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Auf Ideologie basierendes Urteil ?

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  1. Auf Ideologie basierendes Urteil ?

    Autor: Anubis 19.12.23 - 22:47

    Wäre das Urteil gleich ausgefallen wenn der Mitarbeiter ab und zu an der Tankstelle ein paar Liter Sprit geklaut hätte ?

  2. Re: Auf Ideologie basierendes Urteil ?

    Autor: Niaxa 19.12.23 - 22:52

    Danke! Einer hat’s verstanden. Es gibt noch Hoffnung xD. Hab’s schon geschrieben… es sind Leute schon entlassen worden, weil sie nen Bleistift geklaut haben.

  3. Re: Auf Ideologie basierendes Urteil ?

    Autor: scrumdideldu 19.12.23 - 22:54

    Vielleicht, wenn die Tankstelle bzw. hier ja der Arbeitgeber, das tägliche klauen von 100ml über einen längeren Zeitraum geduldet hat. Kleiner Tipp: 100ml wäre der eScoote / das Fahrrad ;-)

  4. Re: Auf Ideologie basierendes Urteil ?

    Autor: Sil53r Surf3r 19.12.23 - 23:26

    Anubis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre das Urteil gleich ausgefallen wenn der Mitarbeiter ab und zu an der
    > Tankstelle ein paar Liter Sprit geklaut hätte ?

    Wenn der Arbeitgeber anderen seiner Mitarbeiter das kostenfreie Auftanken ihrer Kleinfahrzeuge (Moped, Motorroller) - hier zum Vergleich Handy, Tablet, E-Bike - stillschweigend billigend gestattet hatte, dann ja. Und das scheint aus der Sicht der Gerichte der Fall gewesen zu sein.

    Hinzu kommt, dass Arbeitsgerichte in D in der Regel ohnehin zugunsten der Arbeitnehmer entscheiden, wenn selbst geringe Zweifel am Sachverhalt bestehen. Deren Schutz ist schon recht gut, zumindest vor Gericht.

    Es ist nebenbei genauso ausgegangen, wie ich prophezeit hatte. Der Arbeitgeber ist den nicht vertrauenswürdigen Vogel gegen geringe Unkosten losgeworden, und der wiederum hat sich durch den Wechsel wohl eher nicht verschlechtert. Win-win für alle Beteiligten, sie können zufrieden sein.

  5. Re: Auf Ideologie basierendes Urteil ?

    Autor: Tremors 20.12.23 - 08:45

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke! Einer hat’s verstanden. Es gibt noch Hoffnung xD. Hab’s
    > schon geschrieben… es sind Leute schon entlassen worden, weil sie nen
    > Bleistift geklaut haben.

    Rechtlich zumindest nicht wirklich...Strom kann man sowieso nicht stehlen, vllt. Energie...aber Energie ist keine Sache, also hinkt der Vergleich zum Sprit oder zum Bleistift. Und deshalb gibts für den widerrechtlichen Entzug von Energie ja auch einen eigenen Paragrafen.

    Moralisch sieht es natürlich anders aus...und umgangssprachlich kann man dann vllt. auch klauen oder Diebstahl dazu sagen...

  6. Re: Auf Ideologie basierendes Urteil ?

    Autor: keldana 20.12.23 - 09:23

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke! Einer hat’s verstanden.

    LOL! Was hat der Autor denn verstanden? Das hier "überhaupt kein Urteil gesprochen wurde (sondern ein Vergleich geschlossen) jedenfalls NICHT!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.23 09:24 durch keldana.

  7. Re: Auf Ideologie basierendes Urteil ?

    Autor: Potrimpo 20.12.23 - 09:40

    +

  8. Re: Auf Ideologie basierendes Urteil ?

    Autor: Karanok3 20.12.23 - 09:48

    Anubis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre das Urteil gleich ausgefallen wenn der Mitarbeiter ab und zu an der
    > Tankstelle ein paar Liter Sprit geklaut hätte ?

    Nutzloser Vergleich.
    Ändern wir die Realität um es auch verständlich zu machen: An dieser Tanke ist es nämlich üblich, das alle Mitarbeiter, sogar mit Chef zusammen, täglich mehrere Liter in Flaschen abschöpfen um ihre Benzinbetriebenen Smartphones, Notebooks, motorisierten Fahrräder und Roller zu betanken. Und weil der eine Mitarbeiter - sogar in einer Notsituation - seinen "Anteil" in den Wagen schüttet, wird er gekündigt?

    Strom ist inzwischen derart Selbstverständlich geworden, das solche Dinge passieren und menschlich sind. Menschlich handelt nur nicht der schlecht kalkulierende Chef - denn wenn ein zusätzliches E-Auto für so viel Drama sorgt, läuft an dem Betrieb wohl gar nichts Rund. Und Vermeidung ist daher Auftrag eines guten Managements, das im Vorfeld die Stromnutzung mit den Mitarbeitern abklärt. Und zwar nicht basierend auf Mund-zu-Mund-Verträgen die alle 2 Meter anders gelten.

  9. Nö, kein bisschen

    Autor: yumiko 20.12.23 - 14:50

    Anubis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre das Urteil gleich ausgefallen wenn der Mitarbeiter ab und zu an der
    > Tankstelle ein paar Liter Sprit geklaut hätte ?
    Wenn der Sprit-Besitzer das bei den Mitarbeitern duldet, dass sie Sprit für ihre Fortbewegungsmittel abgreifen können, dann ist es vergleichbar, und offensichtlich nicht ideologisch.
    Genauso hat der Hotelbetreiber es geduldet dass Mitarbeiter Strom für elektronische Fortbewegungsmittel abgreifen können - dann ist eine fristlose Kündigung nicht haltbar, insbesondere wenn nicht allen betroffenen Mitarbeitern gekündigt wird.

  10. Re: Auf Ideologie basierendes Urteil ?

    Autor: Teeklee 20.12.23 - 15:46

    Anubis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre das Urteil gleich ausgefallen wenn der Mitarbeiter ab und zu an der
    > Tankstelle ein paar Liter Sprit geklaut hätte ?

    Ich korrigiere dein Beispiel für dich: Der AG erlaubt es private Geräte auf Kosten der Firma zu tanken... Manche tanken ihren Rasenmäher, andere ihren Motorroller und dies ist vollkommen okay und geduldet durch den AG, aber bei dir, der sein Auto tankt ist es plötzlich ein Problem?



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.23 15:53 durch Teeklee.

  11. Re: Auf Ideologie basierendes Urteil ?

    Autor: gan 20.12.23 - 16:52

    Anubis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre das Urteil gleich ausgefallen wenn der Mitarbeiter ab und zu an der
    > Tankstelle ein paar Liter Sprit geklaut hätte ?

    Es war laut dem Arbeitnehmer nicht "ab und zu", sondern nur einmal und andere Mitarbeiter haben regelmäßig Sprit für ihre Privatgeräte mitgenommen, ohne dass das den Chef interessiert hätte.

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