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Billige Sensoren und beschränkte Software

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  1. Billige Sensoren und beschränkte Software

    Autor: Epicman 28.06.17 - 11:09

    Mit solchen einfach gestrickte Assistenten, die nur in bestimmten Situationen etwas erkennen, bringt man noch die ganze Branche in Verruf. Aber das Marketing verspricht, dass es zum Start schon noch alles funktionieren wird. Als Besitzer eines solchen Systems würde ich erwarten, dass man sich darauf verlassen kann. Ich möchte keine Ausreden vom Hersteller hören wie: graue Elefanten erkennt das System nicht, weil seine graue Haut der Straßen-Farbe gleicht. Oder jeder Busch am Straßenrand führt zur Notbremsung, da ein Elch erkannt würde.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.17 11:11 durch Epicman.

  2. Re: Billige Sensoren und beschränkte Software

    Autor: Solarix 28.06.17 - 11:35

    Epicman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit solchen einfach gestrickte Assistenten, die nur in bestimmten
    > Situationen etwas erkennen, bringt man noch die ganze Branche in Verruf.
    > Aber das Marketing verspricht, dass es zum Start schon noch alles
    > funktionieren wird. Als Besitzer eines solchen Systems würde ich erwarten,
    > dass man sich darauf verlassen kann. Ich möchte keine Ausreden vom
    > Hersteller hören wie: graue Elefanten erkennt das System nicht, weil seine
    > graue Haut der Straßen-Farbe gleicht. Oder jeder Busch am Straßenrand führt
    > zur Notbremsung, da ein Elch erkannt würde.


    Ja genau, die sollten mal den Herrn Epicman die Sache machen lassen. Der würde denen mal zeigen wie simpel sich sowas umsetzen lässt.
    Herr lass Hirn regnen.

    IdR sind das mittlerweile kombinierte Sensoren aus Kamera und Lidar/Radar. Ältere Versionen auch gern mal nur Kamera. Das Problem sind nicht so sehr die Sensoren sondern die Software die diese Daten auswertet.

    und nochmal das ist ein Assistent, er entbindet den Fahrer nicht von der Verantwortung. Ich versteh die Deppen die ihrem Tesla blind vertrauen eh nicht.

    Ich hab zwar auch meine Assistenten im Auto und nutze sie häufig, aber immer unter Kontrolle damit ich eingreifen kann. Soviel ist mir mein Leben und meine Gesundheit doch wert.

  3. Re: Billige Sensoren und beschränkte Software

    Autor: Epicman 28.06.17 - 12:05

    Danke fürs blöd anmachen. Wo bitte schreibe ich, dass es simpel ist solche Systeme zu entwickeln? Ich sehe es eher anders herum, dass alle Firmen momentan auf diesen Zug aufspringen und dem Verbraucher zu große Versprechungen machen. Wenn man sich ansieht wie viele Sensoren Waymo verbaut, bekommt man eine Ahnung was eigentlich benötigt wird.

  4. Re: Billige Sensoren und beschränkte Software

    Autor: AllDayPiano 28.06.17 - 14:35

    Hab ich mich auch gefragt. Und das, obwohl Du das Wort "Tesla" mit keiner Silbe erwähnt hast. Oder Microsoft. Oder Apple.

  5. Re: Billige Sensoren und beschränkte Software -> Wärmebildkamera

    Autor: Chardonnay 28.06.17 - 14:39

    Die benutzen bestimmt eine Wärmebildkamera um Menschen/Tiere von der Umgebung zu unterscheiden. Audi und BMW setzt das schon seit 2011 oder sogar früher ein.
    Es ist deshalb egal ob grauer Elefant oder lila Milkakuh. Es werden beide als große Tiere erkannt. Bei Audi und BMW erscheint zusätzlich zu den maktierten Objekten im Videobild der Wärmebildkamera auch eine Warnung im Headup-Display.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.17 14:39 durch Chardonnay.

  6. Re: Billige Sensoren und beschränkte Software

    Autor: chefin 30.06.17 - 09:12

    Epicman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke fürs blöd anmachen. Wo bitte schreibe ich, dass es simpel ist solche
    > Systeme zu entwickeln? Ich sehe es eher anders herum, dass alle Firmen
    > momentan auf diesen Zug aufspringen und dem Verbraucher zu große
    > Versprechungen machen. Wenn man sich ansieht wie viele Sensoren Waymo
    > verbaut, bekommt man eine Ahnung was eigentlich benötigt wird.

    Ein Bodenlenkradar eines Marschflugkörpers kann das alles, kostet mal eben einige Hundertausend bei Massenfertigung. Wiegt auch 100Kg. Kann aber keine anderen Flugkörper erkennen, nur das Bodenprofil. Flugkörper zu erkennen für Ausweichmanöver haben die nicht. Deswegen kann man sie via Rakete leicht runter holen. Ein Flugradar würde weitere 100kg dazu bringen. Da im Fahrzeugbau das Gewicht, der Energieverbrauch und der Preis wichtig ist, muss man Kompromisse eingehen. Das von dir gewünschte System würde 6stellige Fahrzeugpreise nötig machen...für alle Fahrzeuge.

    Nur mal so als Anhaltspunkt: ein Arleigh Burke Zerstörer hat eine Reichweite von 4400sm, davon gehen über 1000sm flöten wenn das Radarsystem permanent im Einsatz ist. das sind 25% der Energie, die ihre 100.000PS Maschinen erzeugen. auch am Auto ist das dann Energieschlucker. Oder man reduziert die abgestrahlte Leistung, damit die Reichweite und kann gerade mal 200m weit schauen. Deswegen sind passive Systeme langfristig die bessere Lösung. Kamera und allenfalls IR. Weil Licht Millionenfach kürzere Wellenlänge hat, kann man mit viel weniger Energie im IR-Bereich Ergebnisse erzielen.

  7. Re: Billige Sensoren und beschränkte Software

    Autor: Chardonnay 30.06.17 - 12:09

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ein Bodenlenkradar eines Marschflugkörpers kann das alles, kostet mal eben
    > einige Hundertausend bei Massenfertigung....

    Ein Auto bewegt sich nicht mit Mach 10 durch einen dreidimensionalen Raum, sondern i.d.R. am Boden auf einer Straße. Deshalb benötigt man nicht 100 kg Radargeräte.
    Autonome PKW werden nicht bestimmt nicht schneller als Richtgeschwindigkeit (130 km/h) auf deutschen Straßen bewegen.

    Wer weiß, was der nächste schreiben wird...
    Vergleich mit autonomen Raumschiff Enterprise und Warp-Geschwindigkeit :-D

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