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nochmal

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  1. Re: nochmal

    Autor: DocDa 01.03.17 - 14:13

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Braucht man denn für 90% der Flugzeit auch 90% weniger Piloten?
    >
    > Naja, vielleicht nicht ganz, aber bei gleicher Arbeitszeit braucht man dann
    > in der Tat deutlich weniger Piloten als vorher. Zumal der Vergleich
    > hinkt...

    So sehr hinkt der Vergleich nicht, weil die Piloten in der Zwischenzeit (Flug) die Arbeit des anderen Personals übernehmen kann (Getränkeausgabe,...). Somit wird Arbeit umverlagert und Servicepersonal reduziert.

  2. Re: nochmal

    Autor: Trollversteher 01.03.17 - 14:17

    >Nicht in der gleichen Industrie natürlich, aber es können auch neue, noch unbekannte Industrien entstehen. Ein (zugegeben ein wenig dahergeholtes Beispiel, aber dennoch soll es das Prinzip zeigen):

    Also daran stört mich der Konjunktiv ("können") - solange man keine konkreten und realistischen Vorstellungen davon hat, welche neuen Berufszweige den massiven Verlust von Arbeitsplätzen auffangen können, ist das reines Wunschdenken ("Wir machen einfach mal, und dann wird sich schon von selbst was Neues ergeben...).

    >Die Industrielle Revolution hat ja eigentlich alle Schneider arbeitslos gemacht. Dadurch dass nun aber Textilien in allen Grössen und Farben hergestellt werden konnten und das auch noch günstiger und qualitativer entstanden ganz neue Industrien, die es bis dahin nicht gab und die auch nichts direkt mit Technik zu tun haben. Seien es Kaufhäuser, Mode oder was auch immer.

    Die industrielle Revolution war aber im Ganzen kein Arbeitsplatzvernichter, sie hat die Berufe verändert, aber nicht abgeschafft. Die Informations-Revolution brinbt aber nicht nur qualitative, sondern massiv quantitative Veränderungen mit sich - es werden keine neuen "handwerklichen" Stellen geschaffen, weil auch diese wieder automatisiert werden können. Die industrielle Revolution hat vorhandene Werkzeuge und Prozesse optimiert, die IT-Revolution ist dagegen disruptiv, sie schafft ganze Branchen komplett ab, ohne (abgesehen von einer Handvoll neuer IT-Jobs) dafür neue Arbeitsplätze zu schaffen.

    >Technik ist sicherlich eine eigene Industrie, sie ist aber auch immer ein Enabler für andere Industrien. Und neue Technik führt meist auch zu neuen Industrien oder Industriezweigen die selber nichts mit Technik zu tun haben und diese einfach als Dienst nutzen.

    Nein, tut sie eben nicht, sie schafft keine neuen Industriezweige, sie schafft Industriezweige ab und ersetzt sie durch neue Zweige der Informationstechnik. Und diese Zweige kommen nun mal mit einer Handvoll hochspezialisierter Experten aus, Du wirst niemals 20.000 Entwickler brauchen um autonome Systeme zu entwickeln oder pflegen, und die Entwickler die Du benötigst, werden ein so hohes Anforderungsprofil haben, dass man damit niemals den Bedarf an Arbeitsplätzen für die breite Bevölkerung decken kann.

  3. Re: nochmal

    Autor: Trollversteher 01.03.17 - 14:21

    >Ich meinte das eigentlich ein bisschen sarkastisch, aber egal. Ein LKW Fahrer, fährt den LKW zu 100% zur Zeit. Er belädt ihn, entlädt ihn, händigt Lieferscheine aus, nimmt retouren entgegen usw. Das nur so als kleines Beispiel. Das Fahren an sich wird ihm langfristig abgenommen, er kann also während der Autobahnfahrt z. B. andere Dinge tun. Er kann z. B. Lieferscheine ans Büro schicken und Fahrten/Routen planen etc. Er ist also noch lange nicht arbeitslos.

    Nein, er wird langfristig während der Autobahnfahrt gar nicht mehr benötigt, weil es viel günstiger und schlauer ist, am Start- und Zielpunkt ein oder zwei Rangier-Fahrer einzustellen, die sämtliche ankommenden und abfahrenden LKWs abfertigen, statt hunderte von Fahrern zu beschäftigen die dafür bezahlt werden, auf der Autobahn ein Nickerchen zu machen.

    >Hier wird immer so getan, als ob mit den nächsten Autonomen Fahrzeug die Welt untergeht, weil alle LKW Fahrer spontan und von heute auf morgen arbeitslos werden.

    Niemand hat hier von "spontan von heute auf Morgen" geredet, sondern von absehbaren zukünftigen Entwicklungen, die ja bei weitem nicht nur LKW-Fahrer betreffen werden. Und es wäre doch schön, wenn die Welt mal vorbereitet in einen solchen krassen Paradigmenwechsel gehen würde, statt wie in der Vergangenheit offenen Auges in die Katastrophe zu rasen, oder?

  4. Re: nochmal

    Autor: Peter Brülls 01.03.17 - 14:22

    IncredibleAlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich meinte das eigentlich ein bisschen sarkastisch, aber egal. Ein LKW
    > Fahrer, fährt den LKW zu 100% zur Zeit. Er belädt ihn, entlädt ihn, händigt
    > Lieferscheine aus, nimmt retouren entgegen usw. Das nur so als kleines
    > Beispiel. Das Fahren an sich wird ihm langfristig abgenommen, er kann also
    > während der Autobahnfahrt z. B. andere Dinge tun. Er kann z. B.
    > Lieferscheine ans Büro schicken und Fahrten/Routen planen etc. Er ist also
    > noch lange nicht arbeitslos.

    Das ist doch alles pillepalle-Arbeit, die zum Großteil von Computer direkt erledigt wird.

  5. Re: nochmal

    Autor: Trollversteher 01.03.17 - 14:25

    >So sehr hinkt der Vergleich nicht, weil die Piloten in der Zwischenzeit (Flug) die Arbeit des anderen Personals übernehmen kann (Getränkeausgabe,...). Somit wird Arbeit umverlagert und Servicepersonal reduziert.

    Also ich habe noch nie einen Piloten bei der Getränkeausgabe gesehen. Weil: Die Technik noch nicht so ausgereift ist, dass man wirklich das Flugzeug völlig ohne Aufsicht vor sich hin fliegen lässt. *Wenn* die Technik mal so weit (oder das Vertrauen darin so groß) ist, dann werden Piloten garantiert nicht zu Kellnern mit 100k+ Jahresgehalt, sondern ganz einfach komplett wegrationalisiert werden. Und wenn die Versorgung mit Snacks und Getränken am Platz ebenfalls automatisiert werden kann, dann werden auch Flugbegleiter wegrationalisiert.

  6. Re: nochmal

    Autor: Sebbi 01.03.17 - 14:33

    IncredibleAlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Braucht man denn für 90% der Flugzeit auch 90% weniger Piloten?

    Ja natürlich. Ein Pilot kann dann in der gleichen Zeit mehr Flüge durchführen.

  7. Re: nochmal

    Autor: Peter Brülls 01.03.17 - 14:34

    MadMonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Industrielle Revolution hat ja eigentlich alle Schneider arbeitslos
    > gemacht. Dadurch dass nun aber Textilien in allen Grössen und Farben
    > hergestellt werden konnten und das auch noch günstiger und qualitativer
    > entstanden ganz neue Industrien, die es bis dahin nicht gab und die auch
    > nichts direkt mit Technik zu tun haben. Seien es Kaufhäuser, Mode oder was
    > auch immer.

    Die entstandenen Jobs waren aber von vergleichbarer Komplexität. Hätten wir nicht seit Jahrzehnten zig Verwaltungsjobs, die sich mit sich selbst beschäftigen, dann sähe es mit der Beschäftigung schlechter aus.

    Prinzpiell ist doch abzusehen, dass praktisch fast alle manuellen Arbeiten automatisierbar sei werden. Und das wird auch die Reparaturen betreffen.

    Nehmen wir doch mal das Beispiel Supermarkt. Schau Dir das gestrige Video von Boston Dynamics an und das vom Amazon Supermark vor einigen Wochen.

    Dann verknüpf die beiden.

    Der Roboter nimmt abends oder frühmorgens die Ware entgegen und räumt sie ein bevor die Kunden kommen. Er kann geduldig jede Orange vorsichtig in die Hand nehmen und per multri-spektraler Kamera und chemischen Rezeptoren alles unverkäufliche Obst aussortieren. Aus Versicherungsgründen geht er zur Öffnungszeit in das Lage und optimiert das oder ruht dort. Kunden gehen rein und nehmen die Waren, Kameras führen Buch und belasten dann das Konto.

    Nur an der Fleischtheke steht noch jemand. Aber selbst das ist nicht gegeben.

  8. Re: nochmal

    Autor: Its_Me 01.03.17 - 14:36

    In Finnland gibt es einen Modellversuch:

    http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/grundeinkommen-finnland-startet-test-a-1127713.html

  9. Re: nochmal

    Autor: triplekiller 01.03.17 - 14:39

    endlich einer der es verstanden hat. eine idee wäre ein LKW mit durchgängigem körper, d. h. der fahrer geht vom führerhaus zur ladung und begutachtet alles. sowieso kann das autonome auto nur gefühlt 50 km selbst fahren, dann darf der fahrer ran, weil das auto eine bestimmte gefahrensituation nicht selbst bestimmen kann/darf/soll/muss.

    erst übernimmt das auto die einfachen sachen (das gaspedal gedrückt halten und sich auf der spur befinden mit genug abstand zum vordermann ohne den verkehr zu gefärden), was danach kommt weiß ich nicht.

  10. Re: nochmal

    Autor: MadMonkey 01.03.17 - 14:42

    0mega42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trollversteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > >ABER: auch dieser Fall gab es in der Geschichte doch X-mal.
    > >
    > > Nein, den Fall, vor dem wir stehen, gab es noch nie in der Geschichte.
    > Denn
    > > die schnelle Entwicklung auf den Gebieten KI und Automatisierung wird in
    > > *sämtlichen* Branchen dazu führen, dass Jobs in kürzester Zeit
    > > wegrationalisiert werden, und nicht nur nach und nach in einigen
    > Branchen,
    > > so dass eine langsame Anpassung und Umstrukturierung möglich wäre. Der
    > > größte Unterschied ist aber: Im Industriezeitalter haben neue
    > Technologien
    > > auch immer eine ausreichende Anzahl an neuen Arbeitsplätzen geschaffen,
    > > aber im Informationszeitalter ist das eben anders - man kann mit einem
    > > relativ übersichtlichen Team von Spezialisten eine Software entwickeln,
    > die
    > > weltweit hunderte Millionen von Arbeitsplätzen kostet. Und teile dieser
    > > Entwicklung (KI zB) sind so universell, dass sie sich gleich auf mehrere
    > > Branchen auswirken und nicht nur auf eine.
    >
    > Das verstehen leider viele noch nicht, weswegen ein bedingungsloses
    > Grundeinkommen noch nicht in der Politik thematisiert wird. Keiner will
    > davon reden, auch wenn es absolut unausweichlich ist.
    >
    > Die Änderung der Gesellschaft ist im Gegensatz zu vorher keine
    > quantitative, sondern eine qualitative.

    Bei uns in der Schweiz gabs dazu eine Abstimmung, die wurde in Grund und Boden abgelehnt. In Finland wird auch darüber nachgedacht. Aber den Zusammenhang zwischen "es gibt neue Industrien und alte gehen ein" zu "Bedinungslosem Grundeinkommen" sehe ich irgendwie nicht so ganz...

  11. Re: nochmal

    Autor: Trollversteher 01.03.17 - 14:44

    >endlich einer der es verstanden hat. eine idee wäre ein LKW mit durchgängigem körper, d. h. der fahrer geht vom führerhaus zur ladung und begutachtet alles. sowieso kann das autonome auto nur gefühlt 50 km selbst fahren, dann darf der fahrer ran, weil das auto eine bestimmte gefahrensituation nicht selbst bestimmen kann/darf/soll/muss.

    Warum diese künstliche Beschränkung? Das Ziel der aktuellen Entwicklung bei autonomen Systemen ist doch, den Fahrer komplett und vollständig zu ersetzen. Warum sollte ein Logistikunternehmen jemanden dafür bezahlen, dass er unterwegs eine völlig überflüssige Beschäftigungstherapie macht?

    >erst übernimmt das auto die einfachen sachen (das gaspedal gedrückt halten und sich auf der spur befinden mit genug abstand zum vordermann ohne den verkehr zu gefärden), was danach kommt weiß ich nicht.

    Aktuelle autonome Systeme können doch jetzt schon weit mehr als das. *Noch* wird ein Fahrer zur Kontrolle benötigt, aber schon in wenigen Jahrren ist er völlig überflüssig.

  12. Re: nochmal

    Autor: MadMonkey 01.03.17 - 14:44

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > IncredibleAlk schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Braucht man denn für 90% der Flugzeit auch 90% weniger Piloten?
    >
    > Ja natürlich. Ein Pilot kann dann in der gleichen Zeit mehr Flüge
    > durchführen.

    Der Pilot wird vor allem bei Start- und Landung gebraucht und nicht während dem Flug. In dieser Zeit kann er ja aber nicht umsteigen und andere Flugzeuge starten und landen, nicht?!?

  13. Re: nochmal

    Autor: Trollversteher 01.03.17 - 14:48

    >Bei uns in der Schweiz gabs dazu eine Abstimmung, die wurde in Grund und Boden abgelehnt. In Finland wird auch darüber nachgedacht. Aber den Zusammenhang zwischen "es gibt neue Industrien und alte gehen ein" zu "Bedinungslosem Grundeinkommen" sehe ich irgendwie nicht so ganz...

    Ganz einfach: Weil es keine "neuen Industrien" geben wird, das Industriezeitalter ist vorbei. Im Informationszeitalter wird es nur neue 50-Mann Teams von Entwicklern geben, die mit ihrem Produkt hunderte Millionen von Arbeitsplätzen ersetzen können werden. Und *dann* muss man alternative Konzepte zu unserem "Ich arbeite um zu leben" parat haben, oder die Gesellschaften werden weltweit unter Millionen von Arbeitslosen zusammenbrechen.

  14. Re: nochmal

    Autor: Trollversteher 01.03.17 - 14:49

    >Der Pilot wird vor allem bei Start- und Landung gebraucht und nicht während dem Flug. In dieser Zeit kann er ja aber nicht umsteigen und andere Flugzeuge starten und landen, nicht?!?

    Genau deswegen hinkt der Vergleich ja auch - ein LKW Fahrer kann nach dem Ent- bzw. Beladevorgang den Wagen auf die Reise schicken, und sich um den Nächsten kümmern.

  15. Re: nochmal

    Autor: IncredibleAlk 01.03.17 - 15:10

    Nein, da hinkt gar nichts :) Wie schon einer vor dir geschrieben hat, könnte der Pilot in der Zeit ja was anderes machen, z. B. Tomatensaft verteilen. Macht er aber nicht, denn er hat andere Aufgaben, selbst wenn es nur die Überwachung des Fluges ist.

    Du gehst davon aus, dass der Fahrer nur den Anhänger voll macht, den LKW zum Ziel fährt, den Hänger leer macht und fertig. In diesem Fall könnte man den Fahrer in Zukunft tatsächlich entlassen. Im echten Leben ist es aber so, dass die LKWs verschiedene Waren an verschiedene Stationen liefern. Ein Spediteur hat also einen Fahrer der den gesamten Tag oder die gesamte Fahrt über die Verantwortung für die Ware hat. Das Entladen übernimmt also nicht der Lagerist vom Rewe, sondern der Fahrer, da die Spedition die Ware in der Verantwortung hat. Von besonderen Gütern, wie Tieren oder Gefahrengütern will ich gar nicht sprechen. Aktuell würde ich mir nicht zu viele Sorgen machen.
    Viel mehr Sorgen würde es mir machen, wenn wieder mehr von der Straße auf die Schiene verlagert wird.

  16. Re: nochmal

    Autor: Trollversteher 01.03.17 - 15:26

    >Nein, da hinkt gar nichts :) Wie schon einer vor dir geschrieben hat, könnte der Pilot in der Zeit ja was anderes machen, z. B. Tomatensaft verteilen. Macht er aber nicht, denn er hat andere Aufgaben, selbst wenn es nur die Überwachung des Fluges ist.

    Und genau da hinkt der Vergleich. Der LKW Fahrer wird während der Fahrt nicht mehr gebraucht, und kann problemlos vorher aussteigen - wieso sollte also ein Arbeitgeber für's Nichtstun bezahlen?

    >Du gehst davon aus, dass der Fahrer nur den Anhänger voll macht, den LKW zum Ziel fährt, den Hänger leer macht und fertig. In diesem Fall könnte man den Fahrer in Zukunft tatsächlich entlassen. Im echten Leben ist es aber so, dass die LKWs verschiedene Waren an verschiedene Stationen liefern. Ein Spediteur hat also einen Fahrer der den gesamten Tag oder die gesamte Fahrt über die Verantwortung für die Ware hat.

    Ja und? Wo siehst Du da ein Problem auch das zu automatisieren? Die Ladung lässt sich auch mit Sensoren überwachen.

    >Das Entladen übernimmt also nicht der Lagerist vom Rewe, sondern der Fahrer, da die Spedition die Ware in der Verantwortung hat.

    Und warum soll das bei autonomen Fahrzeugen so bleiben? Da springt dann der vollautomatisierte Gabelstapler ein und entlädt den Wagen - also kann der Fahrer komplett wegfallen.

    >Von besonderen Gütern, wie Tieren oder Gefahrengütern will ich gar nicht sprechen. Aktuell würde ich mir nicht zu viele Sorgen machen.

    Hier genau das gleiche: Lässt sich auch alles prima automatisiert oder zumindest aus der Ferne überwachen.

    >Viel mehr Sorgen würde es mir machen, wenn wieder mehr von der Straße auf die Schiene verlagert wird.

    Auch das wird zusätzlich noch passieren.

  17. Re: nochmal

    Autor: IncredibleAlk 01.03.17 - 15:47

    Ja, man kann jedes Argument totschlagen indem man anführt, dass man das ja auch automatisieren kann. Es kann alles automatisiert werden. Die Kuh wird automatisch gefüttert, gemolken, getötet, zerkleinert, in den LKW gepackt, überwacht. Ein Roboter packt die Palette ab, die Drohne liefert mir das nach Hause, mein Hausroboter macht mir den Burger und bringt mir den an den Tisch. Wahrscheinlich kann man hier noch einige Prozesse optimieren und sich den Transportroboter sparen.

    Mal ehrlich. Das ist SciFi. Das gab es schon als Idee vor 60 Jahren und wir sind heute immer noch sehr weit davon entfernt. Dass jetzt auch nur ein Job eines LKW fahrers und der Fahrer der nächsten 30 Jahre aufgrund von Automatisierung gefährdet ist, ist ein Märchen und Populismus eines US-Amerikaners.

  18. Re: nochmal

    Autor: Trollversteher 01.03.17 - 15:57

    >Ja, man kann jedes Argument totschlagen indem man anführt, dass man das ja auch automatisieren kann. Es kann alles automatisiert werden. Die Kuh wird automatisch gefüttert, gemolken, getötet, zerkleinert, in den LKW gepackt, überwacht. Ein Roboter packt die Palette ab, die Drohne liefert mir das nach Hause, mein Hausroboter macht mir den Burger und bringt mir den an den Tisch. Wahrscheinlich kann man hier noch einige Prozesse optimieren und sich den Transportroboter sparen.

    Und genau so wird es kommen. Weil es im Gegensatz zu "vor 60 Jahren" mittlerweile möglich und realisierbar ist.

    >Mal ehrlich. Das ist SciFi. Das gab es schon als Idee vor 60 Jahren und wir sind heute immer noch sehr weit davon entfernt.

    Sind wir nicht. Vor 60 Jahren waren das tatsächlich noch Utopien, aber durch die immense Entwicklung in dem Bereich KI/Deep Learning, Performance und Miniaturisierung ist es überhaupt erst seit wenigen Jahren möglich, diese Technologien in Massenprodukte oder Produktionsumgebungen einsetzen zu können. Schau Dir doch mal an, wie extrem sich die Welt alleine in den letzten 10 Jahren geändert hat.

    >Dass jetzt auch nur ein Job eines LKW fahrers und der Fahrer der nächsten 30 Jahre aufgrund von Automatisierung gefährdet ist, ist ein Märchen und Populismus eines US-Amerikaners.

    Dass Trump das populistisch nutzt, ist eine andere Geschichte - seine "Lösung" für das Problem ist ganz bestimmt nicht förderlich. Aber das ändert ja nichts daran, dass dieses Probleme in nicht all zu langer Zeit (imho deutlich schneller als 30 Jahre) auf uns zukommen werden, und besser man befasst sich mit möglichen Lösungsszenarien *bevor* der Menschheit das auf die Füße fällt, als wenn es erst zu spät ist.

  19. Re: nochmal

    Autor: Anonymer Nutzer 01.03.17 - 15:59

    bernd71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0mega42 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Trollversteher schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > >ABER: auch dieser Fall gab es in der Geschichte doch X-mal.
    > > >
    > > > Nein, den Fall, vor dem wir stehen, gab es noch nie in der Geschichte.
    > > Denn
    > > > die schnelle Entwicklung auf den Gebieten KI und Automatisierung wird
    > in
    > > > *sämtlichen* Branchen dazu führen, dass Jobs in kürzester Zeit
    > > > wegrationalisiert werden, und nicht nur nach und nach in einigen
    > > Branchen,
    > > > so dass eine langsame Anpassung und Umstrukturierung möglich wäre. Der
    > > > größte Unterschied ist aber: Im Industriezeitalter haben neue
    > > Technologien
    > > > auch immer eine ausreichende Anzahl an neuen Arbeitsplätzen
    > geschaffen,
    > > > aber im Informationszeitalter ist das eben anders - man kann mit einem
    > > > relativ übersichtlichen Team von Spezialisten eine Software
    > entwickeln,
    > > die
    > > > weltweit hunderte Millionen von Arbeitsplätzen kostet. Und teile
    > dieser
    > > > Entwicklung (KI zB) sind so universell, dass sie sich gleich auf
    > mehrere
    > > > Branchen auswirken und nicht nur auf eine.
    > >
    > > Das verstehen leider viele noch nicht, weswegen ein bedingungsloses
    > > Grundeinkommen noch nicht in der Politik thematisiert wird. Keiner will
    > > davon reden, auch wenn es absolut unausweichlich ist.
    > >
    > > Die Änderung der Gesellschaft ist im Gegensatz zu vorher keine
    > > quantitative, sondern eine qualitative.
    >
    > Es wird ja noch etliche Jahre dauern bis das skizzierte Horrorszenario
    > eintritt. Warum also jetzt schon ein bedingungsloses Grundeinkommen
    > einführen. Gibt es dafür eigentlich schon wirklich realistische
    > Umsetzungsberechnungen und Pläne. Vor allem die Einführung stelle ich mir
    > als einzelnen Staat ziemlich schwierig vor, ohne das Schiff auf Grund zu
    > setzen.
    In Norwegen oder Schweden laufen schon erste etwas größere Projekte mit einem bge.

  20. Re: nochmal

    Autor: triplekiller 01.03.17 - 16:18

    glaube ich nicht.

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