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Alternativen, die keine sind...

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  1. Alternativen, die keine sind...

    Autor: ostseefisch 07.01.19 - 12:39

    Und wieder wird kritiklos von Elektroantrieben geredet, ohne die immensen Gewichte zu erwähnen, die in Form von Batterien durch die Gegend (respektive Wellen) zu schleppen sind, ohne auf die Regenwälder in Südamerika hinzuweisen, die mittlerweile für das Lithium abgeholzt werden, die geringen Reichweiten werden nur im Nebensatz - ebenfalls kritiklos - erwähnt.
    Und LNG? Flüssiges Erdgas? Mag für das lokale Klima nützlich sein, aber laut NABU ist die Gesamtwirkung auf das Klima nicht eindeutig festzustellen - es besteht viel zu viel Gefahr, dass Methan (Hauptbestandteil des LNG) in die Atmosphäre entweicht, 25 mal so schädlich wie CO2. Coole - nein besser gesagt heiße - Alternative. Wir kömmern uns also um lokalen Umweltschutz (Luftqualität in der Hafenstadt) und verlieren den Blick aufs große Ganze.
    Gut finde ich in jedem Fall, fundierte Überlegungen zur Nutzung der Windkraft anzustellen und ebenfalls den Einsatz von Brennstoffzellen.

  2. Re: Alternativen, die keine sind...

    Autor: mtb1980 07.01.19 - 12:59

    Ich stimme Dir hier völlig zu. Der E-Antrieb wird als Allgemeinlösung präsentiert, wie üblich in den letzten Monaten ohne die Herstell-CO2-Bilanzen zu berücksichtigen. Der Großteil des Ladestroms kommt weiterhin aus Kohle und Ölkraftwerken vermutlich aus dem Ausland? Spitzen CO2-Bilanz und so.
    Um wieder auf den Beitrag zurück zu kommen: Ich finde dennoch den Artikel gut recherchiert; ich hatte vor über einem Jahr mal irgendwo hier ein Kommentar verfasst als die eAntriebe angekündigt wurden und verwies auf den Flug- und Schiffsverkehr (mit Teils desaströser Kritik der User die sich nicht tiefer erkundigt hatten). Wie dem auch sei: Wer will nachweisen, dass die Reedereien nicht auf offenem Meer trotz Vorgabe nicht dennoch auf Rohöl-Betrieb umstellen; andererseits: Wohin sonst mir dem Abfall Produkt der Öl-Industrie?

    (Edit 1: Div. Wörterbuch-Fehler behoben)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.01.19 13:05 durch mtb1980.

  3. Re: Alternativen, die keine sind...

    Autor: DeathMD 07.01.19 - 13:07

    Fassen wir also zusammen:

    1) du hast den Text nicht vollständig gelesen, die Lösung zur Kontrolle der Schiffe wird darin beschrieben
    2) wird die CO2 Belastung bei der Produktion durchaus berücksichtigt und es gibt schon zig Studien dazu, nur werden die in der Regel ignoriert weil
    3) die Brennstoffzelle noch viel beschissener über den gesamten Lebenszyklus abschneidet und euer Kartenhaus dann zusammenbricht


    ad Text:

    Ziemlich gut ausgearbeitet und zeigt, wie es in Zukunft laufen wird: unterschiedliche Lösungen für unterschiedliche Anwendungen. Einmal wird der Akku sinnvoller sein, einmal die Brennstoffzelle und ab und zu vl. einfach Flüssiggas. Hauptsache es wird bei diesen Schmutzfinken endlich etwas getan.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  4. Re: Alternativen, die keine sind...

    Autor: BiGfReAk 07.01.19 - 13:14

    Was wäre deiner Meinung nach DIE Alternative?
    Irgendwie scheint ja alles voller Nachteile zu sein.

    Meckern kann halt jeder, wichtiger ist es Optionen aufzuzeigen.

  5. Re: Alternativen, die keine sind...

    Autor: DeathMD 07.01.19 - 13:19

    Lustigerweise hat immer alles Nachteile, außer die derzeitig betriebenen Lösungen und die Brennstoffzelle, der heilige Gral des Durchschnittsdeutschen.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  6. Re: Alternativen, die keine sind...

    Autor: Muhaha 07.01.19 - 14:19

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lustigerweise hat immer alles Nachteile, außer die derzeitig betriebenen
    > Lösungen und die Brennstoffzelle, der heilige Gral des
    > Durchschnittsdeutschen.

    Warum eigentlich? Weil da immer noch was in guter deutscher Tradition "verbrannt" wird? :)

  7. Re: Alternativen, die keine sind...

    Autor: DeathMD 07.01.19 - 14:39

    Nein ich glaube weil man dann weiterhin zur Tanke fahren kann. Keine Ahnung was alle an Tankstellen so geil finden, aber bitte. :D

    In D wurde eben über Jahrzehnte einschlägige Propaganda betrieben, in erster Linie um Subventionen einzustreichen. Geliefert wurde nie etwas brauchbares und trotzdem ist es in den Köpfen der heilige Gral geblieben. Soll nicht heißen, dass die Technik allgemein unbrauchbar ist, nur für den Individualverkehr taugt sie (noch) recht wenig, schon allein wegen der Größe des Stacks.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  8. Re: Alternativen, die keine sind...

    Autor: emdotjay 07.01.19 - 15:16

    Wenn man sich die enrgiedichte anschaut schneidet Öl am besten ab.

    Für Leute die mit Wasserstoff liebäugeln schaut euch mal die Kombi mit dem Tank an wie hoch die Energie dichte ist ;)

    Berücksichtigt man noch die Umwelt folgen würde ich zu LPG tendieren. Leicht mitzuführen halbwegs Energieeffizienz Speicherbar. (Keine Hochdruck Tanks notwendig wie bei Methan)

    Das ganze kombiniert mit einer GuD Anlage.
    Ist effizient und Akkus um die Anlage anzuwerfen sind sowieso vorhanden. Also ein kleiner Hybrid ;)

    Nachteil:
    Hohe Investitionskosten aber anders lässt es sich momentan nicht lösen wenn man vom Wind und Sonne unabh sein will.

  9. Re: Alternativen, die keine sind...

    Autor: DY 08.01.19 - 07:40

    mtb1980 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich stimme Dir hier völlig zu. Der E-Antrieb wird als Allgemeinlösung
    > präsentiert, wie üblich in den letzten Monaten ohne die
    > Herstell-CO2-Bilanzen zu berücksichtigen. Der Großteil des Ladestroms kommt
    > weiterhin aus Kohle und Ölkraftwerken vermutlich aus dem Ausland? Spitzen
    > CO2-Bilanz und so.
    > Um wieder auf den Beitrag zurück zu kommen: Ich finde dennoch den Artikel
    > gut recherchiert; ich hatte vor über einem Jahr mal irgendwo hier ein
    > Kommentar verfasst als die eAntriebe angekündigt wurden und verwies auf den
    > Flug- und Schiffsverkehr (mit Teils desaströser Kritik der User die sich
    > nicht tiefer erkundigt hatten). Wie dem auch sei: Wer will nachweisen, dass
    > die Reedereien nicht auf offenem Meer trotz Vorgabe nicht dennoch auf
    > Rohöl-Betrieb umstellen; andererseits: Wohin sonst mir dem Abfall Produkt
    > der Öl-Industrie?
    >
    > (Edit 1: Div. Wörterbuch-Fehler behoben)

    Stimme zu. Im Endeffekt scheint es darum zu gehen, einen neuen Kreditinduzierten Wirtschaftszyklus anzustoßen, damit das Rad sich weiter drehen kann wie bisher. Dazu hat man eine Agenda abzuarbeiten, die mit Ideologie unterfüttert ist-

  10. Re: Alternativen, die keine sind...

    Autor: Niaxa 08.01.19 - 09:05

    Die bestehenden Lösungen sind bescheuert. So wie die neuen eben auch. Das Problem ist, wenn man alles auf Elektro setzt und damit nichts erreicht, steht man da wo man angefangen hat. Das Einzige das man dann erreicht hat, ist die Tatsache Zeit verschwendet zu haben. Der Durchschnittsdeutsche ist hier einfach schlau genug, dies zu erkennen und zu kritisieren. Das passt dem durchnitts Techfan heute einfach gar nicht. Der möchte auf biegen und brechen das, was sein Lieblingsheld oder Lieblingskonzern vorantreibt.

    An die Tanke fahren und Volltanken + Heimfahrt, braucht nur einen Bruchteil so lange wie Schnellladezapfsäulen, mit denen man auch nur einen Bruchteil der Reichweite erreicht und die man nirgends vorfindet außer ab und an, an deinen verhassten Tankstellen.

  11. Re: Alternativen, die keine sind...

    Autor: TrollNo1 08.01.19 - 11:16

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An die Tanke fahren und Volltanken + Heimfahrt, braucht nur einen Bruchteil
    > so lange wie Schnellladezapfsäulen, mit denen man auch nur einen Bruchteil
    > der Reichweite erreicht und die man nirgends vorfindet außer ab und an, an
    > deinen verhassten Tankstellen.

    Also ich stimme zu, dass die Technologie noch nicht soweit ist, aber bei Elektroautos entfällt im Idealfall das Hin- und Zurückfahren zur/von der Tanke, da zuhause geladen wird. Im super Idealfall wird nachts langsam geladen und jeden Morgen ist das Auto vollgeladen und man muss sich nie Gedanken machen, wann getankt werden muss.

    Ok, bis auf die geschätzt 200 Millionen Berufsfahrer in Deutschland, die täglich 4000 km runterreißen und keine Zeit für Pausen haben. (War etwas überspitzt, aber so in etwa klingen die doch...)

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  12. Re: Alternativen, die keine sind...

    Autor: thinksimple 08.01.19 - 19:04

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niaxa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > An die Tanke fahren und Volltanken + Heimfahrt, braucht nur einen
    > Bruchteil
    > > so lange wie Schnellladezapfsäulen, mit denen man auch nur einen
    > Bruchteil
    > > der Reichweite erreicht und die man nirgends vorfindet außer ab und an,
    > an
    > > deinen verhassten Tankstellen.
    >
    > Also ich stimme zu, dass die Technologie noch nicht soweit ist, aber bei
    > Elektroautos entfällt im Idealfall das Hin- und Zurückfahren zur/von der
    > Tanke, da zuhause geladen wird. Im super Idealfall wird nachts langsam
    > geladen und jeden Morgen ist das Auto vollgeladen und man muss sich nie
    > Gedanken machen, wann getankt werden muss.
    >
    > Ok, bis auf die geschätzt 200 Millionen Berufsfahrer in Deutschland, die
    > täglich 4000 km runterreißen und keine Zeit für Pausen haben. (War etwas
    > überspitzt, aber so in etwa klingen die doch...)

    Ich nehme mal das Argument der E-Auto-Fans das in DE man ja nur durchschnittlich 30km fährt am Tag usw. D.h. ein voller Tank reicht für 20 Tage. Und am 20ten Tag komm ich auf dem Rückweg eh an ner Tanke vorbei. Da eh grad Stau ist nutz ich den Boxenstop und komm wieder vor meinem Gegner dem E-Auto auf die Piste. Seine Bezahl-App ist inkompatibel. Er ruft grad den ADAC an. Als ich mit dem Abendessen fertig bin sehe ich den ADAC wie er das E-Wägelchen dem Nachbarn bringt.

    (Leider bin ich schon 2 mal hängen geblieben mit meinem E-Wägelchen)

    Wenn ein Mensch immer online ist spricht man dann von einer KI?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.01.19 19:05 durch thinksimple.

  13. Find ich schon

    Autor: Shismar 15.01.19 - 22:34

    ostseefisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Regenwälder in
    > Südamerika hinzuweisen, die mittlerweile für das Lithium abgeholzt werden

    Wow, Lithium aus dem Dschungel. Was es nicht alles gibt! Und ich dachte das Zeug kommt aus der Wüste wo gar keine Bäume sind.

    Alle diese Projekte stehen unter dem Vorbehalt der Wirtschaftlichkeit. Anstatt Menschen zu erklären, dass das was sie machen gar nicht möglich ist, warten wir doch mal ein paar der Ergebnisse ab. Wenn man, wie in Norwegen Unmengen Strom aus Wasserkraft und auch noch LNG zur Verfügung hat, wird schwefliger Schiffsdiesel vielleicht sehr unattraktiv. Umweltmässig und profittechnisch.

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