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Telearbeiter

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Telearbeiter

    Autor: Katsuragi 18.06.19 - 10:59

    Urgs. Ich sehe gerade Horden von (im wahrsten Sinne des Wortes) hungernden "Klickarbeitern" in Dritte-Welt-Ländern die Autos der Reichen und Schönen im Westen steuern. Der Vorteil ist: man braucht die stinkenden, bettelarmen Sklaven nicht einmal mehr ins Land zu lassen, um sie auszubeuten.
    Und das geht nicht nur für Autos, sondern sicher auch für Rasenmäher, Staubsaugerroboter etc. So wird das noch was mit der "KI".... *seufz*

  2. Re: Telearbeiter

    Autor: Prokopfverbrauch 18.06.19 - 11:15

    Das scheitert in diesem Fall aber schon mal sofort bei der Latenz. Die Arbeiter dürfen nicht zu weit entfernt vom Anwender liegen. Eine Remote-Control Center im Herzen von Afrika für ein Auto in Deutschland, da sind 100 ms+ so spontan das Minimum.

  3. Re: Telearbeiter

    Autor: Katsuragi 18.06.19 - 11:28

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das scheitert in diesem Fall aber schon mal sofort bei der Latenz. Die
    > Arbeiter dürfen nicht zu weit entfernt vom Anwender liegen. Eine
    > Remote-Control Center im Herzen von Afrika für ein Auto in Deutschland, da
    > sind 100 ms+ so spontan das Minimum.

    Die Latenz ist mir durchaus bewusst, aber meine Äußerung war nicht so weit hergeholt wie sich das vielleicht anhörte: für "autonome" Lieferroboter reicht es ja schon, hier z.B. die "KI-gesteuerten" Lieferroboter auf dem Gelände der Berkely Uni:

    "The Kiwibots do not figure out their own routes. Instead, people in Colombia, the home country of Chavez and his two co-founders, plot “waypoints” for the bots to follow, sending them instructions every five to 10 seconds on where to go.
    As with other offshoring arrangements, the labor savings are huge. The Colombia workers, who can each handle up to three robots, make less than $2 an hour, which is above the local minimum wage." Quelle: https://www.sfchronicle.com/business/article/Kiwibots-win-fans-at-UC-Berkeley-as-they-deliver-13895867.php

    Die lagern also die Wegeplanung an Tagelöhner aus Kolumbien aus - Menschen ausbeuten ist halt günstiger als "KI".

  4. Re: Telearbeiter

    Autor: kazhar 18.06.19 - 11:33

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... da sind 100 ms+ so spontan das Minimum.

    der "Telearbeiter" soll die Kiste im Schritttempo durch Baustellen manövrieren, nicht Rennen gewinnen. Selbst eine ganze Sekunde Latenz wäre da noch ganz OK...

  5. Re: Telearbeiter

    Autor: Prokopfverbrauch 18.06.19 - 11:36

    Katsuragi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prokopfverbrauch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das scheitert in diesem Fall aber schon mal sofort bei der Latenz. Die
    > > Arbeiter dürfen nicht zu weit entfernt vom Anwender liegen. Eine
    > > Remote-Control Center im Herzen von Afrika für ein Auto in Deutschland,
    > da
    > > sind 100 ms+ so spontan das Minimum.
    >
    > Die Latenz ist mir durchaus bewusst, aber meine Äußerung war nicht so weit
    > hergeholt wie sich das vielleicht anhörte: für "autonome" Lieferroboter
    > reicht es ja schon, hier z.B. die "KI-gesteuerten" Lieferroboter auf dem
    > Gelände der Berkely Uni:
    >
    > "The Kiwibots do not figure out their own routes. Instead, people in
    > Colombia, the home country of Chavez and his two co-founders, plot
    > “waypoints” for the bots to follow, sending them instructions
    > every five to 10 seconds on where to go.
    > As with other offshoring arrangements, the labor savings are huge. The
    > Colombia workers, who can each handle up to three robots, make less than $2
    > an hour, which is above the local minimum wage." Quelle:
    > www.sfchronicle.com
    >
    > Die lagern also die Wegeplanung an Tagelöhner aus Kolumbien aus - Menschen
    > ausbeuten ist halt günstiger als "KI".

    Das ist in der Tat amüsant. Aber es stellt ja auch dar, dass diese Leute dort über dem Mindestlohn liegen, und nicht "komplett ausgebeutet werden". Was oft bei diesen Betrachtungen komplett ignoriert wird, ist was die Zahlung in dem jeweiligen Land erreicht. 2$ die Stunde klingt nach absolutem Hungerlohn, aber in Kolumbien denke erreicht man damit 5 bis 10 mal soviel wie in Deutschland. Keine Frage, Näherinnen in Bangladesh und Co. werden ausgebeutet und mit Hungerlöhnen abgefertigt. Aber die reine Aussage "Tageslohn von wenigen $" übertreibt und spiegelt dann nicht die Realität wieder, was Sie tatsächlich mit diesem Geld erreichen. Aber naja, das ist ein anderes Thema.

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