Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Autonome Schiffe: Und abends geht…

Der drittletzte Absatz sagt doch alles:

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Der drittletzte Absatz sagt doch alles:

    Autor: Icestorm 04.12.18 - 16:03

    Kosten!
    Mehr Sicherheit ist nicht zu verachten, doch wenns danach geht, könnte man dem Kapitän auch an Bord die geschilderten Hilfsmittel zur Verfügung stellen.

    Außerdem sind Schiffe auf Hoher See zu Seenotrettungshilfen verpflichtet. Ohne Crew ist das nichtmehr möglich.

  2. Re: Der drittletzte Absatz sagt doch alles:

    Autor: DerSchwarzseher 04.12.18 - 16:25

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Außerdem sind Schiffe auf Hoher See zu Seenotrettungshilfen verpflichtet.
    > Ohne Crew ist das nichtmehr möglich.

    Dann sind die halt nicht mehr verpflichtet. Sehe das Problem nicht.

  3. Re: Der drittletzte Absatz sagt doch alles:

    Autor: Muhaha 04.12.18 - 16:39

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Außerdem sind Schiffe auf Hoher See zu Seenotrettungshilfen verpflichtet.
    > Ohne Crew ist das nichtmehr möglich.

    Die Schiffe sind zu gar nix verpflichtet. Die CREW ist zu Hilfe verpflichtet.

    Aber ja, ohne Crew gibt es keine Hilfe. Da sitzt man dann schön im Büro und darf zusehen, wie jemand absäuft, dem man aber nicht helfen kann, weil ja niemand an Bord ist, der helfen kann.

    Ich kann mir aber vorstellen, dass man Reedereien verpflichtet diese autonomen Schiffe mit Rettungsgerät/Ausrüstung auszurüsten, welches dann den Schiffbrüchigen rübergeschossen wird, in greifbarer Nähe ausgesetzt, whatever wird. Damit man weiterhin helfen kann, auch wenn kein Mensch an Bord ist. Oder man hält an und gibt den Schiffbrüchigen die Möglichkeit an Bord zu kommen, wo es Notunterkünfte für genau diesen Fall gibt. Was eben möglich ist.

    Da wird es Lösungen geben, damit man weiterhin im Notfall helfen kann.

  4. Re: Der drittletzte Absatz sagt doch alles:

    Autor: Icestorm 04.12.18 - 16:39

    DerSchwarzseher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Icestorm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Außerdem sind Schiffe auf Hoher See zu Seenotrettungshilfen
    > verpflichtet.
    > > Ohne Crew ist das nichtmehr möglich.
    >
    > Dann sind die halt nicht mehr verpflichtet. Sehe das Problem nicht.

    Ja klar, Klappe zu - Affe tot.
    Die Hilfe in Seenot ist verpflichtend für alle Schiffe, und das kann man nicht einfach so streichen.
    Jeder Schiffsführer ist nach den Übereinkommen von 1974 und 1979 verpflichtet, Hilfe zu leisten.
    Wenn jetzt im Rahmen der Digitalisierung die Pflicht zur Hilfe mit einem Schulterzucken immer weiter gestrichen wird, nichtnur in der Seefahrt, dann Gute Nacht.

  5. Re: Der drittletzte Absatz sagt doch alles:

    Autor: m9898 04.12.18 - 17:05

    Das mit der ferngesteuerten Nothilfe dürfte schon noch ein schweres Kapitel werden. Kann mir aber gut vorstellen, dass sich da Lösungen finden werden.

  6. Re: Der drittletzte Absatz sagt doch alles:

    Autor: DerSchwarzseher 04.12.18 - 20:20

    Aber da ist ja keiner an bord wie soll ein schiff verpflichtet sein jemanden zu helfen.

  7. Re: Der drittletzte Absatz sagt doch alles:

    Autor: amagol 05.12.18 - 00:04

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da wird es Lösungen geben, damit man weiterhin im Notfall helfen kann.

    Die Frage ist ob man wirklich von so einem Schiff gerettet werden will. Ohne Mannschaft, ohne Essen, ohne Unterkunft, wenn das mitten im Pazifik passiert sitzt man erst mal wochenlang auf dem Frachter. Mal eben einen Hubschreiber rueberschicken ist dann ja auch nicht.

  8. Re: Der drittletzte Absatz sagt doch alles:

    Autor: Muhaha 05.12.18 - 10:07

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Frage ist ob man wirklich von so einem Schiff gerettet werden will.
    > Ohne Mannschaft, ohne Essen, ohne Unterkunft, wenn das mitten im Pazifik
    > passiert sitzt man erst mal wochenlang auf dem Frachter. Mal eben einen
    > Hubschreiber rueberschicken ist dann ja auch nicht.

    Wie ich bereits schrieb, autonome Schiffe werden mit Sicherheit Notunterkünfte für genau solche Fälle bekommen.

  9. Re: Der drittletzte Absatz sagt doch alles:

    Autor: DerSchwarzseher 05.12.18 - 10:53

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > amagol schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Die Frage ist ob man wirklich von so einem Schiff gerettet werden will.
    > > Ohne Mannschaft, ohne Essen, ohne Unterkunft, wenn das mitten im Pazifik
    > > passiert sitzt man erst mal wochenlang auf dem Frachter. Mal eben einen
    > > Hubschreiber rueberschicken ist dann ja auch nicht.
    >
    > Wie ich bereits schrieb, autonome Schiffe werden mit Sicherheit
    > Notunterkünfte für genau solche Fälle bekommen.


    dann versorgt sich der vermutlich schwer unterkühlte und eventuell verletzte selbst ja

  10. Re: Der drittletzte Absatz sagt doch alles:

    Autor: chefin 05.12.18 - 15:05

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kosten!
    > Mehr Sicherheit ist nicht zu verachten, doch wenns danach geht, könnte man
    > dem Kapitän auch an Bord die geschilderten Hilfsmittel zur Verfügung
    > stellen.
    >
    > Außerdem sind Schiffe auf Hoher See zu Seenotrettungshilfen verpflichtet.
    > Ohne Crew ist das nichtmehr möglich.

    Das schiff ist zu nichts verpflichtet sondern der Mensch. Und das eben nur wenn er anwesend ist. Nicht anwesende Menschen sind zu nichts verpflichtet. Das ist also ganz sicher kein Argument das irgendwie zählt.

    Und dazu kommt, das die hohe See quasi rechtsfreier Raum ist. Im Prinzip kann man dort machen was man will. Allerdings könnte man bei erreichen eines Landes dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Erst dann wird die Tat zum Problem. Siehe Somalia und Piraten. Auf hoher See gibt es keine Polizei und keine Staatsgewalt. Sondern Anarchie, also das Recht des Stärkeren. Da es aber so ist, das man auch irgendwann mal an Land muss, wird jede Straftat normalerweise irgendwann geahndet. Daher mussten Kriegsschiffe nun das Recht des Stärkeren durchsetzen. Man argumentiert daher "hinten herum" und deklariert Schiffe als bewegliche Landfläche des Staates dem sie gehören. Und sobald die Piraten auf diesem Schiff sind, kann ein ordentliches Gerichtsverfahren beginnen. Und dann wird der versuchte Diebstahl, Totschlag, etc verhandelt. Draussen auf dem Meer dagegen darf man schiessen soviel man will. Jeder gegen Jeden. Es gibt kein Gesetz, weil es keine Macht gibt die es durchsetzt (ausser das eben der Stärkere gewinnt)

  11. Re: Der drittletzte Absatz sagt doch alles:

    Autor: Gandalf2210 05.12.18 - 16:05

    Billige Kreuzfahrt anbieten, mit evtl. Seenotrettung als Tages Programm

  12. Re: Der drittletzte Absatz sagt doch alles:

    Autor: bofhl 06.12.18 - 11:52

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DerSchwarzseher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Icestorm schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > >
    > > > Außerdem sind Schiffe auf Hoher See zu Seenotrettungshilfen
    > > verpflichtet.
    > > > Ohne Crew ist das nichtmehr möglich.
    > >
    > > Dann sind die halt nicht mehr verpflichtet. Sehe das Problem nicht.
    >
    > Ja klar, Klappe zu - Affe tot.
    > Die Hilfe in Seenot ist verpflichtend für alle Schiffe, und das kann man
    > nicht einfach so streichen.
    > Jeder Schiffsführer ist nach den Übereinkommen von 1974 und 1979
    > verpflichtet, Hilfe zu leisten.

    Nicht ganz korrekt - Ein Schiffsführer ist verpflichtet in seinem durch das Schiff gesetzten Grenzen bei Seenot Hilfe zu leisten oder welche zu organisiere - kurz gesagt müsste er/sie nicht die Maschinen stoppen, sondern nur die nächste Küstenwache über den Vorfall informieren. (zumal auch die heutigen Riesenschiffe mit zig Kilometer "Stillstandswege" kaum entsprechend reagieren oder gar stoppen um Hilfe zu leisten - kurz gesagt wäre so ein Conainerschiff au0er Sichtweite bis deren Beiboote endlich zu Wasser gelassen werden könnten)

    > Wenn jetzt im Rahmen der Digitalisierung die Pflicht zur Hilfe mit einem
    > Schulterzucken immer weiter gestrichen wird, nichtnur in der Seefahrt, dann
    > Gute Nacht.

    Siehe Oben - auch dann müsste immer noch der nächstgelegene Rettungsdienst informiert werden (was heute bei vielen Schiffen automatisch geschieht)

  13. Re: Der drittletzte Absatz sagt doch alles:

    Autor: SvD 09.12.18 - 05:06

    Je mehr Schiffe ohne Besatzung unterwegs sind, desto weniger Personen in Seenot wird es auch geben.

  14. Re: Der drittletzte Absatz sagt doch alles:

    Autor: mark.wolf 17.12.18 - 08:28

    Das ist nicht richtig. Die Bestzungen der Schiffe unterliegen dem jeweiligen Gesetze der Nationen, wo das Schiff registriert ist. Und fast in jedem Land ist das wahllose Herumballern auf andere nun mal verboten. Nur die Ahndung muss warten, bis die Besatzung wieder an Land geht.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Esslingen am Neckar
  2. Erwin Hymer Group SE, Bad Waldsee
  3. Franz Binder GmbH + Co. Elektrische Bauelemente KG, Neckarsulm
  4. Modis GmbH, Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: NBBX570
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

IT-Sicherheit: Auch kleine Netze brauchen eine Firewall
IT-Sicherheit
Auch kleine Netze brauchen eine Firewall

Unternehmen mit kleinem Geldbeutel verzichten häufig auf eine Firewall. Das sollten sie aber nicht tun, wenn ihnen die Sicherheit ihres Netzwerks wichtig ist.
Von Götz Güttich

  1. Anzeige Wo Daten wirklich sicher liegen
  2. Erasure Coding Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
  3. Endpoint Security IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Rabbids Coding angespielt: Hasenprogrammierung für Einsteiger
Rabbids Coding angespielt
Hasenprogrammierung für Einsteiger

Erst ein paar einfache Anweisungen, dann folgen Optimierungen: Mit dem kostenlos erhältlichen PC-Lernspiel Rabbids Coding von Ubisoft können Jugendliche und Erwachsene ein bisschen über Programmierung lernen und viel Spaß haben.
Von Peter Steinlechner

  1. Transport Fever 2 angespielt Wachstum ist doch nicht alles
  2. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  3. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle

  1. Proteste in Hongkong: Hochrangige US-Politiker schreiben an Activision und Apple
    Proteste in Hongkong
    Hochrangige US-Politiker schreiben an Activision und Apple

    Alexandria Ocasio-Cortez, Marco Rubio und weitere Politiker der großen US-Parteien haben offene Briefe an die Chefs von Activision Blizzard und Apple geschrieben. Sie fordern darin, dass die Firmen nicht mehr die chinesische Regierung in deren Kampf gegen die Proteste in Hongkong unterstützen.

  2. Wing Aviation: Kommerzielle Warenlieferung per Drohne in USA gestartet
    Wing Aviation
    Kommerzielle Warenlieferung per Drohne in USA gestartet

    In den USA hat das zu Alphabet gehörende Unternehmen Wing Aviation die ersten Bestellungen per Drohne an Kunden ausgeliefert - unter anderem Schnupfenmittelchen.

  3. Office und Windows: Microsoft klagt gegen Software-Billiganbieter Lizengo
    Office und Windows
    Microsoft klagt gegen Software-Billiganbieter Lizengo

    Auffallend günstige Keys für Office 365 und Windows 10 bei Anbietern wie Edeka sind möglicherweise nicht legal. Nun geht Microsoft gegen Lizengo vor, einen der größten Anbieter solcher Software.


  1. 14:43

  2. 13:45

  3. 12:49

  4. 11:35

  5. 18:18

  6. 18:00

  7. 17:26

  8. 17:07