    Also ich stecke jede Abend an (dauert 3 Sekunden) und habe jeden Morgen volle Reichweite, bzw. 90% um den Akku zu schonen - wenn ich das will. Da muss ich mir um nichts Gedanken machen.

    > Ein möchtegern autonomes System, dass nicht funktioniert, wie es betitelt wird,
    > wird von Versicherungen auch in 10 Jahren nicht bevorzugt.
    Ich wette dagegen.

    > Bei der PV geht's jetzt leider (und nein ich mein das nicht böse) brutalst
    > in Richtung schön rechnen. Du bekommst in ganz Deutschland schon mal
    > nirgendwo eine Anlage für 1000¤ pro kWp.
    Das ist so nicht richtig - es hängt aber sehr wohl von der Größe der Anlage ab. Bei kleinen Anlagen verteilen sich die Installationskosten eben auf weniger kWp. Hier hat jemand mit 35 kWp ein Angebot über 950 Euro pro kWp bekommen - kleiner 5 kWh Speicher inklusive:
    https://www.photovoltaikforum.com/thread/162781-385xx-35-2kwp-949-trinasolar/

    > Ich habe hier aktuell das 11te
    > Angebot über eine 10 kwp Anlage liegen und bekomme diese Woche noch eines.
    > Keines der Angebote liegen mit Einbau und Speicher unter 26.000 ¤ und da
    > reden wir von einem billigen 5er Speicher.
    Was kostet es denn ohne Speicher? Ein Speicher erhöht zwar den Eigenverbrauch, er senkt aber die Ersparnis pro kWh. Kannst du ganz einfach ausrechnen: Kosten des Speichers pro kWh geteilt durch Zyklenprognose. Sind dann oft 10 bis 15 Cent, die eine gespeicherte kWh derzeit noch extra kostet plus doppelte Wandlungsverluste. Darum lohnt es sich evtl. die Anlage jetzt schon zu bauen und den Speicher später nachzurüsten. Natrium-Ionen-Akkus kommen bald.

    > Jetzt kommt aber noch
    > bisschen mehr an Kosten auf einen zu, wie nur die Anschaffung der PV. Zum
    > einem, braucht man schon mal Platz. Mal ganz banal gerechnet bei einem Haus
    > mit Kostenpunkt 800.000 ¤ und 200m² und einem Platzbedarf von 3 m², sind
    > das weitere 12.000¤ Kosten für den Platzbedarf.
    Also wenn ich es mir schön rechne, dann rechnest du es dir aber hässlich. Die Quadratmeterpreise müsstest du dann auf alles draufrechnen, was du dir anschaffst (Auto, Bett usw.). Machst du doch auch nicht, oder?

    > Als nächstes kommen die
    > Wartungskosten dazu, welche je nach Anbieter 150 - 250¤ Jährlich kosten.
    Meine Anlage ist seit 10 Jahren ungewartet - es ist nie etwas passiert.

    > Dazu kommt noch, dass die Anlage versichert werden muss.
    Sie muss nicht. Ich zahle zwar 70 Euro im Jahr, die hätte ich mir aber auch sparen können.

    > So und jetzt
    > kommen wir erst zu den weiteren Anschaffungskosten, wenn man das Ganze auch
    > noch in den Eigenbedarf übernehmen möchte. Hier fängt es an beim
    > Starkstromanschluss je Ladestelle in der Garage. Roundabout 800-1000¤ pro
    > Anschluss.
    Sagen wir mal du meinst mit Starkstrom die kleinen 11 kW Anschlüsse. Wie willst du die bei einer 10 kWp-Anlage und zwei E-Autos ausnutzen? Die wird nicht mal einen Anschluss voll bedienen können. Speist deine PV überhaupt dreiphasig ein? Lass dir zwei mal einphasig 230V und 20A (-> 4,6 kW -> 25km Reichweite pro Stunde) legen oder mach einen 11 kW-Anschluss für beide Autos plus evtl. eine normale Steckdose für Notfälle.

    > Wallbox um was davon zu haben, 1500 pro Anschluss und dann hat
    > man ne echt mickrige.
    Wenn man sich ein bisschen bemüht, findet man sogar eine 22kW fähige Ladebox mit Überschussladefunktion für unter 800 Euro:
    https://www.ladesystemtechnik.de/ev-plug-technologies/ladebox-b3200f-85?number=13201050

    > SO sieht nun mal eine realistische Rechnung aus. 2725¤ / Jahr Kosten nur für die "Möglichkeit"
    > etwas selbst zu produzieren.
    Ne, sorry. Du rechnest dir alles schlecht, wo es nur geht.

    > Das die PV vor allem ohne Speicher nicht viel bei E Mobilität spart war
    > meine Aussage. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich die Autos lade,
    > scheint keine Sonne mehr oder eben nicht in ausreichender Kraft.
    Du lädst also NIE am Wochenende und an Feiertagen? Du bist NIE im Urlaub zu Hause, im Home Office oder krank zu Hause? Du verlässt dein Haus an jedem Arbeitstag vor Sonnenaufgang und kommst erst nach Sonnenuntergang wieder? Also nichtmal um 17 Uhr im Hochsommer zu Hause? Sorry, das kann ich nicht glauben.

    > Speicher reicht nicht aus, um die Hausversorgung zu übernehmen und
    > gleichzeitig 2 Autos zu laden.
    Habe ich auch nie behauptet.

    > Und ohne, ist es völliger Schwachsinn.
    Warum zum Geier?

    > Was
    > bringt mir eine Einspeisung von meiner Energie, wenn ich gleichzeitig
    > deutlich teurer verbrauche und zu spitzen Zeiten deutlich mehr, als ich
    > einspeise?
    Ganz einfach - jede kWh im Eigenverbrauch (ohne Speicher) spart dir den vollen kWh-Preis im Einkauf. Jede eingespeiste kWh senkt buchhalterisch den Kaufpreis einer kWh um z.B. die 7 Cent Einspeisevergütung.

    > Die WP (vor allem, wenn du diese Brauchwasser erhitzen lässt)
    > braucht ebenfalls einen Arsch voll Strom.
    Ich weiss nicht warum du jetzt mit WP anfängst, davon war nie die Rede. Da ist die Betrachtung auch eine völlig andere, eben weil es meist günstiger Wärmestromtarife von den Erzeugern gibt (meist so 20-25 Cent kWh), man also alleine deswegen schon weniger spart als beim normalen Haus- und Fahrstrom - und vor allem weil die Sonne eben weniger scheint, wenn man im Winter viel Wärme benötigt.

    > Dazu das Auto. Schön das ich da an einem Sonnigen Tag
    > jedes Auto 100KM bewegen kann (Eines der beiden wird im Schnitt zwischen
    > 1500 und 2000KM im Monat bewegt)...
    24.000 km kosten selbst mit 5 Liter Benzin auf 100 km im Jahr ca. 1900 Euro Benzinkosten (1,6 Euro/l) vs. 1500 Euro Stromkosten (32 Cent/kWh bei 20 kWh/100km) mit einem E-Auto bei vollem Netzbezug. Sagen wir du kannst ein Drittel der Stromkosten ohne Speicher durch die eigene PV decken (also 7 Cent/kWh vs. 32 Cent/kWh), dann zahlst du insgesamt sogar nur 1150 Euro pro Jahr an Stromkosten für das Auto. Das sind 750 Euro Ersparnis, zusammen mit den ca. 250 Euro THG-Quote und KFZ-STeuerbefreiung sind es sogar schon ca. 1100 Euro pro Jahr. Auf 10 Jahre kein Pappenstil - insbesondere wenn man noch so einige Verschleißteilkosten bedenkt, die wegfallen (alleine Bremsbeläge halten drei mal so lange bei E-Autos).

    > Bei den Moralischen Punkten kann man generell nicht pauschal irgendwelche
    > Aussagen treffen. Wir bräuchten keine Massenware, würden wir die hälfte der
    > Menschheit einfach... entsorgen. Damit wären auch sämtliche Klimaprobleme
    > erst mal erledigt.
    So denken leider viele Leute: Die Ressourcen sind begrenzt und müssen unter immer mehr Menschen verteilt werden. Diese Sichtweise führt zwangsweise zu Egoismus und Menschenfeindlichkeit.

    Tatsächlich hat sich bisher die Produktivität und der Erfindungsreichtum der Menschheit mit deren Größe exponentiell verbessert. Siehe Malthusianische Katastrophe.
    Mit erneuerbaren Energien, vertical Farming usw. kommen wir noch eine ganze Weile hin und schlussendlich wird sich die Menschheit ohnehin über die Erde hinaus ausdehnen, so dass wir die Kapazität des Planeten nicht überstrapazieren müssen.

  10. Re: Pff E Mob Akkus...

    Autor: Niaxa 03.01.22 - 00:00

    Hi Cav,

    sei mir nicht böse, wenn ich nicht zitiere. Einfach zu faul ^^ geb ich zu und soll nicht abwertend rüber kommen.

    Meine Kernaussage des ersten Posts sollte lauten. PV etc. muss offensichtlich günstig genug sein, um Hausbesitzer oder Bauherren mit kleinem Geldbeutel, davon zu überzeugen, die anfänglichen Mehrkosten zu investieren. Und das große Ziel, ist ja die Klimafreundlichkeit, die mit deutlich zu hohem Aktionismus angegangen wird.

    Warum ich E-Fahrzeug und WP mit ins Spiel bringe, ist einfach erklärt. Gehen wir von mir aus. Ich bin Bauherr in den letzten Zügen. Es geht jetzt um die Art der Technik, die ich einsetzen möchte und wie ich den maximalen Ertrag daraus schöpfe. Ich denke immer im im Ganzen. Deswegen auch die m² Berechnung. Dazu später aber mehr. Mir geht es durchaus auch um Klimaschutz. Deswegen war sofort klar, irgendwann gehe ich Richtung E und erneuerbare CO² arme oder gar neutrale Energie. Nur war die Frage wann. Wenn ich umstelle, dann aber gleich alles auf einmal. Leider bin ich von vielerlei Dinge, vor allem von allen Fahrzeugen auf dem Markt, Preis,- Leistungstechnisch enttäuscht. E-Fahrzeuge... mir fällt keines ein, dass ich wirklich fahren möchte. Ich habe mir aber jetzt einen EQA als Geschäftsüberlassung bestellt und hoffe ich werde halbwegs glücklich damit. PV hapert es am meisten am Speicher und dem absolut überzogenen Preis dafür. Bei der Wärme dachte ich erst an eine Gastherme und bin dann aber doch konsequent und sage nö, wenn schon denn schon und dann lande ich bei einer WP. Diese ist aber eben erst Klimafreundlich, wenn auch der Netzstrom nicht mehr aus französischen AKWs etc. fliest. Da wäre mir lieber gewesen, wenn man in DE erst abgeschaltet hätte, wenn man Klimaneutral unabhängig Strom alleine aus DE beziehen kann. Deswegen die Ausflüge in Richtung WP, die ich ja nicht in die Berechnung mit einfließen habe lassen.

    So zu deinen anderen Punkten. Als erstes mein Triggerpunkt. Ein Tesla NICHT"Autopilot" ist so neu wie Windows 3.11 und kann nicht das geringste, was man Autonom nennen könnte. Es ist ein banaler vorgegebener Automatismus in einem Algorithmus, der auf Sensorausgaben reagiert. Ein Bisschen Bilderkennung hier, ein bisschen prozentuale Berechnung da und dann vorgefertigte Ergebnisauswahl. Das ganze ist so banal und funktioniert dennoch so abartig schlecht. In 30 Jahren reden wir gerne noch mal. Die Wette nehme ich dennoch gerne an und mir geht es auch nicht ums gewinnen. Lass uns sagen... schauen wir in 10 Jahren und es geht um nen sixer Bier. Den trink ich dann auch gerne mit dir, selbst wenn ich verlieren sollte und ihn zahle :-).

    Die Wartung und Versicherung ist so ne Sache. Die ganzen günstigen Tarife gibt es genau aus dem Grund, dass es hier nicht jeden Trifft, auch wenn jeder Zahlt. Dafür sind die sehr hohen Kosten abgedeckt, die im Falle des Falles einen einzelnen ziemlich dumm da stehen lassen können. Würde es generell jeden treffen, gäbe es auch keine Versicherung dagegen. Versuch dich mal gegen Schnupfen zu versichern ^^. Und hier geht es ja generell um die Komplette Hausversicherung und Hausrat und allem drum und dran.

    Das günstigste Angebot ohne Speicher und ohne Installation, liegt bei 13.900¤ aktuell. Bei unter 5 kwp... keine Ahnung. Das ist meiner Meinung nach die Mühe nicht wert. Die Anlage soll richtig was leisten können, so sehe ich das.

    Das ein Energiespeicher die Ersparnis senken soll, verstehe ich nicht. Was ich am Tag nicht verbrauche speichere ich und verbrauche es in der Nacht. Egal ob Auto oder sonst was. Da ich mehr Geld spare, bei Eigenverbrauch, wie bei Einspeisung, wie soll ich da auf einen geringeren Wert kommen. Klar muss man den Preis des Speichers runter rechnen, aber genau der ist ja mein Kritikpunkt. Alles könnte ohne diesen enorm hohen Preis, deutlich mehr bringen. Was klar ist, ist das die meiste Ersparnis zu erreichen ist, wenn ich erst gar keinen Strom einspeisen muss und ihn zu einem sehr hohen Anteil selbst nutze. Dann spare ich die vollen von dir mal genannten 32 Cent. Und deshalb auch die Aussage mit dem Speicher. Kann ich zumindest mal meinen Kühlschrank und alle Geräte Nachts versorgen und wenigstens minimal das Auto laden, dann spare ich dabei deutlich mehr, wie wenn ich den Speicherinhalt eingespeist hätte.

    Das mit dem Starkstrom war Quark. Ich habe 2. 1 davon frei für Werkzeug ^^. Also den kann man abziehen. Bei Wallbox meinte ich natürlich eine mit zusätzlich integrierten Speicher, um das Volumen, dass man Nachts zur Verfügung hat, zu steigern. Zudem bräuchte sie zwei Anschlüsse, wenn ich nur einen Starkstromanschluss verwenden möchte.

    3 Sekunden anschließen ist auch übertrieben. Kabel abrollen und beim Abstöpseln wieder aufrollen. Jedes mal ans laden denken. Ne sry. Ich denke nie auch nur ansatzweise daran, wie viel Sprit ich noch im Auto habe, oder ob eine Tankstelle in der Nähe ist, oder oder oder. Nach 1,5 Wochen frühstens melden sich unsere Autos mit einem "BING" Tank bald leer. Dann fahre ich an die Tanke und 10 Min später, bin ich wieder auf der Straße. Ich will das auch einfach nicht im Kopf haben.- Ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand und hat in meinem Kopf nichts zu verlieren jeden einzelnen Tag. Das ist ja schon krasser als Zähne putzen.

    Zum HO usw. Doch ich mache auch mal HO. In meinem Ursprungspost ging es aber um alle Leute und ein Schlosser, Metzger etc. ist einfach mal zu 100% nie im HO. 17 Uhr ist man gut und gerne zu Hause. Was bringt einem dann die PV noch so für ne Stunde?

    900¤ Gespart pro Jahr an Stromkosten. Auf 20 Jahre = 18.000¤. Kaufe ich mir demnächst einen ID7 bin ich da wahrscheinlich um das doppelte mit dem Kaufpreis teurer, gegenüber einem neuen Variant. die restlichen 18.000 werde ich nicht mal im Ansatz an Wartung, Reparatur und Verschleiß bezahlen. Wartung kann ich genau sagen. Kostet 20¤ Pro Monat und inkludiert auch Öl und Flüssigkeitswechsel. Bremsen und Backen alle 3 4 Jahre... 300¤?!? Ok wenn ich es selbst mache. Also sagen wir alle 3 4 Jahre 600¤. Dann ist aber auch der restliche Verschleiß abgedeckt, denn ein V gegenüber einem E hat.

    4800¤ Wartung + 3 - 5000¤ Verschleiß. Bleiben noch fast 10.000¤ für alle anderen Eventualitäten und nein ein Motor und ein Getriebe verrecken genauso selten, wie eine Kupplung.

    Fairer Weise muss man sagen, dass es ja auch noch nicht so viel Auswahl gibt... das ist für mich aber nicht relevant, da ich ja JETZT baue und JETZT ein Auto brauche.

    Dennoch möchte ich abschließend sagen, es wird der EQA und wahrscheinlich irgendwann fürs Fraule so was wie nen E Golf, E Variant oder so. Bis dahin dauerts aber noch, da der Variant noch top ist. Dazu kommt WP + Solarthermie um die WP zu entlasten und + PV mit Speicher. Egal ob es jetzt schon so sehr lohnt oder nicht. Ich kann mir die Anlage leisten und dann tu ich einfach auch was für das Klima. Auch wenn mich das Thema dermaßen nervt, ich bekomme schon Krämpfe, wenn ich das Wort ausschreibe ^^. Aber ich finde es richtig, dass man das macht, wenn es der Geldbeutel zulässt. Doch zurück zu meinem ersten Beitrag. Ich finde es viel mehr richtig, wenn man nicht vergisst, dass sich nicht jeder Bauherr und Hausbesitzer, das leisten kann. Klimaschutz erreicht man nur, wenn es sich auch die meisten leisten können.

    Zum Schlusssatz noch mal... Knappe Ressourcen führen zu Überlebenskämpfen irgendwann. Ist nun mal so. Das ist nicht verwerflich. Irgendwann bringt es nichts mehr immer kleiner zu verteilen. Denn irgendwann reicht eine gleichmäßige Verteilung dann für alle nicht mehr aus und jeder würde sterben. Bei der heutigen Menschlichkeit, die so an den Tag gelegt wird, gehe ich davon aus, dass zwei Lager einfach aufeinander los gehen. Kennt ja jetzt jeder nur noch Schubladen, in die er andere steckt.

    GAAAANZ zum Schluss noch... Ich freu mich wenn du mitmachst, auf unser Bierchen ;-). Gute Nach und schlaf gut.

    Edit: Sry bin dir noch die m² Sache schuldig. Tatsächlich habe ich den Preis pro m² bei den Stallplätzen, inklusive dem Platz der Werkstatt gerechnet. Ebenso habe ich meinen Technikraum berechnet und musste beinahe auf das Gästeklo verzichten, oder einen Keller bauen, um mit dem Platz zurecht zu kommen und habe somit auch den Preis Vor und Nachteil ausgerechnet mit Keller, ohne Keller, mit und ohne Werkstatt, mit und ohne ordentliches Gartenhaus. Letzten Endes hat das kellerlose Haus gewonnen, da ich Keller wirklich verabscheue. Ein Ort, an den man ungern geht und der zudem noch nur zugemüllt wird, weil er weg vom Schuss ist. Das war mir alles nicht wert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.22 00:05 durch Niaxa.

  11. Re: Pff E Mob Akkus...

    Autor: Cavaron 03.01.22 - 10:35

    Moin - ja, das mit dem Bier können wir gerne machen. Ich schätze auch, wir müssen dafür nicht mal fünf Jahre warten.

    Ich beschäftige mich auch ein bisschen mit Hausbau, da es für uns in den nächsten Jahren auch anstehen könnte. Mein Fazit zur Technik ist entweder Erdkollektor-Wärmepumpe (braucht man halt die Grundstücksfläche dazu) oder ein effizienter Pellet-Ofen. Gibt es auch schon als Nano-BHK (z.B. ÖkoFen Pellematic Condens_e). Das Haus würde so ausgerichtet, das sowohl das Dach als auch die Süd-Ost und Süd-West-Hauswand mit PV ausgestattet werden. Wasserspeicher wird der Thermospeicher auf Salz-Basis mit nur 6% Verlust pro Tag, den man sowohl über Heisswasser (WP) als auch Strom aufladen kann. Der kann schon zwei bis drei dunkle Tage überbrücken - ganz ohne Strom aus einem Akkuspeicher.

    Wenn ich einen Akkuspeicher anschaffe, dann in einem System, in das ich auch von externen Quellen neben der PV und einem eventuellen Nano-BHKW einspeisen kann. Das könnte z.B. ein E-Auto mit V2H sein, oder sowas banales wie ein Generator auf Pflanzenölbasis - altes Frittieröl gibt es bei uns in der Gegend reichlich.

    Unser Nachbar hat auch gerade neu gebaut mit Luft-WP. Als es vor Weihnachten -7 Grad hatte, brauchte sein 250qm Haus innerhalb von 24 Stunden satte 90 kWh Wärmestrom. Jetzt wo es um die 10 Grad sind, ist das natürlich auf 19 kWh gesunken. Ist einerseits viel, andererseits gibt er gemittelt über das Jahr auch nicht mehr für Strom aus, als früher für Heizöl. PV kommt bei ihm auch noch, aber bei dunklen Wintertagen mit 90 kWh Stromverbrauch ist es illusorisch, da mehr als einen Bruchteil mit der PV abfangen zu können.

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