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Regenerative Energien sind dennoch sinnvoller

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  1. Regenerative Energien sind dennoch sinnvoller

    Autor: azeu 02.11.18 - 21:00

    Auch wenn das Projekt im Gegensatz zum Fracking keine zusätzliche Umweltbelastung mit sich bringt, so empfinde ich es dennoch als Nicht-Zukunfts-Technologie.

    Die Menschheit wird auf Wind, Wasser und Sonne umsteigen müssen. Je früher desto besser.

    Mir ist natürlich bewusst, dass die Welt von Geld regiert wird und das Geld im Moment beim Öl/Erdgas liegt, aber das wird nicht ewig so bleiben.

    Unabhängig davon müssen wir den Auspuff irgendwann loswerden, je früher desto besser. Wir können nicht ewig die Atmosphäre mit Stoffen voll pumpen die da nicht hinein gehören; ganz banal ausgedrückt.

    Mein Fazit: Investiert Eure Kreativität in erneuerbare Energien. Denn die werden uns nicht so schnell ausgehen. Gut, in etwa 1 Milliarde Jahren wird uns das Wasser ausgehen weil es von der Sonne verdampft wird. Aber das ist immer noch eine Ewigkeit im Vergleich zu den aktuellen Rohstoffen.

    ... OVER ...

  2. Re: Regenerative Energien sind dennoch sinnvoller

    Autor: Abakus 03.11.18 - 04:49

    Wenn's nur so einfach wäre. Investierst du deine Energie in die Akkuforschung? Denn darin liegt das entscheidende Problem.

  3. Re: Regenerative Energien sind dennoch sinnvoller

    Autor: Eheran 03.11.18 - 10:08

    >Gut, in etwa 1 Milliarde Jahren wird uns das Wasser ausgehen weil es von der Sonne verdampft wird.
    Wie kommst du denn darauf? Es gibt da so etwas, das nennt sich Regen -> Das Wasser "kommt wieder runter".

    >Wir können nicht ewig die Atmosphäre mit Stoffen voll pumpen die da nicht hinein gehören; ganz banal ausgedrückt.
    Da hier von Holz/Rinde die Rede ist... ob das CO2 nach dieser Anlage aus einem Auspuff kommt oder einfach direkt durch verrotten oder verbrennen macht einfach keinen Unterschied. Nur hat man mit der Anlage einen hochwertigen Treibstoff synthetisiert, der überall eingesetzt werden kann usw.

  4. Re: Regenerative Energien sind dennoch sinnvoller

    Autor: azeu 03.11.18 - 11:03

    > Wie kommst du denn darauf? Es gibt da so etwas, das nennt sich Regen -> Das Wasser "kommt wieder runter".

    Nicht, wenn die Durchschnittstemperatur weit über 50° C steigt, global.
    Und das wird sie wenn die Sonne 10% mehr Wärme abstrahlt als heute.

    > Da hier von Holz/Rinde die Rede ist... ob das CO2 nach dieser Anlage aus einem Auspuff kommt oder einfach direkt durch verrotten oder verbrennen macht einfach keinen Unterschied.

    Verrotten und verbrennen ist nicht dasselbe.

    > Nur hat man mit der Anlage einen hochwertigen Treibstoff synthetisiert, der überall eingesetzt werden kann usw.

    "Hochwertig" ist ein Treibstoff bei dem man nie über 50% Wirkungsgrad erzielt ja nun nicht gerade.

    ... OVER ...

  5. Re: Regenerative Energien sind dennoch sinnvoller

    Autor: Eheran 03.11.18 - 11:21

    Ich glaube du beziehst dich auf solche Modelle:
    >There will be two variations of this future [1 mrd. Jahre] warming feedback: the "moist greenhouse" where water vapor dominates the troposphere while water vapor starts to accumulate in the stratosphere (if the oceans evaporate very quickly), and the "runaway greenhouse" where water vapor becomes a dominant component of the atmosphere (if the oceans evaporate too slowly). The Earth will undergo rapid warming that could send its surface temperature to over 900 °C (1,650 °F; 1,170 K) as the atmosphere will be totally overwhelmed by water vapor, causing its entire surface to melt and killing all life, perhaps in about 3 billion years.

    Da werden auch 47°C genannt. Regen gibt es aber natürlich trotzdem noch, nur regnet eben weniger runter als verdampf. Aber ja, das Wasser wäre irgendwann weg.

    >Verrotten und verbrennen ist nicht dasselbe.
    Vom CO2 her ist es identisch, einmal wird es von der "Flamme" erzeugt und das andere mal von (Mikro-) Organismen. Ob du 1kg Kuchen isst oder verrotten lässt oder verbrennst ist vom CO2 egal.

  6. Re: Regenerative Energien sind dennoch sinnvoller

    Autor: azeu 03.11.18 - 15:02

    Nur, dass bei der Verbrennung außer CO2 auch noch andere Schadstoffe entstehen.
    Ja sogar bei der Verbrennung von Sauer- und Wasserstoff zu Wasser. Im Promillebereich zwar, aber mehr als 0%. Aber das dürfen die Verfechter von Wasserstoffautos nicht wissen, noch nicht ;)

    Mit Verdauung bzw. Verrottung hat die Natur weniger Probleme, unterstelle ich mal.

    ... OVER ...

  7. Re: Regenerative Energien sind dennoch sinnvoller

    Autor: Eheran 03.11.18 - 15:21

    >Nur, dass bei der Verbrennung außer CO2 auch noch andere Schadstoffe entstehen.
    Sicherlich wird mehr Feinstaub frei. Bei den Stickoxiden nimmt es sich vermutlich nichts.
    Aber das sind alles keine relevanten Belastungen, sofern nicht so viel, dass es SMOG gibt.
    Relevant, weil dauerhaft und global, ist nur das CO2.

  8. Re: Regenerative Energien sind dennoch sinnvoller

    Autor: moonklicker 03.11.18 - 22:42

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur, dass bei der Verbrennung außer CO2 auch noch andere Schadstoffe
    > entstehen.
    > Ja sogar bei der Verbrennung von Sauer- und Wasserstoff zu Wasser. Im
    > Promillebereich zwar, aber mehr als 0%. Aber das dürfen die Verfechter von
    > Wasserstoffautos nicht wissen, noch nicht ;)
    >
    > Mit Verdauung bzw. Verrottung hat die Natur weniger Probleme, unterstelle
    > ich mal.

    Ich habe mich gerade extra angemeldet, da ich deine geistigen Ergüsse hier nicht unkommentiert stehen lassen will. Bei der Verbrennung von reinem Wasserstoff und reinem Sauerstoff entsteht zu 100% Wasser. Welche Schadstoffe sollen da bitte entstehen?

    Weiteres Zitat von dir, Treibstoffe für Verbrennungsmotoren im Allgemeinen betreffend: "'Hochwertig' ist ein Treibstoff bei dem man nie über 50% Wirkungsgrad erzielt ja nun nicht gerade."

    Der Wirkungsgrad hängt nicht vom Energieträger ab, sondern von der Maschine, die die Energie in eine andere Form umwandelt.

    Abschließender Kommentar von mir: Wenn man keine Ahnung hat, sollte man vielleicht nicht an Diskussionen teilnehmen.

  9. Re: Regenerative Energien sind dennoch sinnvoller

    Autor: birdy 04.11.18 - 03:50

    moonklicker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei der Verbrennung von reinem
    > Wasserstoff und reinem Sauerstoff entsteht zu 100% Wasser. Welche
    > Schadstoffe sollen da bitte entstehen?

    Wie bei allen Brennvorgängen mit Luft bei hohen Temperaturen entstehen Stickoxide.
    http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/REP0012.pdf Seite 11

  10. Re: Regenerative Energien sind dennoch sinnvoller

    Autor: moonklicker 04.11.18 - 10:24

    Okay, bei der Verbrennung von Wasserstoff mit Luft entstehen Stickoxiden. Bei der Verbrennung von Wasserstoff mit reinem Sauerstoff entsteht nur Wasser.
    Auch würde man Wasserstoff wohl nicht in einem konventionellen Verbrennungsmotor betreiben sondern eher in einer Brennstoffzellen, welche wiederum keine Emmissionen erzeugt.

    http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/REP0012.pdf

  11. Re: Regenerative Energien sind dennoch sinnvoller

    Autor: RicoBrassers 04.11.18 - 12:44

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sicherlich wird mehr Feinstaub frei.

    Ich behaupte mal, dass DIESE Feinstaubmengen irrelevant sind. Das Bremsen und der Reifenabrieb z.B. sorgen selbst schon für genug Feinstaub - und zwar unabhängig davon, ob das Auto nun elektrisch, konventionell oder mit "Biosprit" fährt.

    Aber, ich behaupte das jetzt einfach mal, ist auch nicht der Feinstaub das große Problem (sonst sollte man vllt. bei U-Bahnen anfangen - http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/stuttgart-erstaunliche-feinstaub-abweichungen-am-neckartor-15589122.html), sondern das CO2. Und dem könnte man hiermit entgegenwirken. Denn der Kohlenstoff aus dem Holz war ursprünglich mal als CO2 in der Luft, durch die Photosynthese des Baumes wieder auf Kohlenstoff reduziert und verstoffwechselt ("gespeichert" in Form von organischem Material).

  12. Re: Regenerative Energien sind dennoch sinnvoller

    Autor: Eheran 04.11.18 - 12:52

    Feinstraub ist defintiv kein Langfristiges und globales Problem wie CO2.

  13. Re: Regenerative Energien sind dennoch sinnvoller

    Autor: Daschtan 04.11.18 - 18:15

    Genau sehe ich das auch. Es ist ein super Konzept. Es wäre ja auch mit dem biosprit Strom für e Autos zu produzieren. So könnte man die Abgase aus der City raushalten. Ich denke es wird für lange Zeit eine hybrid Lösung geben.

  14. Re: Regenerative Energien sind dennoch sinnvoller

    Autor: David64Bit 04.11.18 - 21:00

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht, wenn die Durchschnittstemperatur weit über 50° C steigt, global.
    > Und das wird sie wenn die Sonne 10% mehr Wärme abstrahlt als heute.

    Wow. Die Dissertation bzw. Studie würde ich sehr gerne lesen! Mit der Erkentniss ist zumindest eine Nominierung für den Nobelpreis drin!

    > Verrotten und verbrennen ist nicht dasselbe.

    Nein - beim Verrotten wird das CO2 nämlich einfach so frei, nur weils "rumliegt". So kann man es wenigstens noch benutzen. Und die anderen Schadstoffe lassen sich mit Katalysatoren oder anderen Dingen problemlos unter Kontrolle halten. Siehe Euro 6D-Temp Diesel. Die sind inzwischen sauberer und schafstoffarmer als Benziner. Auf der Straße, wohlgemerkt, nicht im Labor.

    > "Hochwertig" ist ein Treibstoff bei dem man nie über 50% Wirkungsgrad
    > erzielt ja nun nicht gerade.

    Bitte? Herr, lass doch bitte viel Hirn regnen. Schonmal von einem BHKW gehört? Die Dinger haben eine Effizienz von knapp 95%. Sogar mehr, als diese ach so tollen Akku-E-Autos, die meistens mit Ladeverlusten und allem drum und dran auf 85% oder ähnlich kommen.

    Ein Auto ließe sich genau so bauen - haben BMW und Mercedes in den 80ern gemacht, wollte niemand, kam also nicht auf den Markt. Mercedes und BMW haben übrigens auch in den 80ern und 90ern schon so einige alternativen in der Schublade gehabt. Die wollte aber auch niemand haben. Wir dürfen uns also alle selbst an die Nase fassen.

  15. Re: Regenerative Energien sind dennoch sinnvoller

    Autor: mxcd 05.11.18 - 09:15

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vom CO2 her ist es identisch, einmal wird es von der "Flamme" erzeugt und
    > das andere mal von (Mikro-) Organismen. Ob du 1kg Kuchen isst oder
    > verrotten lässt oder verbrennst ist vom CO2 egal.

    Nö. Die Mikroorganismen binden nämlich einen erheblichen Teil des Kohlenstoffes in ihren Zellen und Zellbestandteilen. Diese wiederum dienen anderen Mirkororganismen und Pflanzen als Nahrung, die dann wieder weiteres CO2 binden.
    Damit will ich nicht sagen, dass eine Verarbeitung von Holzabfall zu Öl/Benzin keinen Sinn hat, nur dass Verbrennen und Verrotten nicht das selbe ist.

  16. Re: Regenerative Energien sind dennoch sinnvoller

    Autor: Eheran 05.11.18 - 11:11

    >Die Mikroorganismen binden nämlich einen erheblichen Teil des Kohlenstoffes in ihren Zellen und Zellbestandteilen. Diese wiederum dienen anderen Mirkororganismen und Pflanzen als Nahrung, die dann wieder weiteres CO2 binden.

    Und wenn es 1'000'000 Zwischenschritte gibt, was spielt das für eine Rolle? Es landes alles wieder als CO2 in der Luft. Hier kann ich doch auch nicht sagen "Ja der meiste Kohlenstoff landet im Treibstoff, nur wenig wird beim Verwerten des Holzes frei".

    Wie viel des Kohlenstoffs der Nahrung bleibt denn überhaupt im Mikroorganismus? 10%? Und wenn dieser dann gegessen wird sind es wieder nur 10%?

    >dass Verbrennen und Verrotten nicht das selbe ist.
    Für die CO2-Bilanz ist es das selbe. Spielt keine Rolle, ob es da eine Zwischenstufe gibt, die mal 1 Woche lebt und dann wieder gegessen wird und der neue Organismus dann meinetwegen 1 Jahr lebt. Ebenso spielt es keine Rolle, ob ich meinen Treibstoff vorher noch 10 Jahre lagere oder nicht.

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