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Fahrpraxis nimmt ab …

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  1. Fahrpraxis nimmt ab …

    Autor: peh.guevara 03.02.17 - 13:24

    Mir stellt sich zum autonomen Fahren viel mehr die Frage was macht das mit unserer Fahrpraxis. Je besser die Systeme werden desto weniger oft muss der Fahrer eingreifen. Sagen wir der Wagen fährt zu 90 % autonom. Dann muss in einer komplexen Situation plötzlich der Fahrer eingreifen der keine Fahrpraxis mehr hat (bzw. nur 10 % der Fahrpraxis die er haben könnte, wenn er immer manuell fahren würde).

    Überspitzt gesagt: Das wird dann sehr sicher auf den Straßen wenn der 80 jährige plötzlich seit 5 Jahren das erste mal wieder das Steuer in die Hand nehmen muss und das in einer komplexen Situation die der Computer nicht meistern kann.

  2. Re: Fahrpraxis nimmt ab …

    Autor: TrollNo1 03.02.17 - 13:35

    BIs das der Fall ist, dass man 5 Jahre lang nicht eingreifen muss, wird noch viel Zeit vergehen. Bis dahin will gar keiner mehr selber fahren. Geht mal davon aus, dass ihr selbst dann der 80 Jährige sein werdet. So grob von der Zeit her dauert das noch Jahrzehnte.

  3. Re: Fahrpraxis nimmt ab …

    Autor: leMatin 03.02.17 - 13:36

    Nachdem ich von meinem Nachbarn (Hausarzt) weiß, wie viele Menschen noch zur Praxis fahren obwohl sie kaum noch auf einem Bein stehen können oder komplett mit Medikamenten zugedröhnt sind, dürfte das die Unfallwahrscheinlichkeit vermutlich sogar noch verringern. Die beschriebenen 10% der Fälle würden die wahrscheinlich dann auch sowieso nicht meistern können...

  4. Re: Fahrpraxis nimmt ab …

    Autor: mnementh 03.02.17 - 14:26

    peh.guevara schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir stellt sich zum autonomen Fahren viel mehr die Frage was macht das mit
    > unserer Fahrpraxis. Je besser die Systeme werden desto weniger oft muss der
    > Fahrer eingreifen. Sagen wir der Wagen fährt zu 90 % autonom. Dann muss in
    > einer komplexen Situation plötzlich der Fahrer eingreifen der keine
    > Fahrpraxis mehr hat (bzw. nur 10 % der Fahrpraxis die er haben könnte, wenn
    > er immer manuell fahren würde).
    >
    > Überspitzt gesagt: Das wird dann sehr sicher auf den Straßen wenn der 80
    > jährige plötzlich seit 5 Jahren das erste mal wieder das Steuer in die Hand
    > nehmen muss und das in einer komplexen Situation die der Computer nicht
    > meistern kann.
    Auf dem 33C3 war ein Vortrag über autonome Systeme im Flugzeug. Da kam die Frage auf, und die Antwort war dass die Fluggesellschaften jetzt wieder häufiger den Piloten in einfachen Situationen selbst fliegen lassen, damit er nicht einrostet.
    https://media.ccc.de/v/33c3-8033-what_s_it_doing_now

  5. Re: Fahrpraxis nimmt ab …

    Autor: Daepilin 03.02.17 - 14:35

    leMatin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nachdem ich von meinem Nachbarn (Hausarzt) weiß, wie viele Menschen noch
    > zur Praxis fahren obwohl sie kaum noch auf einem Bein stehen können oder
    > komplett mit Medikamenten zugedröhnt sind, dürfte das die
    > Unfallwahrscheinlichkeit vermutlich sogar noch verringern. Die
    > beschriebenen 10% der Fälle würden die wahrscheinlich dann auch sowieso
    > nicht meistern können...

    guck dich mal aufm dorf um... da fahren leute mit so starkem parkinson, dass sie ne teetasse nicht halten können täglich enge straßen mit gegenverkehr und senioren am fahrbahnrand, da kein bürgersteig existiert...

    Pflichttests alle paar Jahre, unabhängig vom alter (höchstens mit höherem alter häufiger), müssten heutzutage eigentlich pflicht sein...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.02.17 14:37 durch Daepilin.

  6. Re: Fahrpraxis nimmt ab …

    Autor: leMatin 03.02.17 - 15:17

    Daepilin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pflichttests alle paar Jahre, unabhängig vom alter (höchstens mit höherem
    > alter häufiger), müssten heutzutage eigentlich pflicht sein...

    Absolut. Eine kurze theoretische Nachschulung zu den aktuellen Änderungen im Straßenverkehrsrecht mit Auffrischung der bestehenden Kenntnisse und ein kostengünstiger praxisgerechter Test in einem Fahrsimulator würde da schon reichen. Wenn dort Zweifel/Auffälligkeiten entstehen, geht es danach für den Betroffenen halt auf die Straße (evtl. Teststrecke) zur Testfahrt mit einem echten Prüfer. Alle paar Jahre ein Erste-Hilfe-Kurs wäre vermutlich auch nicht schlecht...

  7. Re: Fahrpraxis nimmt ab …

    Autor: JohnStones 05.02.17 - 22:57

    Daepilin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Pflichttests alle paar Jahre, unabhängig vom alter (höchstens mit höherem
    > alter häufiger), müssten heutzutage eigentlich pflicht sein...

    Nach deiner Theorie müssten ja Fahrer, die gerade ihre Fahrerlaubnis erworben haben, die wenigsten Unfälle haben. Warum sieht nur die Statistik anders aus?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.02.17 23:00 durch JohnStones.

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