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Sekundär-Effekte ...

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  1. Sekundär-Effekte ...

    Autor: Shrykull 23.03.16 - 12:25

    Die nötige Infrastruktur für einen sicheren Betrieb, wird es wohl nie geben.

    Schauen wir uns doch den Zustand von Straßen, Brücken und Tunneln heute an. Da fallen doch sicher jedem viele lustige Beispiele ein, wo Stadt und Gemeinde regelmäßig sparen.

    Zum einen sind bereits immense Kosten zur Sanierung in Aussicht, zum anderen lehrt die Vergangenheit, daß wo es geht, nur geflickt wird.

    Ich halte dieses Autonome Vorhaben daher für ein nicht finanzierbares Traumschloß. Und wenn doch - dann für eine volkswirtschaftliche Belastung ohne gleichen. Ein Melken der Volkswirtschaft per Gesetz.

    Die Politiker, die das propagieren (Digitalisierung, Neuland...), haben schon in der Vergangeheit gezeigt, daß sie die resultierenden Probleme nicht regeln können.

    Am Ende werden wir wohl etwas Halbes bekommen - den Rest kann man sich denken...

    Desweiteren werde ich wohl kein Auto kaufen, daß alle meinen Wege und Entscheidungen loggt. Freiwillig läßt sich diese Technik also am Markt nicht durchsetzen. Stellt sich schon jetzt die Frage, welche Form von Zwang angewendet wird.

    Vernetztes Fahren funktioniert eben nur dann, wenn vollständig vernetzt wird. Nicht das reine Fahren des Autonomen Autos, sondern der reibungslose Ablauf des gesamten Verkehrs.

    Ich muß halt in Zukunft damit rechnen, daß im Tunnel ein Google-Dings ohne ping steht, wenn ich da mit 130 reinfahre...

    Wahrscheinlich ist aber folgendes: Die Dinger fahren gar nicht erst los, wenn Schnee, Eis, Dreck oder Salz den Sensoren zusetzen.

    Natürlich nicht nach dem Kauf, sondern dann, wenn man die Verfügbarkeit am meisten braucht.

    Spätestens der TÜV wird die Plakette verweigern, wenn nicht also 60 Sensoren und Aktoren paletti sind. Natürlich sind die alle wichtig und können nur von der Werkstatt wieder freigeschaltet werden.

    Also ist anzunehmen, daß Autos nicht mehr so lange genutzt werden, wie es heute der Fall ist.

    Und genau darum geht es der Auto-Industrie: dem Abbau von Alt-Fahrzeugen, weil die den Wertverlust der erste Jahre schon hinter sich haben, deshalb finanziell attraktiver sind - und auch von A nach B fahren. Und das alles ohne Zwangs-Updates.

    "Wie, kein Update? Dann können wir Sie leider nicht auf die Allgemeinheit loslassen...! "

    Geplante Obzoleszenz quasi - natürlich in Tarnung von Fortschritt, Bequemlichkeit und Sicherheit. Schluß ist damit schnell, wenn das Dings den Gehorsam verweigert - denn dann kann man an den drei Disziplinenn nicht mehr teilnehmen... ;-)

    Mit der komplizierten Technik werden sicher die Unterhaltskosten steigen. Und weil Not in der Regel zu Geld gemacht wird, kann jeder Hersteller seinen proprietäre Software nutzen, um die Taler in die "richtige" Richtung zu lenken...

    Machen wir uns nichts vor:

    Autonomes Fahren ist schleichende Enteignung. Mobilität wird verdongelt.

    Und natürlich gibt es keine "Alternativen" ...

    Nutzen tut es mal wieder nur den großen Konzernen. Weil Banken davon leben, Produktion auf Pump zu finanziern - wer spart, bekommt Negativ-Zins. Bezahlen tut es die Allgemeinheit. Es vernichtet Arbeitplätze und schafft glückliche Aktionäre.

    Kauft also keine Produkte, die der Hersteller nicht selbst finanzieren kann... ;-)

    Weil die Konzerne Mittel aggregieren, die dem Konsum fehlen - und damit mittleren und kleinen Unternehmen. Die Vielefalt der 70er und 80er ist längst weg - es dreht sich alles nur noch um Auto, IT und TK. Das Geld fließt also in andere Länder, die dort besser sind - und mit D geht es weiter rückwärts... ;-)

    PC waren auch mal das große Versprechen - funktionieren tun sie immer noch nicht. dafür Verblöden die Menschen und die entlohnte Arbeit wird weniger...

    Also auf zur nächsten Runde...
    :o)

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