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Ein (Alb)Traum

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  1. Re: Ein (Alb)Traum

    Autor: My1 12.06.17 - 13:31

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, da kann man doch dankbar für die Stadtautobahnen sein - die könnte
    > man als erstes für den autonomen Verkehr umwidmen - da gibt es Fußgänger
    > und Radfahrer nicht ...

    bleiben noch die Motorradfahrer, wobei es bei denen mehrere gründe gibt, natürlich gibts auch die bösen mit lärm und allem aber es gibt auch die die kain auto brauchen und sparen wollen.

    Asperger inside(tm)

  2. Re: Ein (Alb)Traum

    Autor: Dwalinn 12.06.17 - 13:58

    Und was ist wenn das Auto für mich ein Teil der Lebensqualität ist? Ungestört und schnell von A nach B kommen.
    Klar wegen 1km Fahrweg braucht man kein Auto aber bei den meisten ist die Fahrt sicherlich länger, ein Fahrrad ist zwar so ganz toll, aber scheiße wenns zu kalt, zu warm oder einfach zu nass ist.
    Die Bahn ist auch eine tolle Sache aber nicht jeder will mehrmals umsteigen und jeweils 2-8 Minuten an 3 verschiedene Haltestellen sich die Zeit vertreiben.
    Der Smart ist für Einzelpersonen oder als Zweitwagen auch vernünftige aber nicht jeder will überhaupt einen Zweitwagen wenn man zum gleichen Preis auch einen guten Kompaktwagen bekommt der auch mal eine Fahrt zu Ikea überlebt.

    Das Auto ist für viele weit mehr als eine Möglichkeit von A nach B zu kommen und dass müssen Leute wie du irgendwann auch mal einsehen.

    Ach übrings ich nutze mein Auto nur um zum nächsten Bahnhof zu kommen und fahre dann mit der Bahn zur Arbeit.

  3. Re: Ein (Alb)Traum

    Autor: PeterTasse 12.06.17 - 15:00

    Das mit der Lebensqualität ist ja das Problem.
    Wenn allle die Lebensqualität über das Allgemeinwohl und unsere Umweltprobleme stellen werden wir nicht weit kommen.

    Klar verstehe ich, dass es Lebensqualität ist und vieles einfacher macht und und und. Dennoch bringt uns das wenig, wenn wir uns damit selbst zugrunde richten. Und das tun wir leider nunmal. Und was Lebensqualität angeht... Was wäre wenn die Straßen nicht so überfüllt, stinkend und laut wären. Oder generell mehr Grünflächen statt Straßen da wären? Ich denke das wäre vllt deutlich mehr Lebensqualität als seiner Faulheit und Bequemlichkeit zu dienen und den dicken Hintern ins Auto zu pflanzen....

  4. Re: Ein (Alb)Traum

    Autor: uschatko 12.06.17 - 16:13

    wobbe.sf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke er will darauf hinaus, dass es sich in Zukunft (wie die
    > Entwicklung des Carsharing und der generelle Besitz und Verkauf von Autos
    > zeigt) nicht mehr oder nur in Ausnahmefällen überhaupt lohnen wird, eigene
    > Autos zu besitzen.

    Das lohnt sich doch schon heute nicht mehr, ich besitze kein Auto. Ich miete für rund 500 Euro/Monat einen Kombi und fahre damit im Monat um die 6000 km. Ein eigenes Auto wäre nach 2 Jahren ein Fall für die Schrottpresse und ich hätte mit allen Kosten mehr als 500 Euro/Monat ausgegeben.

  5. Re: Ein (Alb)Traum

    Autor: skinnie 12.06.17 - 16:40

    PeterTasse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mit der Lebensqualität ist ja das Problem.
    > Wenn allle die Lebensqualität über das Allgemeinwohl und unsere
    > Umweltprobleme stellen werden wir nicht weit kommen.

    Und umgekehrt ist es Kommunismus pur.

    > Klar verstehe ich, dass es Lebensqualität ist und vieles einfacher macht
    > und und und. Dennoch bringt uns das wenig, wenn wir uns damit selbst
    > zugrunde richten. Und das tun wir leider nunmal. Und was Lebensqualität
    > angeht... Was wäre wenn die Straßen nicht so überfüllt, stinkend und laut
    > wären. Oder generell mehr Grünflächen statt Straßen da wären? Ich denke das
    > wäre vllt deutlich mehr Lebensqualität als seiner Faulheit und
    > Bequemlichkeit zu dienen und den dicken Hintern ins Auto zu pflanzen....

    Das ließe sich mit anderen Ansätzen besser lösen, als mit Einschränkung der persönlichen Freiheit. Elektroautos stinken auch nicht, wenn sie manuell gefahren werden. Umgekehrt stinken autonom fahrende Autos mit Verbrennungsmotor genauso wie manuell gesteuerte. Auch werden autonom fahrende Autos die Zahl an Fahrzeugen nicht verringern, wenn in jedem Fahrzeug nur ein Einzelner sitzt. Hier geht es wieder einmal ausschließlich um die Interessen der Konzerne. Merkel zeigt wieder einmal, wessen Interessen sie wirklich vertritt. Es ist Wahlkampf.

  6. Re: Ein (Alb)Traum

    Autor: theonlyone 12.06.17 - 16:45

    Im aktuellen Fall ist das allgemein Wohl von Auto und der ganzen Industrie damit dem Allgemeinwohl von Umweltschutz einfach überlegen.

    Man schaut trotzdem das man etwas besser wird, aber am Ende verbieten wir sicher keine Autos und zwingen die Menschen mit dem Fahrrad zu fahren, nur weil das umweltschonender ist.

    Aber wenn in Zukunft autonome Autos schlichtweg überlegen sind, Führerscheine nicht mehr gebraucht werden und ein Mensch im Straßenverkehr nur ein Hindernis darstellt, ist es ziemlich naheliegend zu sagen, weg damit, ist nicht mehr Stand der Dinge.

  7. Re: Ein (Alb)Traum

    Autor: Dwalinn 12.06.17 - 17:09

    PeterTasse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mit der Lebensqualität ist ja das Problem.
    > Wenn allle die Lebensqualität über das Allgemeinwohl und unsere
    > Umweltprobleme stellen werden wir nicht weit kommen.
    >
    > Klar verstehe ich, dass es Lebensqualität ist und vieles einfacher macht
    > und und und. Dennoch bringt uns das wenig, wenn wir uns damit selbst
    > zugrunde richten. Und das tun wir leider nunmal. Und was Lebensqualität
    > angeht... Was wäre wenn die Straßen nicht so überfüllt, stinkend und laut
    > wären. Oder generell mehr Grünflächen statt Straßen da wären? Ich denke das
    > wäre vllt deutlich mehr Lebensqualität als seiner Faulheit und
    > Bequemlichkeit zu dienen und den dicken Hintern ins Auto zu pflanzen....

  8. Ein ethischer Albraum

    Autor: skinnie 12.06.17 - 17:14

    Ich habe auch kein Auto, weil ich es nicht brauche und Autofahren für mich persönlich kein Vergnügen ist. Letzteres war durchaus lange Zeit anders. Das Leben besteht nicht nur aus Ökonomie und was ökonomisch von Vorteil ist.

    Für mich ist die Vision von Merkel jedoch aus ganz anderen Gründen in der Tat ein einziger Albtraum. Ein Algorithmus entscheidet in einer Notsituation, wer ggf. überfahren wird und wer nicht. Ja, wer programmiert denn diesen Algorithmus und nach welchen Kriterien? Wer ist ethisch wertvoller? Das Kind? Der arbeitsfähige kräftige Mann? Ist im Gegenzug der Rentner für die Gesellschaft entbehrlich und kann daher "geopfert" werden? Oder ist der Insasse des autonom fahrenden Autos selbst derjenige, der nicht den Kriterien des Algorithmus entspricht? Und wer entscheidet im Vorfeld diese Kriterien? Wird jedes Jahr aufs Neue festgelegt, wer für die Gesellschaft gewinnbringender ist und alle Autos bekommen jährlich ein Zwangsupdate? Und wird das für jeden Staat gesondert entschieden, oder für die gesamte EU, oder gleich weltweit? Alleine der Gedanke, dass Kriterien für einen mathematischen Algorithmus den Wert eines Menschen bestimmen, widerspricht allem, was man bisher als Menschenrechte bezeichnete. Von christlichen Werten ganz zu schweigen. Es widerspricht schlicht allem, woran ich glaube. Nein, das ist für mich in der Tat ein echter Albtraum.

    Von der endgültig totalen Überwachung der Menschen und den erschreckenden Möglichkeiten, welche die anfallenden Daten bieten, fange ich erst gar nicht an. Auch nicht vom Thema Haftung.

    Wer (solche) Visionen hat sollte wohl doch zum Psychiater gehen. Merkel plappert hier wieder einmal das Lobbyistengesülze der Konzerne nach und zeigt einmal mehr, wessen Interessen sie tatsächlich vertritt. Dass sie solche ethischen Fragen nicht mit keinem Wort auch nur erwähnt, ist erst recht sehr vielsagend. Also doch mehr FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda für das SED-Unrechtsregime der DDR, als Tochter eines Pfarrers. Ebenso finde ich interessant, dass auch hier im Forum das Thema Ethik niemanden zu interessieren zu scheint.

  9. Re: Ein (Alb)Traum

    Autor: Trockenobst 12.06.17 - 17:49

    Sea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Damit müssten dann so viele Autonome Autos irgendwo rumstehen um diese
    > Spitze abzufangen

    Du meinst den autonomen Bus der genau um 17:24 acht Leute aus eurem Arbeitsblock abholt und danach noch 4 Leute vom nächsten Block, der genau zu eurem Block 14km weit fährt? Das sind 12 gesparte Autos. Und machen wir es mit Kombis dann sind es immer noch 2 vs 12.

    Denkt nicht immer so klein. Ich brauche zur Arbeit OHNE die lästige Parkplatzsuche und ohne aus der Tiefgarage herausfuseln exakt 15 Minuten (mit Taxi Tür zu Tür Nachts ohne Verkehr). Mit allem 25 Minuten. Und dann Lande ich meist im Stau mit 90% Einzelpersonen in der Blechlawine, dann werden es schon 30 Minuten. Deswegen fahre ich öffentlich. Der braucht auch 30 Mins und ich schaue in der Zeit Mediathek ;)

    Interessant werden diese Dienste doch, wenn hinten im Auto auch noch meine Einkäufe, meine Pakete und der kleine Ikeaschrank ist, der gleich mitgenommen wird.
    DAS sind die Zeitsparer. Idealerweise ist der kleine aus dem Kindergarten auch schon drin ;)

  10. Re: Ein (Alb)Traum

    Autor: PeterTasse 12.06.17 - 19:03

    Wieso machen einige Aussagen hier keinen Sinn? Merkelbashing ohne zu sagen wer es besser macht. Sie macht vllt nicht alles richtig, aber einiges. Und ich wüsste auch nicht welcher etablierter Politiker es besser machen würde. Eher schlimmer :D
    Und was die Einzelautos angeht. Ich habe schließlich nie gesagt, dass autonom fahrende Autos es besser machen. Car sharing sowie Verkleinerung der Autos, umstieg auf andere Verkehrsmittel sowie Elektrifizierung machen es besser. Das schafft weniger Dreck, Lärm Autostellplatz und und und.
    Und das hat nichts mit Kommunismus oder sonstwas zutun. Klar ist es vllt eine Beschneidung der Freiheit des Einzelnen. Aber im Endeffekt geht es so einfach nicht weiter wie es gerade läuft. Mehr und mehr Autos und mehr Raum für eben jene. Wo soll denn das hinführen? Da ist bald kein Platz mehr wo die Dinger nicht rumfahren.
    Wer da weiterhin so auf seine ach so wertvolle Freiheit besteht hat noch nicht verstanden, dass das Auto nicht der einzige Weg zu individueller Freiheit und Mobilität ist....Nur muss man da eben etwas weiter denken als bis zur eigenen Garage.

  11. Re: Ein (Alb)Traum

    Autor: divStar 13.06.17 - 03:31

    wobbe.sf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber die allgemeine Formel -
    > Autos = Umweltverschmutzung - ist so unbedacht schon längst nicht mehr
    > gültig.

    Doch ist sie bzw. es kommt darauf an womit man es vergleicht. Generell ist es heutzutage trotzdem so, dass kein Auto = weit weniger Umweltverschmutzung bedeutet. Ist natürlich kein Quick-Win aber trotzdem.
    Auch der Strom von Elektroautos muss ja irgendwoher kommen und ich glaube kaum, dass dieser stets und immer sauber ist.

  12. Re: Ein ethischer Albraum

    Autor: Dwalinn 13.06.17 - 09:26

    Es geht doch gerade darum Unfälle stark zu vermeiden. Während du noch darüber nachdenkst ob du lieber die Schulklasse oder eine Kindergartengruppe rammst hat das autonome längst gebremst wenn das überhaupt notwendig war da es eben nicht mit 60 durch die 30er gefahren ist.

    Du willst hier einfach nur ein paar Stammtischparolen loswerden über die Frau aus dem bösen bösen Osten. In der SED war Merkel übrings nie aber hey was solls. Der böse Kommunist aus dem Osten wer nur für die Konzerne Arbeitet.

    Aber schön alles in Ethik verpacken

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