Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Assistiertes Fahren: Tesla will…

Menschheit verdient selbstfahrene Autos nicht

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Menschheit verdient selbstfahrene Autos nicht

    Autor: DebugErr 13.07.16 - 09:22

    Diese Funktionalität wird sinnbefreit überschätzt, missbraucht und als Schuldopfer genutzt.
    - Die Funktion ist klar im Teststadium und das wird auch so genannt.
    - Man missbraucht sie dennoch indem man so unachtsam wie möglich ist.
    - Am Ende war immer der Code des Assistenzsystems Schuld, der Fahrer ist natürlich total das unschuldige Lämmchen.
    - Wenn er tot ist, wäre es ja dann vielleicht noch pietätlos, den Fahrer zu beschuldigen.
    - Es reicht ein Unfall wo tatsächlich das System dran Schuld war, alle darauffolgenden Unfälle von Idiotenfahrern missbrauchen diese Tatsache um sich von ihrer eigenen Blödheit freizusprechen.

  2. Re: Menschheit verdient selbstfahrene Autos nicht

    Autor: Berner Rösti 13.07.16 - 11:26

    DebugErr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Funktionalität wird sinnbefreit überschätzt, missbraucht und als
    > Schuldopfer genutzt.
    > - Die Funktion ist klar im Teststadium und das wird auch so genannt.

    Eine Funktion im Teststadium darf nicht von Laien im realen Straßenverkehr genutzt werden können.

    > - Man missbraucht sie dennoch indem man so unachtsam wie möglich ist.

    Schon mal was von einer Totmannbremse gehört? Bei der Bahn gibt es keinen Querverkehr. Eisenbahnen werden von außen überwacht. Züge können über Sicherheitsschaltungen bei Langsamfahrstrecken automatisch gebremst werden.

    Und trotzdem besteht die Bahn darauf, dass der Triebfahrzeugführer seine Anwesenheit und Reaktionsfähigkeit über den Sicherheitsfahrschalter permanent bestätigt.

    Die Abstände betragen hier übrigens 30 Sekunden, und wenn der Fahrer nicht innerhalb von 2,5 Sekunden reagiert, wird eine Zwangsbremsung durchgeführt.

    Und das alles bei einem Schienenfahrzeug, das per Definition seine eigene Fahrspur hat und diese auch frei ist.

    > - Am Ende war immer der Code des Assistenzsystems Schuld, der Fahrer ist
    > natürlich total das unschuldige Lämmchen.

    Wer behauptet sowas? Nur ist eben ein System, das es einem Fahrer so leicht macht es zu missbrauchen, untauglich für den vorgesehenen Einsatz.

    > - Wenn er tot ist, wäre es ja dann vielleicht noch pietätlos, den Fahrer zu
    > beschuldigen.

    Ich vermute mal eher, dass sich viele hier aus Anstandsgründen die Schadenfreude verkneifen.

    > - Es reicht ein Unfall wo tatsächlich das System dran Schuld war, alle
    > darauffolgenden Unfälle von Idiotenfahrern missbrauchen diese Tatsache um
    > sich von ihrer eigenen Blödheit freizusprechen.

    Wie du ja selbst schon schriebst, trägt der Fahrer die Verantwortung.

    Die zentrale Frage ist jedoch, inwieweit man eben ein solches System überhaupt in Laienhände geben darf, wenn es so leicht fehlzubedienen ist.

    Es gibt gute Gründe dafür, warum man als Laie bestimmte Dinge nicht kaufen kann bzw. sogar unter Strafandrohung nicht benutzen darf.

  3. Re: Menschheit verdient selbstfahrene Autos nicht

    Autor: jacki 13.07.16 - 12:05

    @Berner Rösti Naja aber durch einfachstes Unterlassen kann man in jeder Menge Alltagssituationen großen Schaden anrichten, beim Kochen das Haus abbrennen, usw. usw. Viele freiverkäufliche Geräte und Werkzeuge sind gefährlicher als die Autopilot Funktion.

    Ich finde nicht dass die Funktion gestoppt gehört und es kriminell ist eine Beta Software auf die Straßen loszulassen. Denn es ist eben gar nicht als komplett autonomes Auto gedacht, bei dem das Lenkrad wegklappt und man auf die Rücksitzbank klettern kann.
    Bislang muss ganz eindeutig der Fahrer jederzeit eingreifen können, meiner Meinung nach kann der Tesla Autopilot so überhaupt nicht an einem Unfall schuld sein, da man jederzeit übernehmen kann und muss.
    Und wer sich ein Auto für 80.000¤ kauft und die Funktion extra für 3000¤ dazu bucht, weiß über deren Bedienung durch den Verkäufer, Text auf dem Display, usw. bescheid. Mir kann wirklich kein Teslafahrer erzählen dass er nicht wusste dass man dabei physisch und geistig anwesend sein muss und die Aufforderung die Hände ans Lenkrad zu nehmen nicht aus Spaß erfolgen.

    Wäre es möglich Dinge 1000% sicher zu machen, egal wie sehr der Mensch versucht ein Unfall zu bauen könnte man 90% der Notaufnahmen schließen.
    Da es nachweißlich jetzt schon weniger Unfalle und nur halb so viel tödliche damit gibt, ist es recht eindeutig dass es eine gute Sache und nicht der Teufel ist. Und wie gesagt bei einem Crash muss zusätzlich wie bisher auch der Fahrer versagt haben, es kann also nur ein Plus an Sicherheit sein. Niemand hat versprochen dass man mit einem selbstfahrenden Fahrzeug unverwundbar oder unsterblich ist. Es war klar dass es irgendwann den ersten Verkehrstoten damit geben wird. Im Einzelfall ist es natürlich tragisch aber würden wir uns davon von Fortschritt abhalten lassen, hätten wir nie irgendwas mit Elektrizität oder mehr als 10km/h Bewegung bauen dürfen.

  4. Re: Menschheit verdient selbstfahrene Autos nicht

    Autor: WonderGoal 13.07.16 - 12:12

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DebugErr schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Diese Funktionalität wird sinnbefreit überschätzt, missbraucht und als
    > > Schuldopfer genutzt.
    > > - Die Funktion ist klar im Teststadium und das wird auch so genannt.
    >
    > Eine Funktion im Teststadium darf nicht von Laien im realen Straßenverkehr
    > genutzt werden können.

    Was genau ist denn dabei jetzt im "Teststadium"? Der Spurhalteassistent? Der Notbremsassistent? Der Abstandsregeltempomat? Alle Systeme sind bei uns zugelassen und auch als Kombination im Straßenverkehr gang und gäbe... nur eben nicht mit dem Werbebegriff "Autopilot" beworben.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Erwin Hymer Group SE, Bad Waldsee
  2. mWGmy World Germany GmbH, Köln
  3. Impactory GmbH, Darmstadt (Home-Office)
  4. Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Logitech G502 Proteus Spectrum für 39€ und Nokia 3.2 DS 16 GB für 84,99€ - Bestpreise!)
  2. 179€ (Bestpreis - nach 40€ Direktabzug)
  3. 35€ (Bestpreis!)
  4. 199€ + Versand


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Pixel 4 im Hands on: Neue Pixel mit Dualkamera und Radar-Gesten ab 750 Euro
Pixel 4 im Hands on
Neue Pixel mit Dualkamera und Radar-Gesten ab 750 Euro

Nach zahlreichen Leaks hat Google das Pixel 4 und das Pixel 4 XL offiziell vorgestellt: Die Smartphones haben erstmals eine Dualkamera - ein Radar-Chip soll zudem die Bedienung verändern. Im Kurztest hinterlassen beide einen guten ersten Eindruck.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Live Captions Pixel 4 blendet auf dem Gerät erzeugte Untertitel ein
  2. Google Fotos Pixel 4 kommt ohne unbegrenzten unkomprimierten Fotospeicher

Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

Change-Management: Die Zeiten, sie, äh, ändern sich
Change-Management
Die Zeiten, sie, äh, ändern sich

Einen Change zu wollen, gehört heute zum guten Ton in der Unternehmensführung. Doch ein erzwungener Wandel in der Firmenkultur löst oft keine Probleme und schafft sogar neue.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. IT-Jobs Der Amtsschimmel wiehert jetzt agil
  2. MINT Werden Frauen überfördert?
  3. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

  1. Streaming: Apple und Netflix aus Auktion um South Park ausgestiegen
    Streaming
    Apple und Netflix aus Auktion um South Park ausgestiegen

    Insidern zufolge könnte der Bieterwettstreit um die Streaming-Rechte der Zeichentrickserie South Park bis zu 500 Millionen US-Dollar erreichen. Netflix soll sein Angebot bereits zurückgezogen haben. Auch Apple will wohl nicht mitbieten - was am jüngsten Verbot der Sendung in China liegen soll.

  2. Google: Vorabwiderspruch bei Street View wird überprüft
    Google
    Vorabwiderspruch bei Street View wird überprüft

    Googles Street View ist in Deutschland bisher kaum verfügbar, das Bildmaterial ist veraltet und Häuser sind oft verpixelt. Grund ist der Vorabwiderspruch gegen die Anzeige von Häusern, den viele Besitzer in Anspruch nahmen. Google lässt nun prüfen, ob neue Aufnahmen ohne Vorabwiderspruch möglich sind.

  3. Datenschutz: Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt
    Datenschutz
    Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt

    Behörden in Deutschland haben im bisherigen Jahresverlauf häufiger auf Konten von Bürgern zugegriffen als im Vorjahreszeitraum. Dem Bundesdatenschutzbeauftragten gefällt das nicht - er fordert eine Überprüfung der rechtlichen Grundlage.


  1. 15:12

  2. 14:18

  3. 13:21

  4. 12:56

  5. 11:20

  6. 14:43

  7. 13:45

  8. 12:49