Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Autonomes Fahren: Per Fernsteuerung…

Sehr weit entferntes Szenario

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Sehr weit entferntes Szenario

    Autor: Prokopfverbrauch 18.06.19 - 11:11

    Viele sehen im kurzfristigen Fernsteuern die Schlüsselkomponente für autonomes Fahren und 5G hier als Voraussetzung, aber ich halte das einfach für nicht standhaft bzw. für ein Szenario dass in weit über 10 Jahren liegt.

    Da wäre die 99,999999% Sicherstellung der Verfügbarkeit einer Verbindung. Da dürfen keine Zellen überlastet sein, nix etc. Dann müsste die Fernsteuerungszentrale sehr nah liegen um die Latenzen einzuhalten. Dann müssten dort entsprechend qualifizierte "Fahrer" hocken und genügend an der Zahl, dass in jedem Fall die Steuerung übernommen werden kann. Und dann, wie im Artikel ja auch thematisiert, macht das nur Sinn bei Situationen wo das Auto steht bzw. keine große Gefahr herrscht. Weil es dauert einfach mindestens 5 bis 10 Sekunden, und das ist echt wenig, bis sich jemand, der in einem Moment noch auf dem Smartphone Zeitvertreibspiele daddelt, von 0 auf 100 in eine komplexe neue Situation reinversetzt. Also fallen Notfallsituationen wo Gefahr unmittelbar bevorsteht und das Auto in Bewegung ist komplett raus. Bis da das Auto überhaupt erkennt dass es sich um eine für das Auto alleine nicht zu bewältigende Situation handelt ist es dann schon zu spät.

    Daher ist das im Artikel angesprochene Szenarion tatsächlich eins der wenigen, wo Remote-Control Sinn macht.

    Eine interessante Idee kommt dabei auf. An Fahrzeugen, die autonom fahren können, wären großflächige LED Elemente sinnvoll, die gemäß eines Farbcodex darstellen, ob ein Auto sich autonom verhält, ferngesteuert wird oder durch den Fahrer bedient wird. Z.b. Gelb, Orange, Grün. Für alle anderen ist so ggf. schneller erkennbar wieso ein Auto sich nicht bewegt bzw. irrational fährt.

  2. Re: Sehr weit entferntes Szenario

    Autor: marcel_j 18.06.19 - 11:18

    Hinzukommt, dass der Verbraucher erstmal wohl nicht auf seine Pedale und Lenkrad verzichten will. Ist doch auch viel einfacher im Zweifel, die Insassen das Steuer übernehmen zu lassen anstatt eines Telearbeiters.

  3. Re: Sehr weit entferntes Szenario

    Autor: Prokopfverbrauch 18.06.19 - 11:29

    marcel_j schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hinzukommt, dass der Verbraucher erstmal wohl nicht auf seine Pedale und
    > Lenkrad verzichten will. Ist doch auch viel einfacher im Zweifel, die
    > Insassen das Steuer übernehmen zu lassen anstatt eines Telearbeiters.

    Sofern dieser nicht schläft und erst einmal aufgewacht werden muss, und sich dann mit seinem Adrenalinstoß zurecht finden muss. Aber ja, die Pedale und Lenkrad wegzulassen, das ist glaube ich Szenario 2040 oder 2050 frühestens.

  4. Re: Sehr weit entferntes Szenario

    Autor: PiranhA 18.06.19 - 13:01

    Grundsätzlich muss ein autonomes Auto ab Level 3 immer in der Lage sein, einen Unfall zu vermeiden. Wenn das System also nicht mehr weiter weiß, wird das Kommando nicht während der Fahrt übernommen. Das Auto hält an, macht Warnblinker an und dann erst wird die Kontrolle übergeben. Alles andere ist einfach zu gefährlich.

  5. Re: Sehr weit entferntes Szenario

    Autor: Prokopfverbrauch 18.06.19 - 14:44

    Was aber manchmal die falsche Option sein kann. Es gibt Situationen, da ist ein Ausweichmanöver besser. Zugegeben ist vermutlich der Ausweichversuch eines Menschen gefährlicher, da er übersteuert und abfliegt, sich überschlägt oder sonstwas. Aber es gibt Situationen da ist er die bessere Wahl.

    Zumal da das System ja dann sehr sicher ausgelegt werden sollte, und auch häufiger, aufgrund von falschen Sensortdaten oder obskuren Bedingen false alarm gibt. Dann wird eine Vollbremsung gemacht, obwohl die Sitatuion für einen Menschen als klar ungefährlich einschätzbar ist.

    Das kann, sofern die Autos dahinter nicht direkt die Vollbremsung einleiten, schon schnell zu Auffahrunfällen und sonstigem führen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. ADG Apotheken-Dienstleistungsgesellschaft mbH, Fürth (bei Nürnberg), Regensburg
  2. BWI GmbH, Meckenheim
  3. BWI GmbH, Nürnberg, Bonn, Berlin, München
  4. Securiton GmbH Alarm- und Sicherheitssysteme, Achern

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. GTA 5 12,49€, GTA Online Cash Card 1,79€)
  2. (aktuell u. a. Dell-Notebook 519€, Dell USB-DVD-Brenner 34,99€)
  3. 88,00€
  4. 107,00€ (Bestpreis!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  2. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich
  3. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps

Dr. Mario World im Test: Spielspaß für Privatpatienten
Dr. Mario World im Test
Spielspaß für Privatpatienten

Schlimm süchtig machendes Gameplay, zuckersüße Grafik im typischen Nintendo-Stil und wunderbare Dudelmusik: Der Kampf von Dr. Mario World gegen böse Viren ist ein Mobile Game vom Feinsten - allerdings nur für Spieler mit gesunden Nerven oder tiefen Taschen.
Von Peter Steinlechner

  1. Mobile-Games-Auslese Ein Wunderjunge und dreimal kostenloser Mobilspaß
  2. Mobile-Games-Auslese Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
  3. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

  1. Quartalsbericht: Microsofts Cloud-Geschäft steigert Rekordumsatz
    Quartalsbericht
    Microsofts Cloud-Geschäft steigert Rekordumsatz

    Microsoft hat in einem Quartal über 13,2 Milliarden US-Dollar Gewinn gemacht. Der Cloud-Bereich macht ein Drittel des Umsatzes Microsofts aus.

  2. Nach Unfall: Wiener Verkehrsbetrieb stoppt autonome Busse
    Nach Unfall
    Wiener Verkehrsbetrieb stoppt autonome Busse

    Nachdem eine Fußgängerin in einen der autonom fahrenden Busse gelaufen ist, hat der Wiener Verkehrsbetrieb das Pilotprojekt erst einmal gestoppt: Die Passantin, die leicht verletzt wurde, ist offensichtlich aus Unachtsamkeit mit dem Fahrzeug kollidiert.

  3. Berliner U-Bahn: Bis Ende 2019 gibt es LTE auch für Vodafone und Telekom
    Berliner U-Bahn
    Bis Ende 2019 gibt es LTE auch für Vodafone und Telekom

    Bisher bietet nur Telefónica LTE- und UMTS-Zugang im Berliner U-Bahn-Netz. Ende 2019 werden auch erste Linien von der Deutschen Telekom und Vodafone versorgt.


  1. 22:38

  2. 17:40

  3. 17:09

  4. 16:30

  5. 16:10

  6. 15:45

  7. 15:22

  8. 14:50