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Gegen den Verkehrsinfarkt hiflt nur eine neue Denkweise

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  1. Gegen den Verkehrsinfarkt hiflt nur eine neue Denkweise

    Autor: AllDayPiano 09.03.18 - 09:56

    Und zwar bei den Firmen, die Mitarbeiter beschäftigen. Hausarbeit beispielsweise würde viele Mitarbeiter aus den Städten bringen. Wo ist auch das Problem? VPN zum Arbeitgeber, per VoIP durchgeschalteter Firmenanschluss und eine Mutter kann die Stunden der Kinder in der Kita sinnvoll nutzen, um den Service von daheim aus zu erbringen. Warum dafür noch in die Arbeit fahren? Und was soll diese starre Arbeitszeitregelung mit Kernzeit? Das ist seit 30 Jahren komplett überholt! Ich fange - dank Gleitzeit - schon morgens um 6 an, und gehe um 3. Dadurch spare ich mir fast 30 Minuten im Stau. Kernarbeitszeit wäre dann nur für einen kurzen Zeitraum sinnvoll, in dem dann Besprechungen durchgeführt werden. Es wird ohnehin viel zu viel geredet und viel zu wenig davon umgesetzt. Kann man sich auch sparen. Selbst der Werker an der Drehmaschine - dann fängt er halt - wenn er lust hat - erst um 9 an, und arbeitet bis 5. Wo ist das Problem?

    Schlussendlich ist die Zeit für Fahrzeugbauer ohnehin zunehmen katastrophal. Habe erst diese Doku angesehen: https://www.youtube.com/watch?v=zH9Zt6JoGNw Geht zwar nicht zwangsläufig genau um das Thema, aber gerade die Aussagen, dass Händler bei Neuwägen draufzahlen, zeigt doch, wie verzweifelt die Konzerne an ihren Umsatzzielen festhalten.

    Diese Branche stinkt inzwischen bis zum Himmel. Misswirtschaft und Wildwuchs machen ihr zunehmenden den Gar aus. Und China... davor sollten die Autobauer wirklich Angst haben. Firmen wie BYD drängen auf den Weltmarkt - die Konzerne haben mit der E-Mobilität keinen 50-jährigen Wissensvorsprung mehr. Ein E-Auto kann (etwas übertrieben) jeder bauen.

    Die Branche steht vor einem riesigen Umbruch. Da werden noch ordentlich die Fetzen fliegen.

  2. Re: Gegen den Verkehrsinfarkt hiflt nur eine neue Denkweise

    Autor: Nogul 09.03.18 - 10:06

    Richtig spannend finde ich Roboterautos.

    Sie könnten laut einigen optimistischen Vorhersagen 90% der Autos überflüssig machen. Die Innentstädte nicht vollgestopft mit Autos die 22 h am Tag herumstehen.

    Ein Gruselfilm für die Autohersteller die sich mit ihrem Geschäftsmodell gemütlich gemacht haben.

  3. Re: Gegen den Verkehrsinfarkt hiflt nur eine neue Denkweise

    Autor: SJ 09.03.18 - 10:15

    Nogul schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig spannend finde ich Roboterautos.
    >
    > Sie könnten laut einigen optimistischen Vorhersagen 90% der Autos
    > überflüssig machen. Die Innentstädte nicht vollgestopft mit Autos die 22 h
    > am Tag herumstehen.

    Amazon macht ja schon ähnliches... je nach Wetterprognose/Wochentag etc. werden in Ballungszentern Sachen schon vorgeliefert weil Big Data sagt, dass man wahrscheinlich so und soviel von X an diesem Tag absetzen kann.

    Es ist schon faszinierend, mit einer genug grossen Gruppe, dass statistische Vorhersagen doch oft so präzise zutreffen.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  4. Re: Gegen den Verkehrsinfarkt hiflt nur eine neue Denkweise

    Autor: Psy2063 09.03.18 - 10:36

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst der Werker an der Drehmaschine - dann fängt er
    > halt - wenn er lust hat - erst um 9 an, und arbeitet bis 5. Wo ist das
    > Problem?

    Das Problem sind Prozessabhängigkeiten. Klar wäre es schön für den Dreher, wenn er sich aussuchen kann ob er von 6 bis 15 oder 9 bis 18 uhr arbeitet. Aber das von ihm gedrehte Material will ja auch weiter verarbeitet werden und dann steht derjenige, der für den nächsten Arbeitsschritt zuständig ist, im schlimmsten Fall den halben Tag untätig herum und schon haben wir einen Produktionsprozess Tage, wenn nicht Wochen, in die Länge gezogen.

  5. Re: Gegen den Verkehrsinfarkt hiflt nur eine neue Denkweise

    Autor: M.P. 09.03.18 - 10:37

    Naja, das Herumstehen lässt die Autos schon weniger schnell altern, als das permanente Herumfahren.
    Unter dem Strich wird zwar wie bei Vertreterfahrzeugen eine deutlich höhere Kilometerleistung erreicht werden. Aber ca. alle 300 000 km wird die Auto-Industrie auch ein Roboterauto ersetzen dürfen ...

  6. Re: Gegen den Verkehrsinfarkt hiflt nur eine neue Denkweise

    Autor: Markus08 09.03.18 - 11:24

    Es würde aber schon viel helfen wenn man z.B. mit Kollegen in die Arbeit fährt.
    Oder um Staus zu vermeiden wäre eine weniger egoistische Fahrweise vieler Autofahrer angebracht, da oft Staus nicht durch das hohe Verkehrsaufkommen sondern nur zusammen mit einer egoistischen Fahrweise erzeugt werden.
    Genau so müsste man auch mal wieder überlegen für was braucht man das Auto auch die meisten Zeit. Wenn man z.B. nur in der Stadt rum fährt braucht man keinen großen SUV.

  7. Re: Gegen den Verkehrsinfarkt hiflt nur eine neue Denkweise

    Autor: korona 09.03.18 - 11:57

    Das wird nicht so schnell passieren. Wir einen ja besitzen und wenn möglich besser als der Nachbar. Natürlich sind könnte man 90% de Autos abschaffen aber wer will schon sein auto teilen?

  8. Re: Gegen den Verkehrsinfarkt hiflt nur eine neue Denkweise

    Autor: AllDayPiano 09.03.18 - 13:00

    Das ist Käse! Warum? Weil immernoch Millionen Menschen gleichzeit das Arbeiten anfangen. Wird das Konzept nicht grundlegend geändert, fahren halt zukünftig die gleiche Anzahl Robotaxis durch die Straße, wie heute normale Autos.

  9. Re: Gegen den Verkehrsinfarkt hiflt nur eine neue Denkweise

    Autor: AllDayPiano 09.03.18 - 13:07

    Jo. Der Egoismus ist brutal. Mal in München unterwegs gewesen? 1/3 der Autofahrer sollte man sofort den Schein abnehmen. Die fahren dort wie die allerletzten Geisteskranken mit 10 Jahren Fahrerfahrung aus Mumbai.

  10. Nicht nur auf der Strasse

    Autor: Friedhelm 09.03.18 - 13:33

    Auch als Fußgänger ist der Egoismus brutal. Da geht keiner mehr auf der rechten Seite, und weicht auch nicht mehr aus. Anstatt rechts zu gehen wird bis zur letzten Sekunde gewartet ob der andere ausweicht.

    Kompletter Schwachsinn. Unsere Eltern haben uns noch beigebracht das man rechts läuft", anscheinend macht das keiner mehr. Wäre so als wenn auf der Strasse alle auch fahren wo sie wollen. Nur funktioniert das nicht, und Ärger ist vorprogrammiert. Dabei könnte das Leben so ruhig sein.

    Aber auch die Radfahrer, was früher ein NOGo war, ist heute Trend: Radfahren auf dem Gehweg. Früher lernte jeder: nur Kinder unter 16 dürfen auf dem Gehweg fahren. Heute interessiert das keine Sau mehr. Wird ja auch nicht mehr kontrolliert, also kann jeder machen was er will.

    Und auch das ist Trend: Parken auf dem Gehweg. Ja man glaubt es kaum, aber auch das wird nicht geahndet. Die Polizei beschränkt sich nur noch auf Leib und Leben. Alle anderen können Amok laufen.

    Das Motto scheint zu sein: "Alles scheißegal".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.03.18 13:35 durch Friedhelm.

  11. Re: Gegen den Verkehrsinfarkt hiflt nur eine neue Denkweise

    Autor: McWiesel 09.03.18 - 16:04

    korona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wird nicht so schnell passieren. Wir einen ja besitzen und wenn möglich
    > besser als der Nachbar. Natürlich sind könnte man 90% de Autos abschaffen
    > aber wer will schon sein auto teilen?

    Eben, ich hab kein Bock dann in ein Auto zu steigen, wo der Kaugummi aufm Türgriff klebt, es nach nassem Hund oder sonstwas stinkt, undefinierbare Flecken auf den Sitzen sind, ne Spritze in der Ecke liegt und alles verschmiert ist, was man verschmieren kann.

    Sieht man sehr gut an öffentlichen Verkehrsmitteln, öffentlichen Toiletten oder sosostigen öffentlichen Einrichtungen, die nicht direkt scharf überwacht werden, dass die Gesellschaft mit "Sharing Economy" zumindest in diesem Teil der Welt nicht umgehen kann.

  12. Re: Gegen den Verkehrsinfarkt hiflt nur eine neue Denkweise

    Autor: FunnyGuy 09.03.18 - 16:26

    Als Gedankenexperiment ist das ganz schön:

    Wenn ich garantiert jederzeit exklusiven Zugriff auf ein Roboter-Taxi anfordern kann welches innerhalb von Minuten zu vertretbaren Kosten bereitsteht bräuchte ich kein eigenes Auto.

    Vermutlich werde ich aber nicht der Einzige sein der morgens zwischen 08:00 Uhr und 09:00 Uhr auf die Arbeit und um 17:00 Uhr zurück möchte, von daher kann ich mir das aktuell noch gar nicht vorstellen wie das funktionieren soll.

    Hocken da schon 5 andere triefende und hustende Nasen im Auto (was ich mir als Konzept eher vorstellen kann) hab ich ebenfalls keinen Bock da einzusteigen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.03.18 16:28 durch FunnyGuy.

  13. Re: Gegen den Verkehrsinfarkt hiflt nur eine neue Denkweise

    Autor: max030 10.03.18 - 10:35

    FunnyGuy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Gedankenexperiment ist das ganz schön:
    >
    > Wenn ich garantiert jederzeit exklusiven Zugriff auf ein Roboter-Taxi
    > anfordern kann welches innerhalb von Minuten zu vertretbaren Kosten
    > bereitsteht bräuchte ich kein eigenes Auto.
    >
    > Vermutlich werde ich aber nicht der Einzige sein der morgens zwischen 08:00
    > Uhr und 09:00 Uhr auf die Arbeit und um 17:00 Uhr zurück möchte, von daher
    > kann ich mir das aktuell noch gar nicht vorstellen wie das funktionieren
    > soll.
    >
    > Hocken da schon 5 andere triefende und hustende Nasen im Auto (was ich mir
    > als Konzept eher vorstellen kann) hab ich ebenfalls keinen Bock da
    > einzusteigen.

    Lieber teile ich mir ein Fahrzeug mit 4 Mitreisenden, fahre autonom und spare auf dem Weg zur Arbeit Zeit, da 5 Autos weniger unterwegs sind (das dann mit Multiplikator, wenn viele/alle dieses Konzept nutzen). Darüberhinaus kann ich dann in der Zeit zur Arbeit, lesen, einen Film gucken oder schon etwas arbeiten und dann früher Feierabend machen. Aber kann natürlich jeder für sich entscheiden. Offenbar gibt es Menschen die gerne im Stau stehen und ihre Zeit dort verschwenden möchten.

    Journalismus heißt, etwas zu veröffentlichen, von dem jemand will, dass es nicht veröffentlicht wird. Alles andere ist nur PR!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.03.18 10:35 durch max030.

  14. Re: Gegen den Verkehrsinfarkt hiflt nur eine neue Denkweise

    Autor: McWiesel 10.03.18 - 14:19

    max030 schrieb:
    > Offenbar gibt es Menschen die gerne im Stau stehen und ihre Zeit dort verschwenden möchten.

    Lieber im Stau als angesteckt, angeekelt und stimmungsmäßig angefressen für den ganzen Tag - so wie es mir bei ÖPNV geht.

  15. Re: Gegen den Verkehrsinfarkt hiflt nur eine neue Denkweise

    Autor: max030 10.03.18 - 14:52

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > max030 schrieb:
    > > Offenbar gibt es Menschen die gerne im Stau stehen und ihre Zeit dort
    > verschwenden möchten.
    >
    > Lieber im Stau als angesteckt, angeekelt und stimmungsmäßig angefressen für
    > den ganzen Tag - so wie es mir bei ÖPNV geht.

    Da bin ich bei dir! Aber es geht hier auch nicht um den ÖPNV, sondern vielmehr um autonomes fahren und das teilen eines Fahrzeug. Das funktioniert bei carsharing ja schon ganz gut mit dem teilen. Diesen Service habe ich in der Vergangenheit bei vielen verschiedenen Anbietern ausgiebig genutzt (im Grunde täglich). Komischerweise waren in der Regel die Fahrzeuge innen immer Sauber?!

    Journalismus heißt, etwas zu veröffentlichen, von dem jemand will, dass es nicht veröffentlicht wird. Alles andere ist nur PR!

  16. Re: Gegen den Verkehrsinfarkt hiflt nur eine neue Denkweise

    Autor: McWiesel 10.03.18 - 19:06

    max030 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Da bin ich bei dir! Aber es geht hier auch nicht um den ÖPNV, sondern
    > vielmehr um autonomes fahren und das teilen eines Fahrzeug. Das
    > funktioniert bei carsharing ja schon ganz gut mit dem teilen. Diesen
    > Service habe ich in der Vergangenheit bei vielen verschiedenen Anbietern
    > ausgiebig genutzt (im Grunde täglich). Komischerweise waren in der Regel
    > die Fahrzeuge innen immer Sauber?!

    ich sags mal so .. weil das im Moment doch eher bisschen die Eliten der Gesellschaft nutzen, die das ganze Konzept auch wirklich wollen und daher umfänglich unterstützen.

    Lass das mal zum Massenangebot werden und damit den gemeinen Mob zugänglich werden, dem kein Eigentum etwas bedeutet. Dann hast die selben "verzierten" Fenster, die selben beschmierten Rückenlehnen, die selben rausgerissenen Sitzbezüge und den selben Bahnhofsklogeruch wie heute schon im gewöhnlichen, öffentlichen Bus. Warum solls im autonomen Auto ein Stück bessers sein, da ist noch nicht mal mehr ein Fahrer anwesend, der bisschen drauf aufpassen könnte. Und ne Kamera in jedem Fahrzeug werden die Datenschützer verhindern...

  17. Re: Gegen den Verkehrsinfarkt hiflt nur eine neue Denkweise

    Autor: d0p3fish 13.03.18 - 11:19

    Da bin ich voll bei dir.
    Aber vmtl. muss der Staat die Arbeitgeber erst dazu motivieren oder zwingen.

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