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Konstruierte Probleme

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  1. Konstruierte Probleme

    Autor: kayozz 01.07.19 - 09:12

    Sicherlich gibt es genügend technische und moralische Probleme, die mit der Einführung des autonomen Fahrens einhergehen. Das hier finde ich aber recht konstruiert und keine News wert.

    * Menschen haben einen "gesunden Menschenverstand" der verhindert, dass wir in einer Fussgängerzone, wenn wir ein Tempo-100 Zeichen sehen, aus Gas treten. Ein Algorithmus für autonomes Fahren lässt sich auch so programmieren, dass solche Situationen berücksichtigt werden. Dass muss er sogar sowieso, denn auch bei Tempo 50 gilt, dass man "der Situation angemessen" fahren muss. D.H. wenn eine Straße voller parkender Autos/Menschen ist muss ich u.U. die Geschwindigkeit drosseln um rechzeitig zu bremsen. Genau so vor einer scharfen Kurve.
    * Zusätzliche können autonome Autos auch auf Bestandsdaten zurückgreifen, die die ideale Geschwindigkeit unabhängig von den Verkehrszeichen, bereits festlegen.
    * Die Erkennung heutiger Systeme muss ohnehin deutlich verbessert werden, damit nicht Autos und Fußgänger in Scheiben/Spiegeln,Plakaten als echte Fahrzeuge erkannt werden.
    * Sicherlich ist das Beispiel mit der Drohne technisch möglich, aber genau so ist es auch möglich an einer Kreuzung Vorfahrt/Vorfahrt gewähren Schilder zu vertauschen oder Tempo 50 vor einer Kurve mal eben mit einer 100 zu überkleben. Macht bloß keiner.

  2. Re: Konstruierte Probleme

    Autor: Eheran 01.07.19 - 10:42

    >Dass muss er sogar sowieso, denn auch bei Tempo 50 gilt, dass man "der Situation angemessen" fahren muss.

    Genau das. Da kann kein Mensch mithalten, da wir nicht pausenlos Bremsweg, Entfernung und Bewegungsvektoren anderer Objekte berechnen/messen.

  3. Re: Konstruierte Probleme

    Autor: Marlborofranz 01.07.19 - 10:55

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Dass muss er sogar sowieso, denn auch bei Tempo 50 gilt, dass man "der
    > Situation angemessen" fahren muss.
    >
    > Genau das. Da kann kein Mensch mithalten, da wir nicht pausenlos Bremsweg,
    > Entfernung und Bewegungsvektoren anderer Objekte berechnen/messen.

    So ein Käse. Kein Mensch fährt "unabsichtlich" zu schnell und sucht nach Gründen die Geschwindigkeit zu drosseln, weil zum Beispiel der Bremsweg nicht reicht. Es wird genau anders herum gemacht: Menschen sollten grundsätzlich vorsichtig fahren und nur bei 100% sicherheit die maximale Geschwindigkeit ausnutzen.

    Wozu gibt es Sicherheitsabstände? Abgesehen davon, dass viele Menschen zu dumm sind diesen Einzuhalten, obwohl es Geschwindigkeit/2 ist. Das Problem ist der geringe Prozentsatz an Menschen, denen die Sicherheit anderer völlig egal ist und nur auf sich selbst achten. Und die Menschen, die wegen diesem geringen Prozentsatz an Egoisten im Straßenverkehr glauben, man müsse auf biegen und Brechen einen Algorithmus entwickeln, der besser ist als der vorsichtige Mensch.

  4. Re: Konstruierte Probleme

    Autor: Eheran 01.07.19 - 11:08

    >Kein Mensch fährt "unabsichtlich" zu schnell
    Selbstverständlich. Was meinst du denn, warum es so oft zu Auffahrunfällen kommt, insbesondere bei Nässe? Weil der Bremsweg unterschätzt wird und weil man zu schnell fährt.

    >Es wird genau anders herum gemacht: Menschen sollten grundsätzlich vorsichtig fahren und nur bei 100% sicherheit die maximale Geschwindigkeit ausnutzen.
    Zwischen "es wird" und "sollten" gibt es einen klitze kleinen Unterschied.

    >Wozu gibt es Sicherheitsabstände?
    Und wie misst man, wie weit das andere Fahrzeug entfernt ist? Katzenaugen gibt es nur auf den größeren Straßen.

    >Abgesehen davon, dass viele Menschen zu dumm sind diesen Einzuhalten, obwohl es Geschwindigkeit/2 ist.
    Eben. Ein autonomoes Auto hingegen hat damit null Probleme.

  5. Re: Konstruierte Probleme

    Autor: wupme 01.07.19 - 12:02

    kayozz schrieb:

    > * Zusätzliche können autonome Autos auch auf Bestandsdaten zurückgreifen,
    > die die ideale Geschwindigkeit unabhängig von den Verkehrszeichen, bereits
    > festlegen.

    Welche Bestandsdaten denn?
    Die welche schon bei Navis, selbst mit Onlineanbindung, oftmals wertlos sind?

  6. Re: Konstruierte Probleme

    Autor: Aki-San 01.07.19 - 13:27

    > Zwischen "es wird" und "sollten" gibt es einen klitze kleinen Unterschied.

    Nur um das gute Zitat weiterhin zu nutzen. ;)

    Gilt für Navis und fürs Einhalten der Geschwindigkeit. Beides sollte so sein, ist es aber nicht - dank Faktor Mensch.

  7. Re: Konstruierte Probleme

    Autor: Palerider 01.07.19 - 13:48

    Natürlich ist das in diesem Fall konstruiert - aber es zeigt ein Grundproblem auf, dem m.E. viel zu wenig Rechnung getragen wird. Mit steigendem Grad der Automatisierung aber auch der Digitalisierung wächst auch die Gefahr der Manipulierbarkeit. Wo früher wenige Menschen Fehler gemacht haben können (über-)morgen tausende Autos manipuliert werden. Wahrscheinlichkeit dafür ist deutlich geringer, Auswirkung dafür deutlich größer...

  8. Re: Konstruierte Probleme

    Autor: kayozz 01.07.19 - 14:00

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Dass muss er sogar sowieso, denn auch bei Tempo 50 gilt, dass man "der
    > Situation angemessen" fahren muss.
    >
    > Genau das. Da kann kein Mensch mithalten, da wir nicht pausenlos Bremsweg,
    > Entfernung und Bewegungsvektoren anderer Objekte berechnen/messen.

    Ich erinnere mich noch gut an meine Führerscheinprüfung bzw. die Vorbereitung. In der Stadt gab es eine Straße mit Tempo 50, die wir mit dem Prüfer oft abgefahren sind. Wäre man hier in der Prüfung 50 gefahren, wäre man mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die Prüfung geflogen.
    Grund: Schmale Straße mit Links und Rechts parkenden Autos und vielen Fußgängern (Geschäfte links und rechts, großer Parkplatz links, Park mit Spielplatz rechts, Fußgängerzone 100m geradeaus). Hier muss nur ein Bulli am Straßenrand stehen und man sieht nicht mehr, ob ein Fußgänger die Straße überqueren will.
    Mittlerweile gibt es, immerhin, einen Zebrastreifen, aber die 50 sind dort einfach unangemessen. Als erfahrener Fahrer fährt man in solchen Situationen automatisch weniger als erlaubt.

    Sowas müssen autonome Autos nachbilden können, bevor sie in die Innenstadt dürfen. Punkt. Und da ändert dann ein Tempo 100 Schild, dass ein Spaßmacher in die Luft hält auch nichts dran.

  9. Re: Konstruierte Probleme

    Autor: Cerdo 02.07.19 - 13:54

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich erinnere mich noch gut an meine Führerscheinprüfung bzw. die
    > Vorbereitung. In der Stadt gab es eine Straße mit Tempo 50, die wir mit dem
    > Prüfer oft abgefahren sind. Wäre man hier in der Prüfung 50 gefahren, wäre
    > man mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die Prüfung geflogen.
    Bei mir was es andersrum: Ich bin mit dem Motorrad laut Tacho am Strich 100 km/h auf der Landstraße gefahren, nur waren das im Prüferauto wohl angezeigte 95 km/h. Der Prüfer lies mich zwar nicht durchfallen, meinte aber über Funk, ich könne ruhig etwas zügiger fahren.

  10. Re: Konstruierte Probleme

    Autor: dbettac 02.07.19 - 14:23

    Konstruiert? Kennst Du eine bessere Methode, jemanden gezielt verunglücken zu lassen, ohne jede Spuren die auf den Täter schließen?

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