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  5. › Angela Merkel: Autonomes Autofahren…
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Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

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  1. Re: Unfälle

    Autor: nille02 12.06.17 - 14:17

    Missingno. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nille02 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Frage mal Google nach ihren autonomen Autos. Alle Unfälle in denen die
    > > Autos verwickelt waren, lag die Schuld beim Menschen.
    > Auch der Unfall, wo das Auto autonom in den Bus gefahren ist?

    Danke, davon habe ich noch nichts gehört gehabt.

    http://www.zeit.de/mobilitaet/2016-03/google-auto-selbstfahrend-unfall-technik

    Dann haben wir hier nun den ersten Unfall den ein autonomen Fahrzeug verursacht hat. In Zukunft würde ich aber nicht davon ausgehen, dass sich das wiederholt.

    > Hinzu kommt,
    > dass dort ja immer noch Menschen sitzen, die den einen oder anderen Unfall
    > verhindert haben, so dass man leider nicht sagen kann, dass die Autos 100%
    > autonom fahren.

    Google hatte die Fälle wo der Mensch eingegriffen hat immer noch extra erwähnt.

    > Dann gibt es ja noch die "spektakulären" Tesla-Unfälle, wo z.B. der
    > "Autopilot" einfach mal in einen LKW gerast ist.

    Naja, das war von Tesla für mich einfach einfach Vorsatz. Sie wussten das die Kameras nicht für einen Autopiloten taugen und haben sie dennoch genutzt.

  2. Re: Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Autor: Fettoni 12.06.17 - 14:43

    tovi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allen Technikfeinden sei gesagt:

    Man ist kein Technikfeind, wenn man den Missbrauch selbiger befürchtet.
    Nicht jede Neuerung (sei es technisch oder anderweitig) bedeutet Fortschritt.
    Aber das werden Leute, die mit ihrem "früher hat man das auch gesagt" - Argument kommen, nie begreifen.

  3. Re: Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Autor: AllDayPiano 12.06.17 - 14:52

    Wenn man die Geschwindigkeit bei normalen PKW auf das Niveau der Google-Gurken bringen würde, dann würden die meisten Unfälle nicht passieren.

    Es bedarf einer vergleichbaren Datenlage, keiner ähnlichen.

  4. Re: Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Autor: Niaxa 12.06.17 - 14:53

    Deutschland sollte hoffen, das es nicht so kommt. Was soll es DE bitte bringen, wenn auf einmal weniger Autos auf den Straßen sind? Dadurch verlieren wir eine Monster Einnahmequelle.

    Und was soll mit der Eisenbahn gewesen sein? Warst du dabei? Erklär mal... sei mir nicht böse, aber egal welche Technik... sie ist nicht gleich Fortschritt in jedem Bereich. Das kommt auf die Sichtweise an.

  5. Re: Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Autor: itza 12.06.17 - 14:59

    Guckst du im Teaser der News:
    "Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat [...], unter anderem prognostiziert, dass Roboterautos künftig Pflicht werden könnten und manuelles Fahren nur noch mit Sondererlaubnis möglich sein könnte."

    Hexe! ... Hexe! ... Sie ist von einem Dämon besessen! Löscht sie!
    - Ein besorgter Algorithmus der virtuellen Welt



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.17 15:00 durch itza.

  6. Re: Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Autor: Fettoni 12.06.17 - 15:03

    tschick schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der geneigte Datenschutzparanoiker hat beim Thema 'Autonomes Fahren' doch
    > schon längst sein eCall und die Telemetrie funktionsuntüchtig gemacht.
    >
    > Dass das später prinzipbedingt nicht mehr möglich ist, steht auf einem
    > anderen Blatt.

    Warum steht das auf einem anderen Blatt? Genau darum geht es doch. Man wird zur Trackbarkeit gezwungen. Würde mich nicht wundern, wenn mich mein Auto in Zukunft nach meinen Einkaufsgewohnheiten an bestimmten Einkaufszentren vorbeikutschiert :-D

    Man sollte andere nicht als "Datenschutzparanoiker" bezeichnen, wenn man selbst zu der Fraktion sich im nachhinein wundernder Leute gehört. Die Daten, die du so leichtfertig als harmlos preisgibst, werden in Zukunft immer penetranter gegen dich verwendet werden. Der Trend ist wirklich eindeutig...

  7. Re: Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Autor: 73496587346 12.06.17 - 15:14

    tschick schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nanana. Dahingestellt, deine steile These würde stimmen:
    > In einer Solidargemeinschaft muss man auch gönnen können.

    Nicht dein Ernst jetzt? Bei "Autofahren als Hobby" mit Solidargemeinschaft kommen.
    Lass uns erstmal die Solidarsysteme für Kranke, Bildung, Arbeitslose, durchs System Gefallene, Flüchtlinge etc., auf Vordermann bringen, bevor wir Geld für Hobbyautofahrer ausgeben.
    Mal ganz abgesehen davon, dass wer es wirklich braucht, es immer noch die schon erwähnte Option Rennstrecke gibt. Diese Option würden die meisten der von mir kritisierten Punkte eliminieren. Also warum, sollte der Steuerzahler Hobbyautofahrer subventionieren, wenn das problemlos rein privat finanziert gehen würde? Ist ja nun wirklich nicht so, dass Autofahren als Hobby, in der Vision von Merkel, per se verboten werden würde.

  8. Re: Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Autor: DerSkeptiker 12.06.17 - 16:16

    Na dann möchte ich mal sehen wie der Bund die Einnahmen aus den Verkehrsdelikten kompensieren will. Alleine in Berlin werden jählich knapp 77 Millionen Euro eingenommen.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehrssuender-in-berlin-falschparker-und-raser-zahlen-fast-77-millionen-euro/11344526.html

    Da ginge dem Staat aber einiges an Kohle flöten. Keiner parkt mehr falsch, fährt mehr zu schnell (damit meine ich auch Bereiche wo ein niedriges Tempolimit keinen Sinn ergibt und nur zur Abzocke da ist) und und und... Sicher hat autonomes Fahren seine Vorteile aber das Ziel des Systems ist nicht unsere Sicherheit, sondern die vollständige Kontrolle all unserer Lebenbereiche von A bis Z durch den Staat. Wer nicht konform agiert, wird sanktioniert (Beispiel: du willst deine Fitnessdaten nicht tracken lassen, dann zahlst du eben mehr für die Versicherung). Wir sollen funktionieren wie Lemminge und die Wirtschaft sieht uns nur als Human Resources. Der Kapitalismus ist die neue Religion und wer sie in Frage stellt begeht Blasphemie!! Wie ein Vorredner schon sagte, der Weg zur Arbeit wird dann gleich Arbeitszeit sein, denn man hat ja eh nichts zu tun und selbst Autofahren wäre ineffizient. Im Sinne eine leistungsorientierten Gesellschaft mag das zutreffen, aber wer will in so einer modernen Sklavengesellschaft leben? Der Satz: "Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren." trifft es meiner Meinung nach ganz gut, denn die Kontrolle des Staates über das Volk wird sich nicht nur auf autonomes Fahren beschränken (Abschaffungs von Bargeld = Verlust von Autonomie und Anonymität, weitere Einschränkungen der Redefreiheit und die Privatisierung der Rechtsdurchsetzung = faktische Abschaffung des Rechtsstaaates, Privatisierung von Staatseigentum = Entmachtung des Staates = Wirtschaftsdiktatur, Wirtschaftsdiktatur, weil der Kapitalismus keine Moral, sondern nur Gewinnmaximierung kennt, Freihandelsabkommen die den Staat erpressbar bzw. teils handlungsunfähig machen, da man Angst vor Schadensersatzklagen haben muss, etc)!! Irgendwann ist alles dermaßen überreguliert, dass das Leben seinen Reiz verliert und sich wie Versklavung anfühlt. Wer nur ein funktionierendes Zahnrad im System sein möchte, dann bitte viel Spass in dieser Welt, aber ich für meinen Teil möchte frei entscheiden können auf welche Weise ich mich fortbewege ohne extra für eine fragwürdige Sondergenehmigung zahlen zu müssen, die ein Ottonormalmensch wahrscheinlich sowieso nicht ausgestellt bekommt (Zweckgebunden). Gegen Assistenzsysteme habe ich nichts einzuwenden, wenn diese in Gefahrensituationen (Blutalkohol- und Müdigkeitserkennung) oder zur Entstörung des Verkehrsflusses (z.B. Staumanagement) hinzugeschalten werden. Ausserdem wird sich das Verkehrswesen niemals (auch nicht in 20 jahren) dermaßen homogeniesieren lassen, da alle Verkerhsteilnehmer ein autonomes Fahrzeug besitzen müssten. Das ist in dieser Zeit nicht zu schaffen! Zum Glück!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.17 16:20 durch DerSkeptiker.

  9. Re: Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Autor: skinnie 12.06.17 - 16:24

    Eine Frage der Sichtweise. Für den einen ist Autofahren ein Zwang, für den anderen pures Vergnügen.

  10. Re: Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Autor: nille02 12.06.17 - 17:10

    skinnie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Frage der Sichtweise. Für den einen ist Autofahren ein Zwang, für den
    > anderen pures Vergnügen.

    Und beide können nun Glücklich werden. Wem Autofahren nicht gefällt kann sich ein Auto kommen lassen was einen von A nach B bringt. Wer lieber selber fährt, für den bleibt doch alles wie bisher. Wober er nun noch die Option hat das Auto fahren zu lassen für strecken die einem nicht zusagen.

  11. Re: Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Autor: Dwalinn 12.06.17 - 17:12

    Ich bin für die Freiheit das jeder Bürger eine Maschinenpistole kaufen kann.
    Freilich ohne irgendeinen Nachweis, wo kommen wir noch dahin wenn Freiheit für Sicherheit geopfert wird.

  12. Re: Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Autor: Dwalinn 12.06.17 - 17:18

    Du könntest bei Golem surfen und noch mehr Müll schreiben......

    Ich glaube ich bin doch gegen ein Selbstfahrverbot

  13. Re: Unfälle

    Autor: Hakuro 12.06.17 - 23:10

    Missingno. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nille02 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Frage mal Google nach ihren autonomen Autos. Alle Unfälle in denen die
    > > Autos verwickelt waren, lag die Schuld beim Menschen.
    > Auch der Unfall, wo das Auto autonom in den Bus gefahren ist? Hinzu kommt,
    > dass dort ja immer noch Menschen sitzen, die den einen oder anderen Unfall
    > verhindert haben, so dass man leider nicht sagen kann, dass die Autos 100%
    > autonom fahren.
    > Dann gibt es ja noch die "spektakulären" Tesla-Unfälle, wo z.B. der
    > "Autopilot" einfach mal in einen LKW gerast ist.

    Wenn du dich mit der Thematik beschäftigt hättest wüsstest du, dass diese Testläufe keinen Anspruch auf völlige Automation hatten und die Fahrer verpflichtet gewesen waren, Griffbereit hinter dem Steuer zu sitzen um eingreifen zu können. Da wurde nie ein Versprechen gemacht, dass alles reibungslos funktionieren wird. Im Gegenteil. Die Leute waren dazu verpflichtet, den Verkehr zu beobachten... stattdessen haben viele aber lieber Selfies gemacht - nix neues also, das machen die Leute ja heute auch regelmäßig ohne Autonome Autos wodurch ich jeden Morgen irgendwelche Vollpfosten in Schlangenlinien vor mir herfahren sehe.

    Wenn das der Maßstab wäre nach dem man neue Technologien beurteilt, dann hätte es Dampflokomotiven, Flugzeuge und vieles Andere nie gegeben - dort gab es auch Tote, bis alles funktionierte. Ist halt so.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.17 23:12 durch Hakuro.

  14. Re: Unfälle

    Autor: Kabellöwe 13.06.17 - 03:11

    Wieviele Computer-Abstürze hat hier jeder von uns schon mal erlebt? Wie lang sind die Listen der "Known Issues" bei neuen Grafiktreibern? Wieso geben manche Mainboards der CPU plötzlich 1,7 Volt? Wieso war SMB1 nur bei Windows 10 ausgeschaltet?

    Schon mal programmiert, evtl. in Assembler? Abgestürzt? Ein Fehler alle 3000 Codezeilen gilt als sehr gut. In selbstlernende Systeme kann niemand mehr hineinschauen.

    Die Darpa City Challenge musste abgebrochen werden, weil die Radarsysteme ihre eigenen Echos nicht mehr von anderen unterscheiden konnten. Die "besten" rammten mit 60 km/h in eine Hauswand. Andere warteten bis der Querverkehr kam.

    Elektronikdefekte sind die häufigste Ursache für unplanmäßige Werkstattaufenthalte heute. Feuchtigkeit kriecht überall hinein. Hitze, Kälte, Vibrationen und Feuchtigkeit zermürben jede Dichtung. Statische Elektrizität bis zum Elmsfeuer kommt regelmäßig vor.

    Angela Merkel offenbart außerdem hier eine Diktatur-Mentalität, die unerträglich ist.

  15. Re: Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Autor: divStar 13.06.17 - 03:21

    v2nc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ja ein sehr schönes Zitat, aber hier leider nicht anwendbar. Die
    > größte Gefahr auf der Straße ist er Mensch und sein Verhalten. Sobald alle
    > Autos autonom fahren, gibt es als Gefahr nur noch Fehler in den
    > Fahrsystemen. Selbst wenn es dann zu unfällen kommt sind die Fehler schnell
    > beseitigt. Die Zahl der Unfälle wird trotzdem niemals die Zahl der Unfälle,
    > die jeden Tag durch einen Menschen verursacht werden würden, überschreiten.
    1. Du kommst bestimmt aus der Zukunft, oder, Marty?
    2. Wenn nicht, hoffe ich, dass du deinen Text nicht ernst meinst bzw. schlicht keine Ahnung von IT hast.

    Im Ernst: wenn es keinen Strom gibt, läuft die Karre ja schon heutzutage nicht mehr.
    Neulich erst nen Film gesehen (Blockbuster-Actionfilm, habe aber den Namen vergessen) - da wurden autonome bzw. sogar Teilautonome Fahrzeuge quasi gehackt und massenhaft genutzt. Klar - Hollywood - aber sicher nicht undenkbar. So wäre ne gezielte Tötung noch einfacher und kaum zurück zu verfolgen und ich traue es sämtlichen Terrororganisationen wie dem BND, dem NSA und Co. durchaus zu.

    Ja Menschen fahren unsicher - aber wer übernimmt die Verantwortung bei einem Verkehrsunfall mit Todesfolge(n)? Der Staat? Der Hersteller? Der Fahrer, der u.U. gar nicht gefahren ist? So etwas ist heikel - insbesondere im Regeln- und Gesetzeversessenem Deutschland.

  16. Re: Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Autor: Berner Rösti 13.06.17 - 07:13

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin für die Freiheit das jeder Bürger eine Maschinenpistole kaufen
    > kann.
    > Freilich ohne irgendeinen Nachweis, wo kommen wir noch dahin wenn Freiheit
    > für Sicherheit geopfert wird.

    Freizügigkeit ist ein Grundrecht, Waffenbesitz hingegen nicht.

  17. Re: Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Autor: 73496587346 13.06.17 - 08:08

    DerSkeptiker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na dann möchte ich mal sehen wie der Bund die Einnahmen aus den
    > Verkehrsdelikten kompensieren will. Alleine in Berlin werden jählich knapp
    > 77 Millionen Euro eingenommen.
    >
    > www.tagesspiegel.de
    >
    > Da ginge dem Staat aber einiges an Kohle flöten. Keiner parkt mehr falsch,
    > fährt mehr zu schnell (damit meine ich auch Bereiche wo ein niedriges
    > Tempolimit keinen Sinn ergibt und nur zur Abzocke da ist) und und und...
    Naja, das sind zwei völlig versch. Geldtöpfe. Wir reden in dem Fall Hobbyautofahrer wohl eher von der Autobahn.
    Die wird sicher nicht von Landeskassen/Stadtkassen bedient. https://de.wikipedia.org/wiki/Baulasttr%C3%A4ger
    Autobahn maintainen/bauen ist richtig, richtig teurer scheiss. Selbst wenn wir jetzt deine paar milliönchen an Strafzettelchen einrechnen, ändert sich da nicht viel dran.
    > Sicher hat autonomes Fahren seine Vorteile aber das Ziel des Systems ist
    > nicht unsere Sicherheit, sondern die vollständige Kontrolle all unserer
    > Lebenbereiche von A bis Z durch den Staat. Wer nicht konform agiert, wird
    > sanktioniert (Beispiel: du willst deine Fitnessdaten nicht tracken lassen,
    > dann zahlst du eben mehr für die Versicherung). Wir sollen funktionieren
    > wie Lemminge und die Wirtschaft sieht uns nur als Human Resources. Der
    > Kapitalismus ist die neue Religion und wer sie in Frage stellt begeht
    > Blasphemie!! Wie ein Vorredner schon sagte, der Weg zur Arbeit wird dann
    > gleich Arbeitszeit sein, denn man hat ja eh nichts zu tun und selbst
    > Autofahren wäre ineffizient. Im Sinne eine leistungsorientierten
    > Gesellschaft mag das zutreffen, aber wer will in so einer modernen
    > Sklavengesellschaft leben? Der Satz: "Wer die Freiheit aufgibt um
    > Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren." trifft es
    > meiner Meinung nach ganz gut, denn die Kontrolle des Staates über das Volk
    > wird sich nicht nur auf autonomes Fahren beschränken (Abschaffungs von
    > Bargeld = Verlust von Autonomie und Anonymität, weitere Einschränkungen der
    > Redefreiheit und die Privatisierung der Rechtsdurchsetzung = faktische
    > Abschaffung des Rechtsstaaates, Privatisierung von Staatseigentum =
    > Entmachtung des Staates = Wirtschaftsdiktatur, Wirtschaftsdiktatur, weil
    > der Kapitalismus keine Moral, sondern nur Gewinnmaximierung kennt,
    > Freihandelsabkommen die den Staat erpressbar bzw. teils handlungsunfähig
    > machen, da man Angst vor Schadensersatzklagen haben muss, etc)!! Irgendwann
    > ist alles dermaßen überreguliert, dass das Leben seinen Reiz verliert und
    > sich wie Versklavung anfühlt. Wer nur ein funktionierendes Zahnrad im
    > System sein möchte, dann bitte viel Spass in dieser Welt, aber ich für
    > meinen Teil möchte frei entscheiden können auf welche Weise ich mich
    > fortbewege ohne extra für eine fragwürdige Sondergenehmigung zahlen zu
    > müssen, die ein Ottonormalmensch wahrscheinlich sowieso nicht ausgestellt
    > bekommt (Zweckgebunden). Gegen Assistenzsysteme habe ich nichts
    > einzuwenden, wenn diese in Gefahrensituationen (Blutalkohol- und
    > Müdigkeitserkennung) oder zur Entstörung des Verkehrsflusses (z.B.
    > Staumanagement) hinzugeschalten werden. Ausserdem wird sich das
    > Verkehrswesen niemals (auch nicht in 20 jahren) dermaßen homogeniesieren
    > lassen, da alle Verkerhsteilnehmer ein autonomes Fahrzeug besitzen müssten.
    > Das ist in dieser Zeit nicht zu schaffen! Zum Glück!
    Jetzt implizierst du aber viel in meine Aussage. Ich bin in deiner Ausführung größtenteils bei dir. Mir geht es nur um das Autofahren als Hobby. Finde ich einfach dekadent und egoistisch. Autobahnen sind extrem teuer und die Abnutzung zum spasses Willen auf Kosten aller ist einfach dreist. Und wer sagt den das selbstfahrende Autos dir vorschreiben müssen wo du hinfahren darfst und wo nicht? Wir machen jetzt die Regeln für die Zukunft.

  18. Re: Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Autor: Dwalinn 13.06.17 - 08:51

    Und wenn du mir jetzt noch sagst was autonome Autos mit Freizügigkeit zu tun haben macht das vll auch sinn.

    Ich kann mich auch irren aber geht es dabei nicht nur darum das man sich frei in einen Land bewegen kann? Das geht auch super zu fuß... dauert dann nur etwas um von A nach B zu kommen.

  19. Re: Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Autor: M.P. 13.06.17 - 09:25

    Ich wollte nur darauf hinweisen dass Autos für mich als Assoziation das Gegenteil von "Frei sein" hinterlassen.
    Eher eine Art Rauschgift, von dem man immer abhängiger wird...

    Kaum etwas ist so stark reglementiert, wie das Verhalten im Straßenverkehr ....

  20. Re: Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Autor: tschick 13.06.17 - 12:05

    73496587346 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tschick schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nanana. Dahingestellt, deine steile These würde stimmen:
    > > In einer Solidargemeinschaft muss man auch gönnen können.
    >
    > Nicht dein Ernst jetzt? Bei "Autofahren als Hobby" mit Solidargemeinschaft
    > kommen. [...]

    Doch, durchaus, gerade auf deine provokative Empörung über die Finanzierung durch uns Steuerzahler, denn eine Solidargemeinschaft hört nicht bei der Unterstützung von Schwachen auf.
    Ich würde behaupten, dass die wenigsten passionierten Autofahrer dies als Hobby durchführen.
    Aber das Notwendige mit dem für sie Angenehmsten verbinden: Leistung, Drehmoment, Fuß ins Blech.
    Ich zähle mich zumindest mit meinem 14 Jahre alten "Bauern 3er" entschieden dazu.
    Ob mich das zu einem rücksichtslosen Schmarotzer macht, der über Kinderleichen geht, kannst nur Du entscheiden :-)

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