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Das ist Deutschland

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  1. Das ist Deutschland

    Autor: Oktavian 19.12.23 - 17:49

    Und jetzt fragt man sich noch, warum Arbeitszeugnisse keinen mehr interessieren. Jemand beklaut seinen Arbeitgeber, verstößt gegen Arbeitsanweisungen und bekommt, weil er das so vorbildlich gemacht hat, dafür ein sehr gutes Arbeitszeugnis.

  2. Re: Das ist Deutschland

    Autor: Avarion 19.12.23 - 17:56

    Hast du bis unten gelesen? Der Verstoß gegen Arbeitsanweisungen gab es laut Arbeitgeber. Das Gericht konnte das aber nicht bestätigen: "Wie das Gericht nun außerdem feststellte, gab es kein ausdrückliches Verbot des Ladens von Elektrogeräten."

  3. Re: Das ist Deutschland

    Autor: der_wahre_hannes 19.12.23 - 18:01

    Hast du den Artikel überhaupt gelesen, oder bist du gleich ins Forum und hast in die Tasten gehauen?

    "Nie wieder" ist jetzt!

    ---

    Zum Tode eines engagierten Fahrradaktivisten: https://www.pf-bits.de/2024/01/zum-tode-eines-engagierten-fahrradaktivisten

  4. Re: Das ist Deutschland

    Autor: Oktavian 19.12.23 - 18:06

    > Hast du bis unten gelesen? Der Verstoß gegen Arbeitsanweisungen gab es laut
    > Arbeitgeber. Das Gericht konnte das aber nicht bestätigen: "Wie das Gericht
    > nun außerdem feststellte, gab es kein ausdrückliches Verbot des Ladens von
    > Elektrogeräten."

    Naja, ich hätte jetzt auch gesagt, wer klaut, bekommt nicht unbedingt ein sehr gutes Arbeitszeugnis. Aber ist ja auch egal, hat ja faktisch eh keine Bedeutung mehr.

  5. Re: Das ist Deutschland

    Autor: Mixermachine 19.12.23 - 18:18

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Hast du bis unten gelesen? Der Verstoß gegen Arbeitsanweisungen gab es
    > laut
    > > Arbeitgeber. Das Gericht konnte das aber nicht bestätigen: "Wie das
    > Gericht
    > > nun außerdem feststellte, gab es kein ausdrückliches Verbot des Ladens
    > von
    > > Elektrogeräten."
    >
    > Naja, ich hätte jetzt auch gesagt, wer klaut, bekommt nicht unbedingt ein
    > sehr gutes Arbeitszeugnis. Aber ist ja auch egal, hat ja faktisch eh keine
    > Bedeutung mehr.


    Es gibt aber bei allem ein Limit, wo man sich lächerlich macht.
    Wenn ich von meinem Arbeitgeber eine angetrunkene Flasche Wasser mit nach Hause nehmen, ist das vor Gericht ebenfalls ein Diebstahl.
    Der Inhalt + Pfand ist bei maximal einem Euro.

    Der Mitarbeiter hier hat anscheinend für kurze Zeit sein E-Auto geladen.
    Das sollte auch unter einem Euro Gegenwert sein.
    Wenn man sich viel Mühe gibt, dann sind es zehn Euro.


    Wenn der Mitarbeiter das jeden Tag macht und sich das Verhalten nach einer Mahnung nicht bessert sieht der Fall anders aus.
    Irgendwo sollte es ein Verhältnis geben.

    Getter, Setter, Hashcode und Equals manuell testen in Java?
    Einfach automatisieren: https://github.com/Mixermachine/base-test



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.12.23 18:20 durch Mixermachine.

  6. Re: Das ist Deutschland

    Autor: derdiedas 19.12.23 - 19:19

    Nehmen wir mal die wohl bekannten Fakten:

    - Der Schaden liegt kaum über 10 Euro für den Arbeitgeber!
    - Der Arbeitgeber hat es nicht für notwendig befunden eine seiner Meinung nach falsche Handlung durch eine Abmahnung auszudrücken!
    - Vor Gericht konnte die Behauptung des Arbeitgebers das es verboten sei nicht belegt werden!
    - Der Arbeitgeber kam gleich mit einer fristlosen Kündigung um die Ecke, und das bei einem Rezeptionisten der eh nicht viel verdienen dürfte.

    Wenn ich das so vor mir sehe denke ich das der Chef dieses Hotels so einer dieser typischen Zeitgenossen sein muss die man so überhaupt nicht mögen muss.

    Da gab es mal so ein Wort mit irgendwelchen Rosinen aus Korinth und dem Endergebnis der Peristaltik das mir da so in den Sinn für diese Art von Chef kommt.

    Gruß DDD

  7. Re: Das ist Deutschland

    Autor: oleid 19.12.23 - 20:42

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und jetzt fragt man sich noch, warum Arbeitszeugnisse keinen mehr
    > interessieren. Jemand beklaut seinen Arbeitgeber, verstößt gegen
    > Arbeitsanweisungen und bekommt, weil er das so vorbildlich gemacht hat,
    > dafür ein sehr gutes Arbeitszeugnis.


    Richtig, das ist Deutschland! Die gehören gehängt!

    /s

  8. Re: Das ist Deutschland

    Autor: elknipso 19.12.23 - 21:24

    Mitarbeiter bekommen immer ein gutes Zeugnis wenn sie vor Gericht gehen.

    Selbst bei nachgewiesener Unfähigkeit. Da hast Du vor Gericht immer verloren.

  9. Re: Das ist Deutschland

    Autor: der_wahre_hannes 19.12.23 - 22:17

    Mimimi

    "Nie wieder" ist jetzt!

    ---

    Zum Tode eines engagierten Fahrradaktivisten: https://www.pf-bits.de/2024/01/zum-tode-eines-engagierten-fahrradaktivisten

  10. Re: Das ist Deutschland

    Autor: Niaxa 19.12.23 - 22:33

    Als ob du bei einem Mitarbeiter der dich bescheist, dich beklaut, auch nur im geringsten sagen würdest… aja komm jetzt schau mer mal ob sich das Verhalten bessert… klar doch. Oh man armes Deutschland. Jetzt weis ich was mit Fachkräfte gemeint ist. Unsere sind ned viel besser!

  11. Re: Das ist Deutschland

    Autor: Valanx 19.12.23 - 23:42

    "Jetzt weis ich was mit Fachkräfte gemeint ist. Unsere sind ned viel besser!"

    Ja? Wer oder was?

  12. Re: Das ist Deutschland

    Autor: Sil53r Surf3r 20.12.23 - 00:16

    Mixermachine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt aber bei allem ein Limit, wo man sich lächerlich macht.

    Ja. Zum Beispiel, wenn man als Arbeitgeber einen Diebstahl durchgehen lässt. Das setzt ein Signal, gibt ein schlechtes Beispiel ab, lädt zur Nachahmung ein und öffnet Freifahrtschein-Begründungen à la "Aber es war doch bloß ein kleines bisschen!" Tür und Tor.

    Als nächstes darf ein AG dann von Fall zu Fall mit jedem AN einzeln ausdiskutieren, was "ein kleines bisschen" ist und ab wann "ein kleines bisschen" kein kleines bisschen mehr ist, sondern ein großes Etwas.

    Viel klarer, deutlicher und eindeutiger für sämtliche Beteiligten ist eine fixe Null-Toleranz-Politik.
    Um deren Rahmen zu definieren, um Bagatellen zu spezifizieren und so weiter, dafür möchte man gerne einen Betriebsrat haben. Das ist dessen Job, mit dem Arbeitgeber zusammen zu regeln, ab wann etwas beispielsweise ein Diebstahl zu nennen ist und das entsprechend schriftlich zu fixieren.

    Auch bei wenigen Mitarbeitern ist es beispielsweise zweckmäßig, festzulegen, ob das Laden von Handys usw. gestattet ist. An der Rezeption, wo man i. d. R. Internet-Zugang hat, wäre auch nicht verkehrt, niederzulegen, ob der Aufruf dienstfremder Websites (Nachrichten, Lotto, Fußball ...) und das Abrufen und Senden privater E-Mails erlaubt ist. Und so weiter. Better being safe than sorry.

    > Wenn ich von meinem Arbeitgeber eine angetrunkene Flasche Wasser mit nach
    > Hause nehmen, ist das vor Gericht ebenfalls ein Diebstahl.

    Zurecht.

    > Der Inhalt + Pfand ist bei maximal einem Euro.

    Egal. Der Wert einer Sache spielt für die Definition Diebstahl erst einmal keine Rolle. Wichtig ist, ob man Eigentümer der Sache ist oder nicht, die man wegnimmt.

    > Der Mitarbeiter hier hat anscheinend für kurze Zeit sein E-Auto geladen.
    > Das sollte auch unter einem Euro Gegenwert sein.
    > Wenn man sich viel Mühe gibt, dann sind es zehn Euro.

    Ja. Und? Als nächstes lädt er jeden Tag. Weil der AG nicht eingeschritten ist, weil es so bequem ist, weil das Wetter draußen so ungemütlich ist oder weil man gerade eh da ist und nichts besseres zu tun hat. Hier zehn Euro, da zehn Euro, am Ende kommt dabei richtig Geld zusammen!

    > Wenn der Mitarbeiter das jeden Tag macht und sich das Verhalten nach einer
    > Mahnung nicht bessert sieht der Fall anders aus.
    > Irgendwo sollte es ein Verhältnis geben.

    Ja. Das gesuchte Wort beginnt mit "Vertrauens-". Der AG sollte sich darauf verlassen können, dass der AN nichts wegnimmt, was ihm nicht gehört, ohne vorher ausdrücklich um Erlaubnis zu bitten, und der AN sollte sich darauf verlassen können, dass der AG sich großzügig verhält und es gestattet, wenn es keine große Sache ist und ihn nicht viel kostet (Aufwände, Geld, whatever).

    Der AN muss ein Nein des AG andererseits akzeptieren, ob es ihm schmeckt oder nicht, wenn ihm eine Sache nicht gehört, und kann bzw. darf sich nicht einfach dreist darüber hinwegsetzen. Das versteht man unter einem respektvollen und rücksichtsvollen, achtbaren Umgang miteinander, und es ist eigentlich allgemeingültig. Soll heißen, das gilt gleichermaßen auch für andere Verhätnisse, Beziehungen, Freundschaften, Nachbarschaften und so weiter.

    Ich bin ein wenig erstaunt, das viele das hier so locker zu sehen scheinen. Wenn ein Freund bei mir vorbeikäme und sich ohne zu fragen und ohne dass ein Okay vorher vereinbart gewesen wäre, ein Gläschen meines Aberlour 21 Years First Fill American Oak einschenken würde, dann würde ich es ihn austrinken lassen (immerhin besitzt er Geschmack), ihm dann aber zeigen, wo der Maurer das Loch gelassen hat. Es wäre der letzte Whisky, den er bei mir bekäme und vermutlich auch das Ende der Freundschaft. "Aber es war doch bloß ein winziger Schluck!" - Selbstbedienung ohne Absprache geht sowas von überhaupt nicht!

    Man braucht sich bloß mal in die Rolle des andern zu versetzen. Stell dir vor, du stellst eine Kiste Bier in die WG-Küche, und nach zwei Wochen ist sie leer, obwohl du nicht eine Flasche getrunken hast. Jeder der anderen hat sich bloß am einen oder anderen Tag "mal ein kleines bisschen" bedient und eine einzelne Flasche für sich rausgenommen. Am Ende zahlst du die Zeche, obwohl du außer Kosten rein gar nichts davon hattest. Das würde man als Bierkastenkäufer dann wohl auch nicht okay finden.

    Im Kern geht es darum, das Eigentum von anderen zu respektieren. Ein elementarer Grundsatz.

    Edith: Typo, Präzisierung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.23 00:31 durch Sil53r Surf3r.

  13. Re: Das ist Deutschland

    Autor: cuthbert34 20.12.23 - 00:35

    Das Gericht hat festgestellt, dass zunächst eine Abmahnung ggü. dem Mitarbeiter hatte ausgesprochen werden müssen. Das Laden von anderen Geräten wurde geduldet. Die Kündigung war nicht rechtens. So einigte man sich auf eine Abfindung und ein positives Arbeitszeugnis. Ja, das ist Deutschland. Wo ist der Fehler?

  14. Re: Das ist Deutschland

    Autor: Valanx 20.12.23 - 01:57

    Ich verstehe dich.
    Klar muss "Diebstahl" vorgebeugt werden, am besten mit ordentlichen Richtlinien was ok ist und was nicht.

    Andererseits würde dem AG vermutlich jede "schwarze Kaffeepause" 10 mal mehr kosten als das.


    Realistisch gesehen ist es IMHO schon etwas kleinkariert.

    Aus meinem Leben:
    Ein Kollege und ich haben extra länger in der Werkstatt gearbeitet um einen wichtigen Auftrag für unseren Chef noch "kostenlos" fertigzustellen. Als wir fertig waren war er natürlich spät dran und musste Gas geben um seinen Zug noch zu erwischen (oder eben ewig warten). Vor lauter Eile hat er vergessen seine kaputten und Ölligen Handschuhe wegzuwerfen und hatte sie noch in der hinteren Hosentasche stecken.
    Ergebnis - Diebstahl, riesige Probleme.

    Ich hab auf jeden Fall etwas gelernt. Nie mehr unbezahlte extra arbeiten, Dienst nach Vorschrift. Feierabend ist Feierabend. Dafür werde ich nicht bezahlt usw...

  15. Re: Das ist Deutschland

    Autor: der_wahre_hannes 20.12.23 - 07:51

    Sil53r Surf3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Der Mitarbeiter hier hat anscheinend für kurze Zeit sein E-Auto geladen.
    > > Das sollte auch unter einem Euro Gegenwert sein.
    > > Wenn man sich viel Mühe gibt, dann sind es zehn Euro.
    >
    > Ja. Und? Als nächstes lädt er jeden Tag. Weil der AG nicht eingeschritten
    > ist, weil es so bequem ist, weil das Wetter draußen so ungemütlich ist oder
    > weil man gerade eh da ist und nichts besseres zu tun hat. Hier zehn Euro,
    > da zehn Euro, am Ende kommt dabei richtig Geld zusammen!

    Ich behaupte einfach mal, nach einer Abmahnung hätte der AN das Auto nicht mehr geladen. Und darum ging es im Verfahren ja letztendlich, und nicht darum, dass sich jeder AG ständig beklauen lassen muss.

    Mir scheint, das vergessen so einige Foristen hier.

    "Nie wieder" ist jetzt!

    ---

    Zum Tode eines engagierten Fahrradaktivisten: https://www.pf-bits.de/2024/01/zum-tode-eines-engagierten-fahrradaktivisten

  16. Re: Das ist Deutschland

    Autor: alpinlol 20.12.23 - 08:39

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Hast du bis unten gelesen? Der Verstoß gegen Arbeitsanweisungen gab es
    > laut
    > > Arbeitgeber. Das Gericht konnte das aber nicht bestätigen: "Wie das
    > Gericht
    > > nun außerdem feststellte, gab es kein ausdrückliches Verbot des Ladens
    > von
    > > Elektrogeräten."
    >
    > Naja, ich hätte jetzt auch gesagt, wer klaut, bekommt nicht unbedingt ein
    > sehr gutes Arbeitszeugnis. Aber ist ja auch egal, hat ja faktisch eh keine
    > Bedeutung mehr.

    Das Arbeitszeugnis ist egal wie unnütz, da man es einfach so lange einklagen kann bis man es für richtig hält. Ansonsten ist die Bewertung eines AN heutzutage sowieso fragwürdig.
    Einfach die Probezeit benutzen um festzulegen wie man mit einem potentiellen AN zukünftig umgehen möchte. Haben sich die Qualifikationen in dieser Zeit bestätigt, so kann er in sein unbefristetes oder befristetes Verhältnis übernommen werden und wenn nicht, heißt es eben viel Erfolg beim Nächsten.

  17. Re: Das ist Deutschland

    Autor: rubberduck09 20.12.23 - 08:47

    Das Problem mit diesem "nix wegnehmen" ist dass viele Arbeitgeber Überstunden stillschweigend annehmen (manche könnten auch sagen "erwarten") und nicht vergüten, weder in Stundenlohn noch in Freizeit was ein Äquivalent zum klauen von etwas Strom zu sehen ist. Solange dieses Ungleichgewicht besteht sehe ich den Stromklau hier durchaus als Bagatelle an. Auch erwarten viele Arbeitgeber dass man auf dem privat-Handy erreichbar ist - da ist das Aufladen desselben auf Firmenkosten nur angemessen wenn nicht sogar das allermindeste was da als Gegenleistung wachsen sollte.

  18. Re: Das ist Deutschland

    Autor: syn4pt1c 20.12.23 - 08:50

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als ob du bei einem Mitarbeiter der dich bescheist, dich beklaut, auch nur
    > im geringsten sagen würdest… aja komm jetzt schau mer mal ob sich das
    > Verhalten bessert… klar doch. Oh man armes Deutschland. Jetzt weis
    > ich was mit Fachkräfte gemeint ist. Unsere sind ned viel besser!

    Alles absolut irrelevant was hier zur Verteidigung des Arbeitgebers vorgebracht wird. Auch als Arbeitgeber gibt es Prozesse, Regeln und Gesetze einzuhalten, sowie oftmals bereits bestehende Gerichtsurteil zu berücksichtigen. Das gilt insbesondere bei sehr einschneidenden Vorgängen wie einer Kündigung. Der Arbeitgeber hat darauf offensichtlich (und eventuell sogar vorsätzlich) einen Pfifferling gegeben und kassiert dafür dann vorm Arbeitsgericht eben die Quittung. Ich bin nicht in einer Personalabteilung tätig und weiß selbst als ITler genug über die gängige Rechtsprechung, dass ich schon von der fristlosen ohne Abmahnung abgeraten hätte. Für Unternehmen wird i. d. R. zurecht auch eine sehr viel höhere Messlatte angelegt, ob sich an formaljuristische Grundlagen gehalten wurde. Vergisst hier scheinbar auch jeder Zweite.

    Ein Thema als Beispiel: Der Arbeitgeber hat Privatnutzung des Internets verboten. Es wurden in der Vergangenheit schon etliche Kündigungen gekippt und sich außergerichtlich geeinigt bei diesem Thema. Warum? Ein Arbeitgeber hat bspw. sein Verbot noch nicht einmal, wie rechtlich zulässig, stichprobenartig geprüft. Das Arbeitsgericht sah das als Desinteresse an den eigenen Verboten. Die Kündigung wurde für rechtswidrig erklärt. Ein andere Mal wurde beim selben Thema ein Mitarbeiter kontinuierlich zur Prüfung ausgewählt. Selbes Ergebnis, da dem Arbeitgeber Willkür bei der Prüfung unterstellt wurde. Bei einem anderen Fall wurde eine illegale Leistungskontrolle unterstellt, da immer die Internetnutzung aller Mitarbeiter in einem Report ausgewertet wurde und an die GF ging. Einige mehrere Male wurde versucht Mitarbeitern fristlos zu kündigen ohne zuvor eine Abmahnung auszusprechen für deren Fehlverhalten. Auch das ging beinahe jedes Mal nach hinten los.

    Wenn man sich in den Personalabteilung rechtlich nicht gut genug auskennt, sollte man eventuell seine Rechtsanwälte konsultieren, sofern man dort nicht auch nur Yes-Men sitzen hat. Letzteres habe ich auch schon persönlich erlebt. Mir schleierhaft wieso sich manch studierter Jurist konstant so einem persönlichen Risiko aussetzen möchte. Man sollte meinen die wären schlauer.

    Wer weniger Arbeitnehmerschutz sehen möchte, darf sich gerne mal in den USA im Kapitalismus im Endstadium umsehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.23 08:52 durch syn4pt1c.

  19. Re: Das ist Deutschland

    Autor: elknipso 20.12.23 - 09:52

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mimimi

    Bist Du 12?
    Nein? Dann verhalte Dich nicht so.

  20. Re: Das ist Deutschland

    Autor: der_wahre_hannes 20.12.23 - 09:59

    Du zuerst.

    "Nie wieder" ist jetzt!

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    Zum Tode eines engagierten Fahrradaktivisten: https://www.pf-bits.de/2024/01/zum-tode-eines-engagierten-fahrradaktivisten

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