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Muss man nicht Batteriemiete in den Kaufpreis mit einrechnen?

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  1. Muss man nicht Batteriemiete in den Kaufpreis mit einrechnen?

    Autor: ikhaya 24.07.20 - 08:52

    Das wirkt immer wie Etikettenschwindel wenn man sagt: Ja unser Auto kostet X, aber wenn sie die Batterie nicht mieten wollen zum Preis von Y, kostet es *flüster* Z.

  2. Re: Muss man nicht Batteriemiete in den Kaufpreis mit einrechnen?

    Autor: Dwalinn 24.07.20 - 09:21

    Etikettenschwindel würde ich das nicht nennen aber von der Miete halte ich auch nichts.

  3. Re: Muss man nicht Batteriemiete in den Kaufpreis mit einrechnen?

    Autor: Huegelstaedt 24.07.20 - 09:56

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Etikettenschwindel würde ich das nicht nennen aber von der Miete halte ich
    > auch nichts.

    Das Vermieten der Akkus macht für die Hersteller sinn. Erstens wollen oder können viele Leute nicht viel mehr als für einen Benziner ausgeben (auch wenn es nach einiger Zeit dann günstiger wird). Zweitens haben viele Leute bedenken wie lange die Akkus halten und haben die Sorge vlt nach ein paar Jahren tausende ¤ für einen neuen Akku ausgeben zu müssen. Jetzt mögen die technisch Belesenen kontern und sagen neue Akkus halten heutzutage auch was weis ich wie viele Ladezyklen aus bevor sie bei 80 % Kapazität sind. Aber viele Leute vertrauen solchen Angaben der Hersteller - aus gutem Grund - nicht sonderlich und haben vlt irgendwo im Internet von Einzelfällen gelesen oder meinen sie könnten die Lebensdauer ihres Handyakkus auf die Akkus im Auto übertragen. So hat man die Möglichkeit neue Leute für E-Autos zu gewinnen und wenn man einmal positive Erfahrungen gemacht hat, dann kauft man vlt nächstes mal den Akku gleich mit und sowas spricht sich dann auch rum.

  4. Re: Muss man nicht Batteriemiete in den Kaufpreis mit einrechnen?

    Autor: Dwalinn 24.07.20 - 11:20

    Das Mieten mag ja manchmal durchaus praktisch sein aber das Problem ist das die so teuer ist das ein Totalschaden günstiger als die Miete ist. In den ersten 8 Jahren läuft das ja meist noch auf Garantie.

    Interessant wäre so eine Miete vielleicht für den zweiten Akku. Also falls man den überhaupt braucht und man das Auto vielleicht keine 8 Jahre mehr fährt.

  5. Re: Muss man nicht Batteriemiete in den Kaufpreis mit einrechnen?

    Autor: chefin 24.07.20 - 11:34

    Wer sich ein Elektroauto nur via Akkumiete leisten kann hat ein generelles Liquiditätsproblem und ist eigentlich vom Preis dieser Ökologie überfordert.

    13500 Euro in 8 Jahren dazu zahlen heist, das ich ein 25k teures Auto kaufe. Kann ich mir das nicht leisten, sollte ich es wohl eher lassen überhaupt E-Auto zu fahren. Den was ist den wenn ich in 4 Jahren das Auto abstossen muss, weil ich finanziell mich doch übernommen habe. Dann werde ich zwar bis dahin 12.000 Anschaffung + 6600 Miete bezahlt haben, aber bestenfalls 6000 für den gebrauchten noch bekommen. Also 12.000 Verlust. Hingegen wäre bei 25k Kaufpreis garicht nötig, ihn zu verkaufen. Weil man keine 1600 Euro jährlich zuschiessen muss zu Steuer, Versicherung und Stromkosten.

  6. Re: Muss man nicht Batteriemiete in den Kaufpreis mit einrechnen?

    Autor: vulkman 24.07.20 - 13:42

    ikhaya schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wirkt immer wie Etikettenschwindel wenn man sagt: Ja unser Auto kostet
    > X, aber wenn sie die Batterie nicht mieten wollen zum Preis von Y, kostet
    > es *flüster* Z.

    Nee, aber man muss in den Cost of Ownership die Unterhaltskosten einrechnen, und da gehört die Batteriemiete natürlich mit dazu.

  7. Re: Muss man nicht Batteriemiete in den Kaufpreis mit einrechnen?

    Autor: subjord 24.07.20 - 13:51

    Ein großes Argument gegen Elektroautos ist, dass sie teurer als Verbrenner sind. Allerdings sind die Unterhaltskosten geringer.
    Die Batterie Miete löst das Problem. Dadurch wird das Auto mittlerweile sogar günstiger als ein Verbrenner bei ähnlichen Unterhaltskosten.

  8. Re: Muss man nicht Batteriemiete in den Kaufpreis mit einrechnen?

    Autor: Dwalinn 24.07.20 - 14:19

    Für den neuen Zoe kostet die Miete 74¤ (bei der 41kWh Batterie 69¤) bei max 7500km/Jahr.
    Bei 6l/100km kostet mich Benzin 600¤ die Miete allein 888¤ da kommt jetzt noch
    400¤ Strom hinzu (wer zuhause lädt) (alles auf eben jene 7500km gerechnet)

    Dabei muss man aber auch einfach sagen das die Garantie 8 Jahre ist aber nach 8 1/2 Jahren kaufen bereits günstiger als Mieten ist.

    Wobei die Frage natürlich ist wie teuer ist der austausch (Batterie kaufen sind 7800¤)

  9. Re: Muss man nicht Batteriemiete in den Kaufpreis mit einrechnen?

    Autor: Sharra 24.07.20 - 17:48

    Du hat bei deinen 600¤ Sprit im Jahr aber leider vergessen, alles, was dafür im Fahrzeug nötig ist, zu kaufen, bzw. diesen Preis umzulegen. Nur den Sprit gegen die Miete+Strom aufzurechnen ist eine Milchmädchenrechnung.

  10. Re: Muss man nicht Batteriemiete in den Kaufpreis mit einrechnen?

    Autor: nielsbo 24.07.20 - 18:30

    Ich fahre gerne eAuto, würde nichts anderes mehr kaufen. Ich rede mit nicht ein, es sei günstiger. Habe auch einen Akku auf Miete. Macht das Sinn? Nein.
    Ich hatte einfach Bock auf eAuto. Lust auf Technik. Ich glaube auch das es in 5 Jahren billiger sein wird, aber bis dahin ist es halt für Enthusiasten.

  11. Re: Muss man nicht Batteriemiete in den Kaufpreis mit einrechnen?

    Autor: goto10 25.07.20 - 12:13

    vulkman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ikhaya schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das wirkt immer wie Etikettenschwindel wenn man sagt: Ja unser Auto
    > kostet
    > > X, aber wenn sie die Batterie nicht mieten wollen zum Preis von Y,
    > kostet
    > > es *flüster* Z.
    >
    > Nee, aber man muss in den Cost of Ownership die Unterhaltskosten
    > einrechnen, und da gehört die Batteriemiete natürlich mit dazu.

    Muss ich jetzt beim Benziner für den Preis für den Motor abziehen oder reicht es den wenn ich den Preis für den Tank abziehe? *scnr*

  12. Re: Muss man nicht Batteriemiete in den Kaufpreis mit einrechnen?

    Autor: alabiana 25.07.20 - 12:41

    Solange es nicht besser Möglichkeiten zur Ladung gibt, wird sich das eAuto sowieso auf Leute mit Haus beschränken. Ich wohne in einer Wohnsiedlung die zum größten teil aus Mehrfamilienhäusern besteht, sie Parkplätze sind überwiegend am Straßenrand und so, dass man nicht mal eben eine Ladebox aufstellen kann. Ebenso wenig kann ich auf der Arbeit das Auto aufladen, zumal im Moment und hoffentlich auch länger Homeoffice angesagt ist.
    Wo soll ich als Ottonormalmieter so ein Auto laden? alle drei 3-4 Tage ne Stunde an einer öffentlichen Ladesäule stehen ist für mich keine Option und so lange kaufe ich auch nirgends ein.

  13. Re: Muss man nicht Batteriemiete in den Kaufpreis mit einrechnen?

    Autor: Dwalinn 25.07.20 - 15:26

    Klar der Ölwechsel alle 2-3 Jahre usw. Das ist bei Kleinwagen (mit wenig Laufleistung) jetzt aber kein zu großer kostentreiber. Ich wollte bloß darauf hinaus das die Batterie Miete den Vorteil des Unterhalts schnell aufraucht. Mir geht es dabei auch nicht darum Elektroautos schlecht zu machen sondern die Akkumiete.

    Was ja nicht heißt das es auch Fälle geben kann wo mieten doch sinn macht.

  14. Re: Muss man nicht Batteriemiete in den Kaufpreis mit einrechnen?

    Autor: Sharra 25.07.20 - 17:15

    Ich meinte nicht den Ölwechsel.
    Du kaufst schließlich alles andere auch mit, was du NUR für den Verbrenner brauchst. Kupplung, Getriebe, Kat, Auspuffanlage....
    Und einiges davon verschleißt.
    Immerhin reden wir beim Akku auch bereits über Zeiträume um 10 Jahre.
    Wenn du nach 100.000km mal die ganzen Verbrenner-exklusiven Verschleißteile zu ersetzen, kannst du dir auch gleich einen neuen Akku kaufen.

  15. Re: Muss man nicht Batteriemiete in den Kaufpreis mit einrechnen?

    Autor: mj 25.07.20 - 20:07

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich meinte nicht den Ölwechsel.
    > Du kaufst schließlich alles andere auch mit, was du NUR für den Verbrenner
    > brauchst. Kupplung,
    einmal im auto leben für den normalfahrer...ansonsten fahrweise überdenken oder einfach an der ampel nicht auf der kupplung stehen
    >Getriebe,
    ansich problemfrei, es sei denn DSG
    >Kat,
    geht eigentlich auch nie kaputt, wenn doch bekommt man für den alten aber noch was
    Auspuffanlage....
    ist die letzten 10 jahre bedeutend besser geworden, fahrweise abhängig
    eigentlich auch nur einmal im auto leben. sind dann eben 100-300¤, was kostet nen e mehr ?


    ich werf mal den erhöhten reifenverschleiß und die damit verbundene feinstaubbelastung durch das hohe drehmoment der e´s in den raum
    nicht zu vergessen was für eine umweltsauerei die reifenherstllung und entsorgung ist :p

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