Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Assistiertes Fahren: Tesla will…

Es geht um das "drauf verlassen können"

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Es geht um das "drauf verlassen können"

    Autor: Emulex 13.07.16 - 13:04

    Ein Auto hat sehr viele Funktionen - einige sind so konstruiert, dass man sich auf sie verlassen können muss, andere dagegen bieten nur einen gewissen Komfort.

    Kein Hersteller würde ein Auto zugelassen bekommen, bei dem im Handbuch steht "Der Wagen hat eine Bremse, aber der Fahrer ist dennoch dazu verpflichtet jederzeit auch dann zum Stehen zu kommen, wenn das System nicht funktioniert".

    Ein Tempomat der ausfällt, ist nicht kritisch.
    Ein Spurhalteassistent ist bei den meisten Herstellern so implementiert, dass er nicht zulässt dass man die Hände längere Zeit vom Lenkrad nimmt (bei meinem ca. 12sec, dann schaltet er sich mit einer Warnung sofort ab). Man wird also sehr schnell darauf konditioniert, dass der Wagen urplötzlich die Spur nichtmehr findet oder sich bewusst abschaltet.
    Ein Ausfall ist also auch nicht kritisch, da ich gezwungen werde die Hände am Lenkrad zu behalten.
    Eine Abstandsautomatik ist auch relativ unproblematisch, da der Fahrer bei den sehr großen Minimalabständen (fast zu groß für den normalen Verkehr) frühzeitig erkennt ob das System funktioniert oder nicht - schon für sein Punktekonto sollte er rechtzeitig eingreifen und nicht erst wenn der Wagen auf 2m aufgefahren ist.
    Hier reden wir also von Komfortfunktionen, deren Ausfall unkritisch ist.

    Der Tesla macht mittels Software aus diesen Dingen aber deutlich mehr - was gefeiert wird, aber eben auch kritisch zu betrachten ist.

    Ein "Autopilot" ohne rigoroses "Wenn der Fahrer nicht aufpasst schalte ich mich sofort ab", sollte meines Erachtens nicht zugelassen werden.
    Denn er ist so unberechenbar wie eine versagende Bremse.
    Spontanes Lenken in den Gegenverkehr (gibt ein Video mit nem Tesla), spontanes nicht lenken bei einem Hindernis (Unfall-Video mit dem Transporter), ... wenn ich nicht frühzeitig erkennen kann, dass der Wagen das tun wird, dann ist er schlichtweg gefährlich.

    Also entweder kann ich mich auf solche Funktionen verlassen wie auf meine Bremse, oder sie sollten in dieser Art und Weise nicht implementiert werden dürfen.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  3. Bosch Gruppe, Grasbrunn
  4. SV Informatik GmbH, Wiesbaden

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

Nubia Red Magic Mars im Hands On: Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro
Nubia Red Magic Mars im Hands On
Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro

CES 2019 Mit dem Red Magic Mars bringt Nubia ein interessantes und vor allem verhältnismäßig preiswertes Gaming-Smartphone nach Deutschland. Es hat einen Leistungsmodus und Schulter-Sensortasten, die beim Zocken helfen können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. ATH-ANC900BT Audio Technica zeigt neuen ANC-Kopfhörer
  2. Smart Clock Lenovo setzt bei Echo-Spot-Variante auf Google Assistant
  3. Smart Tab Lenovo zeigt Mischung aus Android-Tablet und Echo Show

Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

  1. EU-Gesundheitskommissar: 5G soll nicht gesundheitsschädlich sein
    EU-Gesundheitskommissar
    5G soll nicht gesundheitsschädlich sein

    Der Gesundheitskommissar der EU hält die Debatte über eine erhöhte Strahlenbelastung durch 5G für überholt. Das sieht der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) anders.

  2. FTTC: Rund 241.000 Haushalte bekommen Vectoring
    FTTC
    Rund 241.000 Haushalte bekommen Vectoring

    Vectoring kommt erneut zu einer großen Anzahl von Kunden der Deutschen Telekom. 227 Kommunen bekommen FTTC (Fiber To The Curb).

  3. Deutschland: Vodafone legt sein Cloud-Geschäft mit IBM zusammen
    Deutschland
    Vodafone legt sein Cloud-Geschäft mit IBM zusammen

    Vodafone ist mit seinem eigenen Cloud-Angebot offenbar nicht erfolgreich und bringt den Bereich mit IBM zusammen. Auch in Deutschland werden viele Beschäftigte zu IBM wechseln, in eine vielleicht unsichere Zukunft als bisher.


  1. 18:20

  2. 17:38

  3. 17:28

  4. 16:15

  5. 15:55

  6. 14:39

  7. 13:59

  8. 13:44