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Doppelmoral

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  1. Doppelmoral

    Autor: zonk 22.10.20 - 07:35

    kwt

  2. Re: Doppelmoral

    Autor: peh.guevara 22.10.20 - 08:24

    Für einen Sinnvollen Beitrag hat's heute Morgen noch nicht gerreicht wa?

  3. Re: Doppelmoral

    Autor: dit 22.10.20 - 08:32

    peh.guevara schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für einen Sinnvollen Beitrag hat's heute Morgen noch nicht gerreicht wa?

    Ich finde, dass allein der Versuch zählt. Also sei bitte nicht so streng.

  4. Re: Doppelmoral

    Autor: zonk 22.10.20 - 09:23

    Ich meine, dass sich die Firma auf der einen Seite das grüne Jäckchen anzieht und auf der anderen Seite dann die Zertifikate verkauft, damit jemand anderes das angeblich eingesparte CO2 grade doppelt raus pusten kann.

  5. Re: Doppelmoral

    Autor: Mel 22.10.20 - 09:42

    zonk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich meine, dass sich die Firma auf der einen Seite das grüne Jäckchen
    > anzieht und auf der anderen Seite dann die Zertifikate verkauft, damit
    > jemand anderes das angeblich eingesparte CO2 grade doppelt raus pusten
    > kann.

    Im Gegenteil, das ist genau das Prinzip hinter den Zertifikaten.

    Die machen die dreckigen Autos teurer und die eAutos billiger.

  6. Re: Doppelmoral

    Autor: peh.guevara 22.10.20 - 10:00

    Damit werden mit jedem Verbrenner-Kauf aber E-Autos subventioniert. Das heißt je mehr Zertifikate die Verbrenner-Produzenten kaufen müssen desto teuerer wird der Verbrenner und damit jedes E-Auto viel attraktiver.

    Außerdem hat sich das mit den Zertifikaten ja nicht Telsa ausgedacht. Da also vom "grünen Jäckchen" zu sprechen macht wenig sinn. Sollen sie etwa auf das Geld aus Zertifikaten verzichten? Das hat nichts mit Doppelmoral zu tun, das sind einfach die Gesetze. Wenn du jemandem Doppelmoral vorwerfen willst dann den Regierungen, E-Auto-Hersteller sind jedenfalls der falsche Adressat.

  7. Re: Doppelmoral

    Autor: zonk 22.10.20 - 10:11

    peh.guevara schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du jemandem Doppelmoral vorwerfen
    > willst dann den Regierungen, E-Auto-Hersteller sind jedenfalls der falsche
    > Adressat.

    Nein. Was haben superschnell beschleunigende sündhaft teure und schwere Kisten mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu tun? Von der ganzen Wasserverschwendung beim Lithium-Abbau mal abgesehen.

    Das sind Karren für Petrolheads, die sich ein gutes Gewissen einreden wollen.

  8. Re: Doppelmoral

    Autor: Xennor 22.10.20 - 10:21

    Das sind "Karren" für Menschen, die einen adäquaten Ersatz für ihren Audi A4/A6 oder BMW 3er/5er suchen. Von "denen" (bin selbst einer) wird keiner auf einen Nissan Leaf oder sowas umsteigen.

    Dass du das Thema "superschnelle Beschleunigung" ansprichst, disqualifiziert dich eigentlich schon hier mitdiskutieren zu dürfen.

  9. Re: Doppelmoral

    Autor: zonk 22.10.20 - 10:25

    Xennor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sind "Karren" für Menschen, die einen adäquaten Ersatz für ihren Audi
    > A4/A6 oder BMW 3er/5er suchen.

    Sag ich ja

  10. Re: Doppelmoral

    Autor: Xennor 22.10.20 - 10:34

    Und wo ist dein Problem? Sollen die lieber weiterhin mit ihren Mittelklasseverbrennern fahren?
    Es ist doch gut, dass es inzwischen auch Reiselimousinen mit Reichweite gibt und nicht nur diese 150km (im Optimalfall) Knutschkugeln.
    Ich bin viel im Außendienst und fahre keine 500km am Stück in so einer Nussschale. Vor allem bekomme ich da auch nichts mit.

  11. Re: Doppelmoral

    Autor: Kadjus 22.10.20 - 10:55

    zonk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von der ganzen Wasserverschwendung beim Lithium-Abbau mal abgesehen.

    Du meinst das Wasser das ohnehin verdunsten würde, egal ob es vorher noch Lithium aus einem ausgetrockneten See löst?

  12. Re: Doppelmoral

    Autor: peh.guevara 22.10.20 - 11:27

    zonk schrieb:
    > Nein. Was haben superschnell beschleunigende sündhaft teure und schwere
    > Kisten mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu tun?
    Dein Argumente sind nicht erklärbar:
    * Schnelle beschleunigung kann trotzdem nachhaltig sein.
    * Billig ist nicht Nachhaltiger als teuer.
    * Schwere Kisten (sind aber immer noch nachhaltiger als die Verbrenner)

    > Von der ganzen Wasserverschwendung beim Lithium-Abbau mal abgesehen.
    Informieren, belegen und rechnen bitte!

    Der Wasserverbrauch bei der Gewinnung von Lithium erscheint auf den ersten Blick tatsächlich sehr hoch. Laut verschiedener Quellen werden in der Atacama Wüste in Chile aus ca. 2 Millionen Liter Salz-Wasser-Lauge ca. 1 Tonne Lithium gewonnen. Das erscheint auf den ersten Blick sehr viel, dennoch muss diese Zahl in Relation gesetzt werden:

    Ein Tesla Modell S enthält 10 kg Lithium, was ein Wasserverbrauch für die Gewinnung von Lithium von 20.000 Liter entspricht.
    Die Lebensdauer einer Teslabatterie beträgt ca. 10 Jahre, dies entspricht dann einem Wasserverbrauch von 2.000 Liter pro Fahrzeug und Jahr für das Lithium.

    Setzt man jetzt diese 2.000 Liter in Relation zu anderen Wasserverbräuchen aus unserem täglichen Leben, dann zeigt sich, dass die Lithiumproduktion zwar nicht unproblematisch ist, aber im Verhältnis zu anderen Produkten, die wir nutzen, nicht übermäßig hervorsticht:

    Pro-Kopf-Verbrauch eines Müncheners pro Jahr: ca. 46.000 Liter Wasser
    Herstellung von einem Kilo Rindfleisch: ca. 15.000 Liter Wasser
    Umgerechnet auf ein Steak mit 200 gr.: ca. 3.000 Liter
    Herstellung einer Blue Jeans: ca. 6.000 Liter Wasser
    Herstellung eines Baumwoll-T-Shirts: ca. 2.000 Liter

    Du kaufst pro Jahr ein Baumwoll-T-Shirt weniger und machst den Wasserverbrauch der Lithiumgewinnung deiner Batterie wieder wett. Lass einfach mal 6 Steaks weg und das wiegt ebenfalls den Wasserverbrauch deiner Batterie auf. Wenn wir von Wasserverbrauch sprechen kannst du an ganz vielen anderen Ecken sehr viel effektiver Wasser sparen.

    Quellen:
    * https://www.klimareporter.de/technik/kein-goldener-weg-zur-verkehrswende
    * https://www.gevestor.de/details/lithium-und-elektroautos-ist-die-preishysterie-gerechtfertigt-779356.html
    * https://www.muenchen.de/leben/strom-erdgas-fernwaerme-wasser/wasser.html
    * https://de.wikipedia.org/wiki/Virtuelles_Wasser
    * https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/tesla-akkus-wenn-elf-avocados-umweltschaedlicher-als-eine-e-auto-batterie-sind/25291904.html


    > Das sind Karren für Petrolheads, die sich ein gutes Gewissen einreden wollen.
    Nein, sie sind nachweislich weniger umweltbelastend als Verbrenner! Natürlich geht es immer noch umweltfreundlicher. Der Punkt ist doch, dass man erstmal von den stark umweltverschmutzenden Verbrennern weg kommt. Wenn also jemand statt einem Diesel SUV schon mal einen Telsa holt hat etwas für die Umwelt getan. Klar ist gar kein Auto kaufen immer noch besser.

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