1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Autonomes Fahren: Kalifornien will…

zu früh

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. zu früh

    Autor: Kondom 11.03.17 - 13:11

    Ich wünsche mir zwar auch autonome Autos herbei aber die Zulassung ohne Pedale und Lenkrad erscheint mir viel zu früh. Tesla's System hat einen riesigen LKW als hochhängendes Straßenschild erkannt und ist ungebremst hineingerast. Da sieht man wie sehr am Anfang der Entwicklung die Systeme noch sind. Der Fahrer des Unfallautos hätte, wenn er aufgepasst hätte, wenigstens noch eingreifen können. Der nächste kann dann nur noch tatenlos zusehen.

  2. Re: zu früh

    Autor: picaschaf 11.03.17 - 14:12

    Das System von Tesla hat ganz eindeutig seine Grenzen beschrieben. Der Fahrer ist selbst schuld. Hätte das System komplette Autonomie versprochen, wäre es etwas anderes gewesen. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass automatisierte und vollautonome Systeme nach den gleichen Maßstäben zugelassen werden?!

  3. Re: zu früh

    Autor: Kondom 11.03.17 - 14:44

    Lesen hilft.

    Ich habe selbst geschrieben, das der Fahrer schuld war. Aber danke, dass du es nochmal wiederholst, Tesla-Fanboy.

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass
    > automatisierte und vollautonome Systeme nach den gleichen Maßstäben
    > zugelassen werden?!

    Wo hab ich das behauptet? Achja, richtig, nirgendwo.

  4. Re: zu früh

    Autor: Danse Macabre 11.03.17 - 14:48

    picaschaf schrieb:
    > Der
    > Fahrer ist selbst schuld. Hätte das System komplette Autonomie versprochen,
    > wäre es etwas anderes gewesen.

    Damit machst du es dir zur leicht. Wenn ein Fahrassistenzsystem ein autonomes Fahren verspricht, selbst unter Hinweis darauf, die Hände am Steuer zu lassen, dann wird man nachlässig. Das Umschalten von entspanntem "Fahren lassen" und Reagieren in Gefahrensituationen ist verlangsamt. Das ist völlig menschlich und, vor allem auf längeren Autobahnabschnitten, unvermeidbar. Die Aufmerksamkeitspsychologie erklärt, warum dies so ist. Deshalb sind diese "halbautonomen" Systeme eher eine Gefahr als eine Hilfe.

  5. Re: zu früh

    Autor: picaschaf 11.03.17 - 16:26

    Danse Macabre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > picaschaf schrieb:
    > > Der
    > > Fahrer ist selbst schuld. Hätte das System komplette Autonomie
    > versprochen,
    > > wäre es etwas anderes gewesen.
    >
    > Damit machst du es dir zur leicht. Wenn ein Fahrassistenzsystem ein
    > autonomes Fahren verspricht, selbst unter Hinweis darauf, die Hände am
    > Steuer zu lassen, dann wird man nachlässig. Das Umschalten von entspanntem
    > "Fahren lassen" und Reagieren in Gefahrensituationen ist verlangsamt. Das
    > ist völlig menschlich und, vor allem auf längeren Autobahnabschnitten,
    > unvermeidbar. Die Aufmerksamkeitspsychologie erklärt, warum dies so ist.
    > Deshalb sind diese "halbautonomen" Systeme eher eine Gefahr als eine Hilfe.

    Nein, mache ich nicht. Tesla hat nie autonomes Fahren für die aktuellen Fahrzeuge versprochen.

  6. Re: zu früh

    Autor: Danse Macabre 11.03.17 - 20:39

    Lies meinen Beitrag noch einmal und versuche, ihn zu verstehen. Es geht nicht darum, was Tesla versprochen hat und was nicht. Fakt ist, das Fahrzeug fährt teilautonom, auf Autobahnen sogar völlig autonom, mit Spurwechsel etc. und das birgt Gefahren.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.03.17 20:41 durch Danse Macabre.

  7. Re: zu früh

    Autor: picaschaf 11.03.17 - 21:10

    Danse Macabre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lies meinen Beitrag noch einmal und versuche, ihn zu verstehen. Es geht
    > nicht darum, was Tesla versprochen hat und was nicht. Fakt ist, das
    > Fahrzeug fährt teilautonom, auf Autobahnen sogar völlig autonom, mit
    > Spurwechsel etc. und das birgt Gefahren.


    Nein, was du behauptest ist schlichtweg falsch. Egal wie oft du mir das erneute Lesen noch empehlen möchtest.

    Tesla hält aktuell automatisch die Spur, wechselt sie nach Fahrerinput und hat ein paar Notfallfeatures. Aber ich kann mich aktuell nicht reinsetzen, Ziel eingeben und werde chauffiert. Auch nicht "nur auf der Autobahn". Er fährt nicht ohne Fahrerinput irgendwelche Ausfahrten ab.

  8. Re: zu früh

    Autor: quineloe 11.03.17 - 23:52

    Freitag im Berufsverkehr hab ich wieder einen gesehen, der vollgas, vollbremsung mehrmals durch den Verkehr geschlängelt hat, dabei ist ihm das Heck mehrfach ausgebrochen und wie durch ein Wunder gab es keinen Unfall, dann konnte er auf die Sperrfläche der Straßenbahn ausweichen und ist dann über eine Ampel, die schon 3 Sekunden rot drauf hatte, gerast.

    Und ihr erzählt hier was von Tief hängenden Straßenschildern die tatsächlich LKW sind. Krank.

    Mensch rast Kind auf dem Schulweg tot: Lokalteil

    Autonomes Auto macht Blechschaden ohne Verletzte: Weltweite Eilmeldung.

  9. Re: zu früh

    Autor: picaschaf 12.03.17 - 00:48

    Idioten gab und gibt es immer und überall, da reichen mir die im Lokalteil. Autonome FZ sind neu und noch nicht überall ;)

  10. Re: zu früh

    Autor: baque 12.03.17 - 00:56

    Genau. Das lag mir auch schon nach Lektüre der ersten paar Statements auf der Tastatur. Der größte Fehler in der automobilen Fortbewegung ist der Mensch. Wahrscheinlich ist jedes aktuelle autonome System dem Menschen weit vorraus, dennoch leidet dieser unter maßloser Selbstüberschätzung und glaubt dass kein System den Menschen ersetzen kann. Nun ja.....

  11. Re: zu früh

    Autor: Danse Macabre 12.03.17 - 04:47

    Also noch einmal: darum geht es nicht. Wenn ein Fahrzeug automatisch die Spur sowie den Abstand zum Vordermann hält, dann ist bei einer Autobahnfahrt, sofern sie eine gewisse Zeit dauert, die Aufmerksamkeitsschwelle herabgesetzt, da der Fahrer ins aktuelle Geschehen nicht eingreifen muss. Eine herab gesetzte Aufmerksamkeitsschwelle bedingt längere Reaktionszeiten. Das liegt in der Natur des Menschen, bzw. daran, wie er Reize und Informationen verarbeitet und filtert und ist daher kaum beeinflussbar. Deshalb können diese Systeme in plötzlich auftauchenden Gefahrensituationen ein Risiko werden, sofern sie nicht perfekt oder nahezu perfekt arbeiten. Das sie das nicht tun, hat der Tesla-Crash bewiesen. Wer die Ursache für diesen Crash allein dem "Fahrer" anlastet, der verneint die psychologischen Faktoren, die hier eine Rolle spielen. In diesem Fall empfehle ich, sich mal ein wenig in Materie einzuarbeiten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.03.17 04:48 durch Danse Macabre.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Düsseldorf
  2. SIZ GmbH, Bonn
  3. Mediengruppe Pressedruck, Augsburg
  4. Technische Hochschule Rosenheim, Rosenheim

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Holo-Monitor angeschaut: Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild
Holo-Monitor angeschaut
Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild

CES 2020 Mit seinem neuen 8K-Monitor hat Looking Glass Factory eine Möglichkeit geschaffen, ohne zusätzliche Hardware 3D-Material zu betrachten. Die holographische Projektion wird in einem Glaskubus erzeugt und sieht beeindruckend realistisch aus.
Von Tobias Költzsch und Martin Wolf

  1. UHD Alliance Fernseher mit Filmmaker-Modus kommen noch 2020
  2. Alienware Concept Ufo im Hands on Die Switch für Erwachsene
  3. Galaxy Home Mini Samsung schraubt Erwartungen an Bixby herunter

Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

Elektromobilität: Diese E-Autos kommen 2020 auf den Markt
Elektromobilität
Diese E-Autos kommen 2020 auf den Markt

Bei Käufern wird die höhere Umweltprämie, bei den Herstellern werden die strengeren CO2-Grenzwerte die Absatzzahlen von Elektroautos ankurbeln. Interessenten haben 2020 eine noch größere Auswahl, hier ein Überblick über die Neuerscheinungen.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Mercedes E-Econic Daimler elektrifiziert den Müllwagen
  2. Umweltprämie für Elektroautos Regierung verzögert Prüfung durch EU-Kommission
  3. Intransparente Preise Verbraucherschützer mahnen Ladenetzbetreiber New Motion ab

  1. Stuttgart: Vodafone bringt LTE im UMTS-Bereich in die U-Bahn
    Stuttgart
    Vodafone bringt LTE im UMTS-Bereich in die U-Bahn

    Stuttgart erhält besseres Netz in der U-Bahn durch LTE bei 2.100 MHz. Vodafone hat hier die Projektführung. Der Bereich war eigentlich für den UMTS-Betrieb vorgesehen.

  2. Gegen Huawei: Telefónica Deutschland setzt auf Open-RAN-Architektur
    Gegen Huawei
    Telefónica Deutschland setzt auf Open-RAN-Architektur

    Auch wenn Telefónica Deutschland Huawei verteidigt, will man gerne unabhängig werden. Dafür will der Konzern auch in Deutschland Open RAN einsetzen.

  3. 10-nm-Prozessor: Intel-Benchmarks zeigen Ice-Lake-Rückstand
    10-nm-Prozessor
    Intel-Benchmarks zeigen Ice-Lake-Rückstand

    Eigentlich wollte Intel demonstrieren, wie viel besser die eigenen Ultrabook-Chips verglichen mit AMDs (alten) Ryzen-Modellen abschneiden. Dabei zeigt sich aber auch, dass die 10-nm-Ice-Lake-Prozessoren zumindest CPU-seitig langsamer sind als ihre 14-nm-Comet-Lake-Pendants.


  1. 19:02

  2. 18:14

  3. 17:49

  4. 17:29

  5. 17:10

  6. 17:01

  7. 16:42

  8. 16:00